Günther Gorenzel war zuletzt nicht in der Pressekonferenz. Im Interview mit dem Münchner Merkur spricht er über die getätigten Transfers.

Das gleichseitige Dreieck in der Transferpolitik

Der TSV 1860 München hat zahlreiche Transfers getätigt. Neue Spieler werden zukünftig der Mannschaft ein neues Gesicht geben. Beteiligt waren drei Personen an den Transfers. Günther Gorenzel spricht im Interview mit dem Merkur von einem “gleichseitigen Dreieck zwischen der Scoutingabteilung von Jürgen Jung, dem Cheftrainer Michael Köllner samt Trainerteam” und seiner Person.

Man habe sich bewusst dazu entschieden das Team umzubauen. Während Köllner von einem “Top-Transfersommer” spricht, ist Gorenzel gewohnt vorsichtiger: “Ich sehe das ganz nüchtern: Wir hatten jetzt die Möglichkeit, neun Kaderpositionen zu verändern. Wenn du zweimal um Haaresbreite am Ziel vorbeischrammst, dann ist es normal, dass man die Strategie wechselt. Letztes Jahr hätte es niemand verstanden, dass wir unser Platz-vier-Team radikal umbauen, dieses Mal haben wir Verträge gezielt auslaufen lassen.” Es herrschte Einigkeit in allen Entscheidungen in diesem Dreieck Jung, Köllner und Gorenzel.

Die Rolle von Anthony Power

Michael Köllner lobte in seiner letzten Pressekonferenz explizit Anthony Power. Das verwunderte viele. Auch hier sieht Gorenzel die Sache deutlich nüchterner. Man könne nur gemeinschaftlich im Team erfolgreich sein, so der Geschäftsführer Sport. Anthony Power sei wichtiger Ansprechpartner in der Kommunikation zum Gesellschafter HAM International Limited. Genauso wie Robert Reisinger und seine Präsidiumskollegen für die Geschäftsführung Ansprechpartner des Gesellschafters TSV München von 1860 e.V. sind.

Menschenfänger Köllner

Gorenzel bestätigt, Michael Köllner habe als Menschenfänger eine Qualität, die ihn sensationell machen würde. Allerdings betont der Geschäftsführer, dass die Marke 1860 und der Standort München sowie das ambitionierte Konzept ebenfalls für sich sprechen. “Wir wollen den Wunsch des gesamten Vereins in die Tat umsetzen und alles dafür tun. Wenn man sich die Spieler ansieht, die wir geholt haben: Die hätten fast alle auch in der 2. Liga unterschreiben können”, so Gorenzel. Am Ende sei es gmeeinsam gelungen den Neuverpflichtungen die Löwen schmackhaft zu machen.

Das komplette Interview: TSV 1860: Interview mit Sportchef Gorenzel- | TSV 1860 (merkur.de)

Titelbild: IMAGO / MIS

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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