Happy Birthday, Marco Hiller!

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Marco Hiller feiert heute seinen 21. Geburtstag. Das Löwenmagazin gratuliert und wünscht ihm, dass sein großer Traum in Erfüllung geht und er eines Tages mit 1860 in der Bundesliga spielt.

Marco Hiller kam 2008 vom FC Grün-Weiß aus dem Münchner Vorort Gröbenzell zu den Löwen. Jedoch kam er aufgrund mehrerer Verletzungen und seinem starken Konkurrenten Maximilian Engl in der Jugend nur selten zum Einsatz. Im April 2016 kam Hiller, dessen große Idole Philipp Tschauner und Gabor Kiraly sind, zum ersten Mal in der U21 zum Einsatz. Doch es dauerte etwa ein Jahr, bis er regelmäßig spielte. Insgesamt kam er in eineinhalb Jahren im Kader der zweiten Mannschaft lediglich zu zehn Spielen.

Hiller
Foto: S. Waltl

Nach dem Absturz der Profis in die Regionalliga war zunächst Engl als Nummer 1 im Tor geplant, für Hiller sollte nur ein Platz auf der Bank bleiben. Doch Engl entschied sich Mitte Juni für einen Wechsel in die Dritte Liga zu Rot-Weiß Erfurt. Daniel Bierofka war da noch nicht von Hiller überzeugt und suchte eine neue Nummer 1. Nach längerer Suche wurde schließlich Alexander Strobl verpflichtet und es begann ein Konkurrenzkampf zwischen ihm und Hiller, den Hiller für sich entscheiden konnte.
Somit ging er als Stamm-Keeper in die Saison hinein und enttäuschte nicht. Auf der Linie war er von Beginn an stark, lediglich beim Herauslaufen war er nicht immer überzeugend. So sah er zum Beispiel am dritten Spieltag in Buchbach beim spielentscheidenden Eigentor von Felix Weber nicht sehr glücklich aus. Hiller gab zu, dass er anfangs wegen der vielen Zuschauer in jedem Spiel sehr aufgeregt war. Noch Mitte August hieß es, dass er noch unsicher wäre und dass Sechzig im Tor noch nicht meisterlich besetzt sei.

Diese Meinung änderte sich jedoch sehr schnell, da Hiller vom 17. August bis zum 30. September über sechs Spiele lang (insgesamt 574 Minuten) ohne Gegentor blieb. In der Folge meinte Daniel Bierofka, dass er auf der Linie kaum einen Keeper kenne, der besser ist als Hiller. Dessen Leistung wurde vom Coach gar als Weltklasse gelobt. Ein Beweis für seine Stärke zeigte sich erst letzte Woche, als eine seiner Rettungsaktionen aus dem Spiel in Augsburg auf der Facebook-Seite des Bayerischen Fußball-Verbandes zur besten Torwartparade der Hinrunde gewählt wurde.

Marco Hiller wurde im Verlauf der Saison auch beim Herauslaufen deutlich stärker und entwickelte sich zu einem sehr starken Rückhalt. In den bisherigen 22 Spielen in der Regionalliga musste er lediglich 16-mal hinter sich greifen. Damit hat Sechzig mit großem Abstand die wenigsten Gegentore, die zweitbeste Mannschaft in dieser Disziplin ließ elf Bälle mehr rein. In der Hälfte aller Spiele blieb Hiller, der als einziger Spieler in dieser Saison jede Minute auf dem Platz stand, komplett ohne Gegentor.

Dennoch rief Daniel Bierofka im Dezember einen Zweikampf zwischen ihm und Hendrik Bonmann aus. Da beide in den bisherigen Testspielen gleichermaßen überzeugen konnten, hat Daniel Bierofka die Entscheidung zum Torhüter Nr. 1 vertagt. Die Entscheidung, wer fortan im Tor stehen wird, wird laut dem Coach erst ein oder zwei Tage vor dem Spiel in Nürnberg fallen. Da Hiller mit dem Bonus aus den bisherigen Spielen ins Rennen ging und sich in der Vorbereitung nichts zuschulden kommen ließ, stehen die Chancen ziemlich gut, dass er ein verspätetes Geschenk vom Trainer bekommt.

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