Im Münchner Merkur äußerte sich der ehemalige Löwenspieler Mohamad Awata über seinen Wechsel nach Jordanien, seine Zeit bei den Löwen und seine Zukunft.

Im Sommer 2018 wechselte Awata zum jordanischen Erstligisten Al Jazeera FC. Doch dort hätte er kein Gehalt bekommen. „Nach zwei Monaten hätte ich eigentlich schon das Recht gehabt, den Verein zu wechseln. Nach fünf Monaten sei dann Schluss gewesen. „Ich muss schließlich irgendwie meine Miete bezahlen und unterstütze mit meinem Gehalt auch meine Familie“, betonte Awata. Neben ihm hätten auch ein weiterer syrischer Spieler und der Trainer Klage eingereicht bei der FIFA.

Nach nur einem Jahr in Jordanien ist der 25-Jährige nun zurück in München. „Ich hatte Angebote von mehreren Vereinen, unter anderem aus Frankfurt oder von Pipinsried und Garching“, so Awata. Auch einige Landesligisten hätten Interesse gehabt und seien bereit gewesen, gutes Geld zu zahlen. „Einige arabische Klubs wollten mich haben, aber ich möchte wieder Profi-Fußball spielen“, verdeutlichte Awata.

In der Rückrunde dieser Saison wird Awata nun für den Tabellenletzten der Regionalliga Bayern auflaufen. Der Kontakt zum SV Heimstetten sei durch Fabio Sabbagh zustande gekommen, der in der Saison 2016/17 gemeinsam mit Awata für die zweite Mannschaft der Löwen spielte. „Es ist eine gute Möglichkeit, in der Rückrunde viele Tore zu schießen und mir einen Namen zu machen“, sagte Awata. Vielleicht bekäme er dann im Sommer ein gutes Angebot aus der Dritten Liga.

„Die Löwen waren mein erster Verein in Deutschland“, stellte Awata fest. Das Team und besonders Trainer Daniel Bierofka seien immer hinter ihm gestanden und hätten ihn unterstützt. „Ich mag den Verein sehr gerne, habe dort viele Freunde, mit denen ich mich super verstehe“, so Awata. Er hätte viele Fans bei Sechzig, die ihn unterstützen und mit denen er gerne in Kontakt sei. „Jetzt, wo ich wieder in München bin, schaue ich bei jedem Spiel im Grünwalder Stadion zu“, sagte Awata.

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