Michael Scharold, Geschäftsführer Finanzen bei der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Die Zeit bei den Löwen sei eine extrem intensive und kraftraubende Tätigkeit gewesen. Er sei nun der Überzeugung, dass sowohl der Klub als auch er selbst neue Impulse benötige.

Einen Nachfolger gibt es noch nicht. Hierfür ist in den kommenden Wochen oder gar Monaten ohnehin ein längerer Prozess zwischen den beiden Gesellschaftern notwendig.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Serkan
Leser

Ich kann mir gut vorstellen wie ein Geschäftsführerposten mit einem Gesellschafter wie HAM an der Backe an die Substanz geht. „Neue Impuse“ ist doch nur eine Floskel. Hat ohnehin lange ausgehalten: https://www.transfermarkt.de/tsv-1860-munchen/mitarbeiterhistorie/verein/72/personalie_id/25 Wenn Scharold am Saisonende aufhört, wird er vermutlich der am längsten amtierende Geschäftsführer seit 2008 sein. Soooviel kann er also nicht falsch gemacht haben.

Rolandoz
Leser

Schade!
Überraschung ist für mich, dass Ismaik jetzt lt. TZ die Rückkehr von Robert Schäfer fordert.
War es nicht Schäfer, der die totale Konfrontation mit Ismaik ausrief und damit anfing, Entscheidungen per 50+1 durchzusetzen?

HHeinz
Leser

50+1 ist ein Instrument für den Mutterverein Entscheidungen, auch gegen den Willen von Investoren, und notfalls auch gegen die Geschäftsführung der Kapitalgesellschaft, durchsetzen zu können.
Aber wenn die Investorenseite angeblich Robert Schäfer fordert kann es ja gar nicht so schlimm gewesen sein.

Rolandoz
Leser

Aus der AZ von 27.9.13:
„Der Präsident (Anmerkung: Mayrhofer) hatte zwar zuletzt kein wirkliches Geheimnis daraus gemacht, dass er Schäfer – wie es Hasan Ismaik schon seit Monaten fordert – gerne austauschen würde.“
Komisch ist, wieso Schäfer jetzt wieder gut genug ist.
Er ist ja damals zurück getreten, weil Ismaik zu wenig investiert hat.
Das ismaik jetzt mehr investiert glaub ich nicht – vielleicht sieht er aber in Schäfer die Chance, seinem Kredit-Business neuen Schwung zu verleihen?!
Aber überhaupt: Sitzt Schäfer nicht im Vorstand von Fortuna Düsseldorf?
Wieso sollte er jetzt zu einem zerstrittenen und mehr oder weniger insolventen Drittligisten wechseln?

Loewengraetscher
Gast
Loewengraetscher

„Er ist ja damals zurück getreten, weil Ismaik zu wenig investiert hat.“
–> Rolandoz : Quelle? Das deckt sich so gar nicht mit meiner Erinnerung.
Schäfer war das sprunghafte von HI zuwider, heute hü morgen hott. So meine Erinnerung.

Rolandoz
Leser

Auszug aus dem AZ-Artikel vom 27.9.13
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.geschaeftsfuehrer-verlaesst-1860-schaefer-geht-erhobenen-hauptes.df5268c0-25fa-44ba-9a95-115d9a931b65.html

„Als Mayrhofer am Mittwoch nachlegte und die Notwendigkeit einer „Professionalisierung“ der Fußballfirma betonte, entschied Schäfer sich zum Gegenschlag. „Wenn die Gesellschafter der Meinung sind, dass es keine weiteren Investitionen geben kann, solange ich im Amt bin, dann möchte ich nicht im Weg stehen“, sagte er in der Freitagsausgabe der AZ. Und verband die Ankündigung mit seiner Hoffnung, dass Ismaik dann auch tatsächlich weiteres Geld geben würde.“

Loewengraetscher
Gast
Loewengraetscher

Naja, aber da wehte der Wind doch aus einer anderen Richtung:
Nicht Schäfer ging aus Protest weil HI zu wenig Geld auf den Tisch legte, sondern HI weigerte sich Mittel zur Verfügung zu stellen solange Schäfer im Amt weilte (der Laie sagt dazu Erpressung). Als dann Mayrhofer Schäfer keine Rückendeckung mehr gab (/auf HI Kurs war), stand Schäfer allein auf weiter Flur und ging selbst bevor er gegangen worden wäre.

In deinen Beiträgen klingt durch, Schäfer forderte mehr Geld. Dem war – bitte korrigieren wenn nicht korrekt – nicht so.

Meine Quelle für das Ärgerniss „Sprunghaftigkeit“ HI im Übrigen:
„Das Problem waren die ständigen Strategiewechsel. Diese basierten letztlich auch auf den Emotionen des Investors“, erklärt der Ex-Geschäftsführer der Giesinger. „Wenn der Investor nach einem halben Jahr das Gefühl hatte, die Strategie ändern zu müssen, wurden dafür direkt neue Leute geholt, und alles wurde umgeworfen. Ein neuer Trainer, eine neue sportliche Führung, neue Spieler. Nichts konnte sich entwickeln. Es führte am Ende zum Chaos und 2017 zum Abstieg in die Viertklassigkeit.“
Aus der tz vom 5.3.2018 – die tz wiederum bezog sich auf einen Artikel des Kickers.

Loewengraetscher
Gast
Loewengraetscher

Vorneweg, ich finde das schade und erstmal nicht gut. Kann sich natürlich – abhängig vom Nachfolger – auch ändern.

Halte fachlich viel von Scharold. Leider ist bei uns das Drumherum / gscheid daherredn usw genauso wichtig. Das war/ist nicht seine größte Stärke (wobei mir lieber so als andersrum).

Die Sache mit dem „verrechnen“, ach kommt. Es wurden Annahmen zu Sponsoringeinnahmen getroffen (es wird immer Annahmen geben), die sich im Nachhinein als zu optimistisch herausgestellt haben. Jedoch haben in dieser Zeit (Annahme von HI Darlehen, Massiver Druck um Bieros Spielerwünsche zu erfüllen) auch besondere Rahmenbedingungen geherrscht. Scharold wäre vom Hof gejagt worden, wenn er hier sehr konservativ herangegangen wäre.

Mal schauen wer kommt. Ich hoffe kein Champions League Träumer, sonder jmd bodenständige, der sein Handwerk versteht.

jürgen (@jr1860)
Leser

Ist nicht Saisonende ein etwas unglücklicher Termin mit anstehenden Spielerverpflichtungen und – verlängerungen?

Aber vielleicht findet sich eine Lösung frühzeitig mit einer gewissen Übergangszeit zum Einarbeiten…

Let’s wait and see wink

#ELiL

Spaetzlefresser
Leser

Nein das ist nicht schlimm. Für diesen Part ist eh vorwiegend GG verantwortlich. Schlimmer wäre es wenn er jetzt gehen würde in der Phase der Lizenzierung und der Budgetplanung.

tomandcherry
Leser

Ja mei, was soll man groß dazu sagen, resp. schreiben?

Mir ist sein Wirken eher dadurch in Erinnerung, dass er sich bei einer Budgetplanung mal um ein hübsches Sümmchen verrechnet hatte.

Sonst fällt mir noch ein, dass er sich nicht zuständig fühlte, ein Fan-Radio zu unterstützen bzw. den Start eines solchen zu genehmigen.

Wahrscheinlich kommt nun ein „wesentlich besserer“ Kandidat aus dem Investoren-Dunstkreis in die Verlosung und die internen Scharmützel bekommen bald wieder neue Schärfe.

Das Übliche halt.

Reinhard Friedl
Leser

Auch mit dem Fan-Radio hat er versucht, eine evtl. Geldquelle für die KGaA nicht einfach abzutreten. Ich hätte es auch super gefunden, wenn das Löwenmagazin dieses Projekt hätte starten können. Aber unter kaufmännischen Gesichtspunkten aus KGaA Sicht muss ich gestehen, dass durch Werbespots evtl. ein Ertrag für die KGaA herausspringen könnte. Es ist eben eine weitere Taste auf dem Klavier, wie generiere ich Erträge und kann einen Mehrwert für meine Sponsoren bieten. Natürlich muss man die Kosten gegenüber den Einnahmen gegenüberstellen. Hier hätte das Löwenmagazin wohl den Vorteil gehabt, dass die Kosten überschaubarer gewesen wären, da vieles ehrenamtlich läuft.

HHeinz
Leser

Mit einem Fan-Radio kann man meiner Meinung nach kein Geld verdienen. Das ist eine feine, kleine Nische welche man mit viel Enthusiasmus und Engagement bespielen kann. Das war es dann aber auch.

anteater
Leser

Manch Club in England hat da ein Abosystem. Das dürfte sich schon rechnen für die, auch wenn es nur Peanuts sind. Ist nämlich günstiger, als etliche Pay-TV-Abos zu haben, um auch wirklich immer den eigenen Club verfolgen zu können.

Bine1860
Leser

Da magst du recht haben Reinhard, aber das hätte er so erklären können. Das ist mit einer anderen Sache (ein nötiges aber nicht ausgesprochenes Hausverbot) die einzige Sache, die ich ihm wirklich ankreide. Er hat das Radio nämlich wegen dem Unsäglichen nicht ans Löwenmagazin vergeben und auch sonst sind wir sein ungeliebtes Stiefkind, der Himmel weiß warum.

Reinhard Friedl
Leser

Ich kann Dich von der emotionalen Seite gut verstehen. Aber ich versuche bei 60 aus meinem Blickwinkel hauptsächlich die kaufmännische Seite herauszustellen. Ob Scharold letztendlich mit seiner Entscheidung zufrieden ist, das Löwen-Radio nicht dem Löwenmagazin zu überlassen, damit weitere Gelder für die KGaA generiert werden können, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen. Um so ein Baby groß zu machen, benötigt es natürlich auch einer gewissen Power um das Wachstum des Babys zu fördern und dadurch Werbekunden zu finden. Bei all den Baustellen rund um die KGaA wäre evtl. eine andere Entscheidung besser gewesen. Aber im Nachhinein ist man immer klüger und noch ist es ja nicht raus, ob Gelder über das Löwen-Radio der KGaA zufließen.

Reinhard Friedl
Leser

Bei dem Budgetplan hat er sich nicht um ein hübsches Sümmchen verrechnet. Es waren alle nach dem Aufstieg in die 3. Liga zu euphorisch und dachten, jetzt stehen die Sponsoren Schlange. In dieser Situation musste Scharold einen Finanzplan für die neue Saison aufstellen. Dass er hier die künftigen Sponsorengelder zu positiv eingepreist hatte, merke er schnell. Er musste unpopoläre Maßnahmen, wie Erhöhung der Eintrittspreise und Wegfall des Mitgliederrabattes auf die Karten, treffen. Aber dies sind eben die Dinge, die in Wirtschaftsbetrieben passieren und entsprechende Reaktionen erfordern.

HHeinz
Leser

Die Geschichte mit dem Verrechnen war doch eine reine Erfindung.
Es wurde Geld ausgegeben welches gar nicht da war und Versprechen zur Finanzierung nicht eingehalten. Das Resultat war ein schiefer Etat.

Michael Scharold hätte die Dampfplauderer und Lügenbarone enttarnen können, er hat sich für eine andere Lösung entschieden. Vorwerfen kann man ihm vielleicht eher dass er sich nicht gewehrt hat und manches über sich ergehen hat lassen. Das ist ja durchaus auch eine Qualität, allerdings nicht bei Sechzig.

Serkan
Leser

Das vermute ich auch stark.

Reinhard Friedl
Leser

Auf der einen Seite tut es mir leid, dass Michael Scharold seinen Vertrag nicht mehr verlängert. Ich hatte Michael Scharold letztes Jahr in zwei offenen Briefen auch kritisiert. Er nahm dies dann zum Anlass mir persönlich seine Sicht der Dinge darzulegen. Ich konnte feststellen, dass er ein besonnener Finanzprofi ist. Selbst einen Punkt den wir nicht sofort klären konnten, hat er recherchiert und mir bei nächster Gelegenheit Aufklärung verschafft. Daher fand ich zum Schluss das Team Scharold (der Ruhige, der im Hintergrund arbeitet) und Gorenzel mit dem Trainer Köllner, die beide eine sehr gute Außenvertretung nun darstellen, gar nicht schlecht. Aber vielleicht ist es nun tatsächlich Zeit, wieder einen Geschäftsführer für die Finanzen zu finden, der auch öfters zu den Finanzen öffentlich Stellung bezieht, damit das Umfeld der Löwen weis, wo man steht. Einen leichten Job hat die KGaA nun bestimmt nicht zu vergeben. Jedenfalls ich wünsche Michael Scharold alles Gute für die Zukunft und mein Löwendank für seine Arbeit ist im Gewiss, denn es war bestimmt mit der KGaA Konstellation nicht leicht. Er saß letztendlich immer zwischen zwei Stühlen.

Snoopy.
Leser

Dann hat ja die Seite des Investors jetzt wieder allen Grund, sind unnötigerweise wichtig zu machen und Forderungen zu stellen – und ihren Kandidaten in Position zu bringen – falls sie einen haben.

Die Arbeit von Scharold kann man schwer bewerten, dennoch gilt für ihn das gleiche wie für alle anderen auch: alles Gute für die Zeit nach dem TSV 1860 von München.

anteater
Leser

Das wäre doch was für den Bernhard Winkler. Der will sich doch unbedingt einbringen und ist mir zuletzt in Erinnerung geblieben als jemand, der Fachmann für alles zu sein scheint, zumindest in der Außendarstellung.

Snoopy.
Leser

Dann könnte auch gleich Saki ein Bewerbungsschreiben losschicken. Der kann angeblich auch alles besser

jürgen (@jr1860)
Leser

lol

HHeinz
Leser

Schreib es bitte nicht zu laut. Schlechte Ideen hatten bei uns schon immer ihre Anhänger.