Der TSV 1860 München hat nur einen Punkt in Giesing behalten können – gegen den SV Meppen. Was sagt die Presse nach dem Spiel?

Die tz München sieht nicht, das Köllner den durchwachsenen Auftritt schonzureden versucht. Man sei unzufrieden mit der Art und Weise, wie man über 90 Minuten Fußball gespielt habe, so die „schonungslose“ Analyse von Köllner nach dem Spiel in der Pressekonferenz.

„Vom angestrebten Aufstieg spricht beim TSV 1850 München momentan niemand mehr“, erkennt der Stern. Gegen den SV Meppen sei es ein „abwechslungsreiches Duell mit Siegchancen auf beiden Seiten“ gewesen. Richtig stabilen Fußball können die Löwen aktuell nicht über 90 Minuten spielen, zitiert der Stern Michael Köllner.

Die Bild-Zeitung spricht von einem „Kuschel-Kurs“ bei den Löwen. Es benötige nun einen „Köllner Knall“, von dem Michael Köllner allerdings nicht soviel halte. Laut werden würde nichts bringen, so der Trainer des TSV 1860 München. Die Bild sieht die Gründe für den bisherigen „Schlapp-Start“ auch bei den Verletzungen. Mit Semi Belkahia und Marius Willsch hatten zwei Leistungsträger gefehlt. Außerdem hatten sich die Löwen nicht ausreichend verstärkt. Neuzugang Deichmann sei bemüht, Willsch zu vertreten doch dabei auch als Rechtsverteidiger verschenkt. Seine Stärke hätte er im offensiven Mittelfeld. Kevin Goden sei nur Ersatzspieler und Marcel Bär bliebe noch hinter seinen Erwartungen zurück.

„Mit den Härten eines ausgerufenen Aufstiegskampfs“ weden die Löwen nun konfrontiert, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Dabei müssen die Löwen sich eher nicht wegen des Resultats grämen. Die Tabelle ist eng und würde „traditionell nach der Winterpause noch mal richtig durchgerüttelt“. Gedanken müsse man sich hingegen über die Spielweise machen.

Titelbild: imago

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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