Der TSV 1860 München wurde in der vergangenen Saison Vierter in der Dritten Liga. Ein undankbarer Platz. Der Erst- und der Zweitplazierte steigen direkt auf, der Drittplazierte darf zumindest in die Relegation. Eine Teilschuld gibt Ismaik dabei auch der Corona-Pandemie und dem daraus resultierenden Wettbewerbsnachteil.

Die Worte zur Weihnacht von Hasan Ismaik haben wir bereits veröffentlicht. Einem Teil sollte man zumindest ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken. Es geht um das von Ismaik angesprochene Resultat der vergangenen Saison. ” Dass uns am Ende der undankbare vierte Platz geblieben ist”, so der Gesellschafter des TSV 1860 auf Facebook, läge auch daran, dass in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Gesetze in der Corona-Pandemie angewandt wurden. Zum Nachteil der Löwen. Davon ist Ismaik überzeugt. Es sei ein klarer Wettbewerbsnachteil, dass zum Beispiel andere Klubs wie Rostock oder Dresden auf die Fan-Power hätten zurückgreifen können.

Diese Thematik ist durchaus aktuell. Denn so wie es aussieht, wird es ab Januar unterschiedliche Regelungen geben. Zwar hat die Bund-Länder-Konferenz sich für bundesweite Geisterspiele ausgesprochen, das wollen allerdings nicht alle Bundesländer umsetzen. Haben die Löwen dann möglicherweise auch in dieser Saison einen Wettbewerbsnachteil? Oder macht man es sich zu leicht, die sportliche Leistung auch von diesem Parameter abhängig zu machen?

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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andi
andi(@andi)
Leser
28 Tage her

Herr ismaik und seine ghostwriter sollten fachliche Statements einfach unterlassen

Panthera Leo
Panthera Leo(@pantheraleo)
Leser
29 Tage her

Wenn Ismaik bzw. sein Ghostwriter schon analysiert… Er sollte erst mal bei sich selbst beginnen und sich hinterfragen, was er beitragen hat an der “4” und dem Nicht- Investieren danach!

da-bianga
da-bianga(@dabianga)
29 Tage her

Bei der letzten Frage bin ich zwiegespalten, natürlich wäre es leicht das als Ausrede geltend zu machen. Natürlich ist das ein Wettbewerbsnachteil wenn man zuhause vor leeren Rängen spielt und in drr Fremde Zuschauer zugelassen sind. Dann haben aber auch ettliche Mannschaften diesen Wettbewerbsnachteil auch ohne die Pandemie, da sie nicht diese Masse an Zuschauern haben wie wir. Zudem kommt der finanzielle Aspekt, die Meisten haben in Normalzeiten nicht den Kartenverkauf wie wir bei Geisterspielen. Schreit da wer über unseren Wettbewerbsvorteil?
Der Grund warum wir nicht aufgestiegen sind, ist nicht zu beantworten. War ein Blackout von Hiller, eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters oder war es gar eine Schwalbe?
Schön wäre es gewesen wenn die Entscheidung über den Aufstieg im sportlichen Wettkampf zweier kompletter Mannschaften gefallen wäre.
Wir werden nie erfahren was möglich gewesen wäre.

Hätte hätte Fahradkette.
Frohe Weihnachten

anteater
anteater(@anteater)
Reply to  da-bianga
29 Tage her

Es war eine Schwalbe!

Frohes Fest!

da-bianga
da-bianga(@dabianga)
Reply to  anteater
29 Tage her

So direkt wollte ich meine Sicht jetzt auch nicht darlegen. 😀 

anteater
anteater(@anteater)
29 Tage her

Mein subjektiver Eindruck war, dass die unseren ohne Zuschauer besser performt haben.

Ingolstadt hatte die gleichen Auflagen wie wir und die sind aufgestiegen.

Am Ende ist es für mich eine faule Ausrede, den sportlichen Erfolg oder Mißerfolg an den Zuschauern festzumachen. Wehen Wiesbaden, Heidenheim, Sandhausen und so fort dürften nie bis in den Profibereich kommen, ginge es signifikant nach dem Zuschauerzuspruch, beispielsweise St. Pauli, Dresden und andere Klubs mit generell hohen Besucherzahlen müssten permanent in der Bundesliga spielen, RW Essen dürfte niemals lange im Amateurlager landen.

Es finden sich also in der realen Welt etliche Beispiele dafür, dass Herr Ismaik sich hier in seiner Einschätzung schlichtweg irren könnte.

maximus Löwe
maximus Löwe(@mm1860)
Leser
30 Tage her

Fröhliche Weihnachten