Was für ein Fest auf Giesings Höhen! Der TSV 1860 München empfing den FSV Zwickau im zweiten Heimspiel und schickte sie ohne Punkte wieder nach Hause. Durch zwei Tore von Efkan Bekiroglu und einem Treffer von Herbert Paul gewinnen die Löwen mit 3:0 und positionieren sich auf dem siebten Tabellenplatz.

Bekiroglu bringt Sechzig per Freistoß in Führung

Die Gäste legten im ersten Durchgang einen ordentlichen Auftritt hin, standen gut und setzten immer wieder Nadelstiche. Die Löwen bissen sich lange die Zähne aus. Julius Reinhardt (9.) mit einem strammen Schuss sowie Elias Huth (14.), der Sturmpartner Gerrit Wegkamp abschoss, hatten gute Chancen. Sechzig wurde erst ab einer halben Stunde besser und ging sehenswert in Führung. Einen Freistoß aus 22 Metern legte sich Efkan Bekiroglu hin. Zwickau bildete mit zwei Metern Abstand zwei Dreier-Mauern. Davor postierten sich drei Löwen. Bekiroglu ließ sich von keinem beirren und zirkelte die Kugel ins lange obere Eck – 1:0 (33.). Ein Sonntagsschuss. FSV-Co-Trainer Danny König hatte wohl an der Mauer was zu bemängeln, die zu großen Abstand gehabt haben soll. Dafür sah er Rot.

Verdienter Sieg

Nach der Pause gab Zwickau erst Gas. Christopher Handke kam nach einer Ecke zum Kopfball, setzte die Kugel nur knapp links vorbei. Streckenweise hatte man das Gefühl, die Löwen bettelten um den Ausgleich, doch das war es dann aber auch mit den FSV-Angriffsbemühungen. Der TSV 1860 übernahm wieder das Kommando. Das 2:0 für Sechzig war dann schon die Entscheidung. Einen hohen Ball an der Strafraumkante leitete Mölders an Efkan Bekiroglu weiter, der halblinks durchstartete und frei vor Keeper Brinkies auftauchte. Bekiroglu blieb cool und schob die Kugel flach ins lange Eck. Nach seiner Auswechslung in der 76. Minute bekam Efkan Standig Ovations und Timo Gebhart übernahm.

Zwickau rückte zwar noch einmal auf, doch die Löwen hielten dem Druck stand und die Gastmannschaft wurde am Ende noch ausgekontert. Herbert Paul traf zum 3:0 (89.). Diesmal war der frisch eingewechselte Leon Klassen der Vorlagengeber, der sich den Ball holte und Paul bediente. Ein perfekter Fußballabend.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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jürgen (jr1860)
Leser

Anmerkung am Rande:
1) fand das Banner mit der Solidarisierung mit KAOS ein tolles Zeichen
2) finde es toll, dass sich die nicht eingesetzten Spieler (gestern waren es 5-6, ua Moll, Lex, Böhnlein) das Spiel mit den “ normalen Fans“ in der Stehhalle ansahen…
Das ist 60, einfach ein Verein zum Anfassen 🦁

Ich fands gestern genial…

anteater
Leser

Toll! Beides habe ich gar nicht gesehen. So gesehen hast Du den besseren Platz!

Für jene, die das angesprochene Banner auch nicht gesehen haben:

comment image

anteater
Leser

Oha, da wird gleich das Bild angezeigt und nicht der Link. Deshalb Quellenangabe = muenchnerloewen.de

jürgen (jr1860)
Leser

Sag nicht, du hast das Bild von Mordor….

War schön euch zu treffen 🦁

anteater
Leser

My pleasure!

anteater
Leser

Jetzt Bekiroglu zum Spieler des Spieltags machen:

https://www.liga3-online.de/jetzt-voten-der-spieler-des-3-spieltages-6/

Flo1860
Redakteur

Efkan in der Wahl zum Spieler des Spieltages bei liga3-online.

https://www.liga3-online.de/jetzt-voten-der-spieler-des-3-spieltages-6/

Das Beste daran, jeder Teilnehmer hat zwei Stimmen und Korbi Vollmann ist auch dabei lion

Also auf gehts Löwen, abstimmen !

Screenshot_2019-08-01 Jetzt voten Der Spieler des 3 Spieltages .png
Siggi
Leser

Babak Rafati ist der Meinung, das Sechzig in der 20. Minute einen Strafstoß hätte zugesprochen bekommen müssen: https://www.liga3-online.de/strittige-szenen-am-3-spieltag-die-analyse-von-babak-rafati-5/

anteater
Leser

Sah ich gestern auch so, die Presse schreibt allerdings, er sei im Rasen hängen geblieben. In den mageren Magenta-Highlights ist die Szene leider nicht zu sehen.

Interessant auch Rafatis Begründung mit den möglicherweise zu nahe (98 cm statt 100 cm ^^) Spielern vor der Mauer. Die Sicht wäre für die Spieler in der Mauer (marginal) schlechter, wenn die Spieler näher zum Ball stünden!

Nachtrag: Habe mir die Szene vom Herbert nochmal angesehen und finde, dass er da schon eher sich fallen lässt, als gefällt wird.

Und an der Stelle kann ich auch gleich meine These von gestern Abend, dass Bekiroglu vor dem Freistoß, der zum 1-0 führte, fair vom Ball getrennt wurde, zu den Akten legen, denn die Fernsehbilder zeigen, dass er tatsächlich gefoult wurde.

anteater
Leser

Dann gebe ich wohl mal des Teufels Advokat oder den Party Pooper oder wie auch immer.

Bei aller Liebe, Aaron Berzel ist schon auch ein „Desaster waiting to happen“. Wie er den Ball hinten teilweise rausbolzt, das lässt die Abschläge von Hiller wie punktgenaue Zuspiele aussehen und seine Tacklings, die sind teilweise schon grenzwertig. Da sehe ich die ein oder andere glatte rote Karte kommen.

Und nicht dass wir uns falsch verstehen: ich mag Aaron „die Nummer eins der Stadt sind wir“ Berzel (a.k.a. Bierzelt) und erkenne schon auch seine Qualitäten als Abräumer.

Wichtiger fand ich gestern den oft wenig auffallenden Daniel Wein. Der hat ein ganz anderes Spielverständnis (als einige bei uns übrigens), erkennt und füllt Lücken z.B. wenn einer aus der 4er-Kette zu weit vorne steht oder eine Unterzahlsituation zu entstehen droht. Bevor ich jetzt noch mehr englischsprachige Floskeln verwende, übersetze ich einfach, er ist ein unbesungener Held.

Dennis Erdmann hat, wie andere schon erwähnten, bessere Übersicht gezeigt als zuvor und so manche Situation entschärft. Geht also doch.

Gegen Greilinger will sicher kein Gegner spielen, denn dieser Löwe beißt ja richtig. Der gibt keinen Ball verloren, sehr geil.

Auch sonst viel Zustimmung zu den vorangegangenen Kommentaren hier, zu viele Fehlpässe, zu wenig Bewegung, Efkan zu fahrlässig, Bonmann größtenteils richtig stark, vor allem bei Flanken (auf der Linie ist Hiller deutlich besser, finde ich), aber am Ende ist es wurscht, weil die Punkte in Giesing geblieben sind. Gebhart hat, im Gegensatz zum Spiel in BS tatsächlich seinen spielerischen Mehrwert gezeigt, die jungen Wilden, einfach toll…

Tante Tornante
Leser

Wichtige 3 Punkte, sonst wäre man jetzt schon wieder in so einem unguten Fahrwasser gelandet. Den voran gegangenen Analysen kann ich mich nur anschließen, auch wenn ich den jungen Dressel nicht sooo stark gesehen habe, aber gut…

Ich hoffe für uns und für ihn, dass der Timo richtig fit wird und unverletzt bleibt. Dann kann er für ein Stück mehr Qualität sorgen. Klar, fußballerisch ist die 3. Liga jetzt kein Leckerbissen und nicht nur der Trainer, auch die Spieler dürfen sich gerne weiterentwickeln.

Jetzt wäre es natürlich toll, wenn wir bei den Waldhof-Buben auch was mitnehmen würden.

Schön gestern, mal wieder den alten Schlachtruf „Der TSV, der TSV, der TSV ist wieder da!“ zu hören

Alexander Schlegel
Leser

Es war ein schöner Fußballabend, der einen doch positiv stimmt, auch wenn natürlich spielerisch auch noch einiger unnötiger Leerlauf zu verzeichnen ist. Aber die Ost-Mannschaften sind alle schwer zu bespielen. Aber im Gegensatz zu Braunschweig wurde gestern von Erfurt zwar hart, aber nie unsauber dagegen gehalten. Sie machten es den Jungs schon immens schwer mit ihrem geschickten Zustellen der Räume. Das 1:0 von Bekiroglu war da ein wirklicher Dosenöffner. Danach war man sicherer ohne groß zu glänzen. Aber insgesamt wirkt das im Gegensatz zur letzten Saison doch schon wesentlich reifer und abgeklärter, was nicht zuletzt auch an der Verteidigung lag. Von Erdmann habe ich gestern das erste wirklich gute Spiel gesehen, er schien mir auch besser mit Berzel zu harmonieren als vorher mit Weber, was auch ein großes Lob an Berzel beinhaltet, der so souverän aufspielte als würde er schon seit Jahren auf dieser Position spielen. Damit erhöht er auch den Druck auf Weber und Erdmann, denn in der Form fällt es nicht so leicht den Mann wieder auf die Ersatzbank zu beordern. Von Steinhart und Paul habe ich auch seit längerer Zeit mal wieder ein richtig gutes Defensiv-Spiel gesehen und bei Bonmann sehe ich jetzt Flanken und Rückgaben wieder ohne Bibbern zu. Das passt gerade sehr gut da hinten und hat der Mannschaft ungemein geholfen die Drangphasen von Erfurt zu überstehen.

Komischerweise sehe ich Bekiroglus Spiel von gestern gar nicht in so leuchtenden Farben. Natürlich ist es toll, dass er die zwei Kisten gemacht hat und in beiden Situationen hast Du auch gesehen, was der Junge für eine überragende Technik hat, aber er muss einfach noch aufmerksamer in der Ballannahme und den Dribblings werden. Bei der Ballannahme hat man bei ihm manchmal das Gefühl, er wähnt sich noch in der Regionalliga, wo er einfach viel mehr Zeit hatte. Hier aber sind die Gegenspieler viel giftiger und haben ihm auch gestern relativ oft den Ball abgejagt. Das macht der Dressel teilweise schon besser, der mir gestern gut gefallen hat. Sehr gut war gestern auch Wein, der unwahrscheinlich viel Laufwege des Gegners antizipierte und damit Gegenstöße frühzeitig unterband.

Vorne dagegen sah es gestern nicht so gut aus. Die Außen Willsch und Kindsvater blieben weitgehend blass und Mölders braucht einfach mehr verwertbare Zuspiele. Allerdings ackert und kämpft der so vorbildlich und lässt sich auch immer wieder als eine Art 10er zurückfallen, dass er für mich eh unantastbar in der Mannschaft derzeit ist. Und irgendein Körperteil bringt er dann doch wieder an den Ball um einen Mitspieler zu bedienen, wie gesehen beim 2:0. Er ist halt ein richtiger Löwe. Mehr Lob geht nicht … wink

Blaublut
Leser

M.E. waren die beiden ersten Spiele besser, aber die Ergebnisse haben nicht gepasst. Nun stimmt das Ergebnis. Da ist es egal, dass wir vielleicht nicht ganz so gut gespielt haben. Entscheidend war die Einstellung. Es ist eine wahre Freude, dieser Mannschaft zuzuschauen und sie anzufeuern.

United Sixties
Gast
United Sixties

Das ist ein Löwenteam was wirklich Spaß macht. Unseren jungen Burschen verzeiht man Abspielfehler und Sascha geht vorbildlich voran. Das Laufpensum von Wein und Dressel war enorm. Wieder ein toller Fussballkampf pur auf Giesings Höhen mit schönen drei Toren.

tomandcherry
Leser

Erster Saisonsieg. Daheim gegen Zwickau. Nach einer zwar nicht berauschenden Leistung, aber das soll auch kein Anlass zur Kritik sein. Im Moment sind die Punkte wichtig, die man aus den ersten sechs, sieben Spielen holt, um möglichst nicht von Anfang an im unteren Tabellendrittel zu stecken.

Generell wäre mir eine gewisse spielerische Vorwärtsentwicklung schon recht, aber ich bevorzuge jetzt erstmal positive Ergebnisse und einen „sicheren“ Tabellenplatz.

Wie schon vor Saisonbeginn geäußert, könnte (!) es durchaus von Vorteil sein, dass wir kaum Veränderungen im Kader hatten und somit ein stabiles Grundgerüst die Basis für den sportlichen Erfolg sein kann.

Das wäre dann der Witz schlechthin, wenn der „Sparkurs“ dazu führen sollte, was unser großzügiger Geldgeber sich seit Jahren erhofft: sportlichen Erfolg.

Snoopy.
Leser

Es heißt ja auch: zuerst die Pflicht, dann die Kür. Pflicht: Klassenerhalt, wenn möglich frühzeitig sichern, Kür: alles weitere danach.

Sportlicher Erfolg lässt sich definieren. Die Sichtweise der einen bedeutet das mindestens auf Augenhöhe der Nachbarn, besser darüber und ständig CL. Für die anderen ist sportlicher Erfolg der Klassenerhalt.

Du sagst es richtig, Tom: die Basis für den sportlichen Erfolg. Ein Fundament, auf dem man aufbauen kann. Jetzt heißt es: Sicherheit gewinnen, vertrauen in sich selbst gewinnen und die Punkte holen.

Natürlich hätte sportlicher Erfolg auch den Vorteil, dass die Schreierei nach Schulden (also Ismaik, neue Spieler) der Wind aus den Segeln genommen wird.

tomandcherry
Leser

Snoopy. .

„… dass die Schreierei nach Schulden…“

Das meinte ich ja.

Man stelle sich mal vor, wir schaffen es mit wenig Geld, dafür mit einer Mannschaft, die sich sprichwörtlich „den Ar*** aufreisst“, uns sportlich nach Oben zu orientieren – was für ein Wunder!?!

Osnabrück hat’s doch letzte Saison vorgemacht. Eine Saison vorher dem Abstieg gerade noch entkommen, war man nur wenige Wochen später von Beginn an Oben mit dabei.

Die haben auch nicht jedes Spiel mit „Hurra und Tschingderassabum“ gewonnen, im Gegenteil. Oft reichte dem VfL ein Tor Differenz für drei Punkte.

Dahin sollten wir auch kommen. Mit einer kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung zum sportlichen Erfolg und den notwendigen Punkten um erstmal so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu sichern.

Wenn das frühzeitig der Fall wäre, könnte man sich über neue, höhere Ziele Gedanken machen.

3und6zger
Leser

Osnabrück hat im Heimspiel gegen uns mit Ach und Krach ein 2:2 in letzer Minute geschafft. Vorher hätten wir locker das 3:1 machen können. Gut, in der Rückrunde im Grünwalder waren sie besser.

tomandcherry
Leser

3und6zger

Ja, Du hast schon Recht mit Deinem Hinweis auf das Osnabrück-Hinspiel.

Meine Aussage bezgl. deren „Ein-Tore-Differenz-Siege“ bezog sich auf die gesamte letzte Saison.

Osnabrück hatte m.W. nach sehr wenig torreiche Erfolge, allerdings kassierten die während der gesamten Saison auch nur sehr wenige Gegentreffer.

Es ist also durchaus möglich, dass man mit „wenig Geld“ einen gewissen sportlichen Aufwärtstrend erreichen kann. Idealerweise sogar einen Aufstieg in die nächsthöhere Liga.

Snoopy.
Leser

Die drei Punkte tun gut, nehmen den Druck aus dem Kessel. Dazu noch zu Null gespielt und drei Tore selbst gemacht. Das Ergebnis selbst ist etwas zu Hoch ausgefallen, aber wer 3 Tore macht, hat nicht unverdient gewonnen.

Wobei ich mich nach etwa einer halben Stunde gefragt habe, wohin Bierofka eigentlich mit der Mannschaft will. Nicht in der Tabelle, spielerisch und taktisch. Bis zu dem schönen Freistoßtor zum 1:0 sind wir mehr oder weniger dem Ball hinterher gerannt. Die Jungs haben sich in der Zeit das Leben selbst schwer gemacht, gerade beim Passspiel ist noch viel Luft nach oben. Und wie auch gegen Braunschweig immer wieder diese hohen weiten Bälle. Entweder von hinten raus oder aus dem Halbfeld.

Das erste Tor hat jedenfalls eine gewisse Art von Sicherheit ins Spiel gebracht, auch wenn der Druck der Gäste vor allem dann in Halbzeit zwei zugenommen hat. Aber im Gegensatz zu den ersten Minuten kamen wir wenigstens ins Pressing und in die Zweikämpfe. Zwickau wollte wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen, das hat man gemerkt, deshalb hatten wir dann auch den Platz für Konter und nach dem dritten Tor war die Sache dann auch erledigt.

Glückwünsch an Mannschaft und Trainerteam.

bluwe
Leser

… und was is mim Reisinger? lol

Snoopy.
Leser

?

anteater
Leser

Ich verstand es so, dass Herr Reisinger doch schuld sein muss. Vielleicht erkenne ich aber auch einen Sarkasmus, der da gar nicht ist.

jürgen (jr1860)
Leser

Robert schafft die Pyro ab 😁😁😁🦁

#OHNE HASAN!
#Freiheit für 60!

Sportfan
Gast
Sportfan

das ist genau das Problem. Wohin will der Trainer. Er hat die Mannschaft nun schon länger unter seinen Fittichen aber von Entwicklung kann leider nicht die Rede sein.

Kranzberg
Leser

Sehe ich auch so. Das ist taktisch schon arg limitiert und spielerisch sind in der Tat kaum Fortschritte zu erkennen. Das schaut in der Offensivbewegung oft sehr nach Zufallsprodukt aus.

Wenn man ehrlich ist, kann von Kreativität seit Gebharts Verletzung zu Regionalliga-Zeiten keine Rede mehr sein.

anteater
Leser

Gestern, finde ich, sah man schon wieder deutlich bessere Ansätze von Gebhart, in BS blieb er blass, unauffällig und gegen Münster war es nicht besser. Aber: Der Trend geht nach oben. Wenn er da weitermacht, wo er gestern aufgehört hat, dann habe ich keine Sorgen.

Siggi
Leser

Na ja, man sieht halt, was man sehen will. Die Mannschaft hat sich m.M.n. sehr gut entwickelt. Vor allem, wenn man sich an die letzten ca. 10 Spiele der letzten Saison erinnert. Momentan fehl(t)en auch noch Moll, Karger und auch Lex. Hohe Bälle gab es gerade in Braunschweig gar nicht so viele, gestern allerdings dann schon wieder. Ich denke, Biero hat die Mannschaft so eingestellt, dass sie Zwickau mit deren eigenen Waffen geschlagen hat. Das mit den Fehlpässen hat sicherlich auch viel mit dem Selbstvertrauen zu tun und kann nicht einfach so dem Trainer angelastet werden.

anteater
Leser

Die letzten ca. 10 Spiele letzte Saison habe ich als negative Entwicklung wahrgenommen, denn davor lief einiges schon viel besser.

Gegen BS haben wir das Mittelfeld dominiert, in der 2. Halbzeit gegen MS waren wir die klar bessere Mannschaft, aber gestern, da sah, wie ich finde, wieder einiges nach Zufall aus und so wirklich haben wir Zwickau nicht in den Griff bekommen.

Grundsätzlich bin ich auch eher Biero-skeptisch, weil auf den ersten Blick keine oder wenig Weiterentwicklung bei Spielern und Matchplan/Taktik zu erkennen ist, korrigiere mich dann aber auch gleich selbst, weil z.B. der Herbert bislang deutlich besser steht und nur diese sinnlose gelbe Karte gestern gesehen hat. Bei Steinharts Beschleunigung und Endgeschwindigkeit, da kann man nichts machen und ob er sein Stellungsspiel, was ich bisher als sein größtes Manko angesehen habe, signifikant verbessern konnte, das kann ich noch nicht beurteilen.

Thrueblue
Leser

Einen dicken Anteil an 3:0:
Die Berzel Sponsoren.
Danke Jungs! Das ist heute auch Euer Sieg!!!

unvoreingenommen
Leser

Hat nicht einen Löwenanteil an Berzel der Mann aus Jordanien beigesteuert?

Bine1860
Leser

Nach meinen Informationen (aus gut informierten Kreisen) hat Ismaik gar nix zu Berzel dazu bezahlt!

anteater
Leser

Weiß nicht. Was ich allerdings weiß das ist, dass wenn der Mann aus Jordanien Darlehen in hinreichender Größe JETZT umwandeln würde, die klamme KGaA die Rückstellung für zu erwartende Strafzahlungen auflösen und in den Kader stecken könnte. Und hätte er längst umgewandelt, dann hätte die KGaA Berzel und Gebhart auch selbst finanzieren können.

Das ist also eine Art Nullsummenspiel, dass da aus meiner Sicht betrieben wird, zu Lasten der klammen KGaA und zur Heroisierung des Mannes aus Jordanien. Doof nur, dass gar nicht so viele der Unsrigen an Dyskalkulie leiden.

Siggi
Leser

Boah, ey! https://de.wikipedia.org/wiki/Dyskalkulie
Erwischt! Ich versteh’s trotz Wikipedia nicht so recht. Vielleicht gehöre ich zu den 5 bis 7 %, die darunter leiden?
wink

anteater
Leser

Kurz und (zu) knapp, Leute, die sich mit dem Rechnen schwer tun. So wie Legasthenie als Lese- und Rechtschreibstörung.

Hier meinte ich:
KGaA hat über € 200.000 als Rückstellung gebildet, um die zu erwartenden Strafzahlungen des Verbandes wegen der sich verschlechternden Eigenkapitalquote bezahlen zu können.

Aaron Berzel soll ca. € 80.000 inkl. Lohnnebenkosten kosten, wesentlich mehr wird es bei Timo Gebhart auch nicht sein.

Wenn also Herr Ismaik Darlehen umwandeln würde, um die Strafzahlung zu vermeiden, könnte man die Rückstellung auflösen, hätte also über € 200.000 mehr für den Kader zur Verfügung.
Jetzt hat Herr Ismaik den Timo Gebhart finanziert, was höchstwahrscheinlich sehr deutlich unter € 200.000 kostet.

Also wäre die KGaA finanziell besser dran, hätte Herr Ismaik Darlehen umgewandelt. Nur hätte er sich dann nicht vor seinen wenigen verbliebenen Befürwortern feiern können.

Hoffentlich habe ich jetzt nicht zu viel erklärt.

Siggi
Leser

anteater Die Absicht deines Textes habe ich schon verstanden. Dennoch danke für die Erläuterung. Was ich mich tatsächlich frage, ist, in welchem Umfeld oder Beruf man tätig sein muss, um solche Begriffe wie Dyskalkulie zu kennen?

anteater
Leser

Oh, das hat gar nichts mit meinem beruflichen oder privaten Umfeld zu tun! Ich interessiere mich einfach für ganz viele Dinge im Leben und habe da entweder mal eine Doku gesehen oder einen Artikel gelesen, weiß ich nicht mehr.

Wolf
Leser

Einen Anteil nach eigener Aussage schon, wie groß er war, weis man bisher nicht.
Da Du ja mit der Aussage „Löwenanteil“ scheinbar genauere Kenntnisse besitzt, bitte ich Dich, mich daran teilhaben zu lassen.

Loewen1860
Leser

Was der Brezel alles hinten souverän rausgehauen hat, war schon der Hammer. Für mich gestern die Lebensversicherung nach hinten.