Die Gesellschafter des TSV 1860 München sollen sich am gestrigen Montag auf eine Vertragsverlängerung mit Günther Gorenzel geeinigt haben. Das berichtet die Mediengruppe Münchner Merkur / tz München.

Eine Bestätigung seitens der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA steht noch aus. Aber laut Merkur und tz sollen die Löwen den Vertrag mit Günther Gorenzel als Geschäftsführer Sport über den Juni 2022 hinaus verlängert haben. Nach den jüngsten Heimpleiten soll laut der Mediengruppe es “bei der Ismaik-Seite als ausgemachte Sache” gegolten haben, “nicht mit dem Österreicher über die Saison hinaus zu verlängern”. Am gestrigen Montag gab es wohl die Kehrtwende, schreibt die Zeitung. Unter Anderem soll Ismaiks Anwalt Andrew Livingston bei der Sitzung anwesend gewesen sein. Die Löwen wollen auf Kontinuität setzen.

Der Artikel zum Thema findet ihr im Münchner Merkur unter dem Titel “Kehrtwende in der Causa Gorenzel“.

Einen Kommentar zu Günther Gorenzel findet ihr hier im Löwenmagazin unter “Der Geschäftsführer Sport beim TSV 1860 München: Krisenmanager Günther Gorenzel“.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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maximus Löwe
maximus Löwe(@mm1860)
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1 Monat her

Der Spieleretat für diese Saison war nicht so, dass man mit Spitzenteams mithalten kann….so oder so ähnlich war die Aussage von GG im Sommer 21.
Die einzigen die jetzt jubeln sind die Spielerberater…..

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  maximus Löwe
1 Monat her

Kapier bloß Bahnhof. Was genau willst Du damit sagen?

da-bianga
da-bianga(@dabianga)
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

Vielleicht will er damit ausdrücken dass GG jetzt 3 mal den Etat hatte, den es nach seiner Aussage benötigt um aufzusteigen.
Das hat er jetzt 2 Mal nicht geschafft. Und mit dem 3. Versuch schaut es nicht rosig aus. Daran muss er sich messen lassen.

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  da-bianga
1 Monat her

Echt, das liest Du daraus? Wow, Germanistik studiert?
Und was hat das mit den Spielerberatern auf sich? Ich kapier das Geschwurbel wirklich nicht …  😀 

da-bianga
da-bianga(@dabianga)
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

Der Kommentar ist ideal dafür um herauszulesen was man will. 😀 
Und mit den Spielerberatern weiß ich auch nicht weiter.

maximus Löwe
maximus Löwe(@mm1860)
Leser
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

Weil die Spielerberater ihre “Bankdrücker” dem GG für extrem überzogene Gehälter anbieten können….und der merkt es noch nicht mal.

da-bianga
da-bianga(@dabianga)
Reply to  maximus Löwe
1 Monat her

Und welche wären das?

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  maximus Löwe
1 Monat her

Das behauptest Du jetzt einfach mal so, dass sich Günter Gorenzel auffällig anders als andere Sportchefs verhält und sich als Einziger von denen über den Tisch ziehen lässt? Und dafür hast Du sicher Belege und Beispiele, auf die wir jetzt gespannt sind.

anteater
anteater(@anteater)
Reply to  maximus Löwe
1 Monat her

Sie kennen die Gehälter bei Sechzig? Wären Sie bitte so lieb und würden mir die zukommen lassen. Bin sehr an so etwas interessiert. Meinen Dank schon mal im Voraus!

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  maximus Löwe
1 Monat her

Was ist denn nun? Kannst Du Beispiele erbringen oder diffamierst Du einfach nur Menschen?

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

Manche Leute kommen mir vor wie Wattwürmer, kommen ausm Loch, hinterlassen einen Haufen und buddeln sich wieder weg…

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Wobei Wattwürmer das Watt sauber halten, während der Typ wohl nur verbalen Dreck verbreiten kann. Also, keine Beleidigung der Wattwürmer … 😉

anteater
anteater(@anteater)
Reply to  da-bianga
1 Monat her

Er schreibt doch, dass der Etat nicht so war, dass man mit den Spitzenteams mithalten kann.

Klar, das mit den Beratern ergibt in dem Kontext absolut keinen Sinn.

francis-underwood
francis-underwood(@francis-underwood)
Leser
1 Monat her

Servus und Hallo von meina Saite. Von meina Seite möchte ich die Gelegenheit benutzen, um

zu sagen, dass ich die Entscheidung schon irgendwie nachvollziehen kann. Wenn wir der Meinung sind, unbedingt einen GF Sport zu benötigen, dann ist GG mit seinem Jahresgehalt schon ok dafür. Ich persönlich glaube auch, dass er weit mehr leisten könnte, wenn er ein größeres Budget hätte. Bis auf den “ich schwör auf mein Mutter, digga”-Staude kann ich persönlich alle Transfers nachvollziehen und gut heißen. Dass ein Tallig z. B. nicht zündet, mei, passiert. Aber die damalige Entscheidung ihn zu verpflichten war absolut richtig. Auch ein Goden z. B. Der wurde klar als Backup verpflichtet.

Da wir die nächsten Jahre vermutlich kein größeres Budget als derzeit zur Verfügung haben werden und wir unsere Ausgaben im Bereich der Lizenzspieler inkl. Staff nicht in den Griff bekommen (wollen?) erschließt sich mir die Notwendigkeit dieser Stelle nicht.
Im Grunde gehts derzeit darum, auslaufende Verträge von sehr wichtigen Spielern zu verlängern. Das sollte auch eine andere, günstigere Personalstelle, hinbekommen. Wirklich groß netzwerken, um Spieler zu verpflichten, werden wir wohl nicht realisieren können.
Übrigens bezahlen wir auch einen Scout, der eigentlich Talente sichten und zur Verpflichtung empfehlen sollte (weil immer wieder kritisiert wird, dass GG keine Talente verpflichtet hat).

Also, wenn schon ein SportGF, dann finde ich GG (für sein derzeitiges Gehalt) schon in Ordnung!

_flin_
_flin_(@flin)
Leser
1 Monat her

Gute Nachricht. Gorenzel macht einen soliden Job. Hoffentlich ist auch ihm klar, dass er sich noch verbessern kann. Und hoffentlich stellt er die Weichen, dass das auch passiert.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  _Flin_
1 Monat her

Nur mit dem Verbessern ist das so eine Sache. Man liest viele Dinge, die er anders gestalten könnte. Nur ob die dann zu einem besseren Ergebnis führen würden, darf bezweifelt werden.

boeser-zauberer-wurst
boeser-zauberer-wurst(@boeser-zauberer-wurst)
Leser
1 Monat her

Sehr gute Entscheidung!

thrueblue
thrueblue(@thrueblue)
Leser
1 Monat her

„Ismaik du woits‘n hom, etzad lebst mit eam.“
Clash of Cultures, Klappe die 518ste.

Dieses sture, fast gottestfürchtig schicksalsergebene, die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen auch mal aushalten – Das ist einem Nichtbayern aber auch schwer zu vermitteln.

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
1 Monat her

Ich finde ihn generell als Manager sehr gut und professionell, bei der Kaderplanung sehe ich aber durchaus noch Luft nach oben, auch was kreative Lösungen angeht. So z. B. mal verstärkt untere Ligen durchforsten oder auch mal einen Deal mit einem Top-Bundesligisten eingehen, um deren Talenten per Ausleihe Spielpraxis und Förderung zu geben. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich z. B. mit Rudi Völler und Bayer Leverkusen schon mal auf einen Kaffee verabreden könnte … Kann natürlich auch ein anderer Verein sein, aber Bayer Leverkusens hat ja vor einiger Zeit schon die U23 aufgelöst. Und da wären mit Thomas Eichin und Rudi Völler zwei Ex-Löwen als Ansprechpartner.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

Was würde das bewirken, wenn Talente von Top-Bundesligisten ausgeliehen würden? Marc Pfeifer würde bei dem Vorhaben vermutlich sein Veto einlegen. Welcher Top-Bundesligist würde an einen Drittligisten ein Talent kostenfrei ausleihen? Pfeifer würde vermutlich darauf hinweisen, dass Leihspieler Gehaltsvorstellungen haben, die die Entgeltstruktur von 1860 sprengen würden und somit unproduktive Gehaltsdiskussionen entfachten. Und vor allem, die Talente würden bei 1860 ausgebildet und der Bundesligist kassiert anschließend bei Weiterverkauf die Ablösesumme. Außerdem hat 1860 mehrere Talente, die so langsam Kaderqualität erreichen. Leihspieler würden dem TSV-Nachwuchs nur die Plätze und Einsatzzeiten wegnehmen.

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  nofan
1 Monat her

Ein Widerspruch und eine teilweise Zustimmung: Bei Leihspielerverträgen ist es gängige Praxis, dass ausleihende “große” Vereine immer noch einen (Groß-) Teil des Gehaltes weiter übernehmen.

Beim zweiten Punkt muss ich erst mal recht geben: natürlich kann das bedeuten, dass der eigene Nachwuchs (noch) weniger zum Einsatz kommt. Ich meine allerdings jetzt auch nicht, dass wir zu einem Farmteam von einem Bundesligisten werden sollten. Aber in dem einen oder anderen Fall könnte das eine Alternative zu einer Verpflichtung eines arrivierten Profis um die 30 sein. Ich dachte eher in diese Richtung. Und manchmal kann man ja mit den Vereinen auch reden und beim Aufstieg ein mögliches Recht der Übernahme aushandeln. Es sind ja auch viele junge Spieler dabei, die zwar locker die 3. und die 2. Liga drauf haben, aber sich an der Grenze zur Eliteliga schwer tun werden. Also, ich denke, da kann man im Einzelfall bei einem möglichen Erfolg auch mit dem abgebenden Verein dann noch mal reden. Zumal, wenn sich der Spieler bei Sechzig wohl fühlt.

Und noch ein Punkt: lieber fülle ich den Kader mit einem hoffnungsvollen Talent von einem anderen Verein auf als ihn mit Bankdrückern aus dem eigenen Nachwuchs zu befüllen, wo man eh schon absehen kann, dass selbst der Sprung in die 3. Liga sehr schwer für sie wird. Denn wir haben in den letzten Jahren schon auch etwas an Qualität beim Nachwuchs eingebüßt. Ein Bender, ein Volland, ein Weigl oder ein Neuhaus waren schon länger nicht mehr dabei.

Last edited 1 Monat her by Alexander Schlegel
nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

Zutreffend Ihre Aussage zu der Kostenübernahme durch den Verleiher: Das heißt aber noch nicht, dass der Leihspieler nicht ein Gehalt bei 60 bezieht, welches höher ist als vergleichbare Spieler bei 60 und somit Unzufriedenheit in die Mannschaft trägt. Ist leider so mit dem Neidfaktor.

Es dürfte auch nicht abzustreiten sein, dass die Qualität der Spieler des NLZ etwas eingebüßt hat. Dabei wird gerne auf einige wenige Spieler wie die Benders, Volland, Weigl, Neuhaus verwiesen, die Bundesligaspieler geworden sind. 1860 spielt aber nur noch in der 3. Liga. Gerne wird aber vergessen, dass im aktuellen Kader wenigstens mit Hiller, Kretzschmar, Belkahia, Lang, Dressel, Greilinger Spieler mit mehr Potential als Bankdrücker stehen. Und weiter Talente rücken nach: Gresler, Wicht, Knöferl, Mannhardt, Cocic, Djayo. Ich denke, die Qualität der Talente wird wenigstens teilweise die von Ergänzungsspielern erreichen, die auch zur Mannschaft gehören.

siggi
siggi(@gscheiderl)
Leser
Reply to  nofan
1 Monat her

Morgalla fehlt noch in der Aufzählung.

_flin_
_flin_(@flin)
Leser
Reply to  nofan
1 Monat her

Ausleihen und eigene Jugend ist kein Widerspruch.

Ein Leihspieler wird für die erste Mannschaft geholt und soll Wettkampferfahrung im Profifussball sammeln. Das geht außer bei Freiburg und Dortmund momentan bei keinem deutschen Verein in der 2.Mannschaft. Insofern würde ein Leihspieler eher mit Goden, Deichmann, etc. konkurrieren.

Biankadi ist auch ein Leihspieler.

Uns sein wir mal ehrlich, finanziell macht es keinerlei Sinn, einen 28-35-jährigen einem Leihspieler vorzuziehen, außer man benötigt die Erfahrung. In dem Alter wird in der 3.Liga gewechselt, wenn der Vertrag ausläuft. Transfers werden nur selten gezahlt. Insofern entgeht einem nichts, wenn man stattdessen einen Leihspieler holt, dessen Qualität einen weiterbringt.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  _Flin_
1 Monat her

Anfangs wurde von Leihspielern aus der Bundesliga geschrieben. Biankadi kommt von Heidenheim, einem mittelprächtigen Verein der 2. BL. Gänzlich unterschiedlich zu beurteilen.

Es mag Situationen geben, da eine Spielerleihe sinnvoll, aber es ist nicht ein Geschäft, wo dem Entleiher kostenfrei ein Spieler überlassen wird. Nicht selten gehen doch die Erwartungen an Leihspielern an der Realität vorbei, siehe Owusu. Der abgehende Verein erhofft sich Wettkampferfahrung für seinen Spieler und der Entleiher wünscht einen Unterschiedsspieler, der Deichmann aus dem Kader verdrängt.

Letztendlich läuft eine Leihe oder ein Festeinstellung aufs Gleiche hinaus: Finanziell würde 1860 bei beiden Geschäften annähernd gleich belastet und trotzdem unvernünftig, wenn keine Mittel zur Verfügung stehen.

Der Vorteil ist dann gegeben, wenn ein Verein unbedingt Verstärkung braucht, adäquate Spieler aber nur gegen (hohe) Ablösesummen zu verpflichten wären. Dann kann eine Leihe sinnvoll sein, weil regelmäßig die Leihgebühr geringer als eine Ablösesumme sind.

Snoopy.
Snoopy.(@snoopy)
1 Monat her

Sollte man den Vertrag von Gorenzel verlängern, kann man davon ausgehen, dass der Aufschrei wieder groß werden wird. Zumindest bei einigen, die der Meinung sind, dass ein neuer Sportchef einen Wunderkader zum Aldi-Preis zusammenstellen kann.

Da ich die Arbeit von Gorenzeln jetzt nicht als überaus schlecht sehe und deshalb auch keinen Grund sehe, dass man auf dieser Positionen einen Tauschprogramm fährt, passt das schon, wenn sich das bewahrheiten sollte.

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  Snoopy.
1 Monat her

Ach, bei Sechzig schreit doch immer einer. Das ist doch völlig egal. Mir würde es nur eine diebische Freude machen, wenn bei der Verlängerung der Zusatz “auf ausdrücklichen Wunsch Hasan Ismaiks” auftauchen würde, denn wenn ihr Säulenheiliger das so gewünscht hat, schwillt der Dampfkessel bei den Kaspern zwar trotzdem an, aber kann sich nicht so recht entladen … 🙂

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

Auch das würde nmM wenig an der GG-Kritik ändern, denn es wird regelmäßig unterschlagen, dass der Sportgeschäftsführer auf ausdrücklichen Wunsch des Kreditgebers bestellt wurde. Leider muss festgestellt werden, dass bei manchen jegliche Fakten ausgeblendet werden, Hauptsache man kann gegen die Verantwortlichen nachtreten.

Widto
Widto (@guest_64193)
Gast
Reply to  nofan
1 Monat her

Sie haben vergessen, die Jahreszahl 2017 zu bringen, ist doch Ihre Lieblingszahl und noch ein paar Namen, die ich aber jetzt nicht aufzählen will
PS. Dass der Vertrag verlängert wird, versteht ausser in diesem Block niemand

Last edited 1 Monat her by Widto
alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  Widto
1 Monat her

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Dass der Vertrag mit Gorenzel verlängert wird, versteht außer dem anderen Blog jeder.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Alexander Schlegel
1 Monat her

großartig

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Widto
1 Monat her

Zu scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, dass es zwei entscheidende Jahre bei 1860 gegeben, hat, welche die finanziellen Rahmenbedingungen für Jahrzehnte negativ beeinflussen.

2001, als der Metzgermeister Wildmoser meinte, mit einer Beteiligung an der Allianz Arena könne man den FCB sportlich und wirtschaftlich einholen, was dazu führte, dass für den Anteil an den Herstellungskosten von 143 Mio. € 1860 Kredite von 170 Mio. € aufnehmen musste. Mit der Folge, dass 1860 sowohl 2006 als auch 2011 kurz vor der Insolvenz stand und einen Kreditgeber akzeptieren musste. Und die “we go to the top-Bemühungen 2017 führten dann zum Doppelabstieg und dem Abgang nahezu aller Spieler.

Und die bedauernswerten Geschäftsführer werden sich mit der vor Juli 2017 begründeten Überschuldung noch Jahrzehnte beschäftigen müssen, es sei denn, HAM spricht einen Forderungsverzicht aus.

Widto
Widto (@guest_64204)
Gast
Reply to  nofan
1 Monat her

Die Zeiten mit dem Metzgermeister waren die erfolgreichsten, die 60 die letzten 50 Jahre gehabt hat, aber egal, wenn jetzt Läute wie sie blöd über solche Personen reden, dann gute Nacht 60, mit solchen Fans

Bine1860
Bine1860(@bine1860)
Reply to  Widto
1 Monat her

Ja zuerst waren es die erfolgreichsten, aber dann? Was ist geblieben? Am Schluss hat er einfach alles falsch gemacht was man nur falsch machen konnte und das muss man ihm auch ankreiden..

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Bine1860
1 Monat her

Richtig, wenn zwischen 2001 und 2018 die KGaA hätte Insolvenz anmelden müssen, was 2006, 2011 und 2017 hätte passieren können, wäre auch der Verein pleite gewesen wegen steuerlicher Versäumnisse bei der Gründung der KGaA durch KHW

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Widto
1 Monat her

Sportlich ja,
wirtschaftlich eine Katastrophe, da permanent die Schulden angestiegen sind, selbst die Turnhalle für den Breitensport wurde für den Profifußball verkauft, abartig

Um es mit den Worten von Günther Gorenzel zu sagen: Es ist eine Balance herzustellen zwischen sportlichen Wünschen und dem wirtschaftlich vertretbaren.

Aber als Kneipier hatte KHW das Finanzielle nicht im Focus, so konnten bereits 2003 die Abgänge der Leistungsträger nicht ausgeglichen werden, was zum Abstieg führte. Das sind die Fakten und kein blödes Gerede.

_flin_
_flin_(@flin)
Leser
Reply to  Widto
1 Monat her

Sind Sie Fan von 1860 oder von einem Tabellenplatz? Wildmoser hat sich die Vereinssatzung auf den Leib geschrieben, das Umfeld 100% auf sich zugeschneidert, und als er dann mit Hilfe seines Sohnes und der Bestechung den Karren “1.Bundesliga” an die Wand gefahren hatte, kam Herr Auer und unterschrieb die Arena-Verträge, die uns 17 Jahre lang die Luft abgeschnürt haben.

Das sind nüchterne Fakten, und das Gebaren von Herrn Wildmoser bezüglich Opposition im Verein war auch nicht immer ganz astrein.

Man braucht über KHW nicht blöd reden, nüchtern und sachlich reicht völlig aus.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  _Flin_
1 Monat her

Sie beschreiben die Situation, warum gestandene Manager selten bereit sind einem Unternehmen zu helfen, was vor der Pleite steht. Der Präsident hatte noch zwei Optionen:
1) Stadionanteil für ca. 180 Mio. € verkaufen und ein alternativloses Vertragsdiktat vom FCB akzeptieren oder
2) Insolvenz anmelden.

Wie bei jedem Dilemma: Egal wie man sich entscheidet, man greift ins Klo.

Und was ich dem Kneipier KHW als bodenlose Unverschämheit anlaste: Er wollte die unsägliche Beteiligung an der AA, die zum wirtschaftlichen Kollaps führte und anschließend stellt er sich hin und wirft seinen Nachfolgern Versäumnisse vor. “Die Milch wurde von KHW verschüttet.”

Wurde der Vertrag mit dem FCB über den AA-Verkauf nicht während der Präsidentschaft Lehner abgeschlossen?

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
Reply to  Widto
1 Monat her

Wenn man es positiv sehen will führte uns KHW aus der Amateurliga raus und dank seiner Entscheidung zum Stadionbau auf lange Sicht wieder in die Amateurliga zurück.

Bei einer neutralen Sicht kommt noch dazu, dass KHW mit seinen wenig durchdachten Stadionplänen dafür gesorgt hat, dass der Verein sich nach dem Abstieg so überschuldet hat, dass der Profifußball nun mehrheitlich einem Investor gehört.

Ich kanns drehen und wenden, wie ich will. Ich finde nicht viel Positives an seinem Wirken. Und dabei habe ich mich noch nicht einmal über seine Gutsherrenart ausgelassen, wie er den Verein geführt hat. Da kann ich mich rückwirkend auch nicht mehr groß über die paar Jahre schönen Fußball freuen.

anteater
anteater(@anteater)
Reply to  Widto
1 Monat her

Na ja, manche Fans erkennen halt, zu welchem Preis dieser Erfolg erkauft wurde. Dieser kurzfristige Erfolg hat nachhaltigen Schaden angerichtet. Wie kann man das nur ausblenden?

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  anteater
1 Monat her

verkennen?

anteater
anteater(@anteater)
Reply to  nofan
1 Monat her

Manche erkennen es, andere verkennen es.