Hand in Hand für das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München. Es ist eine Herzensangelegenheit der Unternehmer für Sechzig alle mit ins Boot zu holen. Der Förderverein möchte nicht nur mit dem TSV München von 1860 e.V., sondern auch mit der Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, der ARGE der Fanclubs des TSV München von 1860 e.V., sowie den Fanclubs und Fans selbst an einem Strang ziehen. Mit dabei natürlich auch viele Unternehmer und Firmen. Und es scheint tatsächlich gelungen.

Geschäftsführer Scharold und Unternehmer Wieser gemeinsam fürs NLZ
Gemeinsam fürs NLZ (1860-Geschäftsführer M. Scharold und Unternehmer J. Wieser)

Startschuss für weitgreifende Unterstützung

Den Startschuss für die Unterstützung des Nachwuchsleistungszentrums hat Josef Wieser, Vorsitzender der Unternehmer für Sechzig bereits gegeben. Seit heute läuft die Initiative offiziell an. Veröffentlicht wurde eine Presseerklärung. Zudem wurde die offizielle Homepage der Initiative freigeschaltet.

Gemeinsam stark fürs NLZ

Unter dem Motto „Gemeinsam stark fürs NLZ“ sollen Unterstützer die Möglichkeit bekommen, über die Unternehmer für Sechzig zweckgebunden für das Nachwuchsleistungszentrum zu spenden. Der Förderverein garantiert, dass das Geld exakt dort landet, wo es die Unterstützer sehen möchten. Und zwar zu 100 Prozent. Die Kosten für die Initiative wird bereits von den Unternehmern für Sechzig selbst übernommen. Für eingegangene Spenden gibt es eine Spendenquittung, wenn gewünscht. Dies gilt allerdings nur für Unterstützungsleistungen bis zur U17, da das Nachwuchsleistungszentrum bis zu diesem Alter gemeinnützig anerkannt ist. Eine Förderung der U19 und U21 ist möglich, aber eben ohne Spendenquittung.

Präsidium überzeugt von Initiative

Die Präsidenten Robert Reisinger, Hans Sitzberger und Heinz Schmidt zeigen sich begeistert. Es sei eine tolle Aktion, „die uns als Präsidium zeigt, dass der Zusammenhalt unter den Löwen funktioniert.“ Sie stehen voll und ganz hinter der Initiative.

Auch Geschäftsführer Michael Scharold unterstützte in der Vorbereitungsphase von Anfang an. Die KGaA profitiert maßgeblich von den Unterstützungsleistungen. Da auch die Förderung von U19 und U21 möglich ist, entlastet das die KGaA. Hiervon profitieren auch Günther Gorenzel und Daniel Bierofka. „Der TSV 1860 München steht seit Jahrzenten für eine sehr gute Nachwuchsarbeit, und dies muss auch weiterhin unser gemeinsames Ziel sein. Daher finde ich super, dass es eine gemeinsame Initiative für unseren Nachwuchs im NLZ gibt“, erklärt der Geschäftsführer Günther Gorenzel. „Gerade die U19 als oberste Ausbildungsmannschaft und die U21 als Übergangsmannschaft stehen dabei für viele Talente aus dem eigenen Haus auf dem Sprung in den Profikader im Fokus.“

Unterstützt wird die Aktion auch durch die Kabarettisten Ottfried Fischer, Michael Altinger und Markus Langer (alias Bumsinger Sepp).

Auch die ARGE ist mit im Boot.

Aktuell geplant

Fahrdienst für die Junglöwen

Die Unternehmer für Sechzig planen für die Junglöwen einen Fahrdienst. Der soll die jungen Talente von Zuhause abholen und nach dem Training wieder nach Hause bringen.

Mehr dazu: Fahrdienst für die Löwen im Rahmen der Initiative „Gemeinsam fürs NLZ“

Spieler direkt unterstützen

Eine weitere Unterstützung sehen die Unternehmer für Sechzig in Form von Spielerpatenschaften. Ziel dabei ist es die Finanzierung von Internatsplätzen im NLZ sicherzustellen.

Mehr dazu: „Gemeinsam stark fürs NLZ“ – Spielerpatenschaft für die Nachwuchsmannschaften

Präsident Reisinger ist überzeugt

„Gemeinsam ist hier nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Realität!“

Präsident Robert Reisinger über die Initiative

Präsident Robert Reisinger ist von der Initiative überzeugt. Das Nachwuchsleistungszentrum sei „enorm wichtig“ für den TSV 1860 München. „Aus gutem Grund hat das Präsidium und die Fußballabteilung alles daran gesetzt mehr Mittel für das NLZ zur Verfügung zu stellen“, meint Reisinger. Die Initiative der Unternehmer für Sechzig sei hierbei sehr hilfreich. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen dem e.V., der KGaA und den Unternehmern sei sehr positiv: „Gemeinsam ist hier nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Realität!“ Jeder kann mithelfen, dass das NLZ attraktiv und konkurrenzfähig bleibt.

Weiterführende Informationen

Homepage der Initiative „Gemeinsam stark fürs NLZ“

Homepage der Unternehmer für Sechzig

Die Unternehmer für Sechzig auf Instagram

Die Unternehmer für Sechzig auf Twitter

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Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Im Prinzip eine gute Idee.
Man lässt die vorhandenen Gräben, Gräben sein und versucht einfach den TSV Stück für Stück voran zu bringen.
Damit setzt man automatisch den großen Nachwuchs-Fan Ismaik ziemlich unter Druck.
Bleibt es weiterhin ruhig um ihn oder kommt da noch was substanzielles.

Boeser Zauberer Wurst
Leser

Sicher eine eine sehr gute Sache.
Aber wieso setzt man dadurch den Ismaik unter Druck?

anteater
Leser

Der e.V. bzw. über den e.V. werden die Hausaufgaben gemacht, die Weichen für eine positive Zukunft gestellt. Damit kann man nicht ernsthaft irgendein Scheitern auf den e.V. oder das Präsidium schieben. Wenn Herr Ismaik nicht als der dastehen möchte, der nicht selbstlos, so wie viele Andere, auch finanziellen Einsatz für sein Spekulationsobjekt erbringt, dann müsste er jetzt auch mal das Portemonnaie aufmachen.

jürgen (jr1860)
Leser

Finde das eine super Sache

hatte dazu beim Public Viewing im Giasinger ein sehr nettes Gespräch mit einem Mitglied von Uf60.

Finde es super, wenn auch der „gemeine“ Fan die Löwen und den eV. auch mit kleineren Brötchen unterstützen kann (?!!) und das nicht in den Rachen der HAM fließt. (Zumindest nicht unmittelbar)

Das NLZ ist das Rückgrat und die Zukunft der (Fussball-)Löwen.

Weiter so smile
OHNE HASAN!

… und jetzt gegen den KSC:
Auf geht’s Löwen, Kämpfen und Siegen

Löwe
Gast
Löwe

Man konnte dich immer schon spenden!

Man bekommt vom eV auch immer schon Spendenbescheinigungen (hab ich bisher immer bekommen). Von daher nix neues.

Bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Nicht falsch verstehen, es ist toll dass was geschieht, aber bei dieser Geheimniskrämerei und Veröffentlichungsdatum hab ich mir mehr erwartet als eine Spendenaktion bzw. ein Spendenaufruf.

Nix für ungut, aber Spenden an den eV sind nichts Neues.

3und6zger
Leser

Eine Supersache! Viele Löwenfans möchten die Situation „auf einen Schlag“ verbessern, mit einem Haufen Geld vom Investor, vom Weigl-Transfer oder vom lieben Gott. Das wird aber nicht gehen. Es braucht viele kleine Schritte und Initiativen in die richtige Richtung. Und die Unterstützung fürs NLZ ist der beste Schritt in diesem Jahr! Die Unterstützung wird auf viele Schultern verteilt, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn einer davon mal nicht mehr kann. Daumen hoch für die Unternehmer für Sechzig!

Peter Seeboeck
Gast
Peter Seeboeck

Danke für Euer Lob, wir sind überwältigt über Eure Hilfsbereitschaft, die auch wirklich zu 100% im NLZ ankommt!
Gemeinsam sind wir eine Weltmacht, gemeinsam stehen wir für eine Zukunft unserers Vereines!
Bitte helft auch Ihr alle mit, unsere Herzkammer zu stärken und zu erhalten.💙💙💙

Serkan
Leser

„Wir“ heißt, du warst/bist dabei? Gratulation, finde eure Aktion gut! Nur eine Bitte: ich möchte nie wieder die Floskel von der „Weltmacht“ hören. Das ist nämlich nur ein anderes übles Wort für das Champions League Geschwätz. Mein TSV, wie ich ihn liebe, muss keine Weltmacht sein. Authentisch, bodenständig, ehrlich. Das genügt in unserer Situation. Alles andere ergibt sich von selbst. Allmachtsphantasien passen nicht dazu. Die führen nur in den Untergang.

anteater
Leser

Genau an dem Wort habe ich mich auch gestoßen, aber eher aufgrund des wohl dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte.

HHeinz
Leser

Für den Herrn Ismaik bleiben da wohl 2 Möglichkeiten
a) Er denkt sich „Mei, seid’s ihr alle bled“
b) Er macht selbst den Geldbeutel auf um nicht komplett erbärmlich dazustehen

Etwas in mir sagt einfach dass es falsch ist finanziell einen jordanischen Multi-Millionär zu unterstützen, außer man ist selber reich. Aber auch der Ansatz dass es ja auch (oder hauptsächlich) um den Verein geht ist nicht verkehrt.

Ich möchte mir ein wenig Zeit nehmen um mir über die Aktion eine Meinung zu bilden. Macht alles einen gut durchdachten, professionellen Eindruck.

Mir persönlich wäre es fast lieber gewesen man würde Geld sammeln um Anlagevermögen von der KGaA zurückzuerwerben (oder die Merchandising GmbH).

Aber alles ist besser als gar nichts zu tun. Viel Erfolg.

jürgen (jr1860)
Leser

Anteilekauf durch ein Crowdfunding der Fans wäre das optimale …

bleibt aber wohl (vor erst einmal) ein Traum, besitzt doch schon der grösste Fan 60% sad

anteater
Leser

Dieser Gedanke, dass man gegebenenfalls des Herrn Ismaiks Investment fördert, hatte ich dieser Tage auch geäußert. Vielleicht ist das eine Kröte, die man schlucken muss, denn es geht diesen Unternehmern, wie uns, ja vorrangig um Sechzig.

Die Merchandising GmbH soll doch 2020/21 (?), so las ich hier mal in den Kommentaren, wieder an die KGaA zurück fallen. Keine Ahnung, ob man mit zehn Sekunden Suchmaschine hierzu eine belastbare Aussage findet.

Der Rückkauf von Anteilen wäre schön, aber dagegen wehrt sich Herr Ismaik.

HHeinz
Leser

Merchandising GmbH: In der Bilanz ist von: ab 2011 für höchstens 20 Jahr die Rede.
Ich befürchte 2020/21 wird das eher noch nichts. Und selbst wenn die Merchandising GmbH an die KGaA zurückfällt kann Herr Ismaik sie sich über fällige Darlehen vermutlich immer wieder zurückholen.

Von einem Rückkauf von Anteilen habe ich allerdings nichts geschrieben. Mir wäre eher am Trainingsgelände gelegen, welches ja den Absprüchen von Herrn ismaik sowieso nicht genügt.

Mit den Anteilen kann man (meiner Meinung nach) leider nichts anfangen so lange Herr Ismaik die Mehrheit an der Geschäftsführungs GmbH übernehmen kann sofern 50+1 fällt.

Wie gesagt ich bin gespannt wie das ausgeht, und ob Herr Ismaik noch Substantielles, außer einem Facebook Eintrag, dazu beitragen wird.

anteater
Leser

Oh man, 20 Jahre.

Nö, aber ich habe vom Rückkauf von Anteilen geschrieben.

Am Trainingsgelände gehören doch „nur“ die Gebäude der KGaA, oder sehe ich das falsch?

HHeinz
Leser

Nein das siehst Du nicht falsch, wobei der e.V. wohl auch die Plätze quasi anmieten muss.
Mir wäre halt wohler die KGaA mietet etwas beim e.V. als umgekehrt und die KGaA würde kurzfristig über den Kaufpreis Liquidität erhalten.

Die KGaA hat sowieso nicht genug Geld um die Infrastruktur zu erhalten und organisatorisch scheitert sie ja aktuell schon an der Neuverpachtung des Stüberls.

anteater
Leser

Die KGaA würde doch die Miete eh nicht zahlen. Soweit ich weiß zahlt sie ja auch nicht die vereinbarten Gelder an den e.V. für die Nachwuchsförderung.

HHeinz
Leser

Herr Ismaik hat 2017 Folgendes an die Stadt München geschrieben (als es um den Standort Riem ging):

Es sei klar, „dass unser Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 für den Profifußball, die Nachwuchsförderung, sowie die verschiedenen Schulprojekte definitiv zu klein ist. Die Nachwuchsförderung beim TSV 1860 München gehört traditionell zu den besten in Deutschland.“ Man wolle zudem in Europa konkurrenzfähig werden.

Quelle z.B.: Abendzeitung 28.03.2017.

Und trotzdem hast Du mit Deiner Aussage vermutlich recht.

Ich bin aber nach wie vor der Meinung dass auch Herr Ismaik sich mit konstruktiven Vorschlägen beteiligen muss. Diesbezüglich habe ich bisher nichts gehört, was natürlich nicht bedeuten muss dass es diese nicht gegeben hat.

Löwe
Leser

Super Initiative!!

Dennoch hätte ich eine Frage:
Abteilungsleiter Beer sagt immer, dass das Niveau des NLZ genauso hoch ist wie in früheren Jahren. Zudem hat er bereits angekündigt, das Budget dennoch zu erhöhen. Stimmen denn seine Aussagen?

Noch mehr Geld ist natürlich top, aber ist das im Hinblick auf Beers Aussagen dringend nötig?

Serkan
Leser

Warum sollten die Aussagen denn nicht stimmen? Im welchem Widerspruch siehst du sie? Hast du gelesen, wer den neuen NLZ-Leiter bezahlt? Die Initiative der Unternehmer für Sechzig ist eine tolle Sache, aber doch eher im kleinen Maßstab. Was deshalb nicht weniger hilfreich ist. Ein Fahrdienst ist überfällig. Super, dass das jetzt klappt.