Im Fanzine “Da Brunnenmiller” erklärte die Fanszene ihre Beweggründe, warum die Fahne in der Westkurve weht. Außerdem war sie mehrere Wochen Thema bei der KGaA, bei Sponsoren, Funktionären und in den Medien. Über die Fahne ist damit alles gesagt. Nur eben nicht von jedem. Gegenüber der Abendzeitung äußert sich nun auch Peter Pacult über die Fahne gegen Hasan Ismaik (حسن إسميك).

Hasan Ismaik und der “Löwenverein” seien ein einziges Missverständnis, so das Fanzine Da Brunnenmiller beim letzten Spieltag. Man habe nie wirklich zusammengefunden. Es würden zwei Welten aufeinanderprallen.

“Hasan Ismaik und seine Luftschlösser – Große Klappe, nix dahinter”, schreibt das Fanzine und erinnert an verschiedene Versprechen. Ein Stadion mit mindestens 52.000 Plätzen. Ein “architektonisches Highlight” mit “blauen Sitzschalen. Die Finanzierung steht bereits, versprach der Gesellschafter. Außerdem schlug er einen Löwenpark neben dem Stadion vor. “Jedes Tier wird den Namen eines Spielers tragen”, verkündete Ismaik. Aus den Plänen wurde nichts.

Auch über den Respekt, den Ismaik immer wieder einfordert, schreibt Da Brunnenmiller. Diesen Respekt selbst zu zeigen sei er aber selbst nicht in der Lage. Die Attacke gegen Präsident Dieter Schneider, die pauschale Beschuldigung von Vereinsvertretern als Rassisten. Ismaik fordert immer wieder Respekt ein, hat selbst aber keinen Respekt gegenüber den Fans oder Funktionären. Auf 8 Seiten nimmt die Fanszene im Brunnenmiller Stellung und zieht ein Fazit: Hasan Ismaik habe sich so viele Aussetzer und Blackouts geleistet, “dass eine Zusammenarbeit für uns unmöglich erscheint”. Nachzulesen in der letzten Ausgabe von Da Brunnenmiller.

Gegenüber der Abendzeitung äußert sich nun Peter Pacult, einst Spieler bei den Löwen. “Ich habe auch mitbekommen, dass in der Kurve diese Fahne gegen Hasan Ismaik weht. Das ist für mich eine Blamage für die Vereinsspitze”, so der Ex-Löwe. Und weiter: “Und dann sagen wieder einige Volltrottel: ´Fang’ ma halt ohne sein Geld von vorne an!´ Die würde ich gerne sehen, wenn dann wie bei Türkgücü die Lichter ausgehen. Sollen sie doch froh sein, dass es so gut ausschaut!”

Das komplette Interview mit Peter Pacult: Peter Pacult im AZ-Interview: Sechzig braucht noch einen langen Atem | Abendzeitung München (abendzeitung-muenchen.de)

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