Über viele Jahre war Jutta Schnell als Fanbeauftragte beim TSV 1860 München. Nun endet ihre langjährige Tätigkeit.

23 Jahre lang war Jutta Schnell die Fanbeauftragte des TSV 1860 München. Lange Zeit war sie die einzige weibliche Fanbeauftragte im Profifußball. Bereits 1997 hatte sie das Amt übernommen. Viele Kilometer legte sie in ihrer Tätigkeit für die Löwen zurück. Zu Auswärtsspielen aber auch zu zahlreichen Veranstaltungen der ARGE. Im Februar 2019 gab sie die hauptamtliche Stelle an Sebastian Weber ab, blieb den Löwen als geringfügig beschäftigte Mitarbeiterin jedoch erhalten. Nun ist ihre Zeit als Fanbeauftragte endgültig zu Ende. Jutta Schnell hat die Löwen als Mitarbeiterin verlassen.

Als Fanbeauftragte sind weiterhin Sebastian Weber und Christian Poschet für die Löwen da.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
1 Monat her

Der Kommentar klingt jetzt aber nicht so richtig nach Wertschätzung eher so nach beiläufiger Randnotiz oder?

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  tsvmarc

Da isser wieder, der Marc und schon wieder hat er über einen ganz normalen Artikel was zu meckern..

Steffen Sander
Gast
Steffen Sander (@guest_46823)
1 Monat her

Ihr seit krank…ein verein…zig Meinungen…wo ist einmal Löwe immer löwe

Reinhold Lang - Adolf Roth
Gast
Reinhold Lang - Adolf Roth (@guest_46846)
1 Monat her
Reply to  ArikSteen

Unter wahren oder echten Fans verstehen wir, in jeder Situation bedingungslos zu unseren Löwen zu stehen. Wir beteiligen uns nicht an den quälenden Stadion – Diskussionen, ein Stadion muss die vorgegebenen Kriterien erfüllen, uns ist es egal, wo wir spielen, da es bei uns ausschließlich um den sportlichen Bereich geht.
Wir nehmen bei einer Entfernung von über 200 km seit vielen Jahren hohe Kosten und Mühen in Kauf, nur um unsere Mannschaft sehen zu können.
Natürlich kritisieren wir auch das eine oder andere, aber das hält sich in engen Grenzen,
da die Liebe zum Verein sämtliche Hindernisse aus dem Weg räumt. Wenn wir erfolgreich sind,
geht es uns gut, bei Niederlagen ein paar Tage nicht so gut, wir können dann das nächste Spiel kaum erwarten……..
Der Dank an Frau Schnell beruht auf unseren Erfahrungen der letzten 23 Jahre, Jutta war
immer zur Stelle, wenn wir Hilfe und Unterstützung benötigten.
Hierfür nochmals herzlichen Dank.
Löwenfreunde Zenting

nofan
Leser
nofan (@nofan)
1 Monat her
Reply to  Steffen Sander

Steffen Sander

Eine wichtige Grundlage der Demokratie ist die Meinungsfreiheit. Sollte es einen Blog geben, wo immer nur die gleiche Meinung gefragt ist, hat das dann noch was mit Meinungsfreiheit und Demokratie zu tun?

„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
1 Monat her
Reply to  Steffen Sander

Seid – nicht seit.

Ich bin seit mehr als 40 Jahren Löwenfan.

Ihr seid (nicht) krank.

Kurt Wehner
Gast
Kurt Wehner (@guest_46821)
1 Monat her

Alleine wie hier „Fans“ kommentieren bzw. nachtreten: 60 ist dritte Liga, maximal….

nofan
Leser
nofan (@nofan)
1 Monat her
Reply to  Kurt Wehner

Reinhold Lang - Adolf Roth
Kurt Wehner

Bisher kannte ich den Namen von Frau Schnell nicht. Wenn ich aber ihre Kommentare in den verschiedenen Medien so lese, dann kommt doch schnell der Gedanke auf, dass der Abschied von Frau Schnell viel zu spät kommt:

„Aber die letzten Jahre waren nicht mehr so prickelnd. Die tollen Ergebnisse waren die Momente im Europapokal oder die Derby-Siege gegen Bayern. Was Karl-Heinz Wildmoser geleistet hat, ist selbstredend. Aber auch die Zeit mit Ex-Präsident Dieter Schneider war toll. Die letzten Jahre haben jedoch sehr viel Kraft gekostet, weil es ein Kampf gegen Windmühlen war.” 

So, die letzten Jahre waren ein Kampf gegen Windmühlen? Etwa weil es für die ARGE keine AA-Freikarten zum Verschenken an die wahren Löwenfans gab?

Könnte es sein, dass das ein wenig Nachtreten von Frau Schnell ist?

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  nofan

Mir ist der Name von Frau Schnell nur im Kontext mit den zu lange im Löwenrudel tolerierten Rechtsextremen (3. Weg) vom Fanclub Lamer Winkel aufgefallen. Ich glaube, dass man mit Frau Schnell keine Berührungspunkte hatte, wenn man nicht fancluborganisiert war/ist.

Wahrscheinlich hatte Sie stets das Beste für Sechzig im Sinn und das hat ja viele Facetten. Und das muss man halt tolerieren, so schwer es auch manchmal fallen mag. Nur wenn instrumentalisiert wird, dann geht es zu weit. Und wenn Faschos Sechzig (oder sonstwas) unterwandern wollen, das geht nie!

nofan
Leser
nofan (@nofan)
1 Monat her
Reply to  anteater

 anteater

Man sollte sicherlich immer abweichende Meinungen tolerieren, soweit diese im Rahmen der Gesetze sich bewegen.

Aber gilt das auch, wenn eine Mitarbeiterin meint, sie müsse gegen die Vorgaben der Geschäftsführung angehen, weil diese nach ihrer Meinung nicht das Beste für Sechzig seien? Ich denke nicht.

Wenn eine Mitarbeiterin eines (Fußball-) Unternehmens meint, sie müsse gegen Windmühlen (Vorgaben der Geschäftsführer) ankämpfen, weil sie meint, die Vorgaben seien nicht im Sinne des Unternehmens, dann ist die fehl am Platze.

Diesen Fall gab es ja auch mit Bierofka. Weil er meinte, es sei im Interesse von Ismaik, wenn er gegen den alternativlosen Konsolidierungsplan sei, musste er den TSV verlassen. Leider viel zu spät. Es geht nicht an, wenn Mitarbeiter permanent meinen, es müsse gegen das Unternehmenskonzept gestänkert werden, dagegen müsse intrigiert werden, es müsse nicht umgesetzt werden, es müsse dagegen gearbeitet werden. So funktioniert Erfolg nicht.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
1 Monat her
Reply to  nofan

Man sollte sicherlich immer abweichende Meinungen tolerieren

Nein, nicht immer! Intolerante Meinungen wie jene des 3. Weges und anderer faschistischen und/oder neonazistischen Vereinigungen sind absolut nicht zu tolerieren (vgl. Karl Popper – wenn die Intoleranz toleriert wird, führt das dazu, dass sich die Intoleranz durchsetzt und die Toleranz verschwindet).

Egal in welchem Unternehmen dürfte sich ein/e Mitarbeiter/in, der/die fortwährend gegen die Vorgaben der Geschäftsführung agiert, bald auf der Straße wiederfinden als Ex-Mitarbeiter/in.

ROGER jaerling
Gast
ROGER jaerling (@guest_46831)
1 Monat her
Reply to  Kurt Wehner

stimme ich zu

Reinhold Lang - Adolf Roth
Gast
Reinhold Lang - Adolf Roth (@guest_46813)
1 Monat her

Frau Schnell war stets kompetent und hat uns in den vielen Jahren sehr unterstützt, sie wird uns und den wahren Löwenfans sehr fehlen.

Wir wünschen der Jutta alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und dass es mit unseren Löwen in Ihrem Sinne weiter aufwärts geht.

Löwenfreunde Zenting

United Sixties
Leser
United Sixties (@richard-ostermeiergmail-com)
1 Monat her
Reply to  ArikSteen

„Wahre Löwen“ ist mit eine DER Argumentationen unter vielen der Fanclubgründer -und Vorstände. Bei ehemals über 500 Fanclubs in den unterschiedlichen Regionen waren und sind auch diese Sechzgerfans eine bedeutsame Basis für zigtausende Stadionbesucher und auch für neue Fangenerationen. Die Idee der Arge als Dachorganisation seit 1977 nach dem Wiederaufstieg war eine gute, um der noch eher unprofessionellen damaligen Geschäftsstelle organisatorisch zu helfen. Junge und Ältere Löwenfans gemeinsam mit oder ohne Busse ins Olympiastadion, Grünwalder oder nach Fröttmaning zu bringen war und ist ein toller Job. Job der jeweiligen Fanclubs ! Leider wurde das Fanlager dann wegen der Stadionfrage so politisch und geteilt und das intensivierte sich besonders 1995 – 2001 , nachdem Wildmoser ( unantastbar nach zwei Aufstiegen ) das Sechzgerstadion trotz Umbauversprechen ( mit OB Ude) fallen ließ und den Umzug ins Oly den damaligen Vereins-Delegierten als alternativlos verkaufte. So holte er sich mit Jutta 1997 eine treue loyale Fanbeauftragte ins Boot und alles weitere kennen wir zu Genüge, einschließlich Fanforum und Schwabl-GWS-Umbaupläne samt der vorbehaltlosen Arge-Vorstand-Rückendeckung für die Wildmosers und deren Beschlüsse in den Delegiertenversammlungen. So kam es zur organisierten wichtigen Opposition und nach dem Arenaskandal 2004 zu Recht zur offenen Auseinandersetzung is hin zu Satzungsänderungen und zurück zur Mitgliedervollversammlung mit verbesserter Mitgliederbeteiligung. Leider zu spät für Entscheidungen wie der AA-Bau samt KGaA-Gründung 2002 mit NLZ-Übertragung usw.
Jutta und ihr Mann haben daran Anteil wie viele Fanclubvorstände und unreflektierende Wildmoserunterstützer .
Ihren Arbeit als Fanclubbeauftragte hat Sie erledigt und viele Zehntausende km ( mit oder ohne Dienstwagen) abgeleistet und so den Einfluss der Arge zusammen mit ihrem Gerhard und anderen gehalten. Etwas mehr Neutralität in ihrer Aufgabe hätte sicher oft geholfen weniger zu polarisieren, aber dies war sicherlich auch nicht immer einfach. Warum man sich dem MEHRHEITSGESELLSCHAFTER dann derart unkritisch unterwirft, bleibt mir allerdings ein ewiges Rätsel.

Loewenaufsteiger
Gast
Loewenaufsteiger (@guest_46812)
1 Monat her

Schade…!

Christoph Nadler
Leser
Christoph Nadler (@derloewe)
1 Monat her

Endlich!

Dr. U
Gast
Dr. U (@guest_46806)
1 Monat her

*endgültig bitte, oder würde sie enTlassen? 😉

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
1 Monat her

Da nicht nachzutreten fällt schwer. Ich wünsche Ihr alles Gute, Glück und Gesundheit auf ihrem weiteren Lebensweg.

DaBianga
Leser
DaBianga (@dabianga)
1 Monat her
Reply to  HHeinz

Aber du tust es nicht, und das trennt die Spreu vom Weizen.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
1 Monat her

Das macht mich jetzt wahnsinnig betroffen. Ihre Uneigennützigkeit, ihre ausgeprägte Fähigkeit zur Integration verschiedener Positionen, ihre offene ehrliche Art, ihr feines Gespür für die Trennung von Ehrenamt und Beruf, ihr außerordentliches Geschick, alle Fanclubs gleich zu behandeln, ihr guter Draht zu jungen Fans, ihre Empathiefähigkeit, ihr schier unerschöpfliches Wissen über Fußball und Fankultur, ihre klugen ausgewogenen Wortbeiträge bei Regionsversammlungen, ihr Talent Streit zu schlichten, das alles werde ich sehr vermissen. Es wird für jede Nachfolgerin schwer, in diese riesigen Fußstapfen zu treten.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
1 Monat her
Reply to  Serkan

bei Damen sollst du fein, gar niemals nicht ironisch sein – Willhelm Busch 😂

Christoph Nadler
Leser
Christoph Nadler (@derloewe)
1 Monat her
Reply to  Serkan

🙂

Flo1860
Leser
Flo1860 (@flo1860)
1 Monat her

Danke Jutta, jahrelang die einzige, welche einem in Sachen Tickets kompetent weiterhelfen konnte…👌