Kommentar der Bild: Grünwalder Stadion ist alternativlos

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sdr

Blick auf die Presse

„A bisserl was geht immer. Das auf alle Fragen der menschlichen Existenz anwendbare Lebensmotto des Monaco Franze sollte auch in der Giesinger Stadionfrage gelten“, schreibt die Bild-Zeitung in einem heutigen Kommentar. Es müssen nicht gleich 30.000 Zuschauer rein, aber ein paar tausend Plätze mehr sollten möglich sein. Laut dem Kommentar der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung sei es richtig, eine seriöse Machbarkeitsstudie durchzuführen um endlich Fakten zu schaffen. Das hochemotionale Thema sollte versachlicht werden. „Schon alleine deshalb, weil das Stadion für 1860 ohnehin alternativlos ist. Nicht nur aus ideellen Gründen. Es gibt schlicht keine andere Spielstätte für den Klub. Arena und Oly scheiden aus bekannten Gründen aus. Ein Neubau auf der grünen Wiese ist finanziell nicht zu stemmen und würde auch noch Jahre dauern. “

Den Beitrag findet Ihr hier: Grünwalder Stadion ist alternativlos

Bezirksausschuss-Chef Clemens Baumgärtner von der CSU äußerte sich in dieser Woche hingegen kritisch. Gegenüber der Bild sagt er: „30 .000 Zuschauer sind derzeit unter dem Aspekt des Anwohnerschutzes utopisch. Wir haben 15.000 ja schon lärm- und verkehrsmäßig kaum unter Kontrolle.“

Den Beitrag findet Ihr hier: Giesings Viertel-Chef: „30.000 Fans sind utopisch!“

 

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Bine1860
Leser

Habe gerade bei bunte-ansichten.de einen super Beitrag von Stephan Tempel gelesen!
Ausbau Sechzgerstadion vs Kosten Allianzarena für den Steuerzahler
https://bunte-ansichten.de/ausbau-sechzgerstadion-vs-kosten-allianzarena-fuer-den-steuerzahler/

swaltl
Leser

Ich bin zwar sehr optimistisch, dass Sechzig auch in der zweiten Liga (wo wir hoffentlich irgendwann mal wieder hinkommen) im Grünwalder Stadion spielen wird, aber der in dem von dir erwähnten Beitrag dargestellte Sachverhalt kann auch gegen uns ausgelegt werden.

Schließlich hat die Stadt für uns schon viel Geld investiert, damit wir in der Allianz Arena spielen konnten. Haben wir uns ja selbst ausgesucht, dass wir da gespielt haben. Dass wir daran beinahe pleite gegangen wären und jetzt wieder im Grünwalder Stadion spielen, ist nicht die Schuld der Stadt.
Da könnte ich es durchaus verstehen, wenn die Stadt ein Stück weit sagt „Wir haben euch vor 15 – 20 Jahren schon geholfen. Selber schuld, wenn ihr daraus nichts gemacht habt.“ Zumindest ist das ein (meiner Meinung nach berechtigtes) Argument derjenigen, die dagegen sind, dass die Stadt uns finanziell unterstützt.
Ein Stück weit wird es sicherlich ein Entgegenkommen der Stadt geben. Aber wir können bzw. sollten nicht davon ausgehen, dass uns die Stadt ein zweitligataugliches Grünwalder Stadion finanziert oder z. B ein Grundstück für einen Neubau kostenlos zur Verfügung stellt.

Alexander Schlegel
Leser

Ich habe mir den Artikel gerade mal durchgelesen. Natürlich war das damals extrem teuer und ich habe als Löwen-Fan auch gegen diesen irrwitzigen Plan des Herrn Wildmoser gestimmt. Aber man muss doch auch erwähnen, dass man damit ein WM-Stadion hinbaute sowie eine zukünftige Heimat für die beiden großen Münchner Vereine vor dem Hintergrund, dass keiner mehr so richtig glücklich war im Olympiastadion und der Plan zu dessen Umbau am Veto des ursprünglichen Architekten scheiterte. Insofern war das schon auch eine besondere Situation. Und dass man jemand, der sich nicht für Fußball interessiert skeptisch ist, dass die Stadt schon wieder einen größeren Millionenbetrag für ein Fußballstadion in die Hand nehmen soll, kann ich zumindest nachvollziehen. Und das Vorrechnen, wie teuer doch die Allianz Arena dem Steuerzahler im Endeffekt gekommen ist, kann auch schnell zum Bumerang werden um gegen ein weiteres Stadionprojekt zu stimmen. Gerade wenn man auch in den letzten Jahren immer öfter mitbekommt, wie Bauprojekte finanziell immer öfter aus dem Ruder laufen.

Ich bin auch wirklich der Meinung, dass man da die Stadt nicht alleine lassen darf. Da hätte ich als Münchner auch kein gutes Gefühl dabei. Denn im Endeffekt muss der Steuerzahler schon auch unsere saudumme Vereinspolitik auslöffeln. Da müssen wir doch auch mal ehrlich sein. Und das sage ich als Tiefblauer. Darum würde ich jede Initiative begrüssen, die auf eine Bereitschaft hindeutet, dass der Verein sich an den Modernisierungs- und Umbaukosten aktiv beteiligt. Sei es durch ein Sponsoring-Pool, sei es durch eine Crowdfunding-Aktion durch uns Löwen-Fans. Wenn z. B. jeder Löwenfan (und davon soll es ja angeblich 100.000 geben) nur einmal den symbolischen Betrag von 18,60 EUR spenden würde, kämen schon knapp 2 Millionen zusammen. Und wenn die etwas betuchteren Fans sogar 1860 EUR beisteuern würden, könnte man sicherlich noch ein paar zusätzliche Millionen Euro einsammeln. Da wären auch auch der Kreativität keine Grenzen gesetzt, wie man solche Leute für so ein Projekt interessieren könnte.

Das wäre zumindest mal ein wichtiges Signal, dass wir nicht nur fordern können, sondern auch mit Verantwortung übernehmen.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Ich finde deinen Beitrag sehr lesenswert und interessant.
Da kann man als Löwenfan ruhig mal in sich gehen und die Alternativen, die du aufzeigst, finde ich gut.

Alexander Schlegel
Leser

In einem hat die „Bild“ natürlich recht: das Grünwalder ist in der gegenwärtigen Situation absolut alternativlos. Ich denke, das sieht man inzwischen auch bei der Stadt so. Deswegen gibt man auch eine große Expertise in Auftrag, die dann auch Planungssicherheit in rechtlichen Dingen abliefert. Das ist auch richtig so: sonst müssen wir jede Woche von irgendeinem Kommunal-Heinz irgendeinen überflüssigen Kommentar lesen, wie ja jetzt wieder geschehen bei diesem Bezirksausschuss-Dingenshuber. Da würde ich allerdings auch dem Löwenmagazin empfehlen, über solch überflüssige Interviews gar nicht mehr groß zu berichten. Diese Gschaftlhuber machen sich doch eh nur wichtig und haben im Endeffekt nix zu melden.

Hennes
Gast
Hennes

Und wieder: Und wer sollte einen solchen Ausbau finanzieren?! Wäre die Stadt dazu bereit, würde sie einen Bürgen für mindestens 15 Jahre Mietzeit fordern müssen. Das erfordert das Kommunalrecht. Und gleiches gilt, falls sogar die Möglichkeit zum Umbau im Rahmen eines Erbbaurechts für die Löwen KGaA eingeräumt werden sollte. Wer soll dann dafür finanziell einstehen? Der Investor, der von einer zum Profifußball inkompetenten Vereinsführung nun ständig überstimmt werden soll. Er wird warten, bis 50+1 fällt.

Es ist immer das gleiche Spiel: Unsere Vereinsführung löst keine Probleme zum Löwen-Profifußball. Sie versucht sich lediglich durch immer gleichartig vermeintlich positive Lösungsansätze durchzulavieren. Ohne irgendetwas wirklich zu lösen. Welches Problem wurde seit Mitte 2017 denn gelöst? Keines. Auch die Stadionfrage wird zur immer größeren Katastrophe. Wenn man wirklich aufsteigen will.

Tami Tes
Redakteur

Es würde mich freuen Hennes, wenn Du nur ein einziges Mal einen Vorschlag zur Lösung eines Problems anbringen würdest. Immer nur meckern, dass alles Falsch ist, ohne aber zu sagen, was Richtig wäre, bringt einfach nix. Mich würde es wirklich interessieren, wie Du Die Probleme angehen würdest, wenn Du an Reisinger Stelle wärst…

twchris
Redakteur

Glaubst du wirklich, das du eine Antwort bekommst? Er hat ja auch schon auf unsere Antworten von gestern nicht geantwortet. Er nimmt jeden neuen Artikel im LM um seinen Sermon anzubringen, ich glaube schön langsam er hat ein persönliches Problem mit RR.

anteater
Leser

Vielleicht hat RR ihm in jungen Jahren mal die Freundin ausgespannt…

bluwe
Leser

Es warten viele auf Antworten, da kommt leider nichts.
Es gibt mM nach Parallelen von Hennes zu OG. Und der hat offensichtlich ein persönliches Problem mit RR. Alles Negative wird ihm ohne handfeste Argumente „angedichtet“ und brauchbare Alternativen gibt es nicht…

Tami Tes
Redakteur

twchris und bluwe … na ja, ich bin eine Löwin, wenn wir Löwen etwas in all den Jahren hatten, dann Hoffnung wink … Es ist deutlich, dass Hennes ein persönliches Problem mit RR hat bzw. mit allen, die nicht dem Investor bedingungslos dienen. Keine Ahnung, vielleicht meint er, dass wenn man mühlenartig immer und immer wieder das Gleiche schreibt, dann werden die „dummen Löwenmagazin-Leser“ dem, wie in einer Hypnose, verfallen.
Was für ein Irrtum!

Landshuter Löwe
Leser

Nur mal so eine Frage:
Könnte das sein, dass er ein Bot ist, der sich in einer Endlosschleife verlaufen hat?

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Anmerkung:
Wenn der Inestor wirklich so naiv ist und an den Fall von 50+1 glaubt, dann muss er sich bitte hinterm Herrn Kind anstellen, der steht da nämlich schon seit geraumer Zeit und hofft.

Du fragst „welche Probleme wurden gelöst“?
Ich sage, den Ausbau hast du aber schon mitbekommen und „Schritt für Schritt“ sagt dir sicher auch was.
Wer Märchen statt Realität bevorzugt, findet den richtigen Ansprechpartner in Abu Dhabi.

tomandcherry
Leser

@ Hennes

Wenn Du schon die derzeit verantwortliche Vereinsführung angreifst, dann schreib‘ doch mal, welche ECHTEN ALTERNATIVEN es zu der Klärung des GWS-Status für die Zukunft gibt?

Dass man als ehem. Regionalligist bzw. aktueller Drittligist nicht in der Allianz Arena verbleiben konnte, dürfte doch zumindest keinerlei zwei Meinungen zulassen?

Das Olympiastadion scheidet aus diversen Gründen ebenfalls als Heimspielstätte für die erste Mannschaft des TSV 1860 München aus.

Was hätte Deiner Meinung nach Robert Reisinger machen sollen, außer das Gespräch mit den zuständigen Stellen der Stadt München zu suchen, um über eine zukünftige, wie auch immer geartete Nutzung bzw. Erweiterung/Sanierung des GWS zu sprechen?

Das vom Herrn Ismaik mehrmals angedachte Stadion mit (oder auch ohne…) Löwen-Zoo existiert leider nicht, um die Mannschaft dort lautstark zu unterstützen. Und selbst wenn es eines Tages die „Hasan-Ismaik-Arena“ geben sollte, dann wird es noch etliche Spielzeiten dauern, bis diese ihrer Bestimmung übergeben werden kann. Wo sollte 60 in der Zwischenzeit seine Heimspiele austragen?

Fundierte Kritik an den handelnden Personen ist ja grundsätzlich nichts Verbotenes, wenn es mit belastbaren Argumenten passiert. Aber Du bläst hier permanent schrille Töne in die Gegend und lässt jegliche sachliche Diskussion bereits im Ansatz ersticken.

Für einen ehem. Manager eines DAX-Unternehmens eigentlich keine Auszeichnung.

Bluemuckl
Leser

Kommentierst du an anderer Stelle unter dem Namen AnSo1860?

Stephan Tempel
Gast

„Wäre die Stadt dazu bereit, würde sie einen Bürgen für mindestens 15 Jahre Mietzeit fordern müssen. Das erfordert das Kommunalrecht.“

Das ist halt einfach falsch, ich wüsste gerne wer so etwas in die Welt setzt. Weißt Du überhaupt was Kommunalrecht bedeutet?

Wer ist eigentlich hier der Mieter für die nächsten 15 Jahre?

1860Solution
Leser

Der erste Absatz wäre gut für eine Diskussion gewesen. Dann kommt im zweiten Absatz ein Hieb gegen die Vereinsführung, der einem jegliche Lust nimmt mit dir zu diskutieren. Aber vielleicht braucht das LM diesen pessmisitischen Gegenpool in Form von dir. Wer weiß.

LionsPack
Leser

Ne, de braucht´s definitiv nicht. A bisserl kritische Kommentare in alle Richtungen sind zu befürworten. Aber diese Negativität sicherlich nicht.

1860Solution
Leser

Auch wenn ich durchaus den Kommentar teilen kann, bin ich jetzt nicht gerade ein Freund der Bild. Im Endeffekt auch relativ leer der Kommentar.

Zu Herrn Baumgärtner: 30.000 sind wahrscheinlich echt utopisch, da hat er Recht. Es wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, Prüfung 18.600, 25.000 und 30.000. Ich denke, dass es auf einen Kompromiss rausläuft und es am Ende 25.000 werden. Damit kann ich leben.

BlueBerry
Leser

„Utopisch“ ist natürlich ein schweres Geschütz, dass der Herr Baumgärtner auspackt. Ich glaub übrigens, dass er vor Jahren mal im löwenforum sehr aktiv geschrieben hat. Bayern Fan aber nicht mal unbedingt Depp smile

Wenn es so „aus der realen Welt“ wäre hätte es die Stadt sicher nicht als Szenario mit aufgenommen. Denn jedes Szenario kostet auch Geld. Man hat also nur ernsthaft denkbare Szenarien gewählt.

Ich freu mich auf die Ergebnisse. Mal schauen was das für die Zukunft bringt.