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Hoffnung auf konstruktive Gespräche – Hasan Ismaiks Besuch in München steht bevor

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Hasan Ismaik wird noch in diesem Monat München besuchen. Neben dem Besuch einer externen Podiumsdiskussion im Filmtheater am Sendlinger Tor wird er vermutlich auch beim letzten Heimspiel dabei sein und der Mannschaft die Ehre erweisen. Dazwischen ist genügend Zeit für einen konstruktiven Austausch mit den Vereinsvertretern.

Hasan Ismaik ist seit 2011 Gesellschafter und Kreditgeber des TSV München von 1860 GmbH & Co KgaA. Unter der Führung des damaligen Geschäftsführers Anthony Power hatte man sich in der Saison 2016/17 die KGaA derart verschuldet, dass für die darauffolgende Lizenz in der 2. Bundesliga satte 23 Millionen an neuem Geld notwendig waren und für die 3. Liga immerhin 11 Millionen. Ohne frisches Geld konnte man sich also nicht in der 2. Bundesliga halten. Sportlich stieg der TSV 1860 allerdings ohnehin in die 3. Liga ab. Weil Ismaik das unter Geschäftsführer Power entstandene Defizit nicht ausgleichen wollte, fand man sich in der Regionalliga wieder. Seit dem Doppelabstieg im Jahr 2017 war er nicht mehr im Stadion und hat die Löwen-Mannschaft nur noch aus der Ferne betrachtet.

Das soll sich nun ändern. Ismaik hatte in diesem Jahr angekündigt, sich nicht nur mit Fans treffen zu wollen, sondern auch die Löwen im Stadion zu besuchen. Letztmalig möglich ist das am 19. Mai 2023 beim Spiel gegen Waldhof Mannheim. Auch, wenn es für die Löwen um nichts mehr geht, wird ein tolles und emotionales Spiel erwartet. Bei Flutlicht an einem Freitagabend. Der versprochene Stadionbesuch von Ismaik bietet also ein ganz besonderes Ambiente. Zu einer externen Podiumsdiskussion, für die er vom kommerziellen Fußballblog dieblaue24 eingeladen wurde, hat er bereits zugesagt. Zwischen dieser und dem Heimspiel sind rund fünf Tage Zeit, um sich nicht nur mit dem Trainer und der Geschäftsführung zu treffen, sondern auch mit Vereinsvertretern.

Die Einladung des TSV München von 1860 e.V. für konstruktive Gespräche mit 1860-Gesellschafter Hasan Ismaik steht. Nun kommt es auf den Aufsichtsratsvorsitzenden Saki Stimoniaris an, den Besuch von Ismaik bestmöglich zu koordinieren und mit den Verantwortlichen vor Ort abzusprechen.

Das Treffen zwischen den Gesellschaftern wäre ein wichtiges Signal für die Öffentlichkeit, für die Fans, die Sponsoren und auch die Mannschaft. Gerade im Hinblick auf die kommende Saison können die Gesellschafter nun ein Zeichen setzen. Fernab von irgendwelchen Hashtags und Durchhalteparolen.

Titelbild: imago images

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