Wir hoffen Ihr habt diese Serie mittlerweile ins Herz geschlossen. Ein Fan des TSV 1860 München ist immer interessant. Jeden Dienstag, pünktlich um 09:00 Uhr. Nehmt euch die Zeit. Heute am Faschingsdienstag stellt sich der Jürgen ausführlich und lebendig selber vor. Und wie passend der heutige Fachingsausklang ist, zeigt ein Spruch seines Vaters an den sich der Jürgen heute noch erinnert. „Hast dich wieder verkleidet? Gehst zum Fasching?“ Mit diesen Worten verabschiedete der Vater kopfschüttelnd seinen Sohn, wenn dieser wieder einmal mit der Kutte das Haus verlies, um ein Spiel seiner Löwen zu besuchen. Der Geschichte vom Jürgen wollen wir nichts hinzufügen. Lest selber und wundert euch nicht, wenn die Augen beim Lesen feucht werden. Mir ist es in jedem Fall so ergangen.

ELiL – Leben und Leben lassen

Das Lebensmotto von Jürgen
Das ist der Jürgen an der fasst schon kultigen Litfaßsäule vor dem Grünspitz. Schaut doch auch mal vorbei.

Ich bin der Jürgen aus Riemerling, in München geboren und ein sturer Steinbock. Ich blicke auf fast 40 Jahre gemeinsame Zeit mit den Löwen zurück. Ich glaub meine große Liebe zu den Löwen muss ich etwa im Jahr 1982 in der Bayernliga entdeckt haben. Zumindest hatte mein erstes Trikot Hedos-Werbung. Da war ich 14 und ein Klassenkamerad hat mein Interesse am Fußball entfacht. Habe mir damals den FCB in der Südkurve zusammen mit ihm (er war schon ein Roter) angesehen (das legendäre 3:4 gegen den HSV nach 3:1 Führung mit Magath und Hrubesch) und festgestellt, dass ich nicht für die Roten war. In dem Jahr habe ich dann auch den TSV 1860 im Grünwalder angesehen und hier war ich sofort heimisch. Ich bekomme auch heute noch immer mal wieder Tränen in den Augen, wenn ich unsere Kultstätte in Giesing betrete und die einzigartige Stimmung mich einfängt. Seitdem besuche ich nur noch die Löwen und habe zum Verein so eine Art „Hassliebe“ aufgebaut. Aber, der TSV 1860 München hat mich ausgesucht und ist der dauerhafteste Begleiter und Konstante in meinem Leben. Ist irgendwie Schicksal, da kommt man nicht aus. Sechzig ist der geilste Club der Welt, weil man nicht mehr loskommt, wenn einen der Virus mal erwischt hat. Das ist dann Schicksal und schweißt zusammen. Ich hab’s ohne versucht (AA-Zeit) aber man kommt nicht mehr los. „Einmal Löwe – immer Löwe“ ist mehr als die hohle Phrase.


1860 ist halt wie das richtige Leben, mal gewinnst du, mal verlierst auch. Dann Aufstehen, Mund abwischen und weiter geht’s. Und an die „Achterbahnfahrt“ gewöhnt man sich irgendwann. Das „Gesamtkunstwerk“ TSV 1860 mit Grünwalder und Giasing hat‘s mir einfach angetan. Habe viele schöne Erinnerungen ans GWS. Die Kurve hat immer den Torwart mit „Geri (oder Rainer usw), wink amoi“ vor dem Spiel oder in der Halbzeit (wann er halt im Tor vor der Kurve gespielt hat) begrüßt und natürlich hat der jeweilige Torwart zurückgewunken. „Vortänzer“ wie heute gab‘s damals nicht, die Gesänge kamen immer so aus der Kurve (… und oanazwanzg, zwoarazwanzg, drei-, vier-, fünf-, sechsazwanzg …). Deshalb finde ich die Vortänzer mit ihren Megaphonen immernoch komisch 😉 Und natürlich haben der Bierverkäufer mit dem Kanister am Buckel und der „Süßigkeiten- und Zigaretten“-Mann nicht fehlen dürfen. Im Winter wurden nur die Linien richtig vom Schnee freigeräumt und es gab noch 5(?)-Minutenstrafen. In der Bayernliga waren es Spieler wie Armin Störzenhofecker (Bayerns schnellster Metzgermeister), Roland „Magic“ Kneissl, Rainer Berg, Walter Hainer, Paul Schönwetter, Andi Löbmann und Thomas Miller (der sich immer wieder vom Finanzamt Weilheim beurlauben ließ, um weiter für 60 spielen zu können) die es mir besonders angetan haben. Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr Spieler fallen mir da ein…

Sechzig verbindet. Freunde für´s Leben.

Damals zu Bayernligazeiten und auch dann in Liga 2 und Bundesliga im Grünwalder war ich immer mit Rupert, Ali und Pot unterwegs und wir haben immer unser Bier vor und nach dem Spiel am Bankerl bei der Litfaßsäule (damals wars noch nicht so ein Drehding wie heute, wobei ich von Stefans Buam gelernt hab, dass man sich da super mit am Rücken kratzen kann) am Grünspitz getrunken haben. Rupert hab ich das erste Mal 1985 beim 7:3 gegen Regensburg mitgenommen und dann war er auch vom Löwenvirus infiziert. Damals gab‘s noch nicht den Pizzaservice, so dass wir (leider) das Paulaner vom italienischen Feinkost nebenan trinken mussten. Wir hatten über Jahre eine Dauerkarte für Block H bei den „harten Fans“ und standen meist auf der Plattform über dem Aufgang. Man kannte alle anderen Fans um einen rum und konnte mit ihnen Feiern (oder Leiden). Nach den Spielen ging‘s dann meist runter zur Giselle (Pilgersheimer Burg, gibt‘s aber auch nimmer). Habe mich schon damals gegen einen Auszug der Löwen aus dem Sechzger engagiert (auch bei der Demo bei der wir im strömenden Regen vom Sendlinger Tor bis zum Sechzger Stadion gelaufen sind), was auch schon damals zu einer immensen Spaltung in der Fanlandschaft führte und man von den „Wildmoser-Anhängern“ dafür sehr angefeindet wurde. Aber Sechzig hat schon immer für mich ins Sechzger gehört.

Damals begann dann auch meine Sympathie für die „Löwenfans gegen Rechts“, da ich jede Art von Diskriminierung und Gewalt verabscheue. Ich hab auch kein Verständnis für jegliche Form von Gewalt, habe es auch geschafft über all die Jahr nie persönliche Erfahrungen in der Richtung machen zu müssen. Die Fans unserer „Gegner“ supporten auch „nur“ ihren Verein. Ich hatte dann über Jahre eine Dauerkarte (fast bis zum Abstieg im Oly) und bin zum Bundesligaaufstieg Mitglied geworden. War damals mit dem Rupert in Meppen und trage von dort immer noch ein Stück vom Tornetz als Talisman in meiner Kutte rum. An dem Tag war Weinfest in Meppen und ich denke, dass der Umzug noch nie so lang war, weil wir Löwen uns einfach eingereiht haben und mitgelaufen sind. Was ich dann von der Heimfahrt nur noch weiß ist, dass ich in Köln die Polizeihunde streicheln wollte (Rupert hat mich dann „gerettet“). Wie wir dann in München waren und am Marienplatz auf die Mannschaft gewartet haben, waren die Weißwürste im Donisl schon um halb 6 in der Früh ausverkauft…

Herausragende Spieler in der Bundesliga waren für mich Peter Nowak, Abedi Pele, Thomas Häßler, Benny Lauth und natürlich Martin Max. In der Allianzarena war ich nur noch sporadisch, erinnern kann ich mich nur noch ans Eröffungsspiel gegen Nürnberg. Musste mir ja das neue Stadion anschauen. Meine Mitgliedschaft habe ich dann ca. 2012 aus diversen Gründen gekündigt, bin aber seit 2017 wieder Mitglied. Das war so etwas wie das persönliche Kick-Off und mit Alex habe ich eine Lebensgefährtin, die diesen Weg gerne und auch enthusiastisch mitgeht. Da hatte ich das intensive Gefühl, dass mein Verein mich jetzt braucht und es herrscht(e) eine Aufbruchsstimmung, dass sich alles zum Guten wenden könnte. Seitdem ist auch mein mittlerer Sohn glühender Anhänger der Löwen, ist halt doch vererbbar, auch der Platz im Westen. Und das „Bankerl“ haben wir wieder in „Besitz“ genommen. 2018 konnten wir dann wieder Dauerkarten ergattern, jetzt, dem Alter geschuldet, aber in der Stehhalle. Seit Neuestem sehen wir uns sogar Spiele der U21 an.

Klasse Spruch auf deiner Kutte.

In näherer Vergangenheit war die gewonnene Relegation gegen Saarbrücken unvergesslich, die wir aus dem Blue Adria im Public Viewing gesehen haben (die einzige Karte die ich ergattert habe, habe ich meinem Buam geschenkt, der genau an dem Tag seinen 18. Geburtstag hatte). Danach sind wir uns in den Armen gelegen und haben erst einmal geheult wie Schlosshunde. Da hat man gesehen, dass der Verein lebt und welches Potential er hat. München ist blau! Nachdem wir die Feier auf der Candidstrasse nach einer gefühlten Ewigkeit wieder Richtung Grünspitz verlassen haben, um die Kehle wieder ein bissl zu ölen (gab aber nur noch warmes Bier ;-)) waren dann, vollkommen überraschend wie in früheren Zeiten, Rupert, Ali und Pot in Kutte dort. Sie hatten vom Aufstieg im Radio gehört und sind sofort los, um auch dabei zu sein 🙂 – Wie früher… manchmal bleibt die Zeit einfach stehen – es gibt Sachen, die sind einfach zu schön!

Die beste Zeit für mich mit Sechzig war Anfang bis Mitte der Neunziger (Bayernligameister und Aufstieg in die 2.Liga 1991 und 1993; Bundesligaaufstieg 1994) und Sechzig im GWS in der Bundesliga. Erster richtiger Tiefpunkt den ich bewusst miterlebt habe, war dann der dauerhafte Umzug ins Olympiastadion trotz großer Fanproteste dagegen und Wildmoser‘s „Diktatur“. Natürlich ist die Wiederauferstehung nach dem schwarzen Freitag und der Wiederaufstieg wie Phönix aus der Asche mit dem Direktaufstieg in die 3.Liga auch ein Highlight. Im Laufe der vielen Jahre haben sich viele Rituale ergeben, von denen ich auch irgendwie glaube, dass sie zumindest ein bissl Glück bringen. So wird die Kutte NIE gewaschen und ich habe immer als Glücksbringer das Stück Meppener Tornetz dabei. Trikots kommen auch erst in die Wäsche, wenn die Löwen nicht mehr gewonnen haben. Der Spieltag fängt immer mit der Auswahl des passenden Trikots an und natürlich ist die Kutte ein MUSS beim Stadionbesuch. Nervös bin ich eh schon 1-2 Tage vorher.

Natürlich wurde immer jedes Fahrzeug (ja, auch die Kinderwägen) mit mindestens einem Löwenaufkleber verziert. Skifahren tu ich nur mit nem Löwentuch am Skistock (das gute alte).
Mit das erste was ich zu Beginn meiner Löwenzeit ziemlich schnell gemacht hatte war, mir auf der Jeansjacke einen großen rautenförmigen Aufnäher auf den Rücken zu machen. Wollte ja auch irgendwie zu den Großen, Wilden aus der Kurve dazugehören. Im Nachhinein denk ich es war eher ein bissl lächerlich. Glaube damals war nicht so viel Taschengeld vorhanden, so dass man bei einer Kutte alles Stück für Stück erweitern konnte. Dann habe ich relativ schnell meine erste richtige Kutte gehabt (also an einer Jeansjacke die Ärmel abgeschnitten). Da habe ich auch den Löwen, den ich noch heute habe, beim Münzinger gekauft (gab‘s sonst nirgends). Individuelle Gestaltung war mir schon damals wichtig. Aber irgendwie bin ich damals immernoch gewachsen und so wurde von dieser Kutte die Naht unterm Ärmel immer weiter aufgeschnitten, damit ich die noch anziehen konnte. Irgendwann war dann doch nur noch zu wenig da und die Kutte einfach zu klein, so dass ich dann (final) alles eigenhändig auf eine neue, große Kutte umgenäht habe. Mit der Zeit kamen viele Aufnäher hinzu, teilweise von Vereinen die ich ganz nett fand, von diversen Fanclubs, offizielle Aufnäher und was man halt in der U-Bahn oder in der Kurve so angeboten bekommen hat.

So erzählt die Kutte die Geschichte der letzten Jahrzehnte. Deshalb kommt auch nichts runter, wird höchstens übernäht. Was ich (im Nachhinein) überraschend finde sind 2 „offizielle“ Aufnäher die zumindest im heutigen Kontext sehr zweifelhaft wären. Aber ich erinnere mich an die beiden Aufnäher bei mir nur mit Edding übermalt, muss also schon damals sensibel gewesen sein. Einer hat die Farben des deutschen Reichs drauf und der andere Reichsadler und eisernes Kreuz. Und lustig ist natürlich ein Aufnäher mit der alten Bundesrepublik, die die Hälfte der heutigen Fans nicht mehr kennen.

Mein Ziel wäre es 1860 als eigenständige „Marke“ zu etablieren mit einer bodenständigen Mannschaft zum Anfassen und mit der Region verbunden. „Blauland“ ist viel grösser als nur München. Dazu erwarte ich ehrlichen Fußball im Grünwalder Stadion mit attraktiven Gegnern und zumindest mäßigem sportlichen Erfolg. Aufstieg ist also kein Muss, so lange ich die Löwen kämpfen sehe (RL muss aber auch nicht mehr sein). Perfekt wäre es, wenn das „kulturelle Missverständnis“ mit Loslösung aus dem Würgegriff des Investors durch regionale Investoren im Streubesitz beendet würde und lieber „kleine Brötchen gebacken“ werden. Ich wäre bei einer Möglichkeit zu einem Crowdfunding durch Fans sofort dabei. Ich gehe ins Stadion, weil Sechzig gehört ins Sechzger; der Flair in Giasing vor, während und nach dem Spiel, weil‘s da viele genauso Verrückte gibt wie mich. 1860 und das Grünwalder Stadion gehören für mich einfach zusammen.

Alex und ich finden es voll faszinierend, wie viele nette Verrückte (als Löwe muss man einfach ein bissl verrückt sein) man so zum Plauschen am Grünspitz kennenlernt, obwohl ja zunächst nur die einzige Schnittstelle die gemeinsame Zuneigung zu 1860 ist. Und der Bekanntenkreis wird von Spiel zu Spiel grösser… Einfach schee 🙂

Sechzig ist der geilste Club der Welt!
(#ohneHasan)

Danke Jürgen, für deine wunderbare Geschichte rund um unsere Löwen. Bin mir sicher, dass es zukünftig an Heimspieltagen im Bereich um die Litfaßsäule am Grünspitz etwas enger werden wird. 😉

Du bist noch kein Mitglied in der Löwenheimat Giesing e.V.? Dann wird es Zeit. Werde Mitglied in einem der engagiertesten Fanclubs. Hier geht es zum Mitgliedsantrag!

Wenn Du jetzt auch Lust bekommen hast, Dich hier im Löwenmagazin vorzustellen, dann überleg nicht lange und erzähle uns von Dir. Hier findest du unseren Fan-Aufruf.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Löwin
Leser
Löwin (@lini)
1 Jahr her

Schöne Geschichte Jürgen 👍👍👍
Ist eigentlich super auch mal ein Gesicht zu kennen, zu der Person die man immer liest oder kommentiert. 👍
🤔 Ist eigentlich fast schade, dass kaum jemand ein Profilbild von sich drinnen hat.

 :heart:  :lion:  :heart:

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  Löwin

Naja, da hab ich schon länger drüber nachgedacht und mich entschieden ein bissl den Schleier zu lüften und der Anonymität des Internets zu entfleuchen 😉

Gibt ja doch in der Fanlandschaft teilweise große Meinungsunterschiede und will ja auch zukünftig noch heil durch die Stadt laufen …

Hab aber festgestellt, dass meine Polsterung um die Hüfte rum mich schützt und ich ja nicht der Kleinste bin 🙂

Würde mich freuen Dich auch mal am Grünspitz persönlich kennenzulernen  :lion:

anteater
Gast
anteater (@guest_42789)
1 Jahr her
Reply to  jürgen

😆

Vor allem bist Du ja insgesamt eher der Typ Hüne. Wer soll sich mit Dir anlegen?

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  anteater

Hyäne 😉

eigentlich bin ich ja ein alter Mann 🙂

anteater
Gast
anteater (@guest_42791)
1 Jahr her
Reply to  jürgen

😆

Nix Hyäne, Löwe!

DaBrain1860
Leser
DaBrain1860 (@dabrain1860)
1 Jahr her
Reply to  Löwin

Ja Löwin, das Thema hatten wir ja gestern 😆
Wie oft wohl sind die Kommentatoren von hier teilweise schon aneinander vorbei gelaufen und man wusste es nicht 😆
Die Überlegung mit den Profilbildern ist gar nicht mal so übel!
Ach ja, und Hammer Geschichte Jürgen!!

Sechzig ist der geilste Club der Welt
Ohne Hasan

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
1 Jahr her

Danke Jürgen für Deine schöne Geschichte. Nach dem ich das nun gelesen habe, empfinde ich es als große Ehre, Dich am Grünspitz treffen und mit Dir plaudern zu dürfen. Wie auch beim Austausch hier oder am Grünspitz finde ich es so angenehm, dass ich noch von keinem ominöse „Du musst aber…..“ gehört habe. Jeder hat seine Geschichte, aus der er seine Meinung gebildet und seine Entscheidungen getroffen hat. Und das verdient erst einmal Respekt bevor man darüber redet.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  3und6zger

Das beruht doch auf Gegenseitigkeit 😎

Loewen1860
Leser
Loewen1860 (@loewen1860)
1 Jahr her

Schön, wieder was von jemand zu lesen, den ma selbst kennengelernt hat… Der Jürgen is scho ein richtiges 60er Original. Einfach a richtig netter Typ, der unser bzw sein sechzge lebt. Und mit deiner Alex an der Seitn! Ihr zwoa seits einfach Spitze… Spätestens am 14.3. seh ma uns am Grünspitz. Ich vermiss euch schon😭😭😭 Oh Gott, wia lang is her? Richtig, scho ewig, beim Auswärtsspui bei de Schanzer.

Bleibts so wia ihr sads, dann feid se nix, in dieser heilen Löwenwelt!

Sechzge is da geilste Club der Welt. Ohne …

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  Loewen1860

Gfrei mi scho…
Ist scho sooo lange her 🦁😁🍻
Danke für die Blumen…

#ELiL

Alex Kuhn
Alex Kuhn (@alexbowie)
1 Jahr her
Reply to  Loewen1860

Du gehst uns auch ab. Aber zum Glück ist ja nimmer so lang hin. 🤗💙🦁

Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
1 Jahr her

Schöne Geschichte! 🙂
Es erstaunt mich immer wieder, wie viele Löwen und Löwinnen von heute in der Bayernliga den Weg zu den Löwen gefunden haben. Ich kann mich noch an die Zeit gut erinnern und empfand sie seinerzeit zum Teil schon als ziemlich frustrierend. Es gab da Spiele, da haben sich nicht mehr als 5 – 6000 Zuschauer ins Grünwalder verirrt und ich hatte schon nach diversen vergeblichen Versuchen wieder aufzusteigen die Befürchtung, dass wir es nicht mehr schaffen und irgendwann von der Bildfläche des großen Fußballs verschwinden. Aber da gab es ja Jürgen und die große Löwenfamilie, die mitgeholfen haben, dass wir nicht in der Versenkung verschwanden wie so viele ehemals große Vereine in der Vergangenheit. Aber es war schon kritisch damals und kein Vergleich mit dem Euphorie-Jahr in der Regionalliga nach dem Zwangsabstieg aus der zweiten Liga dank unseres überaus geschätzten Investors. Und die Bayernliga-Zeit hat mich auch Geduld gelehrt. Und die brauchen wir auch um dieses Missverständnis mit unserem großen Löwen-Freund eines Tages aufzulösen. Ich hoffe, das irgendwann mal der Groschen in Abu Dhabi fällt.

Bettina
Leser
Bettina (@bettina)
1 Jahr her

War schon auf die neue Story heute gespannt – und wurde nicht enttäuscht! Ich kam erst später als „Angeheiratete“ zu den Löwen und finde deine Geschichte einfach klasse! So ne Story macht einfach Lust auf noch mehr Sechzig im Sechziger und auf Giesing 🙂

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  Bettina

Danke 🙂
Es ist nie zu spät 🙂

„noch mehr Sechzig im Sechziger und auf Giesing “ das ist genau was es ausmacht !!!

#ELiL

Bettina
Leser
Bettina (@bettina)
1 Jahr her
Reply to  jürgen

So isses 💙👌

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  blau91

Hehehe… am Grünspitz 😁🦁😁

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  blau91

Kurzfassung: Nein 😎

Langversion: Nach dem Spiel hat die Polizei gleich die ganze Straße abgeriegelt, damit die armen Saarbrücker auch friedlich den Weg zum Wettersteinplatz fanden. Wir haben es geschafft kurz vorher noch zur Candidstrasse durchzukommen, um da den Löwen auf dem Bus zuzujubeln und zu feiern. Alex hatte da schon um Berzel Angst, dass er irgendwann in seinen Badeschlappen vorne vom Bus runterfällt 😁🍻😁 Wir sind dann irgendwann weiter zum Grünspitz.
Das mit Berzel hab ich auf YouTube gesehen, dass er dann von den Fans bis zur 114 getragen wurde. Er musste nur beim Blue Adria bieseln und ist da aufs Häusl.
Könnte also sein, dass wir zumindest dasselbe Pissoir benutzt haben 😎😎😎
Ist fast wie Überkreuzbiesln, verbindet fürs Leben 😁🦁🍻

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  blau91

Die waren doch erst im Stadion beim Feiern und dann auf dem Bus am Stadion. Danach halt 😂

anteater
Gast
anteater (@guest_42772)
1 Jahr her
Reply to  jürgen

„dass er dann von den Fans bis zur 114 getragen wurde“

Ernsthaft? 😆

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  anteater

Gibts irgendwo auf YouTube nen Video…
Definitiv ja… bis auf pause an meinem Pissoir 😎

anteater
Gast
anteater (@guest_42778)
1 Jahr her
Reply to  blau91

Oh man, ich bepiss mich hier fast vor Lachen. Das ist so was von witzig. Da zitiere ich doch gleich mal diesen Spruch, den ich Dir,  blau91 , im Oktober geschickte habe: „Manchmal denke ich, ich hab ganz schön einen an der Waffel, aber dann schaue ich mich hier um und eine zarte Stimme singt: You are not alone…“ 😆

Bettina
Leser
Bettina (@bettina)
1 Jahr her
Reply to  jürgen

Unbedingt!!!

Bettina
Leser
Bettina (@bettina)
1 Jahr her
Reply to  jürgen

Endlich geschafft! Die beiden VIPs ausm Löwenmagazin feiern den Heimsieg am Grünspitz:

20200229_163446.jpg
jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  Bettina

War total schön dass ihr da wart…
Nächstes Mal wieder 🦁

Bettina
Leser
Bettina (@bettina)
1 Jahr her
Reply to  blau91

Am Samstag! Am Grünspitz! An der Litfaßsäule💙⚽️👍

Tami Tes
Tami Tes (@tamites)
1 Jahr her

Danke für deinen persönlichen Bericht Jürgen. Habe es sehr gerne gelesen. Sehr authentisch, ehrlich und auch emotional.

„Da war ich 14 und ein Klassenkamerad hat mein Interesse am Fußball entfacht. Habe mir damals den FCB in der Südkurve zusammen mit ihm (er war schon ein Roter) angesehen (das legendäre 3:4 gegen den HSV nach 3:1 Führung mit Magath und Hrubesch) und festgestellt, dass ich nicht für die Roten war.“ … sensationell. Ein kluger Junge 😉

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  Tami Tes

… ist lustigerweise echt das erste Spiel an das ich mich im Stadion erinnern kann 😉
Weiss auch noch, dass die Sonne geschienen hat. Und der HSV nach einem 3:1 das Spiel in den letzten 10 Minuten gedreht hat.

Eigentlich ein komischer Anfang für nen Blauen 🙂

anteater
Gast
anteater (@guest_42749)
1 Jahr her

Mit dem Jürgen verbindet mich viel mehr als dass wir beide in Bezug auf Sechzig nah am Wasser gebaut sind. Quasi mein Sechzig-Soulmate, was aber absolut keine meiner anderen Bekannt- und Freundschaften im Löwen- und Löwinnenrudel in irgendeiner Form herabwürdigen soll!

Die paar Jahre Altersunterschied haben wohl dafür gesorgt, dass wir uns nicht schon in der Bayernliga bewusst begegnet sind, denn für den dann 18-jährigen Jürgen war ich mit 14 ja noch ein kleiner Bub… So hat alles seine Zeit und jetzt ist es sehr gut!

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  anteater

Brüder im Geiste, mein Freund 🙂

anteater
Gast
anteater (@guest_42755)
1 Jahr her
Reply to  jürgen

Stimmt, so sagt man das eigentlich. Manchmal kann ich besser Englisch als meine Muttersprache…

LNHRT
Leser
LNHRT (@lnhrt)
1 Jahr her

Servus Jürgen,

schöner Bericht!
Es ist immer sehr nett mit Alex und Dir, an der Litfaßsäule einen Hopfen Smoothie zu trinken.

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her
Reply to  LNHRT

ist auch immer sehr schön, wenn ihr Beide vorbeikommt 🙂

Lothar Wollenweber
Lothar Wollenweber (@wolli1860)
1 Jahr her
Reply to  LNHRT

Einen(!!!) Hopfen Smoothie an der Litfaßsäule?

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
1 Jahr her

Können auch mehr sein 😉
Aber an 1 Hopfen Smoothie erinner ich mich immer (noch)