Heute feiert Marco Kurz, ehemaliger Spieler und Trainer der Löwen, seinen 49. Geburtstag. Das Löwenmagazin gratuliert ihm dazu und wünscht ihm Gesundheit und weiterhin viel Erfolg.

Anfänge in Stuttgart und erste Erfolge in Nürnberg

Marco Kurz wurde am 16. Mai 1969 in Stuttgart geboren. Bis 1988 spielte er beim SV Sillenbuch. Anschließend stand er ein Jahr beim VfL Sindelfingen unter Vertrag und wechselte 1989 zum VfB Stuttgart. Dort absolvierte er lediglich ein Spiel, die restlichen Spiele stand er überhaupt nicht im Kader. Deshalb wechselte er im Sommer 1991 zum 1. FC Nürnberg, wo er schnell zum Stammspieler wurde. In vier Jahren absolvierte er dort 108 Spiele.

Pech in Dortmund und Glück bei Schalke

1995 wechselte Kurz zu Borussia Dortmund. Dort kam er allerdings aufgrund diverser Verletzungen nur viermal zum Einsatz. Deshalb wurde er nach einem Jahr zu Schalke 04 ausgeliehen. In der Saison 1995/96 lief es für ihn bei Schalke deutlich besser als zuvor in Dortmund. Er absolvierte 27 Spiele und wurde anschließend fest verpflichtet. In seiner zweiten Saison in Gelsenkirchen brachte er es allerdings nur noch auf 17 und im dritten Jahr auf 13 Spiele.

Sechs Jahre Sechzig

Im Sommer 1998 wechselte er deshalb nach München zum TSV 1860. Vom ersten Tag an war er Stammspieler. Allerdings fiel er immer wieder durch Verletzungen aus, wodurch er in keiner Saison bei den Löwen mehr als 26 Bundesligaspiele absolvierte. Doch wenn er gesund war stand er meist in der ersten Elf. Insgesamt absolvierte Kurz bis 2004 129 Spiele in der Bundesliga für Sechzig.

Anfänge als Trainer

Nach der Zeit bei den Löwen war er ein halbes Jahr vertragslos. In der Rückrunde 2004/05 spielte er beim SC Pfullendorf. Bereits bei Unterschrift seines Vertrages war klar, dass er zur nächsten Saison in Pfullendorf Trainer werden sollte. Doch im April 2005 wurde er bereits zum Trainer befördert und war somit neun Spiele lang Spielertrainer in der dritten Liga. Auch in der folgenden Saison blieb er dort Trainer.

Trainer bei Sechzig

Ab Sommer 2006 trainierte Marco Kurz die zweite Mannschaft der Löwen. Schon nach acht Monaten wurde er nach der Entlassung von Walter Schachner zum Trainer der Profis befördert. Kurz übernahm die Mannschaft acht Spieltage vor Saisonende auf Platz 10 und führte sie am Ende auf Platz acht. In der folgenden Saison wurde seine Mannschaft Elfter. Nach dem 21. Spieltag der Saison 2008/09 wurde Kurz schließlich auf Platz 12 liegend entlassen.

Bundesliga mit Kaiserslautern

Ab der Saison 2009/10 trainierte Kurz den 1. FC Kaiserslautern. In seiner ersten Saison dort gelang ihm der Aufstieg in die Bundesliga. In der folgenden Saison kämpfte er mit seiner Mannschaft lange gegen den Abstieg. Doch durch eine starke Schlussphase kletterte Lautern am Ende der Saison überraschend noch auf Platz sieben der Tabelle. In der folgenden Saison trennte man sich nach dem 26. Spieltag von ihm. Seine Mannschaft hatte zuvor 16 Spiele hintereinander nicht mehr gewonnen und belegte den letzten Platz, den sie bis Saisonende behielt.

Kurze Engagements in Deutschland und Neuanfang in Australien

Etwa neun Monate nach dem Ende in Kaiserslautern wurde Kurz im Januar 2013 Trainer bei der TSG Hoffenheim. Er übernahm die Mannschaft auf Platz 16 liegend und wurde bereits nach drei Monaten wieder entlassen, da die Mannschaft auf Platz 17 gerutscht war. Ab Sommer 2013 trainierte er den FC Ingolstadt in der zweiten Liga, doch auch dort wurde er bereits nach drei Monaten entlassen, da Ingolstadt auf dem letzten Platz lag.

Anschließend war Kurz über zwei Jahre vertragslos. Erst Ende Dezember 2015 fand er mit Fortuna Düsseldorf einen neuen Arbeitgeber. Doch auch dort war er nicht sehr erfolgreich und wurde nach nur sieben Spieltagen im März 2016 entlassen. Seit Juni 2017 trainiert er nun Adelaide United in der ersten australischen Liga.

 

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