Martin Hagen (Fraktionsvorsitzender FDP im bayerischen Landtag) hatte am heutigen Donnerstag 1860-Geschäftsführer Günther Gorenzel ins Maximilianeum geladen. Im Rahmen eines 1860-Stammtisches stand Gorenzel den 1860-Fans aus dem Landtag Rede und Antwort.

Einige Spieler waren im Sommer abgelenkt, sind zuletzt auch nicht ans Limit gegangen, erklärte Gorenzel die aktuelle Situation. Der Kader hätte aber definitiv Potential für den Aufstieg. Auch Hep Monatzeder war anwesend. Bei den Löwen bekannt als einstiger Interimspräsident. Von einem medialen Druck sprach Gorenzel im Hinblick auf Sechzig und die aktuelle Situation. Man würde die Erwartungshaltung bereits seit 10 oder 15 Jahren nicht gerecht werden, man habe jedoch in den letzten drei, vier Jahren suggestive etwas aufgebaut. Diese Entwicklung wolle man bei Sechzig weiter gehen.

“Eine klare Jobgarantie für Köllner gab’s leider nicht von ihm”, so Landtagsabgeordneter und Gastgeber Martin Hagen gegenüber dem Löwenmagazin. Gorenzel wurde darauf direkt angesprochen. In der Abenzeitung wird Gorenzel wie folgt zitiert: “Du musst im Fußball bei allen Prozessen sehr wachsam sein. Fußball ist ein Wochengeschäft. Ich weiß, dass wir einen sehr guten Trainer haben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.”

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
0 0 votes
Article Rating
Subscribe
Benachrichtige mich zu:
guest
8 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments

anteater
anteater(@anteater)
Leser
1 Monat her

“Man würde die Erwartungshaltung bereits seit 10 oder 15 Jahren nicht gerecht werden”

Vielleicht sollte man einfach mal dazu übergehen, sich daran zu erfreuen, was man hat, anstatt ständig immer nur mehr und mehr und mehr zu wollen. Das versaut einem doch am Ende auch die ganze Freude z.B. des Stadionbesuches.

Heißt ja auch noch lange nicht, dass man dann unambitioniert wäre, aber das beinahe Zwanghafte, das ist letztlich doch nicht wirklich gesund.

serkan
serkan(@serkan)
Leser
1 Monat her

Sagte er wirklich “suggestive aufgebaut”? Klingt nach Rummenigge 😉

siggi
siggi(@gscheiderl)
Leser
Reply to  Serkan
1 Monat her

Das heißt dann wohl, dass seit 3 bis 4 Jahren nur suggeriert wurde, dass was aufgebaut worden wäre, was in Wirklichkeit aber gar nicht geschehen ist.
 😉 

anteater
anteater(@anteater)
Leser
Reply to  Siggi
1 Monat her

Ich verstehe es so, dass suggeriert wurde, dass der nächste Aufstieg praktisch vor der Türe steht.

Snoopy.
Snoopy.(@snoopy)
1 Monat her

Eine Jobgarantie im Fußball? Das wäre mal was Neues.

Wir kennen alle die ungeschriebenen Regeln in diesem Business. Werden die gesteckten Ziele annähernd erreicht oder übertroffen ist das eine heile Welt. Sind diese Ziele in Gefahr dann nicht mehr. Und der Trainerkopf ist der erste, der rollt. Da kann ein Trainer noch so gut sein oder die Erwartungen in der Vergangenheit übertroffen haben, am Ende zählt das Momentum und nichts anderes.

Wenn die Mannschaft nicht anfängt, ihr Punktekonto in der Tabelle mit großen Schritten zu erhöhen, wird es irgendwann auch für Köllner eng, das dürfte jedem klar sein. Auch von den Fans wird der Ruf nach einem Trainerwechsel lauter werden, wenn die Erwartungen (Hoffnungen, Träume) und die Realität zu weit auseinander liegen. Gerade beim TSV wird dann nach dem Austausch von so relativ jedem gerufen, angefangen beim Trainer über den Sportdirektor bis hin zu Spielern, von denen man sich dann Wunder erwartet.

serkan
serkan(@serkan)
Leser
Reply to  Snoopy.
1 Monat her

“Gerade beim TSV wird dann nach dem Austausch von so relativ jedem gerufen (…)”

Da hast du nicht Unrecht. Wie wäre es stattdessen zur Abwechslung notorisch jammernde Fans auszutauschen? Oder dauernörgelnde Medien, deren Geschäftsmodell das Klagelied? Das hätte doch was. Ich persönlich verweigere mich gern “ungeschriebenen Regeln eines Business” und glaube auch nicht, dass erfolgreicher Fußball “ein Wochengeschäft” ist.

Snoopy.
Snoopy.(@snoopy)
Reply to  Serkan
1 Monat her

Ist es in meinen Augen auch nicht, ein Wochengeschäft. Im Gegenteil, wenn man was aufbauen möchte, dann muss man auch durch tiefe Täler gehen, ohne gleich zu hyperventilieren.

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
1 Monat her

Jobgarantie braucht keiner verbal zu äußern, da hat GG schon recht. Man muss immer auf die aktuelle Entwicklung schauen, wie Mannschaft u. Trainer funktionieren u. harmonieren. Wenn sich das mit MK als erwiesenermaßen sehr guten Trainer sehr gut darstellt, muss keiner eine Trainerdiskussion betreiben u. führen, auch nicht wenn es mal eine sportliche Durststrecke u. Flaute gibt, wie seit einiger Zeit. Da ist schon etwas Vertrauen, Geduld u. Ausdauer in die Arbeit des Trainers richtig u. angebracht! Wir werden die sportliche Trendwende zu mehr Erfolg u. Stabilität mit MK bestimmt bald schaffen, da bin ich mir ziemlich sicher! Und von Aufstieg braucht bitteschön erstmal keiner reden, das ist dann dran, wenn das letzte Saisondrittel läuft u. wir noch gute Chancen nach ganz vorn haben…o. dort bestenfalls schon sind. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, auf dem alles noch drin ist. Schauen wir mal, nur die Ruhe u. keine Panik, die machen andere. MK wird mit unserem Löwenrudel schon die richtigen Antworten u. Lösungen auf den Durchhänger finden u. wieder stärker in die Erfolgsspur kommen. 😉💙🦁💙