Im Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA konnte man ein Finanzpaket für die kommende Saison verabschieden. Das gab der neue Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer heute bekannt.

Eine gute Nachricht für Michael Köllner und Günther Gorenzel. Sie können die kommende Saison nun planen. Der Aufsichtsrat der KGaA hat sich auf ein Finanzpaket geeinigt. Gesellschafter Hasan Ismaik scheint sich dabei wohl mit weiteren Genusscheinen zu beteiligen. Im Aufsichtsrat sitzen Saki Stimoniaris, Yahya Ismaik, Andrew Livingston (alle HAM International) Thomas Heigl (Die Bayerische), Sebastian Seeböck und Karl-Christian Bay (beide e.V.).

Die kommenden Tage werden nun zeigen, wie die sportliche Leitung den Etat nutzt. Mit wem werden die Löwen in die neue Saison starten?

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Serkan
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Serkan (@serkan)
4 Tage her

Oeffentliche Erklärung des Aufsichtsrats: http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5159.htm

Angenehm zurückhaltend! Ohne spalterischen Unterton. Kennt man aus der Vergangenheit anders.

Last edited 4 Tage her by Serkan
nofan
Leser
nofan (@nofan)
4 Tage her
Reply to  Serkan

Klingt alles sehr diplomatisch, nur auf was konnte Ismaik verpflichtet werden? Ob da nicht wie üblich noch Nachverhandlungen erforderlich sind, die aus einer großen Unterstützung einen Bettvorlegen in der Größenordnung eines Mundschutzes machen?

„Hasan Ismaik, der sich erneut zu einer großen finanziellen Unterstützung verpflichtet hat“

Uraltloewe
Leser
Uraltloewe (@uraltloewe)
4 Tage her

Mir sind die Posts hier einfach zu negativ.
Natürlich wurden wir bisher selten mit guten Nachrichten durch Hasan Ismaik bedacht.
Möglicherweise hat aber da ein Umdenken stattgefunden. Jedenfalls steht das Budget erstmals seit langer Zeit rechtzeitig (!) fest. Damit besteht die Möglichkeit, den Kader sinnvoll zusammenzustellen und sich nicht nur an der Resterampe bedienen zu müssen. Das sind doch schon mal keine schlechten Voraussetzungen.
Hoffen wir, dass nicht noch irgendwo ein Pferdefuß zum Vorschein kommt und freuen wir uns über den Status quo..

Bine1860
Redakteur
Bine1860 (@bine1860)
4 Tage her
Reply to  Uraltloewe

gebranntes Kind scheut Feuer (habe 3euro ins Phrasenschwein geworfen)…

nofan
Leser
nofan (@nofan)
4 Tage her
Reply to  Uraltloewe

www

nofan
Leser
nofan (@nofan)
4 Tage her
Reply to  Uraltloewe

Wer die üble Verabschiedung und Bewertung von Herrn Scharold durch Ismaik gelesen hat, käme niemals auf die Idee, dass „ein Umdenken“ stattgefunden hat. Da wird doch weiter Gespalten und Verleumdet.

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
4 Tage her
Reply to  Uraltloewe

Gebe Dir in allem Recht! Endlich mal ein Gleichgesinnter 😉
Jetzt nächste Saison ohne Missstimmung und mit vereinter Kraft den Aufstieg anpeilen! Das könnte klappen!

nofan
Leser
nofan (@nofan)
4 Tage her

Darf ich Sie daran erinnern, dass der jordanische Verlustemann vollmundig 40.000 € zur Finanzierung des Trainingslagers in Aussicht stellte, um sein Gesicht aufgrund des Al Jazeera -Beriches zu waren. Wie haben seine Fans gejubelt.

Herr Scharold musste mehrfach mahnen, damit der läppische Betrag nach sechs Monaten vor einigen Tagen gezahlt wurde.

Bereits in der Vergangenheit hat Ismaik sich immer sechs Monate bis zur Zahlung (aufgrund Liquiditätsproblemen?) Zeit gelassen. Wenn das diesmal erneut passieren sollte, wird die KGaA Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit beantragen müssen.

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
4 Tage her
Reply to  nofan

Insolvenz? Na, das wäre doch perfekt, oder??? 👺

Last edited 4 Tage her by Loewenaufsteiger
Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
4 Tage her

Ohne konkrete Zahlen müssen wir uns jetzt erst mal auf die Aussage von Herrn Pfeifer verlassen. Wie man da konkret jetzt planen kann, ob mit großen Einbußen im Budget oder doch einer vernünftigen Ausstattung, wird sich zeigen. Das wird ja aus der Aussage noch nicht klar.

Reinhard Friedl
Reinhard Friedl (@reinhardfriedl)
4 Tage her

Es ist auf alle Fälle sehr positiv zu bewerten, dass Ismaik mit neuen Genussscheinen die drohende Insolvenz vermeidet. Die neuen Genussscheine bringen neue Liquidität und entlasten die Bilanz, da die Genussscheine zum Eigenkapital dazu gerechnet werden. An künftigen Verlusten sind die Genussscheine ebenso beteiligt und schmelzen demzufolge im Laufe der Jahre ab. Ich betrachte die Genussscheine tatsächlich als Schenkung, da diese seitens der KGaA wohl niemals zurückbezahlt werden können. Nur bei einem Verkauf seiner Beteiligung könnte Ismaik von einem neuen Anteilseigner hierfür „etwas“ Geld verlangen. Allerdings würde ein Verkauf der Beteiligung oder eine Kapitalerhöhung erst einen Forderungsverzicht (Darlehenschnitt), aber auch… Read more »

Last edited 4 Tage her by Reinhard Friedl
nofan
Leser
nofan (@nofan)
4 Tage her

 Reinhard Friedl

Hallo, woher stammt die Information, Ismaik habe Genussrechtskapital zugesagt?

Reinhard Friedl
Reinhard Friedl (@reinhardfriedl)
4 Tage her
Reply to  nofan

Ich bezog mich auf obigen Artikel. Zudem wurde in der Pressekonferenz bei der Vorstellung vom neuen Geschäftsführer Finanzen gesagt, dass ein Finanzkonstrukt gefunden wurde, dass flexibel genutzt werden kann. Ebenso wurde gesagt, dass Ismaik einen nenneswerten finanziellen Beitrag leisten wird. Genauers wird Herr Pfeiffer erst später mitteilen, wenn er sich mit allen Details beschäftigt hat.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
4 Tage her

Werter Herr Friedl, zu Ihrem Beitrag ein paar Fragen: Sie betrachten das Genussrechtskapital als Schenkung von HAM an die TSV KGaA. Wird mit Ihrer Einstufung dieser eigenkapitalähnlichen Verbindlichkeiten als Schenkung nicht ein falscher Eindruck erweckt, weil die Meinung entstehen könnte, Hasan Ismaik sei ein Samariter und seine Beiträge seien wie das Sponsoring der Bayerischen einzustufen? Auch ich teile Ihre Einschätzung, da im Normalfall die TSV KGaA nicht wird tilgen können. Aber was wäre, wenn beispielsweise das NLZ einige hoffnungsvolle Talente entwickeln könnte, die für viel Geld verkauft würden. Könnte dann Ismaik diese Gelder nicht Richtung Dubai einfordern? Im Jahresabschluss ist… Read more »

Reinhard Friedl
Reinhard Friedl (@reinhardfriedl)
3 Tage her
Reply to  nofan

Also bevor Genussscheine getilgt werden können, müssen erst einmal andere Darlehen getilgt werden. Für Fälligstellung von Genussscheinen müssen dann erst einmal Gewinne erwirtschaftet werden. Dass ein Sponsor Angst haben muss, dass seine Gelder, für die er ja auch eine Werbeleistung erhält und andere Vorteile (z.B. Eintrittskarten im Sponsorenpaket usw.), für die Tilgung von Genussscheinen herangezogen werden, besteht in der jetzigen Situation mit Sicherheit nicht. Immerhin sind noch Darlehen im niedrigen zweistelligen Millionenbeich und Genussscheine von über 30 Mio € vorhanden, die zum Ende der nächsten Saison auf über 35 Mio € steigen können. Nicht zu vergessen, nehmen Genussscheine, die zum… Read more »

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
4 Tage her

Na erst mal abwarten, wie das „Finanzierungspaket“ konkret aussieht….

anteater
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anteater (@anteater)
4 Tage her

Finanzierung der Saison gesichert, und das ohne einen Cent durch Tickets eingenommen zu haben. Da muss ja eine massive Summe an Genussscheinen gezeichnet worden sein.

Dann bin ich mal gespannt, wann es heißt, dass wir nur Abstiegskandidat sind und zu wenig Geld da ist.

Last edited 4 Tage her by anteater
Chemieloewe
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Chemieloewe (@chemieloewe)
4 Tage her
Reply to  anteater

Wenn es denn „nur“ Genußscheine sind…!?

Chemieloewe
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Chemieloewe (@chemieloewe)
4 Tage her

Na mal abwarten, wie das „Finanzierungspaket“ konkret aussieht….

anteater
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anteater (@anteater)
4 Tage her
Reply to  Chemieloewe

Noch so ein Skeptiker… 😉

tomandcherry
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tomandcherry (@tomandcherry)
4 Tage her

Wie immer gilt für mich: Erstmal abwarten, nicht auf jedes Gerücht zu irgendwelchen Transfers sofort reagieren, keine „Super-Spieler“ erwarten und auf die „großzügigen Geschenke“ des Herrn Ismaik mit Bedacht und Vorsicht reagieren. Ob es nächste Saison sportlich noch besser laufen kann, als größtenteils in dieser, wird u.a. auch am Verhalten des Mehrheitsgesellschafters liegen.
Wäre zu schön um wahr zu sein, wenn man „#gemeinsam“ und mit klar definierten Zielen in die neue Saison starten würde.