Tres viri – also drei Männer – bilden das Präsidium des TSV München von 1860. Robert Reisinger, Hans Sitzberger und Heinz Schmidt. Gesellschafter Hasan Ismaik sollte sie als Chance sehen.

Ein Kommentar

Gesellschafter und Kreditgeber Hasan Ismaik auf der einen Seite, 1860-Präsident Robert Reisinger auf der anderen Seite. Dazwischen ein Blitz. Es ist ein Kampf zwischen zwei Männern, die unterschiedliche Ziele haben. Zumindest möchte das mancher Medienvertreter gerne dem Leser vermitteln. Denn ein direkter Konflikt zwischen zwei Männern, das ist greifbar und für jeden verständlich. Das ist bildhaft und bleibt im Kopf. Dabei geht es zwar auf der einen Seite tatsächlich um Gesellschafter Hasan Ismaik, auf der anderen Seite aber um viel mehr. Um einen eingetragenen und gemeinnützigen Verein. Robert Reisinger ist (nur) dessen gewählter Vertreter. Und nicht nur er. Drei Männer stehen an der Spitze. Sie bilden quasi das präsidiale Triumvirat. Ihre Kombination könnte gerade dem nutzen, der vor allem einen von ihnen zum Feindbild gemacht hat.

Ismaik und seine Souffleure

Mehrfach betonte Hasan Ismaik, er fühle sich von e.V.-Vertretern brüskiert. Ihm fehle der Respekt. Mehrere Präsidenten, Funktionäre und Vereinsmitglieder seien rassistisch mit ihm umgegangen. Kritik übt er aber vor allem an seinem vermeintlichen Gegenüber – dem Präsidenten Robert Reisinger. Dieser hätte das Spruchbanner „Scheiß auf den Scheich, scheiß auf sein Geld“ toleriert, so Ismaiks Vorwurf. Er wünsche niemandem „auch nicht den Mitgliedern des Präsidiums, dass ihr Kopf durchgestrichen ist und auf einer Fahne geschwenkt wird“. Die Banner und die Fangesänge, die Ismaik kritisiert und die Schuld daran dem Präsidenten zuschiebt, die gab es bereits vor dessen Amtszeit. Und sie sind mit der Meinungsfreiheit ganz klar gedeckt, wie ein Gericht bei der Gerichtsverhandlung zwischen der TSV 1860 Merchandising GmbH und den Löwenfans gegen Rechts festgestellt hat. Reisinger hätte also etwas unterbinden müssen, was im Rahmen der Meinungsfreiheit erlaubt sein muss. Schwierig.

Und sonst? Ein wirkliches Brüskieren oder gar Beleidigen von Seiten Reisinger sieht man nicht wirklich. Es sei denn, ihr kennt Beispiele. Die könnt ihr gerne im Kommentarbereich zur Diskussion einbringen.

Die Politik ist eine Bühne, auf der die Souffleure manchmal lauter sprechen als die Darsteller, so sagt man. Genau das scheint wohl auch das Problem bei 1860-Gesellschafter Ismaik. Welche Souffleure er auch immer sein eigen nennt, sie verzerren bewusst die Wahrheit.

Dass er sich eigentlich auch gut beraten lässt, sieht man im arabischen Raum. Mit seinem Forschungszentrum „Strategiecs – Think Tank“ kommt Ismaik zu äußerst positiven Erkenntnissen. Zum Beispiel, was die arabische Jugend angeht.

Bei Sechzig? Eher nicht. Dort herrscht ein medial hochgepuschter Machtkampf. Reisinger wird dem Gesellschafter aus Abu Dhabi als Hindernis präsentiert. Und Ismaik hat lange Zeit in das Horn geblasen, dass man ihm vor das Gesicht hielt.

Ein präsidiales Triumvirat

Ein präsidiales Triumvirat? Das sind Reisinger, Sitzberger und Schmidt tatsächlich. Ein Dreimännerbündnis, das seine Kräfte bündelt. Würde einer wegfallen, wäre es schwer die Position zu kompensieren. Weil sie sich gut ergänzen.

Der standhafte Kämpfer

Zum einen Robert Reisinger. Er hat nicht nur Befürworter, sondern auch viele Kritiker. Weil er durchaus polarisiert. Vor allem weil er sehr direkt ist. Was man jedoch durchaus als positiv ansehen kann. Er besitzt emotionale Intelligenz und eine ausgeprägte Menschenkenntnis. Beim Verein beweist er immer wieder Kreativität und Weitblick. Sein Führungsstil untermauert er dabei vor allem durch Standhaftigkeit und Kampfgeist. Bei derartig vielen Angriffen hätten andere Funktionäre wohl bereits aufgegeben. Reisinger lässt sich nicht aus der Bahn bringen. Wasserstandsmeldungen gibt Reisinger nicht ab. Weshalb ihm viele mangelnde mediale Präsenz vorwerfen. Andere wiederrum schätzen genau das.

Der freundliche Gönner

Hans Sitzberger ist die gute Seele des Präsidiums. Mit seinem Unternehmen AHD Sitzberger GmbH bringt er selbst so manchen Euro in den e.V. und auch in die KGaA. Als Gönner, als Spender und als Sponsor. Vor allem aber legt er auch gerne selbst Hand an. Im Winter schaufelt er im Grünwalder Stadion um die Ränge von Eis und Schnee zu befreien. Im Sommer schwingt er mal bei den Boxern den Pinsel oder baut am Trainingsgelände vor einem Testspiel ein Gerüst auf um eine Live-Übertragung zu ermöglichen. Sitzberger scheint zudem überall. Bei Fantreffen, bei Veranstaltungen von Abteilungen und wenn die KGaA sich präsentiert

Der kühle Rechner

Heinz Schmidt ist der kühle Denker und Rechner. Egal ob für den e.V. oder die KGaA, er hat die Zahlen immer bei sich. In seinem Kopf. Einfach nur „konsolidieren“ ist für Schmidt kein Thema. Es muss Sinn machen. Eine Insolvenz hält er für unberechenbar. Und deshalb will er sie möglichst verhindern. Gegenüber HAM International ist er gesprächsbereit. Weil zum Wohle der Löwen man an einem Strang ziehen muss. Da bleibt er nüchtern und eben der kühle Steuerberater. Mit seiner Hilfe konnte der TSV München von 1860 e.V. die Gemeinnützigkeit sichern. Seit Präsident Karl-Heinz-Wildmoser war diese in Gefahr.

Chance für Ismaik

Das Präsidium des TSV 1860 München ist zweifelsohne nicht gerade extrovertiert. Reisinger zeigt sich gerne mal im kleinen Kreis. Die große Bühne möchte er scheinbar nicht betreten. Vieles läuft hinter den Kulissen ab. Hans Sitzberger zeigt sich öfter. Allerdings als Arbeiter, der gerne Hand anlegt. Und Heinz Schmidt mischt sich zwar gerne unter Fans, bleibt jedoch ebenfalls zurückhaltend. Die große Frage, die man sich dabei stellt: warum nutzt Ismaik genau das nicht für sich? Warum schiebt er einen Saki Stimoniaris ins Rampenlicht, der mit seinen Auftritten dem Gesellschafter aus Abu Dhabi mehr geschadet als genutzt hat. Warum lässt er zu, dass sein Merchandising-Geschäftsführer einen katastrophalen Feldzug gegen die Löwenfans gegen Rechts führt und nach einer Niederlage vor Gericht in die Berufung geht?

Ein starker und ehrlicher Auftritt wäre eine Chance für Ismaik. Ein klares Machtwort zum Beispiel im Hinblick auf das Berufungsverfahren gegen die „Löwenfans gegen Rechts“ und die Beendigung des Rechtsstreites. Den man mit hoher Wahrscheinlichkeit übrigens verliert und der im September deshalb für einen starken Focus sorgen wird. Auf die Kritik an Ismaik, die jüngst immer weniger wurde. Das wird dann wieder mehr zum Thema. Und auch im finanziellen Bereich könnte er für Klarheit sorgen. Das Sponsoring des Hauptsponsors „die Bayerische“ annehmen und dabei betonen, dass diese Finanzspritze nur möglich ist, weil er selbst mit 6,3 Millionen Euro die nächsten zwei Jahre die KGaA ohne wenn und aber absichert.

Warum tut er das nicht? Weil ihn das Präsidium blockiert? Sicherlich nicht. Gerade in der aktuellen Kombination wird sich das Präsidium der Löwen offen zeigen. Und ihm auch die Bühne überlassen. Nur eben nicht auf Teufel komm raus. Nicht mit irgendwelchen Darlehensversprechen. Dass man offen gegenüber einem Sponsoring ist, hat man mehrfach betont. Gegenüber einem Sponsoring von Seiten des Hauptsponsors als auch vom Mitgesellschafter selbst.

Es ist die Chance für Ismaik und genau der richtige Zeitpunkt. Zumal Abu Dhabi seit zwei Wochen nicht mehr zu den Risikogebieten gehört. Eine Einreise nach Deutschland ist also kein Problem. Er könnte deshalb bereits morgen im Flieger nach München sitzen.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Rösch
Gast
Rösch (@guest_49270)
6 Monate her

R.kann mit Orientalen überhaupt nicht umgehen.Nur mit Mitteleuropäer. FÜR R. Ist alles Rotz(Fersehint.) was hier steht. Ihre Kritik am Betriebsratsv. einer Weltfirma ist IN der Ausschliesslichkeit äusserst engstirnig.Bitte werben Sie künftig für ein Waschmittel,da find Sie gut AUFGEHOBEN!!

DonZapata
Leser
DonZapata (@donzapata)
6 Monate her
Reply to  Rösch

Hä?

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  Rösch

Häääa??? Haaaaaahahaaaa, wieder ein dreister Witz aus der DummBeutel24-Ecke…irgendwie schon lustig, mein  DonZapata oder!? 😅🤣👏🙃🤪

DonZapata
Gast
DonZapata (@guest_49293)
6 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Egal aus welcher Ecke. Der Kommentar ist so peinlich, niveaulos und Fersehint (hihi…), da fehlen mir die Worte.

DonZapata
Leser
DonZapata (@donzapata)
6 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Habe grade geantwortet. Als Gast. Dann hab ich mich eingeloggt. Jetzt ist alles weg! Rotz! Fersehint!

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
6 Monate her
Reply to  DonZapata

Was ist ein Fersehint? sowas wie a Gnackwatschn?

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  Bine1860

Häää??? Oh, lieber  Bine1860 , jetzt bin ich alter Leipzscher Sachse aber ganz draußen u. verstehe nix…als Bahnhof…ich nix verstehen…😅🙃🤣🤪

Last edited 6 Monate her by Chemieloewe
Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
6 Monate her
Reply to  Chemieloewe

Gnackwatschn is bayerisch für einen Schlag auf den Hinterkopf / Kopfnuss 😂
Fersehint habe ich noch nie gehört

Siggi
Leser
Siggi (@gscheiderl)
6 Monate her
Reply to  Chemieloewe

 Chemieloewe  Bine1860
Dieses „Fersehint“ kommt hier vor: https://loewenmagazin.de
/hasan-ismaik-und-das-praesidiale-triumvirat-des-tsv-1860-muenchen/#comment-49270
Und Bine 1860 ist doch weiblich, oder?

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
6 Monate her
Reply to  Siggi

ja hab ich dort gelesen, aber keine Ahnung was das ist.

Ja Bine ist weiblich – kommt von Sabine 😂

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
6 Monate her
Reply to  Bine1860

Alles gut 👍

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  Bine1860

Da bin ich aber froh, mag Deine Beiträge…👍👏😉💙🦁💙✌

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  Bine1860

Leider sind nun statt dem doppelten Kommentar nun alle beide gelöscht, habe aber nur einen gelöscht….verrückt…sorry!

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
6 Monate her
Reply to  Chemieloewe

oje da bin ich schuld, ich hatte den doppelten gelöscht. sorry
aber wir wissen ja was drin stand.

So schnell wird man mich hier nicht los 🦁😘

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
6 Monate her
Reply to  Bine1860

Fersehint, denke ich ist eine falsch geschriebene und abgekürzte Quellenangabe – Fernsehinterview wollte der, in welchem Zustand auch immer befindliche, Herr Rösch mMn wohl schreiben.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
6 Monate her
Reply to  Rösch

Rösch

Woher haben Sie Ihre Kenntnis, Präsident Reisinger verfüge nicht über interkulturelle Kompetenz? Vermutlich haben Sie Ihre Vorurteile bei db24 aufgeschnappt. Da Sie schon so nassforsch auftreten, sollte das Thema etwas breiter behandelt werden.

Viel entscheidender ist doch die Frage, ob Hasan Ismaik überhaupt ein Verständnis für die deutsche Kultur, das deutsche Fußball-Vereinswesen und generell für den deutschen Fußball hat. Denn es sollte nicht vergessen werden, dass die HAM Intern. sich an einem deutschen bzw. Münchner Unternehmen beteiligt hat, das nicht nach den Vorstellungen nahöstlicher Potentaten funktioniert und erfolgreich geführt werden kann. Sitz der TSV 1860 KGaA ist München und hier gelten die deutschen Gesetze. Und wer hier einen Kooperationsvertrag unterschreibt und vereinbart, dass die DFB-Statuten und die 50+1-Regelung gilt, sollte diese auch wie ein ehrbarer Kaufmann einhalten und nicht dauernd versuchen, diese zu umgehen.

Und was sagt es aus, dass Athanasios Saki Stimoniaris auf ein Gewerkschafts-Ticket Betriebsrat geworden ist? Die Anhänger von db24 wie auch Sie bezweifeln gerne die Kompetenz von Robert Reisinger an, der immerhin grundsolide Ausbildungen zum Speditionskaufmann und Betriebswirt absolviert hat.

Es stünde der Diskussion gut zu Gesicht, wenn die Beteiligten allgemein etwas Demut an den Tag legten. So hat „Oberguru“ Oliver Griss eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert. Ansonsten hat er wohl lediglich ein abschlussloses Praktikum als Volontär hinter sich gebracht. Ein ehrenwerter Berufsabschluss. Aber dann so tun, man sei Akademiker ist doch etwas sehr peinlich.

Und wie ist das um die Fachkompetenz von Saki bestellt? Seine Biografie ist so zu verstehen, dass er ein ausbildungsloser MAN-Hilfsarbeiter war, bevor er von der Gewerkschaft gepflegt wurde. Seine Karriere sei ihm gegönnt, aber damit zu meinen, man verfüge über das Wissen über eine Unternehmensbeteiligung zu verhandeln, grenzt schon an Aufschneiderei.

Robert
Gast
Robert (@guest_49251)
6 Monate her

Ein schlechteres Präsidium wie 60 es hat wird kaum zu finden sein, allen voran der so beliebte Reisinger

nofan
Leser
nofan (@nofan)
6 Monate her
Reply to  Robert

Robert

Ein typisch faktenloser Kommentar von db24. Dort konnte bisher nicht bewiesen werden, was denn an dem Missmanagement des Metzgermeisters Karl-Heinz Wildmoser mit dem Umzug in die Allianz Arena gut gewesen sein soll, abgesehen davon, dass er die Fans bis heute gespalten hat. Leider können die Scheichfans auch nicht nachvollziehen, dass während der Phase von 2011 bis 2017, in welcher Hasan Ismaik Aufsichtsratsvorsitzender war, Verluste von rd. 50 Millionen € aufgehäuft wurden und die Schulden auf mehr als 60 Millionen € angestiegen sind.

Ein schlechterer Geschäftsmann, der sein Vermögen während kurzer Zeit um mehr als eine Milliarde verzwergt hat, wird kaum zu finden sein. Und der wird auch noch angehimmelt. Sehr merkwürdig.

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  nofan

Lieber  nofan , es ist u. bleibt wie es war, die „Intelligenz“ von Herrn Robert u. Gleichgesinnten aus dem Geschlecht eines M.O. Griss schaffen es eben nicht ins Heute, geschweige denn in die Realität u. Objektivität von heute. Die leben lieber weiter im Märchenland u. sind hungrig auf immer neue Märchen vom größten Märchenerzähler aller Zeiten aus Abu Dhabi von den 1000 u. 1 guten Löwen aus dem neuen, großen Löwenstadion der 56.000 u. von den bösen e.V.ereins-Löwen aus dem Reich der GWS-Ruine….gegen soviel „Intelligenz“ ist man einfach machtlos, da hilft alles nichts…🤣😅

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  Robert

Hahahahaaaa, wieder einer aus dem Gefolge des Herrn Griss u. seiner hasserfüllten Ewiggestrigen, die die Zeiten von vor der „4“ bis 2017 herbeisehnen….bravo…einer aus dem orientalischen Traumzauberwald von Abu Dhabi…oh jeh, soviel „Intelligenz“ tut weh…euch ist nicht zu helfen…vielleicht schafft es ja ein Psychiater/Psychotherapeut+Betriebswirtschaftler..🤣😅👏

Last edited 6 Monate her by Chemieloewe
Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  ArikSteen

Jaja, alles klar, schon gut,  ArikSteen , es zeigen sich halt einige Parallelen zum besagten Blog, deshalb die Vermutung, die ich u. Nofan besser als Vermutung herausstellen sollten.

Last edited 6 Monate her by Chemieloewe
bluwe
Leser
bluwe (@bluwe)
6 Monate her
Reply to  Robert

Ein vermeintlich besseres Präsidium kannst du uns bestimmt sofort nennen!

Boeser Zauberer Wurst
Leser
Boeser Zauberer Wurst (@boeser-zauberer-wurst)
6 Monate her
Reply to  Robert

Lieber Robert,
kannst Du das auch begründen? Wenn nicht, dann ############, Du blöder Spruchbeutel…

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
6 Monate her

Ich orientiere mich mal an den nüchternen Fakten: Raus aus der Arena, Rückkehr ins Grünwalder Stadion, Heimspiele mit Gänsehaut, seit 3 Jahren boomt der Amateursport beim TSV, die Jugendmannschaften sind wieder aufgestiegen, die erste Mannschaft zurück im Profifußball, junge Eigengewächse statt Söldnern in der 1. Mannschaft, das Grünwalder Stadion hat eine realistische politische Chance auf einen bundesligatauglichen Ausbau, Problemlagen wie die Gefährdung der Gemeinnützigkeit im Insolvenzfall der KGaA wurden gelöst. Was hätten die 3 innerhalb von 3 Jahren noch tun sollen? Eigenhändig zum Mond fliegen? Nichts ist perfekt, man kann immer irgend etwas besser und anders machen. Auch Reisinger, Schmidt, Sitzberger. Aber was diese 3 unter dem permanenten Sperrfeuer von politischen Fanatikern geleistet haben, kann sich für mich mehr als sehen lassen. Dass die KGaA überhaupt noch existiert, gleicht einem Wunder. Auch dazu hat der Verein seinen Beitrag geleistet.

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
6 Monate her
Reply to  Serkan

Super auf den Punkt gebracht  Serkan ! 👏👍Das alles u. mehr ist ja M.O. Griss u. Gesinnungsgenossen ein unbeschreiblich großer Dorn im Auge der immer größer wird. Deshalb werden er u. seine Hassbrüller immer wilder u. sind außer sich vor Wut, weil ihr Zerstörungskonzept gegen unsere e.V.-Führung Reisinger & Co. einfach nicht aufgeht u. jämmerlich gescheitert ist. Die sehen die Realität u. leugnen sie o. wollen sie nicht sehen o. …. merken es einfach nicht, blind vor Hass eben…😫

Last edited 6 Monate her by Chemieloewe
BruckbergerLoewe
Leser
BruckbergerLoewe (@bruckbergerloewe)
6 Monate her

Sehr guter Kommentar Arik.
Eigentlich doch unglaublich, dass gstandene Männer nicht zusammenkommen.
Ich glaube es kann hier nur noch ein überparteilicher Mediator vermitteln.
Am besten sperren sich alle (eV,KGaA,GF Sport,GF Finanzen) mal eine Woche zu einem Workshop ein und reden Tacheles.
Es gibts immer einen Kompromiss, nichts ist nur schwarz oder nur weiss.
Nur muss man es auf beiden Seiten auch wollen.
Jetzt in die Zukunft zu schauen wäre wichtiger, als die Fehler der Vergangenheit immer und immer wieder aufzuwärmen,damit ist keinem geholfen.
Corona wird noch sehr lange dauern und wir werden auf absehbare Zeit weiter auf die finanzielle Unterstützung von Hr. Ismaik angewiesen sein.
50 + 1 + Investor an einem Strang = maximaler Erfolg
Raufts Eich zam, zum Wohle von Sechzig !

nofan
Leser
nofan (@nofan)
6 Monate her

 BruckbergerLoewe

Steckt hinter dem Bedürfnis der Fans nach einer (vermeintlich erstrebenswerten) größeren Übereinkunft der Gesellschafter nicht die (vielleicht irrationale) Vorstellung, Hasan Ismaik würde mehr Mittel in die marode KGaA stecken?

Woher will man wissen, dass das Vereinspräsidium und die Geschäftsführer nicht bereit das Maximale zugunsten der KGaA aus den Gesprächen mit Ismaik und seinen Vertretern heraus holen.

Und warum sollte Ismaik auch nach Mediator geleiteten Gesprächen davon absehen, seine wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund zu stellen?

Fakt ist doch, dass die HAM Intern. die Hauptgesellschafterin der TSV 1860 KGaA ist. Wenn Ismaik meinte, eine andere Unternehmenspolitik sei angezeigt, hätte er diese dann nicht bereits umsetzen können?

Schleimi
Gast
Schleimi (@guest_49236)
6 Monate her

Da trieft der Schleim!

nofan
Leser
nofan (@nofan)
6 Monate her
Reply to  Schleimi

Schleimi

Könnte es sein, dass Ihr faktenreicher Kommentar nur zum Ausdruck bringt, dass Sie die von Karl-Heinz Wildmoser verursachte Trennung der Fans nicht überbrückt sehen wollen?

Landshuter Löwe
Leser
Landshuter Löwe (@landshuter-loewe)
6 Monate her
Reply to  Schleimi

Wer Arik kennt weiß, dass er der Letzte ist, der es nötig hat, eine S…spur zu hinterlassen.

bluwe
Leser
bluwe (@bluwe)
6 Monate her

Ich finde ein sehr treffender und objektiver Artikel.

Leider stellen sich viele noch immer unter einem idealen Präsidenten so einen wie KHW vor.
Er hat ebenso polarisiert und leider ist die noch immer zu bezahlende „Rechnung“ für dessen Entscheidungen noch nicht jedem bewusst.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
6 Monate her

Werter Arik, ein beeindruckender Kommentar,

es wäre sicherlich für die TSV 1860 KGaA wünschenswert, wenn die Gesellschafter die von dir skizzierte Lösung ergreifen würden.

Aber ist das denkbar? Bisher hat Hasan Ismaik alles getan, um die 50+1-Regelung zu umgehen bzw. auszuhebeln (Abstieg in die Regionalliga). Ein konstruktives Miteinander der Gesellschafter kann erst dann entstehen, wenn Ismaik sein Ziel der Alleinherrschaft aufgibt. Es ist nahezu unmöglich in demokratischen Organisationen wie dem Verein immer nur das umzusetzen, was ein einzelnes Mitglied fordert. Vielleicht lernt er das ja gerade bei seinen Philosophie-Studien.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
6 Monate her

Hasan hat seit Anbeginn ein untrügliches Gespür für die „richtigen“ Berater an seiner Seite. Wie er das nur immer hinkriegt? Jetzt könnte man die Theorie aufstellen, die verarschen ihn von vorn bis hinten, spielen ihm ein Puppentheater vor, ziehen ihren eigenen Nutzen daraus, und er merkt nichts. Schmeichelhaft für ihn wäre das aber nicht. Wie kann jemand, der über eine derart schlechte Menschenkenntnis verfügt, ein Billion-Dollar-Business leiten?