Nach 24 Jahren ging es für die Löwen zum zweiten Mal nach Meppen. Dieses Mal war es zwar nicht möglich, dort einen Aufstieg zu feiern, dennoch wollte aber ein Teil des Löwenmagazins die weite Reise ans andere Ende von Deutschland auf sich nehmen.

Von jung bis alt war alles dabei in der Löwenmagazin-Gruppe

Relativ schnell stand fest, dass wir uns einen Neunsitzer mieten würden. Etwas länger hat es gedauert, bis die Gruppe für die Auswärtsfahrt endgültig fest stand. Am Samstag in der Früh fand sich die bunt gemischte Gruppe am Treffpunkt ein. Um 8:15 Uhr ging es dann los in den hohen Norden und bereits nach nichtmal acht Stunden kamen wir in Lingen an, das etwa 25 Kilometer südlich von Meppen liegt. Die Fahrt verlief erfeulich reibungslos, auch die Verpflegung bei den Pausen war sehr gut. Zumindest, wenn man von kleineren Umwegen durch eine verpasste Abzweigung und von der etwas holprigen Ankunft am Hotel absieht, als kurzerhand ein etwa zehn Zentimeter hoher Randstein mit der Einfahrt zum Parkplatz verwechselt wurde.

Auch wenn es auf diesem Bild anders aussieht: Auf der Fahrt wurde relativ wenig Alkohol getrunken
Das Löwenmagazin im Autoscooter

Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es dann auch schon weiter zum Abendessen. Aufgrund der Erfahrung bei einer der letzten Auswärtsfahrten musste es ein mexikanisches Restaurant sein. Anschließend ging es noch auf die Lingener Kirmes, die natürlich überhaupt nicht mit dem Münchner Oktoberfest zu vergleichen war. Doch um Spaß zu haben war sie immerhin groß genug, wenn man sie dann mal gefunden hatte.

Am Sonntag machten wir uns dann nach einem reichhaltigen Frühstück auch schon auf den Weg zum Stadion. Als wir am Schild zum Gästeparkplatz vorbei gefahren waren, da wir es zu spät sahen, wurden wir von der Polizei aufgehalten. Während wir noch überlegten, was wir falsch gemacht hatten, stieg der Polizist aus und fragte uns, ob wir zum Gästeparkplatz wollen.

Magnettafel mit Löwenmagazin-Aufdruck

Nachdem der Mietwagen dem Kennzeichen nach aus Euskirchen in Nordrhein-Westfalen kam, hatte man uns wohl an den Löwenmagazin-Magnettafeln auf dem Auto erkannt. Offenbar wird das Löwenmagazin auch im Emsland gelesen. Die Polizei begleitete uns sogar noch zum Parkplatz für die Gästefans. Im weiteren Verlauf stellten wir fest, dass wir die einzigen waren, die eine Polizeieskorte bekommen hatten. Entweder wurden wir als besonders gefährlich eingestuft oder als besonders wichtig.

Das Spiel war dann eher zum Vergessen. Erst die Verletzung von Mauersberger, dann auch noch das Gegentor. Eigentlich genug Grund für schlechte Laune bei der Heimfahrt. Doch auf der Heimfahrt war die Stimmung erstaunlich gut. Auch die Rückfahrt lief ohne Probleme. Und so kam das Löwenmagazin am Sonntagabend kurz vor Mitternacht wieder in München an.

Als Fazit für diese Tour bleibt nur die Frage, wann die nächste gemeinsame Auswärtsfahrt stattfindet.

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