Für die A- und B-Junioren des TSV 1860 München war es wieder ein optimales Spielwochenende. Beide Mannschaften haben ihre Spiele hoch gewonnen und sind ohne eine Niederlage gut im Rennen um die Tabellenspitze.

Jahn Regensburg musste von den U17-Löwen sechs Tore hinnehmen

Die U17-Löwen haben im vierten Saisonspiel Jahn Regensburg empfangen und ihre Stärke erneut unter Beweis gestellt. Die ersten 25 Minuten waren noch ziemlich ausgeglichen und das Meiste spielte sich im Mittelfeld ab, so dass sich wenige klare Torchanchen entwickelten. Dennoch hatten die Löwen alles im Griff und ließen keine Gefahren zu. Dann wurde das Tempo ein wenig angezogen und prompt boten sich gute Möglichkeiten, wie in der 28. Minute, als Andreas Hirtlreiter einen Distanzschuss annahm und den rauslaufenden Keeper überlupfte. Leider ging der Ball rechts daneben. Philip Zech wurde in der 32. Minute zum Dosenöffner, als er von links stramm abzog, der Ball über den Keeper drüber flog und sich perfekt ins Tor senkte. Ein Sonntagsschuss. Kurz vorm Pausenpfiff erhöhte Miloš Cocic auf 2:0. Er nutzte nach einer Ecke das Wirrwarr im Strafraum und netzte aus kürzester Distanz ein (39.)

Das 3:0 fiel gleich nach dem Wiederanpfiff (42.). Die Junglöwen bekamen einen Freistoß, dabei wurde an einem Löwen gezogen und so war der nächste Freistoß unmittelbar vor der Strafraum-Grenze. Eine Fünf-Mann-Mauer baute sich auf und Miloš Cocic schoss einfach dran vorbei ins rechte Toreck. Es sah so einfach aus. Auch das 4:0 war Weltklasse. Über drei Stationen bekam Andreas Hirtlreiter vor dem Sechzehner den Ball und lief alleine aufs Tor zu. Der Torhüter kam ihm entgegen und ein Verteidiger hinterher. Im Fallen konnte Hirtlreiter den Ball noch auf die Reise schicken und einnetzen (50.). Zwei Minuten später gab es einen Elfmeter. Andreas Hirtlreiter wurde im Strafraum gefoult, er übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zum 5:0. Jahn gab jedoch nicht auf und bemühte sich um einen Ehrentreffer, doch die Junglöwen standen hinten gut und kämpften weiter um jeden Ball. Ein sehenswerter Konter in der 69. Minute besiegelte das bittere Schicksal der Regensburger. Zuerst lief ein Löwe alleine aufs Tor, doch sein Lupfer fand das Netz nicht. Prompt waren die anderen da und am Ende sahnte der eingewechselte Ouro Tagba ab und traf zum 6:0. Alle weiteren Bemühungen von Jahn Regensburg waren vergebens und die Löwen feierten den hoch verdienten Sieg.

Aufstellung TSV 1860 München: 1 Maximilian Rothdauscher, 2 Julian Bell, 3 Philip Zech, 4 Michael Glück, 5 Maxim Gresler, 6 Damjan Dordan, 8 Nathan Wicht, 7 Andreas Hirtlreiter, 9 Lorenz Knöferl, 10 Raphael Wach, 11 Miloš Cocic

U19-Löwen drehen den Rückstand und gewinnen in Schweinfurt mit 4:1

Die B-Junioren haben ihr Auswärtsspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 bestritten – ebenfalls erfolgreich. Zwar gerieten die Junglöwen von Benjamin Götz in der 7. Minute durch das Tor von Fabio Reck in Rückstand, doch Brahim Moumou konnte 8 Minuten später die Ausgangssituation wiederherstellen. Valdrin Konjuhi, der sich zum Goalgetter der U19-Löwen zu entwickeln scheint, sorgte für den 2:1-Führungstreffer in der 77. Minute und legte in der 82. Minute mit einem weiteren Treffer nach. Rocco Tavra trug sich in der 85. Minute ebenfalls in die Torschützenliste ein und machte den Sack zu.

Damit haben die Junglöwen 9 Punkte aus 3 Spielen gesammelt und reihten sich – wegen schlechterer Tordifferenz – hinter dem führenden 1. FC Nürnberg und der SpVgg Unterhaching ein. Gegen den Zweitplatzierten müssen die Löwen am nächsten Mittwoch, 25. September antreten und wenn möglich die Punkte abnehmen. Das Spiel wird um 19 Uhr am Sportpark angepfiffen.

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anteater
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Gut, in Schweinfurt warst Du wahrscheinlich nicht, Tami Tes, denn sonst hätte man sagen können: Was hat Tami gesehen, was andere Sechzger nicht gesehen haben? Drei Löwen-Siege in Folge wink heart

Hoffentlich hält die U17 durch, denn dann könnte endlich der Wiederaufstieg winken. Ingolstadt ist nur ob der Tordifferenz vor den unseren, hatte aber wohl bislang das etwas einfachere Programm.

Einen Goalgetter aus den eigenen Reihen, den bräuchten wir echt mal wieder. Und vielleicht nur so gut und talentiert, dass er nicht gleich wieder weggekauft wird.