Schauspieler Michael Lerchenberg war zu Gast beim Sonntags-Stammtisch des BR Fernsehen. Scharfe Kritik äußert er gegenüber dem Verein TSV 1860 München.

„Man stelle sich mal vor, man mobbt einen Trainer, weil er erfolgreich ist“, kritisiert Lerchenberg. Weil er dem erklärten Ziel einer im Verein sehr starken Gruppe im Weg sei. Eine Gruppe, die den Verein in der Insolvenz sehen möchte, so der Schauspieler und Regisseur. Das Ziel sei die Ausschaltung des Investors. Das habe mit Sport nichts zu tun und sei Wettbewerbsverzerrung. Lerchenberg wisse nicht, wie das im Handelsrecht aussieht, wenn jemand so gezielt auf die Insolvenz zusteuert. Er sei in jedem Fall fassungslos. Bierofka hätte das werden können, was Uli Hoeneß beim FC Bayern München geworden ist. Es ginge vermutlich um eine „Giesinger Bierdimpfelei“. Hauptsache, man sitze im Sechzger Stadion, hat es lustig. Die Liga sei egal.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Rot aus Tradition_Blau aus interesse
Leser

Jetzt musste ich mir echt mal nen Account machen. Mein Name verrät es ja, ich bin aus Familientradition schon immer in der „Seitenstraße“ beheimatet, aber aufgrund meines Freundeskreises immer ein roter Fisch im blauen Meer.
Halte mich gern über den Münchner Fußball auf dem laufenden, und in den letzten Monaten ist es echt schlimm geworden. War beim Blog von OG auch immer Mitleser, aber als denkender Mensch muss man sich da schon mal Fragen, dass ned alles so schwarz weiß sein kann wie da geschrieben. Auch ein RR hat gewissen Sachverstand, genau wie die Leute von PRO1860. Ich kann jeden verstehen der gern wieder 60 in der BuLi haben will, aber man sieht doch immer wieder das sowas nur über geordnete Arbeit und Planung geht, ned über hau ruck und Investoren kämpft (Hannover, husthust). Leipzig macht das vor.
Auch ein HI muss das sehen, und einsehen, dass man erstmal ne Basis braucht. Und für die Basis braucht man Zeit. Und ein DB kann null dafür, dass er keinen Bock mehr hatte, wenn man immer von allen seiten zum Spielball macht. Eh ein Wunder und ne Liebeserklärung an die Löwen dass er das so lange mitgemacht hat.

Und zum Artikel eben: Es wäre einfach super nützlich, wenn nicht einfach irgendwelche Außenstehenden immer ihren Senf dazu geben würden. Man sieht es ja bei meinem FCB was da so abgeht wenn von intern wie extern blöd dahergeredet wird.
Im Moment ist der gefühlt bestgefuhrte Verein in München Haching, und das sagt was.
Grüße

stolz vonda au
Leser

….“Es wäre einfach super nützlich, wenn nicht einfach irgendwelche Außenstehenden immer ihren Senf dazu geben würden.“….
stimmt.

Blue Power
Leser

Was erlaube Lerchenberg!
Der sollte dem Griss Logopädie Unterricht geben, mehr aber auch nicht.

Reinhard Friedl
Leser

Als ich nach Michael Lerchenberg im Internet gesucht habe fand ich dies und dachte mir, der würde doch besser zum FC Bayern passen:
https://www.merkur.de/bayern/muenchen-michael-lerchenberg-soll-geld-hinterzogen-haben-9880461.html

anteater
Leser

Man stellt sich vor, ein Schauspieler setzt sich vor eine Kamera und unterstellt anderen, die er nicht kennt, sie würden jemanden, den er wahrscheinlich auch nicht kennt, mobben.

Man stellt sich weiterhin vor, ein Schauspieler bezeichnet den Klassenerhalt am vorletzten Spieltag mit dem mindestens fünfthöchsten Etat als Erfolg.

Dann ist es sehr einfach darauf zu kommen, warum ich von diesem Schauspieler noch nie gehört habe.

„Weil er dem erklärten Ziel einer im Verein sehr starken Gruppe im Weg sei.“

Solche Bühnenscheinwerfer, die können verdammt heiß werden. Wenn einem so ein Scheinwerfer zu lange auf die Rübe strahlt, kann das wohl zu starker Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten führen. Hier: er spricht im Fieber.

„Das Ziel sei die Ausschaltung des Investors.“

Geht es nicht eine Nummer größer? Liquidation?

„Das habe mit Sport nichts zu tun und sei Wettbewerbsverzerrung.“

Seltsam, dass ich den Typen nicht kenne. Comedy ist sonst schon eher meins, wobei, ist der so etwas wie Mario Barth?

„Lerchenberg wisse nicht, wie das im Handelsrecht aussieht, wenn jemand so gezielt auf die Insolvenz zusteuert.“

Scheinbar weiß er so einiges nicht. Beispielsweise vom Finanzwesen. Einzig Herr Ismaik hat es in der Hand, eine Insolvenz herbeizuführen, z.B. durch weitere Überschuldung der KGaA.

„Er sei in jedem Fall fassungslos.“

So fassunglos wie ich über die hier zelebrierte Dummheit eines Schauspielers?

„Bierofka hätte das werden können, was Uli Hoeneß beim FC Bayern München geworden ist.“

Steuerhinterzieher? Bluthochdruckpatient?

Loewengraetscher
Gast
Loewengraetscher

Wurde fast 10 Jahre nach seinem unpassenden KZ-Vergleich wieder mal Zeit an absoluten Schmarrn zu verzapfen.
Wenigstens hat er dieses mal KZ-Analogien ausgelassen.

stolz vonda au
Leser

peinlich und anmaßend, was der Herr Lerchenberg da plappert.

Wo hat er das nur aufgeschnappt?

anteater
Leser

„Schauspieler Michael Lerchenberg“

Wer?

Bine1860
Leser

der nächste, der ohne Hirn und Verstand die Parolen raushaut, ohne Argumente und ohne Hintergrundinfos.
Er spricht auch von Mobbing, daß sind schwerwiegende Vorwürfe, wo sind die Belege dafür?
„… auf die Insolvenz zusteuert“ ach echt? Würde der EV nicht erhebliche Kosten übernehmen wäre die KGaA bereits insolvent!
Ein Schelm wer böses dabei denkt, aber db24 wusste schon vor der Sendung, daß da was kommt.
Ich dachte M. Lerchenberg wäre 60er Fan, weitgefehlt, wer so hanebüchene und schwerwiegende Vorwürfe auch noch im Fernsehen äußert, ist für mich unterste Schublade.

Blue Power
Leser

Das haben wir dem Blogger zu verdanken. Wer aus dem Verein schaltet diesen unsäglichen Störenfried endlich mal ab?
Wieso sitzt der immer noch auf PKs oder stört am Trainingsgelände.

3und6zger
Leser

Ist wohl schon zu lange nicht mehr in die VIP-Lounge eingeladen worden, der Herr Edel-Fan! Verspricht sich auf diesem Weg wohl Lokalprominenz-Auftritte, das Freibiergesicht!

Kai aus der Kiste
Leser

Ich weiss leider nicht, wie Michael Lerchenberg zu der Aussage beim BR-Stammtisch „Man stelle sich mal vor, man mobbt einen Trainer, weil er erfolgreich ist“ kommt. Das Thema Mobbing kam meines Wissens nur vom Mehrheitsgesellschafter und von einem gewissen Blogger! Der ehemalige Bruder Barnabas vom Nockherberg und langjähriges kabarettisches Double von Edmund Stoiber ist seit zig Jahren ein grosser Fan vom TSV 1860 München, mag alles gut und schön sein. Mit seinen heutigen Äusserungen hatte er meines Erachtens
bewiesen, dass er mit seinen Informationen nur an der Oberfläche schwimmt oder sich nur sehr einseitig informiert. Beiläufig nennt man so etwas einen „Erfolgsfan“. Nicht das ihm die Double-Rolle vom Stoiber noch etwas nachhängt.
Seine Aussagen im heutigen BR-Stammtisch hier, ab Minute ca. 52:15
https://www.br.de/mediathek/video/der-sonntags-stammtisch-10112019-mit-sigmund-gottlieb-und-michael-lerchenberg-av:5d9327517c69d4001a08f747

anteater
Leser

Der BR hat sich politisch leider schon öfter mal gewaltig verrannt.

Banana Joe
Leser

„Bierofka hätte das werden können, was Uli Hoeneß beim FC Bayern München geworden ist.“

Oh mei….

HHeinz
Leser

Ein verurteilter Steuerhinterzieher? Das hat Daniel Bierofka eigentlich nicht verdient.

jürgen (jr1860)
Leser

👍😉🦁

Alexander Schlegel
Leser

Habe ich mir auch gedacht: der Schlauberger kann noch nicht mal einen Manager von einem Trainer unterscheiden. Das tut langsam nur noch weh …