Ein Kommentar

Eine schwache Leistung boten die Löwen am gestrigen Montag bei der SG Sonnenhof Großaspach. Der württembergische Dorfverein wäre nicht wirklich eine große Herausforderung gewesen. Doch der TSV 1860 München hat weder den Willen noch die Angriffslust gezeigt, um drei Punkte mit nach Hause zu holen. Das Spiel schien nicht wirklich auf Sieg ausgerichtet – eher auf Sicherheit. Für die mitgereisten Fans als auch für die „Magenta-Löwen“ mehr als enttäuschend.

Was nun nicht passieren darf? Das Sportliche mit der Vereinspolitik zu vermischen. Wer nun anfängt, die fehlende Leistung der vereinspolitischen Ausrichtung in die Schuhe zu schieben, der wird dem Sport nicht gerecht. Die Fehler, die zur Niederlage geführt haben, muss man auf dem Platz suchen, sie auswerten und es dann sportlich besser machen.

Es muss aus unseren Köpfen raus, immer einfach nur nach neuem Geld zu schreien, wenn es sportlich nicht klappt. Und das ist völlig unabhängig davon, ob man nun den angestrebten Konsolidierungskurs unterstützt oder aber auf neue Investitionen setzt.

Mund abwischen und nach vorne schauen: Am Samstag spielen die Löwen wieder im Grünwalder Stadion. Gegen den SC Preußen Münster erwarten wir alle Kampfgeist auf dem Platz.

Liveticker und Diskussion zum kommenden Spiel

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Chemieloewe
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Sorry bitte! Habe meinen Kommentar zum Spielbericht von Tami Tes hier nochmal reingestellt. Hoffe, es nervt nicht!?

Na ja, enttäuscht bin ich schon etwas von Biero u. den Jungs, Biero hat nun nach seinem erfolgreichen Trainerlehrgangsabschluss seit ca. 3 Wochen voll Zeit für die Mannschaft, aber besser läuft es dadurch nicht, habe eher das Gefühl, daß es in den letzten 3…4 Wochen mit der ganzen Spielqualität nicht besser, eher etwas schlechter geworden ist, keine Ahnung, was da so im Training/Spielvorbereitumg schief läuft, vorher hat ja Gorenzel, Biero als Trainer in der Woche vertreten u. da war die Leistung nicht schlecht. Es müssen doch nach vorn über das Mittelfeld bis in den Sturm Standardvarianten laufend trainiert u. einstudiert werden, die dann auch mal im Spiel kommen u. ersichtlich sein müssen u. nicht ideenlos u. planlos der Ball nach vorn gebolzt wird, gemäß dem Zufallsprinzip „Langholz nach vorn, mal sehen wer den Ball bekommt“!? Da verspreche ich mir in Zukunft von Biero, daß er wieder mehr Spielintelligenz, gute Balltechnik, Schnelligkeit, Passgenauigkeit, intelligentes Spielsystem, Zweikampfstärke, Siegeswillen u. besonders auch eine erheblich bessere Chancenverwertung u. Durchschlagskraft im Angriff durch sehr gutes, effektives u. zielgerichtetes Training in die Mannschaft bringt! Labern u. jammern: hilft nichts, aber gutes Training schon! Biero u. Gorenzel, macht eure Arbeit u. zwar gut bis sehr gut, dann wird es auch vorangehen!

Vielleicht macht es Biero mit seinen System-u. Taktikvorgaben auch zu kompliziert, weiß auch nicht, läuft irgendwie zäh. Aber 44 Punkte sind schon fast sicher der Klassenerhalt, noch 3-6 Punkte werden wir ja wenigstens wohl noch holen u. damit ist diese Saison der Klassenerhalt gesichert u. mehr war für uns auch nicht das realistische Ziel. Klar, im oberen Drittel die Saison abzuschließen, wäre schon ein schöner Erfolg, könnte ja auch noch so werden, aber da muss jetzt spielerisch u. toremäßig einfach mehr kommen. Zur Zeit bin ich, wie gesagt, mit Biero u. der Mannschaftsleistung nicht sehr zufrieden.

Biero sollte nun mal unter Beweis stellen, daß er fähig ist, mit unserem Nochriesenkader u., wie ich finde, guten Talenten+erfahrenen Oldies, kontinuierlich gute Leistungen auf den Platz bringt, eben auch auswärts…u. von vielen Chancen dann auch mal 2…3…4… in Tore verwandelt werden! Bin auch der Meinung, daß wir den Weg, den Osnabrück hinbekommen hat, nachahmen sollten, keine vielen u. teure neue Stars holen, die dann vielleicht, wie schon sooft, keinen Bock haben, sondern eine eingeschworene Mannschaft weiterentwickeln, mit Spielern, die bei uns eine Heimat gefunden haben, eine 60er Identität besitzen o. herausbilden u. sich da voll reinhauen, wie ein Christian Köppel…Sehr schade bis blöd, wenn Biero u. Gorenzel einen wie Köppel wegschicken, Leute, die komplett 60er Löwenblut u. ein Löweherz haben, bitte mit Einigen etwas mehr Geduld Biero!!!

Hubertus Holzinger
Leser

Obwohl ich viel dazu sagen könnte:
Als Braunschweig als Tabellenzweiter gegen den Vorletzten Bielefeld 2016/17 mit 6:0 verlor und wir tatsächlich deswegen in die Relegation mussten (Ausgang ist bekannt – auch für Braunschweig!), haben wir alle geschäumt, wie so etwas passieren kann, Schiebung, Nachbarschaftshilfe etc…
Gestern haben wir Braunschweig diesen „Liebesdienst“ quittiert. Ich hätte es allerdings nicht gebraucht…

ELIL!

United Sixties
Gast
United Sixties

Ja bleiben wir beim Sportlichen: Angsthasen-Alibi-Gekicke war das für mich. Nicht mehr und weniger. Wer so ideenlos auf 0:0 spielen will, bekommt eben am Ende meist die Strafe.
Allerdings wiederholt Paul leider seine dümmlichen Fehler und das sollte in der kommenden Saison dringend abgestellt werden. Am Besten von ihm selbst durch klügere Tacklings.
Dennoch stehen wir mit 8 Punkten Vorsprung auf Braunschweig ordentlich da und sollten zufrieden bleiben. Am Samstag erwarte ich dennoch wieder einen HEIMSIEG und somit den endgültigen Klassenerhalt. Nicht mehr aber auch nicht weniger!

Banana Joe
Leser

Unterschreibe ich voll und ganz! In den Köpfen bzw. Körpern der Mannschaft war das Problem. Da muss sich jeder einzelne hinterfragen, was er da so getrieben hat. Ja, auch Biero! Es ist sein Job, die Mannschaft so heiß zu machen, dass sie einen schwachen Gegner wie Großaspach im eigenen Stadion aus eben jenem fegt!

Löwenkopf
Gast
Löwenkopf

Ich ärgere mich wenn ich sehe mit welcher Einstellung Spiele absolviert werden . Egal ob sogenanntes Fallobst oder Spitzenteam.

Loewen1860
Leser

Ich finde sowieso dass viel zu viel Politik gemacht wird, bzw diese viel zu öffentlich und auch oft zu negativ gemacht wird. Politik ist das was in Sommer /Winterpause gemacht werden soll. Bzw nur in Ausnahmefällen und vor allem net schädigend. Meist wird dann noch irgendeine Vermutung oder gar was falsches hineininterpretiert. Und dass dann nix gscheids rauskommt….

tomandcherry
Leser

Loewen1860

Leider lässt sich diese „Politik“ bei 60 niemals komplett aus dem Sportlichen heraushalten.

Dafür sind zu viele „Blogger“ und „Boulevard-Journalisten“ an allem und jedem interessiert, das möglicherweise „einen Skandal“ verspricht.

Das erhöht die Chancen auf steigende Klick-Zahlen bzw. Auflage und somit das monatliche Einkommen.

jürgen (jr1860)
Leser

Mordor24 hetzt schon wieder …

tomandcherry
Leser

@jürgen (jr1860)

Liest Du dort noch mit? Wie auch immer…

Wahrscheinlich fordert man dort jetzt die Verpflichtung eines Top-Trainers (am besten aus dem nicht-deutsch-sprechenden Ausland), einiger Brasilianer und Portugiesen und zweistellige Millionen-„Investitionen“ um nächste Saison „todsicher aufzusteigen“.

Wie man die Fehler der Vergangenheit einfach nicht erkennen kann/will und es zum x-ten mal wieder probieren möchte, nur um erneut kläglich zu scheitern, kann ich absolut nicht mehr nachvollziehen.

Es muss eine MANNSCHAFT aufgebaut werden, das geht nicht von Heute auf Morgen. Punktuelle Verstärkungen und jede Saison eine bessere Platzierung als in der vergangenen Spielzeit bringen 60 mittelfristig wieder nach Oben.

Die „Hau ruck“-Aktionen mit möglichst viel Geld verbrennen und am Ende noch schlechter abzuschneiden, als es eine Saison vorher der Fall war, sollten ein für alle mal vorbei sein.

jürgen (jr1860)
Leser

Hab da nur noch nen RSS-Feed… sehe also „nur“ die unsäglichen Berichte, mehr mag ich mir auch nicht antun. Das hab ich schon vor Ewigkeiten aufgegeben…
Man muss immer wissen, was der „Feind“ denkt. Da reichen aber die Artikel wink

Loewen1860
Leser

Na. 0 Interesse muss ma dem zeigen. Bringt ihm nur Geld! Oder zahlst du deine Feinde beim Wirt a Bier?

tomandcherry
Leser

Loewen1860

„Oder zahlst du deine Feinde beim Wirt a Bier?“

Vielleicht ein „Oettinger“? wink

Loewen1860
Leser

I kenn koa Wirtschaft bei uns, wo’s des gibt…

jürgen (jr1860)
Leser

dann halt das greisliche Paderborner von der Tanke sad

tomandcherry
Leser

@jürgen (jr1860)

Wie Du meinst.

Von mir bekommt „der“ keine Klicks und keine zusätzlichen Werbeeinnahmen mehr gesponsert.

Und ob bewusst tendenziös geschriebene Artikel oder seine Meinungen zur Informationsgewinnung notwendig sind?

Was „er“ denkt/tut wissen wir doch seit Jahren. Und dass sich daran solange nichts ändern wird, bis 60 sich sportlich wieder in höheren Gefilden bewegt, müssen wir einfach mal ausgehen.

Schei* auf den *riss, schei* auf seinen Blog… dideldidum… wink

Chemieloewe
Leser

Genau so tomandcherry !!! Kontinuierlich u. solide Schritt für Schritt, mit Köppel….&Co. u. nicht mit Grimaldis…Griss…HI…x-Millionen u. der ganzen High Speed-„go to the top“-Propganda usw!!! Siehe Osnabrück…!
ELIL!!!

3und6zger
Leser

Dazu fällt mir ein, was ich im Ende 2017 mal auf dem Du-weisst-schon-welchem Blog anlässlich des Gezerres um Scharold geschrieben hatte:

„Mir ist noch eine kurze Analogie eingefallen:
Der Abhängige hat nach einem kompletten Zusammenbruch letztes Frühjahr mit einem professionellen Therapeuten (Fauser) eine Entwöhnung vom Suchtmittel (Fremdes Geld als Darlehen) geschafft und das Leben auf eigenen Beinen erfolgreich gestartet. Durch das Umschalten von Intensivtherapie auf die Langzeittherapie war ein Wechsel des Therapeuten notwendig. Der Dealer hat jetzt versucht, einen Therapeuten durchzusetzen der die erneute Einnahme des Suchtmittels als nicht so kritisch sieht. Die Eltern des Abhängigen haben als Vormund dies aber gänzlich ausgeschlossen und die Therapieeinrichtung nicht verlassen. Jetzt gilt es, ohne Suchtmittel erfolgreich weiter zu machen. Zwei Schritte vor, einen zurück ist im Ergebnis besser als gedopt zum Höhenflug anzusetzen, um dann wieder gnadenlos abzustürzen.´

Und täglich grüsst das Murmeltier……

Banana Joe
Leser

Sehr schöne und treffende Metapher!

Löwenkopf
Gast
Löwenkopf

Das war pomadig und gegen einen biederen Gegner eine Leistungsverweigerung. Sobald wir keinen Druck haben, laufen die Herren in blau rum wie Traber in Daglfing. Sollte nur einer es wagen als Grund die Vereinspolitik zu nennen, sofort handeln. Als Löwe habe ich die Pflicht zu fighten, alleine schon wegen der 1500 mitgereisten Wahnsinnigen. Die Tribühne gibt alles. Ich wollte keine Einzelkritik üben, aber ich komme nicht drum rum. Ein netter Kerl und symphatischer Mensch, aber untauglich für die dritte Liga. Wer als Stürmer in 44 Drittligaspielen nicht ein Tor erzielt, muss sogar der beste Trainer der Welt mal erbarmen haben, und diesen in die taugliche Liga schicken. Und zu Paul fällt mir nichts mehr ein. Ich bin einfach Stocksauer, alle eine 6.

Serkan
Leser

Die Liga ist sportlich enger als viele glauben. Dass man einen weiter unten in der Tabelle stehenden Gegner nur abzuwatschen braucht, ist eine irrige Vorstellung. Die Siege von Aalen in Kaiserslautern, von Zwickau über Wiesbaden und auch der von Großaspach über 1860 sind Zeugnis davon. Das ist die Realität. Ich ärgere mich eher darüber, wenn so getan wird als wären unsere Gegner alle nur Fallobst.

tomandcherry
Leser

Serkan

Wieder ein sehr guter und absolut richtiger Kommentar von Dir, Serkan.

Ich hab’s in einem anderen Kommentar zum gestrigen Spiel bereits sehr (!) ausführlich geschrieben:

Die KSC-Spiele, die ich in dieser Saison im TV mitverfolgt habe, waren größtenteils kaum besser als ein 60er-Spiel in dieser Drittliga-Saison. Das „Spitzenspiel“ KSC – Osnabrück vor einigen Wochen wirkte eher wie „Not gegen Elend“.

Die 3. Liga ist seit Jahren eine der ausgeglichensten Ligen überhaupt. Dass es eine Selbstverständlichkeit wäre, dass eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel gegen ein Team aus der Abstiegszone gewinnen muss, ist ein Trugschluss.

Nichtsdestotrotz sollte man in jedem Spiel mit der richtigen kämpferischen Einstellung zu Werke gehen. Denn sonst steht man sehr bald dort, wo man eigentlich nie stehen wollte: In der Abstiegszone.

3und6zger
Leser

„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“

Jean Paul Sartre

anteater
Leser

Paul hatte wenig bis keine Alternativen, nachdem Weber den Ball kurz vor dem eigenen Tor dem Gegner überlassen hat…

anteater
Leser

Nicht zu vergessen, dass das sowieso ein Spieltag der Abstiegskandidaten war. Die eigentlich abgeschlagenen Aalener gewannen bei Lautern, die zuvor hoffnungslosen Jenaer landeten einen Sechser und Zwickau gewinnt gegen Aufstiegsaspirant Wehen.

Also haben sich gleich einige nicht mit Ruhm bekleckert. Macht unsere Leistungsverweigerung nicht besser, doch der Blick über den Tellerrand relativiert hier dann doch so manches.

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