Georg Holzner, eigentlich Reporter für Themen rund um den FC Bayern München, hat kräftig vor der Wahl gegen das amtierende Präsidium geschossen. Warum, das erschließt sich vielen Fans nicht. Begonnen mit einem Interview mit Saki Stimoniaris. Kurz vor der Wahl kam dann Hasan Ismaik zu Wort. Eine Plattform gegen das amtierende Präsidium. Kurz nach der Wahl gibt er einen Kommentar ab, der ähnlich klingt.

Ein detaillierter Plan für die sportliche Zukunft im Bereich Profifußball gibt es nicht, so Holzner. „Das nahezu antidemokratische Löwen-Gesetz muss geändert werden“. Solange würde „ein von persönlichen Eitelkeiten getriebener Machtkampf fortgeführt“. Bei dem gäbe es nur einen Gewinner: der Verwaltungsrat. Und er geht noch weiter. Robert Reisinger sei „in diesem Amt nur eine Marionette des Verwaltungsrates.“

Georg Holzner vom Kicker: Reisinger als Präsident bestätigt – die Folgen

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Blue Power
Leser

Oh mei der kicker, die Absatzzahlen sinken und sinken und der kicker ist in den Top 10 der „Absteiger in der Reichweite“ von über „-15%“.
Fußballjournalismus auf Bild Niveau ist nun mal nicht mehr gefragt.
https://meedia.de/2018/07/11/awa-reichweiten-stern-verliert-innerhalb-von-einem-jahr-860-000-leser-auch-bild-am-sonntag-spiegel-und-kicker-dick-im-minus/

Kiwi.pro
Leser

Mangels Abo hab ich die Kickerapp entsprechend bewertet und von meinem Handy gelöscht.
In dem Fall kennen wir die Fakten und wissen das Geschreibsel des Kickers zu werten – wenn man aber davon auf andere Kickerbeiträge schließen darf, les ich zukünftig lieber die Bäckerblume.

anteater
Leser

Ich hab jetzt die Apotheken-Umschau abonniert, weil sie journalistisch wertvoller ist als der Kicker.

tomandcherry
Leser

Wer ist Georg Holzner?

Baum
Leser

Scheiss FC Bayern (muss einfach mal wieder gesagt werden)!
Warum sich der Robert Reisinger eigentlich dafür entschuldigen muss, werde ich bis heute nicht verstehen. Sorry für OT. wink

bobby_new
Gast
bobby_new

Das Argument „der Verwaltungsrat entscheidet über den Präsidenten“ und die Mitglieder können nur noch ja/nein sagen, bleibt aber trotzdem bestehen.

Ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, warum der Antrag das zu ändern heute gescheitert ist. Das hätte aus vielen zukünftigen Debatten Druck raus genommen.

DaBianga
Leser

Der Antragsteller hat es sich einfach zu einfach gemacht, eine Idee haben und Andere sollen es richten.
Auch ich würde eine Satzungsänderung in ähnliche Richtung unterstützen, aber die sollte schon fertig ausgearbeitet werden bevor sie gestellt wird. RR hat m.E. das Beste daraus gemacht.

bluelady
Leser

Ich verstehe auch nicht, warum der inhaltlich gleiche Antrag 2016 abgelehnt wurde bzw. die erforderliche 75%-Mehrheit nicht erreichte! – Waren die damals abstimmenden Personen mit ihrer Ein-Personen-Wahl von KHW, Auer, Cassalette, etc. zufrieden und jetzt, weil Reisinger zur Wahl steht, nicht mehr? DAS nenne ich falsches Demokratieverständnis – bytheway, Hr. Könes hat es schön angemerkt: Dann wäre die deutsche Bundeskanzlerwahl auch undemokratisch – da schlägt die Mehrheit der Abgeordneten auch nur eine Person vor und über die wird dann abgestimmt!

DaBianga
Leser

Bluelady, du machst es dir zu einfach,
2016 wurde ein unausgegohrener Antrag zur Abstimmung gestellt, und dieser ist gescheitert, weil viele die es befürwortet hätten (wie z.B. auch ich) deswegen dagegengestimmt haben.
Zudem hätte diese Veranstaltung m.E. wegen Überfüllung und keinem Fluchtweg eigentlich abgebrochen werden müssen. Die Termin- und Lokalwahl hatte außerdem einen undemokratischen Beigeschmack.
Dein Demokratieverständniss unterscheidet sich wohl grundlegend von meinem.
Die Bundestagswahl gleicht eher unserem abgeschafften Delegiertensystem, und ist als Vergleich mit einem Fussballverein eher nicht angebracht. Eher würde ich da als Vergleich eine Bürgermeisterwahl anbringen, und da geht das auf einmal dann doch wieder.

friedhofstribuene
Gast
friedhofstribuene

Was war an dem satzungsändernden Antrag von 2016 unausgegoren?

Tami Tes
Redakteur

Das hab ich verstanden. Es macht wirklich mehr Sinn, dies als satzungsändernden Antrag gut und fundiert in Ruhe vorzubereiten, als dem Präsidium noch mehr Arbeit aufzubürgen und ihnen die Aufgabe zu überlassen. Und die nächste Wahl ist neunmal erst in drei Jahren.

Ich war ehrlich beeindruckt zu hören, an welchen Themen das Präsidium alles mitwirkt und wo sie alles ihre Zeit reinstecken. Das ist enorm.

Alexander Schlegel
Leser

Ich weiß es jetzt gar nicht mehr so genau, aber es dürfte jetzt der 4. komplett einseitige und tendenziöse Artikel nebst Interviews von dieser Karikatur von einem Journalisten gewesen sein. Wirklich unfassbar, was da inzwischen für Figuren aufschlagen unter gestandenen Fachjournalisten, denen ich zumindest bis heute noch weitgehend meinen Respekt entgegengebracht habe, also Leuten wie Holzschuh oder Wild.

Gut, wenn dieser Herr Holzner meint, dass Herr Reisinger vom Verwaltungsrat gesteuert sei, dann sind es wohl die 1057 Mitglieder, die für ihn stimmten wohl auch gewesen und die zehntausenden von Löwenanhänger im Lande, die den Kurs für die einzige Alternative vor dem Totalabsturz halten, dann auch noch gleich. Da kommt eine seltsam hirnverbrannte Verschwörungstheorie zusammen. Aber bei 35 Grad im Schatten setzen bei einfach strukturierten Zeitgenossen die Fähigkeit aus simple Sachverhalte logisch zu durchdenken.
Diese Behauptung ist ja genauso dämlich wie zu behaupten Hasan Ismaik hat hier beim Kicker eine kleine mediokre Journalisten-Marionette eingekauft. Obwohl … wink

Bluemuckl
Leser

„Da steckt bestimmt wieder diese Dicke dahinter!“

„Ja, aber die ist doch garnicht dick?“

„Völlig egal, aber sie steckt dahinter.“

G.Polt

?

DaBianga
Leser

So dämlich finde ich zweitere Behauptung nicht.
Unbestätigten Gerüchten soll HI bei der SZ wegen einem Interview angefragt haben. Nachdem HI die „Fragen&Antworten!!!“ schicken wollte soll die SZ dann das Angebot wieder ausgeschlagen haben.
Und dann kam das Kicker-Interview.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Banana Joe
Leser

Der D**p soll über die rote Brut berichten und sich von 60 fern halten, davon versteht er nix. Er versteht auch sonst nix, aber als Haus und Hof Reporter der Roten muss man das auch nicht, da bekommt man in der Regel eh alles diktiert. Und es würde mich auch nicht wundern, wenn ihm seine Interviews und Artikel auch jemand diktiert hätte. Wäre nahezu pikant!

Bluemuckl
Leser

So, meine selbstauferlegte LM-Kommentar-Abstinenz endet hiermit, da der Wahlk(r)ampf beendet und die Wahl nun erfolgt ist.

ich möchte mich an dieser Stelle bei Tami und Arik stellvertretend für das gesamte Löwenmagazin-Team für die angenehme und sachliche Berichterstattung in den letzten Wochen bedanken. Auch euer Ticker heute war Weltklasse!

Ich bereue keine Minute, bei der Löwenheimat (zumindest) zahlendes Mitglied zu sein, danke an euch alle!

Den Kicker-Artikel habe ich nicht gelesen, anhand eures Beitrages erscheint er mir allerdings wie eine vom Brandbeschleunigngsblogger und seinen Hintermännern veranlasste Auftragsarbeit.

Egal, heute ist ein guter, wichtiger Tag für meinen, für unser aller Lieblingschaosverein gewesen.

Alles ist zu meiner vollsten Zufriedenheit verlaufen, da kann ich mich, selbst wenn ich es wollte, nicht über einen scheinbar miserabel recherchierten Kicker-Artikel aufregen.

Der Wahlkampf ist vorbei, wir haben gewonnen, wir sollten nun die sprichwörtliche Hand zur Versöhnung reichen und versuchen, mit der Opposition gemeinsam Sechzig voran zu bringen.

Sechzig ist der geilste Club der Welt…

DonZapata
Leser

Beim Wort „pikant“ und einigen anderen orthographischen Merkmalen in Holzers Artikeln und Kommentaren, könnte man glatt vermuten, daß da wer anders dahintersteckt…

Klothilde
Leser

Ich nehm die Kicker-App jetzt mal runter.
Meine persönliche Konsequenz.
Muss man ja nicht noch unterstützen so einen Unfug.

anteater
Leser

Leider kann ich den Kicker-Artikel nicht mehr lesen, da der letzte Artikel derart einseitig und faktisch falsch war, dass ich dieses Medium fortan meide. Bild bekommt ja auch keine Klicks von mir.

Friedrich Hegel
Leser

Das war der letzte Kicker-Artikel, den ich gelesen habe.

Was dieses ehemals seriöse Fußball-Fachblatt reitet, einen derart tendenziösen, dabei inhaltlich auch noch falschen und in Sprache und Duktus erbärmlichen Artikel unmittelbar nach einer demokratisch einwandfreien Wahl eines Vereinspräsidenten ins Netz zu stellen, kann nur der Herausgeber des Kicker, Herr Holzschuh, selbst beantworten.
Es zeigt jedenfalls in jeder Hinsicht, was der schon auf seinem Bild sehr bezeichnend dreinblickende Autor dieser Anti-1860-Agitation, Herr Holzner, fachlich kann:
Genauso wenig wie der mit ihm auf gleichem Niveau agierende und agitierende Blogger, dessen Hetzkampagnen denen des Kickers unmittelbar vor und direkt nach der Wahl in nichts nachstehen.

Herr Holzschuh, seit wann beschäftigen Sie derart unqualifiziertes Personal? Sie sind damit einen weiteren Käufer Ihres Blattes los, der seit über vierzig Jahren dem Kicker treu war. Dumm gelaufen, aber das kommt eben raus, wenn man Arroganz und Dummheit statt Fachwissen und Seriosität schreiben lässt!

Dernitzky Oskar
Leser

Herr Holzner sollte sich auf das Journalistische konzentrieren. Es ist ja nicht die Meinung- des Kickers sonders einer Person – Der Kicker ist schon lange nicht mehr das was er einmal war.

United Sixties
Gast
United Sixties

Jungreporter ohne jedes Detailwissen über unseren Verein und offenbar ferngesteuert. Kein Wort zu den Erfolgen, zum starken Mitgliederzuwachs
und Rekordbeteiligung auf dieser MV.
Umso größer unsere Freude zur Wiederwahl der Vernunft und Konstanz
kurz vor Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie GWS