Für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA fehlt der Planungshorizont. Das sagt Geschäftsführer Michael Scharold gegenüber der Presse. Wir haben hierzu Präsident Robert Reisinger vier Fragen gestellt:

Weichen für die Zukunft …

Der Aufsichtsratsvorsitzende der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA spricht davon, dass man die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft aktuell legt. Das hört sich nach laufenden Gesprächen zwischen den beiden Gesellschaftern an?

Es findet ein regelmäßiger Austausch im Aufsichtsrat statt – leider bislang noch ohne Ergebnis und konkrete Vorschläge von Seiten unseres Mitgesellschafters. Über einzelne Details der Gespräche kann ich mich nicht äußern. Alle Angebote, die der Verein in Abstimmung mit der Geschäftsführung bislang gemacht hat, um die vorhandenen Mittel in der KGaA auf die erste Mannschaft konzentrieren zu können, wurden von den Vertretern unseres Mitgesellschafters ohne weitere Begründung abgelehnt. Davon haben wir unsere Mitglieder unterrichtet. Mehr weiß ich bislang nicht.

Fehlender Planungshorizont bei der KGaA

Aber kann es nicht sein, dass es vielleicht beim Mitgesellschafter intensive Gespräche gibt? Vielleicht überlegt man sich, ob man das Angebot des Präsidiums annimmt und mit einer Sofortzahlung an Genussscheinen und einem Sponsoring die Profis unterstützt?

Es wäre schön, wenn es in dieser Frage zu einem Durchbruch käme. Ich bin für vieles offen. Geschäftsführer Michael Scharold hat zurecht immer wieder den fehlenden Planungshorizont angemahnt. Aber letztlich müssen das die Vertreter unseres Mitgesellschafters beantworten. Wir haben frühzeitig klar geäußert, was aus unserer Sicht möglich ist und was nicht.

Überlebens- und Zukunftsfähigkeit

Das Angebot einer Sofortzahlung in Form von Genussscheinen und einem Sponsoring gefällt einigen Hardlinern nicht. Kritiker der anderen Seite werfen dem Präsidium dagegen eine angeblich kompromisslose Linie und den immer wieder diskutierten Konsolidierungskurs vor. Macht es das Präsidium überhaupt irgend jemandem Recht?

Es geht nicht darum, es irgendjemandem besonders Recht zu machen. Dafür bin ich nicht gewählt. Wir müssen beim TSV 1860 zusehen, die Tochtergesellschaft überlebensfähig zu halten und im zweiten Schritt zukunftsfähig zu machen. Die Polarisierung der beiden Gesellschafter ist ein Problem. Nicht erst seit kurzem. Wer das nicht sehen kann, lebt in einer Traumwelt. Für die Zukunft braucht die KGaA Veränderungen in ihrer Gesellschafterstruktur. Wir müssen uns breiter aufstellen, um dauerhaft erfolgreich sein zu können. Dabei wird jeder der Altgesellschafter auf Maximalforderungen verzichten müssen.

Zielsetzung des Präsidiums

Kritik wird immer wieder laut, weil das Präsidium angeblich vorhandene Pläne umwirft. Mal gibt es einen Fünfjahresplan, mal einen Dreijahresplan. Welche Zielsetzung hat das Präsidium im Hinblick auf den Profifußball?

Die Geschichte mit den angeblichen X-Jahresplänen ist Propaganda. Da werden Dinge verwechselt und beispielsweise der Zeitraum der wirtschaftlichen Fortführungsprognose für die KGaA als Plan bezeichnet. Wir im Präsidium haben noch nie irgendwelche Jahrespläne für den Profifußball verkündet. Als Präsidium dürfen wir uns nicht in das operative Tagesgeschäft der Tochtergesellschaft einmischen und tun das auch nicht.

Wer Pläne für den Profifußball hören will, muss sich an die Vertreter in der KGaA wenden. Was passiert, wenn sich ein Gesellschafter und externe Berater stark in sportliche Belange einmischen, haben wir auf fatale Weise in der Abstiegssaison 2016/2017 erfahren müssen. Spieler, Trainer und weiteres Personal wurden damals mit Höchstrisiko verpflichtet. Eine Menge Geld verbrannt. Es wurde alles auf eine Karte gesetzt und das Ergebnis der KGaA anschließend als Schulden um den Hals gehängt. Daran bezahlt die Gesellschaft heute schwer.

Geschäftsführer des TSV 1860 München

Wir haben nach dem Absturz im Sommer 2017 die Geschäftsführung und den Vermarkter bei der Akquisition von Sponsoren und Business-Seat-Kunden unterstützt – aber zuständig für den Profifußball sind ausschließlich Geschäftsführer und Mitarbeiter der KGaA. Die Gesellschaft hat bezahlte qualifizierte Kräfte, zu deren Aufgaben es gehört, praxisnahe Planungen mit unterschiedlichem Zeithorizont zu entwickeln und sie den Gesellschaftervertretern, dem Präsidium und dem Beirat, zu präsentieren. Dass das keine leichte Mission ist, mit der diffizilen Struktur der KGaA, den finanziellen Altlasten, dem daraus resultierenden vergleichsweise hohen Finanzbedarf sowie dem öffentlichen Verlangen nach schnellem sportlichem Erfolg, ist uns im Verein vollkommen klar. Es bedarf starker Persönlichkeiten und ebensolcher Leistungen, um diese Aufgabe zu meistern. Wir haben solche Mitarbeiter. Der Verein hat sich zu den von der Geschäftsführung vorgestellten Planungen bereits zu Jahresanfang klar positioniert und unterstützt finanziell und organisatorisch – etwa im Bereich des Nachwuchsleistungszentrums – die KGaA wo es nur geht.

Eine erneute Aufnahme von Risikokrediten bei unserem Mitgesellschafter kommt allerdings nicht in Frage. Sie würden die Unwucht in der KGaA nur vergrößern und die Hürden für die Beteiligung weiterer Gesellschafter erhöhen. Das Unternehmen muss aber auf eigene Beine kommen. Sonst wird es keine Zukunft haben. Dieser Prozess ist eingeleitet. Dass das nicht von heute auf morgen geht und mit Schmerzen behaftet ist, kann niemanden überraschen. Als Präsidium haben wir die Pflicht, Schaden vom Verein abzuwenden und den Wert unserer Beteiligung an der Kapitalgesellschaft zu erhalten. Genau das tun wir.

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unvoreingenommen
Leser

Wir haben nach dem Absturz im Sommer 2017 die Geschäftsführung und den Vermarkter bei der Akquisition von Sponsoren und Business-Seat-Kunden unterstützt – aber zuständig für den Profifußball sind ausschließlich Geschäftsführer und Mitarbeiter der KGaA.

Nach dieser Aussage haben wir Mitglieder in der KGaA nichts zu sagen. Deshalb kann auch nichts umgestzt werden was in der MV beschlossen wurde.
Werden hier alle Mitglieder verarscht ?

Serkan
Leser

Wie lange beschäftigst du dich schon mit dem TSV? Deine provokante Frage ist weder „unvoreingenommen“ noch lässt sie vermuten, dass du dich als Löwe groß für Zusammenhänge interessierst. Deshalb finde ich das Löwenmagazin so wichtig für die Fanlandschaft. Weil hier regelmäßig Hintergründe und Bezüge erläutert werden. Lesen muss man allerdings selbst.

Bine1860
Leser

Da gibt es den u. a. Kooperationsvertrag, der das regelt, was der EV als Gesellschafter „darf“ und was nicht.

Bine1860
Leser
3und6zger
Leser

Bester Präsident seit Dieter Schneider! Endlich einer, der unserem Investor mal die Stirn bietet. Seit Dezember keine Vorschläge nur Ablehnung. Wird Zeit dass der Aufsichtsratsvorsitzende mal mit was Konstruktivem kommt.

Hanjo
Gast
Hanjo

Der Witz ist gut. Die Stirn bieten kann nur jemand glaubwürdig, der über echtes Format, Stil, Niveau und wenigstens ansatzweise über Sachverstand verfügt. Einer, der nicht nur wichtigtuerisch die Backen aufbläst, aber letzlich keinen Arsch in der Hose hat und mit dem Amt völlig überfordert ist. Jedenfalls keiner, der sich vor journalistischen Interviews drückt und stattdessen lieber in einem ergebenen Anzeigenbladdl seine Weltsicht ausbreitet. Einer, der durchgeknallte Ultras nicht duldet und sie nicht umgarnt, weil sie die Kerntruppe seiner Wahlvereins darstellen.
Ja wir brauchen dringend einen richtigen Widerpart zum Investor, aber einen, den der auch ernstnehmen muss und koa „laare Hosn“ wie der Herr, der Sechzge systematisch zu einem folkloristischen Stadtteilverein schrumpfen will. Und über dessen angebliches Konsolidierungskonzept nicht nur die Hühner, sondern alle mit ökonomischem Sachverstand lachen.

Bine1860
Leser

Hanjo Ich hab zwar Laufenten, keine Hühner aber da lacht niemand.
Was sollte denn der „wir brauchen dringend einen richtigen Widerpart zum Investor“ anders machen als es RR jetzt macht?

“ mit dem Amt völlig überfordert ist“ woran machst du diese Parole fest? Nenn doch mal konkrete Beispiele. Wenn das einzige ist, dass RR das BR Interview abgesagt hat (da hatte er schon einem Fanclub den Besuch zugesagt), dann is mir alles klar.

„durchgeknallte Ultras“ – fehlt nur noch das „Argument“ mit Oettinger trinkend, ehrlich ich glaube nicht RR ist überfordert sondern du bist überfordert, nämlich damit, sachlich zu diskutieren.

anteater
Leser

Also doch wieder ein Cassalette?

Die Süddeutsche als „Anzeigenbladdl“ zu bezeichnen, das ist schon gewagt. Herr Reisinger hängt sein Gesicht halt nicht in jedes Mikro eines Boulevardjournalisten, auch wenn das manchen gefallen würde. Manchen gefällt aber auch Dieter Bohlen. Das ist Boulevard.

„der Sechzge systematisch zu einem folkloristischen Stadtteilverein schrumpfen will“

Hast Du für diese steile These auch belastbare Belege? Oder lügst Du hier ins Forum rein? Nur mal so als Frage.

„sondern alle mit ökonomischem Sachverstand lachen“

Die lachen schon darüber, dass es immer noch Leute gibt, die mehr Schulden haben wollen.

Peter Loewe
Gast
Peter Loewe

Ja, klar…“die Stirn“ auf Kosten des Kopfes!

unvoreingenommen
Leser

Der e.V. hängt mit drin in Person von Reisinger.
– Über die GF GmbH Weisungsbefugniss der GF der KGaA
– mit 40 Prozent an der KGaA beteidigt
– 50 + 1
Und über die GF GmbH könnte der Beirat auch Sponsoren für die KGaA aquirieren

Serkan
Leser

Mit deinem Nick nimmst du für dich in Anspruch, vor- und werturteilsfrei, objektiv und sachlich, nüchtern und unparteiisch zu sein. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Usern hier, willst du uns damit sagen. Findest du das nicht selbst etwas arg eitel? Dein hoher Anspruch deckt sich in den seltensten Fällen mit deinen Kommentaren. Du bist alles andere als „unvoreingenommen“. Das finde ich auch gar nicht schlimm. Im Gegenteil. Ich mag Leute, die Leidenschaft haben, für was einstehen und klare Kante zeigen. Vorausgesetzt sie sind deshalb nicht total borniert. Pseudoobjektivität, bei der trotzdem hinter jedem Satz das Interessengesteuerte rausschaut, finde ich dagegen nervig.

unvoreingenommen
Leser

Ich will hier sicher niemanden belehren und auch nicht an den Pranger stellen.
Ich für mich sehe eben beide Seiten der Medaillie. Ich sehe für mich die Fehler von Ismaik ( seine Borniertheit, sein Machtsstreben und seine Unzuverlässigkeit. ) Genauso sehe ich aber die Fehler von Reisinger. ( sein Machtstreben, seine Schuldzuweisungen und seine Kritikunfähigkeit ). Intressengesteuert bin ich soweit das mir der Profifussball am Herzen liegt und alle anderen Abteilungen des e.V. nicht weiter intressieren.
Das Reisinger nicht einzig und allein für den Profifussball steht ist als Präsi des e.V. absolut verständlich und auch absolut richtig.
Das Ismaik kein 60 Fan ist steht für mich auch ausser Frage.
Ismaik ist Investor und will sein Invest nicht völlig an die Wand fahren.

Bine1860
Leser

Und was tut Ismaik dafür, dass er sein Invest nicht völlig an die Wand fährt?

unvoreingenommen
Leser

Er muss nichts tun ausser warten, denn sein Invest ist eh schon fast gegen Null

Bine1860
Leser

Das ist natürlich äußerst geschäftstüchtig, einfach zu warten bis sein Invest nix mehr wert ist 😂😂😱

anteater
Leser

Aha. Also, letzte Saison hat Herr Mey ihm 20 Mio für „fast gegen Null“ geboten, plus satte, satte Zusatzzahlung im Falle eines Aufstiegs in die 2. BL.

Buergermeister
Leser

na ja er kann nicht immer sagen, dass sei eine Sache von der KGAA

BlueBerry
Leser

Doch. Weil es halt so ist. Manche Dinge sind dann am Ende doch nicht so kompliziert wie sie mancher macht..

Serkan
Leser

An welcher Stelle macht er das? Ich lese das Gegenteil. Es gab eine Reihe von konstruktiven Vorschlägen des Vereins, die auch die Geschäftsführung in ihre Planungen hat einfließen lassen, aber die Investorenvertreter sagen nein dazu. Haben aber bislang keine eigenen Vorschläge. Man arbeite an eigenen Ideen, sagt Stimoniaris, die er „Weichen für die Zukunft“ nennt. Jetzt muss man eben warten was da noch kommt.

Buergermeister
Leser

Wer Pläne für den Profifußball hören will, muss sich an die Vertreter in der KGaA wenden.
also der satz ist eindeutig.

anteater
Leser

Genau. Die Ehrenamtlichen des e.V. haben den Vertretern der KGaA ja nun einige Vorschläge unterbreitet. Diese wurden allesamt und meines Wissens ohne Begründung abgelehnt.

Gegenvorschläge seitens des Investors? Fehlanzeige!
Konstruktive Vorschläge seitens der gut bezahlten Geschäftsführer der KGaA? Fehlanzeige! Die meinen offenbar, dass sie fürs Rumjammern bezahlt werden.

Serkan
Leser

Ja schon, aber das ist doch nachvollziehbar. Deshalb stiehlt der Verein sich aber nicht aus der Verantwortung. Die Vorschläge des Vereins liegen lange schon auf dem Tisch. So lese ich das.

Buergermeister
Leser

ja mei alles schwierig. hoffen wir auf 1-3 Punkte heute smile
politische diskussion beendet wink

Serkan
Leser

Was willst du uns damit sagen?

Banana Joe
Leser

„Typisch Reisinger. 50+1 ziehen, aber dann die Verantwortung auf andere abwälzen.“

und

„Dass Reisinger zu der Zeit im Verwaltungsrat und im Aufsichtsrat der KGaA saß und damit hätte kontrollieren müssen, verschweigt er bei seiner Rechtfertigung freilich.“ (beide Zitate Quelle DB24)

Respekt und das innerhalb zweier Sätze! Schafft auch nicht jeder.

chkk3r
Leser

Der Oli ist wieder im Wahlkampfmodus. Nur leider hat sein Hasan diesmal garnichts anzubieten.

Also beschränkt er sich auf das unterirdische Reisinger-Bashing.

Je krasser seine zerrupften Fakten sind, desto sicherer kann sich Reisinger eigentlich sein, dass er seinen Kurs weitergehen sollte.

Versteht mich nicht falsch: ich will am liebsten Champions League mit den Löwen. Aber Stand der Dinge ist nunmal, dass Hasan versucht uns verhungern zu lassen, damit wir auf Knien zu ihm kriechen…

Das wird Jahre so gehen ohne Ausweg

tsvmarc
Leser

chkk3r
komm, es hält sich in Grenzen. Wir sollten mal lieber anfangen einem Präsidium das Vertrauen zu geben, welches auch gewillt ist den Verein und die ausgegliederte Fussballabeteilung erfolgreich aufzustellen.

Banana Joe
Leser

Gewillt war da doch nahezu jedes Präsidium, evtl. sogar irgendwie der Schneider. Unter Casallette dann der vorläufige Höhepunkt mit „Wer zahlt schafft an“, was bekannterweise mit der „4“ und ca. 20 Mio. neuen Schulden endete. Ismaik hat so viele Präsidenten verschlissen, dass das nicht mehr feierlich ist. Jetzt immer den Präsidenten die Schuld zu geben, dass sie nicht an einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert wären, ist also zu billig! Reisinger macht das einzig richtige und gibt jetzt eine Richtung vor, die zwar hart ist, aber irgendwie die einzige vernünftige Chance, als Verein noch zu überleben und nicht vollends abzusaufen.

Euere Rufe nach „mehr Geld“ bedeuten doch, dass ihr euch neue Darlehen von Ismaik wünscht. Oder wie stellt ihr euch vor, dass ansonsten frisches Kapital in die KGaA fließt? Die DFL hat durchaus ihre Regeln, was Eigenkapitalquote, Genussscheine und Darlehensfinanzierungen angeht. In der Vergangenheit hatten wir diesbezüglich schon Strafen zu bezahlen und es gab auch schon Punktabzug in der 2. Liga, wenn ich mich recht daran erinnere.

Die Kohle von Ismaik müsste also in anderer Form in der KGaA aufschlagen, z.B. durch ein Sponsoring. Aber das ist ja von der Investorenseite nicht gewünscht, war auch hier mehrfach zu lesen. Und RR hat durchaus mehrfach öffentlich gesagt, dass er alternativen Möglichkeiten zur Verbesserung der finanziellen Struktur der KGaA durchaus offen ist. Auch hier nachzulesen! Nur will unser Kredithai halt seine verzinste Rendite sehen, was im Prinzip auch so i.O. ist, nur wenn am Ende Insolvenz und vollständiges Absaufen von 1860 München stehen, weil man keinerlei Lizenz mehr erhält oder durch Punktabzug in die Regional- oder gar Bayernliga verbannt wird, dann hat niemand was davon, weder der eV, noch der Investor und schon gleich gar nicht wir Fans.

Eine Finanzierung des Profifußballs nur auf Darlehensbasis ist schlichtweg ein Unsinn und irgendann erwischt’s dich, wenn nicht durch Lizenauflagen und Regelungen der DFL, dann halt, weil Ismaik plötzlich keinen Bock mehr auf sein Spielzeug hat und plätzlich seine Darlehen zurückfordert.

Hanjo
Gast
Hanjo

Sponsoring? Für was denn bitte? Kennst Du einen Brand des Investors, der einem deutschen Endverbraucher-Publikum bekannt gemacht werden sollte? Sponsoring ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit, aber bitte worin läge der Benefit für HI? Kann er die Kohle ja gleich spenden oder zum Fenster rauswerfen. Oder Herrn Reisinger überreichen, dann könnte dieser damit wenigstens für seine Phantom-Unternehmensberatung werben.
Im Ernst: Hi ist gefordert, einen gangbaren Weg zu finden, ohne Darlehen eine halbwegs vernünftige sportliche Perspektive zu ermöglichen. Für einem Verein im derzeitigen Zustand und einer unsäglichen Außendarstellung gibt kein halbwegs seriöser Sponsor Geld. Wer gibt schon seinen Namen dafür her, damit wir dauerhaft im unteren Drittel der 3. Liga herumdümpeln? Forderungen (Sponsoring durch HI) aufzustellen, deren Erfüllung für die andere Seite überhaupt keinen Sinn ergeben, ist halt unseriös.

chkk3r
Leser

So langsam sollte Hasan oder sein Wauwau mal einen Vorschlag bringen, wie sie die KGaA unterstützen wollen. Bisher kommt jedenfalls nichts

tsvmarc
Leser

chkk3r
einen konstruktiven Vorschlag habe ich bisher auch noch nicht gelesen oder gehört. Ich hätte einige Vorschläge zu unterbreiten, wenn ich Investor wäre.

anteater
Leser

Ob es dort jemand merkt?

anteater
Leser

A.Stronaut merkt es wohl schon mal nicht.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Danke LM für das Interview, habe mir gerade als Betthupferl 10min Kommentare bei DB24 gegönnt.😎
Sehr schön, all die Freaks (Sultan von Giesing, R. Ertl, Reebele, Kolben, Jensen1860 usw)….köstlich, jeder 2. verflucht RR…😇….. schlafe mit einem breiten Grinsen ein.
Danke ✊

anteater
Leser

„habe mir gerade als Betthupferl 10min Kommentare bei DB24 gegönnt“

Das nennt man, glaube ich, Masochismus.

Landshuter Löwe
Leser

Das ist aber schon krankhaft…. wink

DaFranz
Leser

Nur für mein Verständnis :ein „breiter Aufstellen“ durch weitere Investoren ginge ja nur wenn HI Anteile verkaufen würde, oder? Die noch im Verein gebliebenen,stimmberechtigten Anteile sind unantastbar wegen 50+1?
Was wäre in dem Fall, dass 50+1irgendwann fällt, werden dann HI nicht stimmberechtigten Teile automatisch Stimmberechtigt und die Kontrolle über die Kgaa geht auf die Investorenseite?

Buergermeister
Leser

der e.v. kann seine Anteile auch abgeben oder?

DaFranz
Leser

Das wäre meine Befürchtung. Dann ist man nicht mehr Herr im Haus sondern ein Aktionär. Und ich glaube das ginge nur wenn 50+1 nicht mehr gilt

anteater
Leser

Kapitalerhöhung. Okay, ich bin kein Fachmann dafür, aber man erhöht die Anzahl der Anteile, ganz grob. Die neuen Anteile kauft dann ein neuer Spekulant, äh, Investor. Die alten Anteile machen dann weniger Prozent aus als bisher.

Banana Joe
Leser

Hasan hat in diesem Falle natürlich als Gesellschafter ein Vorkaufsrecht für die neuen Anteile, d.h. auch wie man es drehen und wenden möchte, weniger als 60% Anteile werden es nicht, wenn er nicht damit einverstanden ist und das wird er kaum sein.

DaFranz
Leser

Oh, man. Danke für die Infos. Habs befürchtet.

DaFranz
Leser

Also wird alles noch aufgeweichter und diffuser

anteater
Leser

Kommt drauf an, wie man es macht.

Sechzig
Leser

Wurden Scharold und Gorenzel mittels 50+1 von Vereinsseite eingestellt?

anteater
Leser

Soweit ich weiß, ja, wobei man bei Herrn Gorenzel hinzufügen muss, dass Herr Bierofka lange mächtig Druck ausgeübt hat, damit sein Spezl (?) angestellt wird. Da Herr Bierofka zu dem Zeitpunkt ein recht hohes Ansehen in der Fangemeinde besaß, blieb da echt nichts anderes übrig.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Man stelle sich vor Uli H. vom FCB würde sich so äußern:
„Wir im Präsidium haben noch nie irgendwelche Jahrespläne für den Profifußball verkündet. Als Präsidium dürfen wir uns nicht in das operative Tagesgeschäft der AG einmischen und tun das auch nicht. Wer Pläne für den Profifußball hören will, muss sich an die Vertreter in der AG wenden.“

Hier das Original vom TSV:
„Wir im Präsidium haben noch nie irgendwelche Jahrespläne für den Profifußball verkündet. Als Präsidium dürfen wir uns nicht in das operative Tagesgeschäft der Tochtergesellschaft einmischen und tun das auch nicht. Wer Pläne für den Profifußball hören will, muss sich an die Vertreter in der KGaA wenden.“

Wir (eV) sind also keine Vertreter der KGaA???

Wenn der 40%ige Anteil des eV an der KGaA, der ja noch einen gewissen Wert besitzt, durch eine Insolvenz an die Wand gefahren wird, sagen wir, „sorry aber wir dürfen nicht ins operative Geschäft eingreifen“??…….come on.

Tami Tes
Redakteur

Hoeneß sitzt ja auch im Aufsichtsrat vom FCB. Unser Präsidium tut das nicht mehr. Es läuft halt über AR, wo beide Vertreter drin sitzen und Vorgaben machen und Entscheidungen treffen können – was sie auch tun.

HHeinz
Leser

Schön auch mal hier ein Interview mit Robert Reisinger zu lesen. Gute Fragen, mit Antworten.

Neue Vorschläge gibt es also keine, 50+1 ist auch ausgeschöpft. Dann warten wir eben auf die „tollen“ Vorschläge von Herrn Stimoniaris. Traurig genug.

Was war nochmal Plan B?

tsvmarc
Leser

Reisingers Politik ist am Ende. Es sollte sich mal klar, gezielt und öffentlich äußern und nicht in einer von der Aussenwelt abgeschnittenen Forum.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Hat er sich bei DB24 geäußert?👀

anteater
Leser

Im Gegensatz zur Gegenseite macht der e.V. wenigstens Vorschläge. Das müsste doch eigentlich inzwischen jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch erkannt haben.

Und wenn das www für Dich von der Außenwelt abgeschnitten ist, dann bist Du wohl neben meiner fast 87-jährigen Oma wohl die Gruppe, von der Frau Merkel dereinst meinte, dass das Internet für sie Neuland wäre.

HHeinz
Leser

Welches Problem hat Herr Ismaik denn aktuell dass er Vorschläge machen müsste?

tsvmarc
Leser

Traurig wenn man schon die Worte Gegenseite lesen muss.

anteater
Leser

Joah, aber so verhältst Du Dich nun mal. Du provozierst durch Deine meist (!) recht dünnen Kommentare genau das. Also beklage Dich nicht, wenn Du das bekommst, was Du, wohl bewusst, provozierst.

Baum
Leser

Als was sollte man es sonst bezeichnen? „Gemeinsam“? Der Zug ist abgefahren. Der Typ ist soweit von Sechzig und seinen Mitgliedern entfernt „wie noch nie“. Ausnahmen bestätigen die Regel!
#ScheißaufdenScheich
#ScheißaufseinGeld
#FdHasan

Bine1860
Leser

tsvmarc Ehrlich? du langweilst.

Tami Tes
Redakteur

Du meinst so „klar, gezielt und öffentlich“ wie es Herr Ismaik tut?

tsvmarc
Leser

Diese Debatte steht jetzt nicht im Raume. Es ist leicht im Zuge der Verlegenheit andere Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen…..

BlueBerry
Leser

Bekommst du eigentlich Geld für deine Agitation oder machst du das freiwillig?

Um 1860 München kann es dir unmöglich gehen.

Baum
Leser

„Wir müssen uns breiter aufstellen, um dauerhaft erfolgreich sein zu können. Dabei wird jeder der Altgesellschafter auf Maximalforderungen verzichten müssen.“

Da stößt es mir extrem sauer auf. Das kann in meinen Augen nicht das Ziel sein. Ismaik muss weg. Ohne wenn und aber. Und zwar nicht durch ein verwässern irgendwelcher Anteile. Der einzig klare, wenn auch extrem harte Weg den man meiner Meinung nach gehen muss ist den Investor los zu werden. Und zwar nicht dadurch weitere Anteile an andere Investoren abzugeben. Man muss Ismaik die kalte Schulter zeigen soweit das möglich ist. Das es mit anderen Investoren nicht automatisch besser wird sieht man zur Zeit ja ziemlich eindrucksvoll bei anderen Vereinen…
#ScheissaufdenScheich

anteater
Leser

Selbst wenn das das Ziel wäre, könnte Herr Reisinger das nicht so öffentlich äußern.

Baum
Leser

Er muß es nicht äußern aber er sollte danach handeln. Er hat einen klaren Auftrag der Mitglieder bekommen. Danach soll er handeln. Einer der Aufträge war die Kündigung des Kooperationsvertrages. Dem ist er nicht nachgekommen.
„Wir müssen beim TSV 1860 zusehen, die Tochtergesellschaft überlebensfähig zu halten“
Nein, das ist nicht der Auftrag den die Mitglieder des e.V. dir auf den Weg mitgegeben haben! Wir haben dir mitgegeben keine weitere Schulden (seien es Genussscheine oder Darlehen) beim Investor zu machen und den Kooperationsvertrag mit demselben zu kündigen! Beides hast du nicht getan! Glaubt unser Herr Präsident, die Mitgliederversammlung ist ein Kasperltheater und über die Anträge denen zugestimmt wurde kann man sich hinwegsetzen?

Bine1860
Leser

Baum Kündigung KPV, ja aber RR muss auch Schaden abwenden bzw. vermeiden, und wenn wie das Gutachten ergeben hat, es negative Auswirkungen hat (zB jahrelanger Rechtsstreit, teuer mit ungewissen Ausgang), dann muss man schauen ob und was man machen kann. So einfach ist es nicht.

A.Stronaut
Leser

Bist Du etwa von unserem ach so tollen Präsidenten entäuscht? Dann wähl Ihn einfach nicht mehr.

Baum
Leser

Ja, ich bin durchaus nicht mit allem zufrieden. Aber wählen werde ich ihn trotzdem. Was wäre die Alternative? Dudelsaki?

anteater
Leser

Ich für meinen Teil bin von Dir maßlos enttäuscht und wähle Dich hiermit ab.

anteater
Leser

Ich möchte nicht öffentlich äußern, welche Stategie ich da bisweilen erkenne.

Queeg
Leser

Man muss Hasan klarmachen, dass Reisinger seine letzte Chance ist.

Wenn er weiterhin nur blockiert und jede Entwicklung verhindert, dann können die Mitglieder auch ein Präsidium instalieren, das zur Not vor einem Bürgerkrieg nicht zurückschreckt, und dann verlieren alle.

Im Moment hat Hasan noch die Chance, gemeinsam mit dem e.V. den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Machen wir ihm klar, dass diese Chance nicht ewig währt.

HHeinz
Leser

Herr Ismaik muss leider gar nichts und er kann vermutlich noch 6 weitere Präsidenten verschleissen.

Die Mitglieder können bisher auch kein Präsidium installieren sondern nur das Aktuelle bestätigen oder nicht.
Danach ist vermutlich erstmal 3 Jahre Sendepause.

jürgen (jr1860)
Leser

Eigentlich sollte das seit dem schwarzen Freitag klar sein

OHNE HASAN!

BruckbergerLoewe
Leser

Wer will schon finanziell einsteigen, wenn im Hintergrund die HAM Wölfe lauern ?
Niemand.Und da Hr.Ismaik nicht verkaufen will wird sich die Spirale so lange weiterdrehen bis einem der Beteiligten die Luft ausgeht.
Gehe morgen lieber zum Speedway nach Landshut, habe zur Zeit keine Nerven mehr für diesen Bullshit.
Viel Spass in Zwickau

jürgen (jr1860)
Leser

RR gefällt mir immer wieder sehr gut
Angenehme, sachliche Art ohne Polemik
Weiter so 👍🦁👍

Banana Joe
Leser

Mei, er kann’s erklären, so oft wer will, in diversen Filterblasen wird das nie verstanden. Ich weiß nicht, was daran so schwer ist, den Unterschied bei den Aufgaben von eV und KGaA zu checken?!? Sogar mein Hund hat’s kapiert!

Baum
Leser

Das ist denen doch vollkommen wurscht und das will man auch gar nicht verstehen. Früher war es halt so einfach. Der KHW war der Chef und der schafft an. Jetzt ists halt der Ismaik und der darf aber nicht anschaffen weil ihm der böse Reisinger immer nur Knüppel zwischen die Beine wirft. Man weiß ja wie das besagte Klientel tickt.
Aber wenn mittlerweile diese „hochqualifizierten und bezahlten“ Kräfte in der KGaA sich komplett gegen den e.V. stellen würde ich mir an Stelle von Herrn Reisinger ernsthafte Gedanken machen ob die „Appeasement Politik“ immer noch angesagt ist!

Tami Tes
Redakteur

Das denke ich mir auch immer wieder. Aber ich denke, man versteht nur das, was man verstehen will.