Hasan Ismaik interessiert die Machbarkeitsstudie für das Grünwalder Stadion als Mitgesellschafter vom TSV 1860 München natürlich sehr. Seine Bemühungen, ein eigenes Stadion in München (Messe-Gelände) zu bauen, waren gescheitert. Nun erwartete er wohl mit Spannung, was das Architektur- und Planungsbüro Albert Speer und Partner im Hinblick auf den Ausbau des Sechzger herausfindet und als machbar einstuft. Es sind „nur“ 18.060 Plätze – also 3.060 Zuschauer mehr. Egal in welcher Liga.

Nun hat er sich über seine Facebook-Seite Ismaik1860 dazu zu Wort gemeldet:

Liebe Löwen,

mit großem Interesse habe ich die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie für das Grünwalder Stadion verfolgt. Zunächst will ich betonen, dass ich Herrn Oberbürgermeister Reiter sehr dankbar bin, dass er sich dem Dauerthema um unsere Spielstätte überhaupt angenommen hat. Er ist der erste Münchner Oberbürgermeister, der den TSV 1860 München in diesem so wichtigen Thema unterstützt und für das Grünwalder Stadion eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben hat. Das verdient meinen allerhöchsten Respekt.

Ich hätte eine große Lösung im Grünwalder Stadion präferiert. Leider ist das Ergebnis der Machbarkeitsstudie aber für uns alle sehr ernüchternd. Nur 3000 Plätze mehr bei einem Kostenvoranschlag von 30 Millionen Euro. Der Umbauplan ist meines Erachtens nicht nur preisintensiv und unrentabel, sondern auch wenig hilfreich für unseren TSV 1860 München. Ich hatte auf eine andere Realisierungsvariante gehofft, die es uns ermöglicht, mit einer für 1860 erforderlichen Zuschauerkapazität, die notwendigen Einnahmen zur Finanzierung des Profifußballbetriebes nachhaltig zu generieren.

Der TSV 1860 München braucht endlich eine sinnvolle und zukunftsfähige Stadionlösung. Ich bin jederzeit bereit, sofern es die Stadt München wünscht, an einer neuen Stadionlösung mitzuarbeiten, um einen geeigneten Standort zu finden. Wir sollten als Verein keine Zeit mehr verlieren und müssen sofort in die Zukunftsplanung gehen, dabei sollten wir eine Neuorientierung an einem anderen Standort in München fokussieren.

Ich wäre dem Herrn Oberbürgermeister in diesem Zusammenhang sehr dankbar, wenn er uns bei der Grundstückssuche dann maßgeblich unterstützen könnte. Der TSV 1860 ist ein Stück Münchner Geschichte und hätte sich meiner Meinung nach eine eigene Heimat verdient. Ich weiß, dass die Stadiondiskussion den Verein seit 20 Jahren bewegt und spaltet. Wir sollten uns alle überlegen, ob dies wirklich zielführend ist. Im Interesse des Profifußballs des TSV 1860 München wünsche ich mir endlich Geschlossenheit in den eigenen Reihen und die Entwicklung einer gemeinsamen zukunftsträchtigen Stadion-Strategie. Dazu benötigen wir aber auch die Unterstützung von Herrn Oberbürgermeister Reiter sowie aller Parteien in der Stadtpolitik.

Einmal Löwe, immer Löwe
Hasan Ismaik

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Ferdinger
Leser

Auch hier fehlt Ismaik wieder der Durchblick. Er glaubt, meines Erachtens, dass die Stadt die 30 Millionen für die Sechzger locker macht und man dieses Geld deutlich sinnvoller anlegen könnte (neues, eigenes Stadion). Was er nicht versteht ist, dass dieses Geld nicht nur für/in 1860 investiert wird, sondern auch für/in andere Münchner Vereine.

3und6zger
Leser

ER versteht auch nicht, dass er mit Riem “ d’Stod s’Kraut ausgschitt hod“ und er von der Stadt sowieso nichts mehr kriegt.

anteater
Leser

Und in eine Immobilie, welche der Stadt gehört. Aber erwartet eigentlich noch jemand, dass Herr Ismaik und seine Anhänger jemals wieder von der Realität erreicht werden, dort in Wolkenkuckucksheim, wo sie schweben und von der Champions League schwadronieren?

Baum
Leser

Dem Heißluftgebläse glaubt doch eh keiner mehr ein Wort. Außer ein paar verwirrte Ewiggestrige. Ich hoffe man setzt das was die Studie vorgibt um, dass wäre eh schon fast wie ein Sechser im Lotto für Sechzig. Die Kapazität wäre für mich vollkommen ok und die Ertüchtigung für 2. Bundesliga ist mehr als ich ehrlichgesagt erwartet hätte. Man muss sich endlich von der Selbstüberschätzung befreien und die Realität annehmen.
Sechzig München gibts nur in Giesing!
#ohneHasan

3und6zger
Leser

Genau, wäre das auf der Rille, könnte man dieses Thema ad acta legen und sich 100 Prozent auf die Mannschaft konzentrieren, auch finanziell, und dann die 2. Liga anpeilen.

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Könnte es nicht sein, dass die HI-Angebote eines Stadionneubaus (einschließlich Löwenzoo) nicht mehr sind als Aussagen, um 1860-Fans für sich zu gewinnen? Ich sehe hinter seinem Bestreben, möglichst bald einen Aufstieg in die 1. Bundesliga anzustreben, nichts mehr als Maßnahmen, den Wert seiner Kapitalanteile an der KGaA zu erhöhen. So lange 1860 in der 3. Liga spielt und sich nichts an der Bilanzstruktur ändert, wird er kaum einen Käufer finden, der bereits ist, mehr als einen Symbolbetrag für seine Anteile zu zahlen. HM müsste akzeptieren, dass er 60 Mio. € investiert hat, die heute, da die KGaA nahezu an der Insolvenzgrenze ist, fast wertlos sind und ausgebucht gehören.

Leider ist es so, dass Gesellschaftsanteile werthaltiger werden, wenn eine „schöne Story“ verkauft werden kann, die da wäre, 1860 ist auf dem Weg in die 1. BL und bekommt bald ein neues Stadium für 50.000 Zuschauer. Ergebnis: Die KGaA erhöht weiter ihre Schulden und HI kann seine 1860-Kapitalanzeile gut verkaufen.

Alle Fans sollten das Schicksal des 1. FC Kaiserslautern genau verfolgen. Obwohl die über ein Stadion für 50.000 Zuschauer verfügen, ist ihr Versuch krachend gescheitert in die 1. Liga aufzusteigen. Obwohl man mit solch einem großen Stadion scheinbar viel Geld verdienen kann, sind sie mehr oder weniger Pleite und nunmehr direkte Konkurrenten vom TSV in Liga drei.

anteater
Leser

Die KGaA erhöht ihre Schulden bei Ismaik aber nicht und kein gesunder Mensch glaubt noch die Märchen des Herrn Ismaik.
Das Beispiel Kaiserslautern brauche ich nicht, wohl aber einige Realitätsverweigerer, die noch immer dem Märchenonkel aus Jordanien folgen.

bluwe
Leser

Offensichtlich gibts viele „Kranke“, zumindest auf FB und beim unsäglichen Blogger? wink

anteater
Leser

Auch unter den Kommentatoren bei der AZ. Traurig, wie man so in der Realitätsferne leben kann und so ein tolles Angebot der Stadt ausschlagen will.

Marlino
Leser

Alemannia Aachen könnte man als negativ Beispiel auch nennen.

Tante Tornante
Leser

Ich habe das Gefühl, es geht nur eines von beiden: entweder das 60ger moderat ausbauen, so wie das in der Vorlage steht, oder ein neues Stadion am Stadtrand. Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass die Stadt nun die 30 plus X Mios in die Hand nimmt, um dann in 5-10 Jahren ein modernisiertes Stadion mit Bayern II und Türk Gücü zu haben (und wir spielen in einer eigenen „Die Bayerische Arena“). Bei beiden steht ja noch in den Sternen, in welcher Liga sie dann überhaupt spielen, unabhängig von deren Zuschaueraufkommen. Da steht noch ziemlich viel in den Sternen.

Also selbst wenn wir das Geld hätten, um ein gänzlich neues Stadion zu bauen, müsste die Stadt ja immer noch ein Grundstück zur Verfügung stellen und für die Infrastruktur zum und vom Stadion weg sorgen: Anbindung PKW, Anbindung ÖPNV, eventuell Parkraum usw. Damit ist der Ausweg „eigenes Stadion“ auf sehr lange Sicht unmöglich.

Sollte sich jeder mal selbst als glühender 60ger überlegen, wenn er denn OB wäre, ob der das wirklich unterstützen würde.

Eine Mischung zwischen 60ger und einem renovierten Oly, die hatten wir doch schon mal und die hat nicht funktioniert und wird es auch künftig nicht tun.

Also bleibt nur ein renoviertes 60ger mit der wahrlich nicht stattlichen Zuschauerzahl von rund 18.000. Damit werden wir auch künftig keine großen Sprünge machen können, wir sind und bleiben zur Miete und müssen uns das Stadion teilen. Richtig toll ist das aus wirtschaftlicher Sicht nicht, aber wir haben keine andere Möglichkeit, müssen das nehmen, was man uns anbietet.

Ganz ehrlich, von den Träumen eines weiteren, scheibchenweisen Ausbaus zu einem späteren Zeitpunkt halte ich gar nichts (ich würde es mir auch anders wünschen), weil die Auflagen rund um solche Veranstaltungen und deren Orte ganz bestimmt nicht lockerer werden, eher noch repressiver.

Für mich bedeutet das, der nach Umbau geschaffene Zustand wird zementiert mit allen Vor- und Nachteilen. Gute Stimmung, Heimat vs mangelnder Möglichkeiten eigener Vermarktung. Richtig Geld verdienen kann man dann immer noch nicht.

Man wird dann einfach akzeptieren müssen, dass damit sehr wahrscheinlich 3. Liga und ein paar Jahre 2. Liga drin sind, mehr nicht. Für mich kein Problem, aber ich bin ja auch nur einer von vielen.

bluwe
Leser

Das Sechzgerstadion war 2008 auf Bezirkssportanlagenniveau
und Profifussball in Giesing war seitens der Politik für immer ausgeschlossen!!!!!
Schau dir nur mal die Kapazitäten an:
2008: 10.240
2013: 12.500
2018: 15.000
202x: 18.000
Merkst was? Es war schon soviel „zementiert“ und die Auflagen wurden größer – alles bzw. vieles ist einfach Auslegungssache wink

Details findest hier: http://new.gruenwalder-stadion.com/wp-content/uploads/2018/02/Stadionkapazitaet.pdf

Den Sprung die Zuschauerzahl auf einen Schlag signifikant zu erhöhen ist ganz einfach politisch und in der Öffentlichkeit nicht durchsetzbar. Lassen wir uns doch überraschen und wenn am Mittwoch der Beschluß gefassst wird, ist es auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung!
Weitere werden bei Bedarf folgen!

anteater
Leser

1. Bundesliga ist aus meiner Sicht ein so ferner Traum, darüber braucht man gar nicht drüber nachdenken. Sollte es jemals wieder so weit sein, dann ist exakt da auch drr Zeitpunkt gekommen, über das wie nachzudenken. Wir die Stadt dann lieber ein leerstehendes Stadion dem Verfall überlassen oder doch schauen, was noch geht? Spielfeld absenken…

In unserer aktuellen Situation ist das Grünwalder eh alternativlos.

tomandcherry
Leser

@Tante Tornante

Sehr gut geschrieben.

Viele „110 %-igen Löwen-Fans“ sollten einfach mal akzeptieren, dass – bei aller persönlichen Liebe zu diesem Verein – die Entscheidungsträger nicht mit der weiß-blauen Fanbrille durch‘s Leben laufen.

Da werden Kosten-/Nutzen-Berechnungen, Bürger-/Wähler-Interessen, Zukunftsprognosen und vieles andere mehr herangezogen, ob es sich lohnt, dieses Thema überhaupt weiterzuverfolgen.

Die Interessen von 60 sind – Entschuldigung – von wesentlich geringerer Relevanz.

Auch wenn sich das offiziell ein bisschen anders anhört.

BruckbergerLoewe
Leser

Die Stadt wird jeden zur Verfügung stehenden Meter mit Mietwohnungen bebauen, deswegen ist das GWS alternativlos.
Das Oly wird niemals in ein reines Fussballstadion zurückgebaut werden, da der Stadt durch die Open Air Konzerte und andere Veranstaltungen ( Leichtathletik,Motocross,usw) lukrative Einnahmemöglichkeiten entgehen würden.
Und mehr als 2 Fussballstadien wird es in München nicht geben.
Dann bliebe nur der Gang aufs Land, aber dann hätten wir dasselbe Problem wie bei der Müllbergarena.
In der englischen Premier League spielen auch einige Vereine in einem mit der GWS Kapazität vergleichbaren Stadion, da müssen wir uns mit unserem Schmuckkästchen nicht verstecken.
https://www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?folder=sites&site=ligen&land=England

blue planet
Gast
blue planet

Ich kann die öffentlichen Äußerungen von Herrn Ismaik leider nicht mehr ernst nehmen.
Offensichtlich will er auf Facebook nur noch die Gefühlsebene bedienen, mit Logik haben seine Statements nichts mehr zu tun.

monaco
Leser

Ich kann Ismaik gut verstehen. Für ihn bedeutet das Ergebnis der Machbarkeitsstudio, dass er nicht so schnell an die Mietzahlungen als Einnahmequelle kommt. Vielleicht hat er ja drauf gewartet, dass 35000 machbar sind, dann hätte er angeboten, den Ausbau gegen Miete zu bezahlen oder zu finanzieren. Was ja ein schöner Business Case gewesen wäre. Ob das mit Stadt München verhandelbar wäre, war natürlich sowieso unsicher – aber eine Chance hätte es vielleicht gegeben.

Jetzt brauchts natürlich ein neues Stadion, das er finanziert, weil er sonst nicht an Mieteinnahmen kommt. Und die Mieteinnahmen sind wohl momentan das einzige, womit man/er an seinem geliebten Sechzig laufenden Cash flow hätte und etwas verdienen könnte.

Sein Problem ist jetzt, dass die meisten erstmal glücklich sind (okay, etwas zu klein, aber dafür daheim) und so realistisch, dass sie sich mit dem Gedanken 1. Liga frühestens so in 6-15 beschäftigen müssen und damit das Stadionthema erstmal erledigt ist.

Er muss jetzt versuchen, die Mehrheit davon zu überzeugen, warum wir schon jetzt ein größeres, schöneres, lukrativeres, anderes Stadion bräuchten und das wird schwierig nach meiner Einschätzung.

bluwe
Leser

monaco was Du schreibst ist schon eine bisserl Ironie, oder?

Wenn der Hasi richtiges Interesse gehabt hätte (sei es Beteiligung in welcher Form auch immer) dann soll er sich doch mal mit Taten messen lassen.
diesbzgl. kommt seit der da ist, nicht mehr als heiße Luft. Als es in Riem ernst wurde hat er den Schwanz eingezogen. Solche Leute braucht Sechzig definitiv nicht.
Dann noch was
– wie so jetzt größer? Hast du auch aus der AA-Geschichte nichts gelernt?
– wieso schöner? Schön ist ein relativer Begriff und passt hier wohl überhaupt nicht rein!
– lukrativer – genau an dem Rad wird gedreht – nicht der Steh-/Sitzplatzfan bringt richtig Geld sondern VIP und Business. Solltest mal das Ergebnis und die Stellungnahme des Vereins genau durchlesen!
– warum anderes Stadion? Jedem Recht getan ist eine Kunst die keiner kann – das hat sogar der GöPaZ mal gesagt. Also auch kein Argument!
Außerdem Sechzig München gibts nur in Giesing.
Wennst des ned versteht, dann warst noch nie richtig da!
Sorry für meine Worte wink

monaco
Leser

Keine Sorge, wir zwei stehen schon auf der gleichen Seite wink

anteater
Leser

Den Beitrag von monaco hatte ich als Ironie wahrgenommen.

monaco
Leser

Sagen wir mal so, dass der Ismaik mit leid tut, ist ironisch gemeint und ein paar andere Stellen auch bzw. überspitzt, was z.B. Ismaiks Sicht betrifft (größeres, schöneres, lukrativeres, anderes Stadion).

Dass, ein Stadion für Sechzig zu bauen und es an die KGaA zu vermieten, für ihn ein interessantes Investment ist und er das vll gerne machen möchte, war schon ernst gemeint. Auch dass er da jetzt erstmal insgesamt schlechte Karten hat, bis tatsächlich Liga 1 wieder realistisch wird (wenn überhaupt dann wohl erst in vielen, vielen Jahren).

Was hinter der plötzlichen Forderung nach einem größeren Stadion mit der Geschichte in Riem sollte – keine Ahnung. Da waren wir halt noch 2. Liga und er hat von 55t Zuschauern in Liga 1 geträumt. Dass er dabei einen Fehler gemacht hat, ist ihm inzwischen sicherlich klar. Oder er hat tatsächlich keine Kohle mehr und meine ganze Überlegung ist Käse – who knows.
wink

anteater
Leser

Dass er keine flüssigen finanziellen Mittel in nennenswerter Höhe mehr hat, davon würde ich ausgehen. Ebenso allerdings davon, dass er irgendwas spannt. Das liegt meines Erachtens aber nicht oder nicht nur an seinen schlechten Beratern, sondern hauptsächlich an seiner unfassbaren Ignoranz.

monaco
Leser

Ist das wirklich so klar? Ich bezweifle das. Dafür ist sein Engagement zu hoch (auch wenn es nur aus ein paar Facebook-Post und Instruktionen an die Axt Anthony Power besteht).

anteater
Leser

Er ist laut Forbes vor ein paar Jahren von 1.4 Milliarden auf 400 Mio. gefallen. Viel Geld für uns Normalsterbliche, wenig für einen Investor. Und das dürfte nicht liquide Mittel umfassen.

Alexander Schlegel
Leser

Regt Euch nicht auf, das hat doch eh nur wieder sein Redakteur mit der dicken Hornbrille verfasst. Und der hat sich bekanntlich schon lange von der harten Realität in eine weiß-blaue Märchenwelt verabschiedet …
Anders ist dieser Unfug auch nicht zu erklären … Nimmt eh keiner mehr ernst …

anteater
Leser

Alexander Dobrindt ist sein Redakteur?

Alexander Schlegel
Leser

Ja, das ist der geistige Zwillingsbruder unseres Redakteurs.

3und6zger
Leser

Also Herr Ismaik, Sie sollten dem OB gegenüber sehr demütig sein. Haben Sie doch damals die Anforderungen in Riem so hochgeschraubt, damit’s nix wird. Weil Sie ja des Pulver dafür gar nicht mehr haben. Es langt ja nicht mal mehr für ein Minimum, welches für eine positive Entwicklung ihres Investments notwendig wäre, nachdem Sie vor 2 Jahren ja eigenhändig 22 Mio.€ versenkt hatten.
Glauben Sie im Ernst, dass unser OB mit Ihnen nochmal ein Projekt eingehen würde bzw. Ihnen ein Grundstück zur Verfügung stellen würde? So schlau wie Sie ist der schon lange!!!

tomandcherry
Leser

3und6zger

Einerseits schon richtig, was Du geschrieben hast, 3und6zger.

Andererseits bin ich gespannt, ob der Stadtrat überhaupt die geschätzte Summe von 30 Mio. bewilligt, damit ein altes Fußballstadion für einen seit Jahrzehnten chronisch überschuldeten TSV 1860 auf Kosten der Allgemeinheit saniert wird.

Einige glauben wahrscheinlich, dass das Ergebnis dieser Machbarkeitsstudie bzw. die huldvollen Worte des Herrn OB Reiter bereits eine Freigabe zur Umsetzung dieser Ergebnisse darstellen?

Wenn der Stadtrat die vorgeschlagenen Maßnahmen in der kalkulierten Höhe oder auch generell ablehnt, dann stehen wir wieder da, wo wir eigentlich schon seit Jahren stehen.

Am Anfang einer endlosen Diskussion und Spekulation wo, wann, wie und mit wem 60 seine Heimspielstätte bekommt.

3und6zger
Leser

Das ist doch 1 zu 1 die Denke der älteren Löwenfans unter folgenden Prämissen
– ich hab die Meisterschaft in der Bundesliga mitgemacht, ich hab ein Recht darauf, das Sechzig in der 1. Liga und auf die Champions League spuit.
– alles drunter ist eh nix, „woast no gega Barcelona 1951.“ „Worst Du do überhaupt scho aufd Welt?“
– was solls 50 Mio Schulden oder und 150 Mio, kann eh keiner zurückzahlen ich erlebs sowieso nicht mehr
– alles unter 50000 taugt nix, mir wurscht wenns halbleer ist
– jeder unter 50 Jahren Löwenfanerfahrung hat kein Recht, mitzureden
– wenn der Ismaik zahlt, hod er das Sagen. Wer zahlt, schafft an! Wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing. So hob i’s ind Orbeit a immer gmocht.
– mir brauchen mindestens 30000 Plätze, damit’s wieder 15000 Freikarten für die ARGE gibt.
– mei wor des sche früher in der Arena mir sind mitm Bus hingefahren, freier Eintritt und ham ned weit laufen müssen, weil mer uns eh scho im Bus zamgsoffa ham
– so a Stadion brauch mer wieder, auf der grünen Wiese mit Autobahnanbindung.

So oder so ähnlich stell ich mir’s vor, im Blog den ich nimmer derbagg, im Kommentarbereich. Wenn mer nur so ned werd!!!

Sportfan
Gast
Sportfan

LoL – ein eigenes Stadion für eine KGaA mit negativen Eigenkapital annähernd in der Höhe der jetzt diskutierten Umbau- und Erweiterungskosten des GWS. Der Mann hat wirklich Humor. Wie wäre es seine KGaA zu entschulden ?

tomandcherry
Leser

Ich bin wirklich enttäuscht!

So ein schöner, realistischer und auf eine goldene Zukunft unseres TSV ausgerichteter Fakebook-Kommentar und dann fehlen darin die liebgewonnenen Phrasen

– „Bundesliga-Aufstieg“
– „Champions League“ und die schönste Phrase von allen:
– „auf Augenhöhe mit dem FC Barcelona“!!!

Wie sollen denn die Tausende von Fans für das „Stadion-Projekt“ von HI begeistert werden, wenn diese drei Kernkompetenzen des Herrn HI vollkommen unter den Tisch fallen?

Vielleicht sollte Herr HI einmal über den Wechsel seiner „PR- und Marketing-Agentur“ nachdenken?

Für mich ist das rausgeschmissenes Geld.

Snoopy.
Leser

„Ich hätte eine große Lösung im Grünwalder Stadion präferiert.“ …

jedem war (hoffentlich) klar, dass ein keine große Lösung geben kann, mal nicht an diesem Standort. Wobei bei 30. Mio für 3000 Zuschauer schon wirklich grenzwertig ist, zumal ja der Traum von der 1. Liga mit dem Stadion dann ein Traum bleiben wird. Und da es ein Kostenvoranschlag ist, darf man ruhig noch mal 50% drauf werfen, wie meistens.

„Ich hatte auf eine andere Realisierungsvariante gehofft, die es uns ermöglicht, mit einer für 1860 erforderlichen Zuschauerkapazität, die notwendigen Einnahmen zur Finanzierung des Profifußballbetriebes nachhaltig zu generieren. “ …

ja, klar. Wir haben ja mit einem Stadtion mit über 60.000 Kapazität ja ständig vor ausverkauften Haus gespielt und nur über das Stadion unseren Profifußball finanziert und die Kosten für das Stadion durch das Parkhaus.
Im Übrigen kann man glaube ich ganz gut auf die Mithilfe von Ismaik in der Frage verzichten. Endet eh nur im Größenwahn und damit kommt man von dem Regen in die Traufe. Und die Zuschauer finanzieren schon lange nicht mehr den Profifußball, die Einnahmen sind nicht mehr als Beiwerk.

Natürlich hätte man mit einem eigenen neuen Stadion da mehr Möglichkeiten der Vermarktung. Aber nicht nur das wäre ein Vorteil gegenüber einem Stadion, in dem mehrere Mannschaften spielen, nicht nur der TSV. Nur: nach dieser Studie zahlt der münchner Steuerzahler diesen Umbau, bei einem Neubau muss der Verein das vermutlich selbst stemmen. Und man verschiebt das Problem „Stadion“ nur, denn wenn man – wie immer wieder gerne gehört – in der 1. Liga spielen will, steht man wieder vor dem gleichen Problem, auch wenn das noch Jahre dauern wird.

3und6zger
Leser

Na ja, Snoopy, ich hab mir die Präsentation von AS+P durchgeschaut, die 30 Mio € kommen schon allen 18000 Zuschauern zu gute.

tomandcherry
Leser

3und6zger

Aber unter dem Strich sind es 30 Mio. für ein uraltes Stadion, das nach der „Verschönerung“ zwar nicht mehr ganz so alt ausschaut, im Kern aber nach wie vor der alte Kasten bleiben wird.

Für etwas mehr Geld stellen sich andere Vereine komplett neue Stadien hin, die halt auch ihren Zweck erfüllen.

Und ob’s im Münchner Stadtrat genügend 60er-Fans oder zumindest Sympathisanten für die weiß-blaue Sache gibt, wage ich zu bezweifeln.

Abstimmungsausgang „Pro/Contra Sanierung GWS“ m.E. vollkommen ungewiss.

3und6zger
Leser

„Für etwas mehr Geld stellen sich andere Vereine komplett neue Stadien hin, die halt auch ihren Zweck erfüllen.“
Zwei Anmerkungen:
– AS+P rechnet in Ihrer Studie mit 8.2 % höheren Kosten, weil nach der Planung erst in frühestens 2 Jahren begonnen werden könnte. D.h. im Umkehrschluß, dass z.B. das Augsburger Stadion (2009, 30000 Z, 45 Mio€) heute 40% mehr, also 63 Mio € kosten würde.
– „Andere Vereine“ haben nicht Verbindlichkeiten in Höhe eines Stadionneubaus.

tomandcherry
Leser

3und6zger

Dass z.B. das Augsburger Stadion mittlerweile deutlich mehr kosten würde, aufgrund der Preissteigerungen der letzten Jahre („Bauboom“), stimmt.

Der Bauboom verteuert das Projekt „GWS-Sanierung“ ebenfalls, Du schreibst ja selbst von 8,2 % höheren Kosten lt. Architekteneinschätzung.

M.a.W.: Der Stadtrat müsste ca. 33 Mio. (der Einfachheit halber die voraussichtliche Preissteigerung mit 10 % im Kopf ausgerechnet) bewilligen, damit ein alter Kasten eine den DFB-/DFL-Regularien und sonstigen Auflagen adäquate Sanierung erhält.

Und bezahlen soll es „die Allgemeinheit“.

Weißt Du, was die meisten Münchner Stadträte bei einer solchen Ausgangslage sehr wahrscheinlich denken werden?

„Dieses Geld stecken wir mal lieber in die Bereitstellung von gesetzl. garantierten Kinderbetreuungseinrichtungen, anstatt dem TSV 1860 ein Stadion zu modernisieren, das sie vor einigen Jahren von ihrem wohlhabenden Herrn Geldgeber bekommen hätten können.“

Und dann?

3und6zger
Leser

Ach sei doch mal a bisserl optimistisch. Die haben eine dreiviertel Mrd. für den neuen Konzertsaal und die Sanierung vom Gasteig abgenickt.Und da passen zusammen 4000 Leute rein. Da sind doch 30 Mio. fast „Peanuts“. Darüberhinaus bekommt die Stadt ja auch anständig Miete – 8,5 % von den Einnahmen.

anteater
Leser

Wie schon erwähnt, ~€ 70 Mio, JEDES JAHR, für die Staatsoper. Dafür einmalig 30 Mio für 285.000 jährliche Besucher des Grünwalders, Besucher, die wahrscheinlich in dem Viertel noch dazu deutliche Umsatzsteigerungen bewirken. Wie dumm müsste ein Stadtrat sein, da nicht den Nutzen und vergleichsweise geringen Preis des Ausbaus zu sehen?

anteater
Leser

Und andere Vereine sind nicht an Orten mit solchen Grundstückspreisen.

tomandcherry
Leser

anteater

Richtig. Der Standort des GWS stellt für sich alleine schon ein paar Millionen an Grundstückswert dar.

anteater
Leser

Es ging mir um den Standort eines neuen Stadions. Das bräuchte mehr Platz, da dann ein ganz anderes Parkkonzept her müsste.

Bine1860
Leser

Und ein Grundstück in / um München kostet sicher weit mehr als in Augsburg oder Fürth

Chemieloewe
Leser

Hasi denkt halt, wenn ihr was wollt, ich habe das Geld, also bringt mir mal alles fertig ans Bett, aber bitte so, daß es mir gefällt, warum soll ich da aufstehen u. zu irgend Jemanden hingehen? Die sollen bitteschön mal zu mir kommen….Hasi….da kommt keiner von uns u. OB Reiter&Co. schon mal garnicht! Hasi, schlaf weiter u. träume was Schönes!

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Als Ergänzung zur Kostenschätzung für einen Stadionneubau: Im Zeitraum 2009/11 wurde für Mainz 05 ein Stadionneubau für 33.500 Zuschauer ausgeführt. Gesamtkosten ca. 70 Mio. €. Die Bodenpreise sollten in München etwas höher als in Mainz sein. Seitdem sind die Baupreise extrem gestiegen. Die Kosten für eine neue Heimstatt für den TSV sollten daher eher über 100 Mio. € liegen. Die Ausgaben für den Löwenzoo nicht zu vergessen.

Das zu finanzieren bei einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag (Minuskapital) von 49 Mio. € (unter Berücksichtigung des Genussrechtskapital) soll wie erfolgen? Ein Forderungsverzicht von HAM dürfte eine elegante Lösung sein.

Chemieloewe
Leser

Jetzt kommt Hasi hinterhergekleckert u. spielt den großen Macher. Er hatte Zeit, mehr als genug, um mit OB Reiter, dem Stadtrat u. unserem e.V. konstruktiv an einer praktikablen Lösung zusammenzuarbeiten, ja, mehr noch, als selbsternannter Stadionbauaktivist hätte man von ihm erwartet, als Erster die Initiative zu ergreifen u. mit realistischen Projektvorschlägen auf alle Seiten, auch besonders auf OB Reiter zuzugehen. Aber da kam nur heiße Luft, irgendwelche Phantastereien u. Luftschlösser, anstatt ernstzunehmende, konkrete, realistische Lösungsvorschläge u.-ansätze, gerade auch, weil HI ja in der Immobilienprojektbranche unternehmerisch aktiv ist. Zudem kam lange Zeit diesbezüglich von HI garnichts mehr, um nun, nach der Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie sein kritisches Urteil abzugeben u. Forderungen anzumelden. Hasis schlafwandlerische u. unprofessionelle Herangehensweíse an ein Stadionprojekt kann so nur zum Scheitern verurteilt sein! Wenn man abwartet u. nichts tut, brauchť man sich hinťerher nicht wundern u. beschweren, wenn man von Lösungen Anderer überrollt wird, die einem nicht ganz gefallen! Hasi, wiedermal am Ziel vorbei geschossen, würde ich sagen!

United Sixties
Gast
United Sixties

Da liest man einmal mehr über den tragischen fb-Kanal wie wenig Ahnung er hat oder seine sog. Berater.

DjangoNY
Leser

Ja, so ist er hald der Hasi, gell 🤦🏼‍♂️. A Komödiant ist an ihm verloren gegangen.

Thrueblue
Leser

„Ich bin maßlos enttäuscht vom Herrn Bürgermeister, aus diesem Grund stelle ich meine Anteile zum Verkauf“
….träumen darf man ja noch….

Ob der OB ahnt, dass Hasan ihm so nie einen Löwen „Dieter“ im Löwenzoo widmet? Neben Löwenbaby Benny und Löwe Martin kommt halt nun ein dicker Löwe Oliver. Selbst schuld!

anteater
Leser

Was kostet wohl der Quadratmeter Bauland in München? € 300? Was braucht man wohl für ein neues Stadion mit Parkfläche? Schätze mal 40.000 m^2. Das wären dann schon mal 12.000.000. Gibt es so ein Grundstück überhaupt? In Giesing? Ismaik sprach ja von Heimat und die ist halt nicht Aubing. Und dann baust da ein Stadion für 30.000 hin, das nochmal 50 Mio kostet. Und wo es dann unter Umständen gar keine passende Infrastruktur gibt. Sind jetzt also billig geschätzt 62.000.000. Die wir dann selbst zahlen müssten. Lächerlich! Was nimmt der Mann zu sich, um solche Wahnvorstellungen zu bekommen? Lysergsäurediethylamid 25?

Hasan, schreib einfach Deine Verluste ab und geh weg. Such Dir woanders ein Spielzeug für Deine hochtrabenden, unrealistischen Phantastereien.

Bine1860
Leser

Hab mal gegoogelt – qm Preise München für Grundstücke, schlechteste Lage ab 1.000€ / qm!

anteater
Leser

Upsi. Dann hab ich gestern aber extrem schlecht gesucht…