Im Interview mit der Abendzeitung sprach der ehemalige Löwenspieler Dominik Stahl unter anderem über Investoren im Fußball, seine Zeit beim TSV 1860 und eine Rückkehr zu Sechzig. 

Es sei klar, dass Menschen mitreden wollen, die viel Geld investieren. “Wenn das aber nicht klar abgesteckt ist, kann das zu Problemen führen”, so Stahl. Der Trend zu Investoren im Fußball ließe sich nicht aufhalten. “Das Ziel muss aber sein, als Verein das letzte Wort zu haben”, betonte der ehemalige Löwenspieler.

Die letzten Jahre bei 1860 seien schwierig gewesen für ihn. “Das hatte nichts mehr mit Giesing und Sechzig zu tun, nichts mehr mit dem, was die Fans verinnerlichen wollen”, sagte Stahl. Zum Glück seien diese Zeiten allerdings mittlerweile vorbei.

Stahl stand von 2004 bis 2016 bei den Löwen unter Vertrag, anschließend wechselte er zur SpVgg Unterhaching. Für die Löwen absolvierte er 131 Pflichtspiele. Die Chancen, dass der 30-Jährige nochmal zum TSV 1860 zurückkehrt, sind allerdings gering: “Ich möchte so lange wie möglich in Haching bleiben und am liebsten meine Karriere hier beenden”, stellte Stahl klar.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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landshuter-loewe
landshuter-loewe(@landshuter-loewe)
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2 Jahre her

Wen könnte man noch alles fragen, der seien Kommentar zu 60 loswerden will. Wird Zeit, dass es wieder um Fussball geht.

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
2 Jahre her

Tja, Löwenfreunde, Stahl u. Hain wieder bei uns, schön wärs….für mich jedenfalls! Die haben bestimmt noch Löwenblut im Herzen!?

banana-joe
banana-joe(@banana-joe)
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Reply to  Chemieloewe
2 Jahre her

Naja Stahl sagt’s ja indirekt selbst: solange Hasibärchen noch bei uns rumwütet, beendet er seine Karriere lieber im Vorort und Hain wurde von den Fans nie wertgeschätzt (wie ich aber sagen muss, leider zurecht), so dass er auf ein weiteres Mal 60 sicher auch relativ wenig Bock haben dürfte.

tomandcherry
tomandcherry(@tomandcherry)
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Reply to  Chemieloewe
2 Jahre her

Kann mich noch gut daran erinnern, wie man u.a. Stahl die Fähigkeiten abgesprochen hat, in der 2. Liga zu bestehen.

Ich wäre nicht überrascht, wenn Haching mit den beiden Ex-Löwen Stahl und Hain bald wieder an die Tür zu Liga 2 anklopfen würden.

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  tomandcherry
2 Jahre her

Diese Arroganz der Abwertung u. Geringschätzig von Spielern, die sich für 60 zerreißen u. hart für Leistungssteigerung arbeiten, ackern u. kämpfen, sollten, wie bei Hain u. Stahl, nicht wieder einziehen….die Entwicklung der Spieler braucht eben auch etwas Zeit u. Geduld…allenfalls besser, als Grimaldis…

banana-joe
banana-joe(@banana-joe)
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Reply to  Chemieloewe
2 Jahre her

Domi war einer meiner absoluten Lieblinge in der Mannschaft, war schon etwas angep*sst, wie man ihn einfach “abserviert” hat. Er war hat nie besonders auffällig, außer bei seinem Goalgetter-Run unter MvA (war das glaub ich). Aber nicht auffällig sein ist ja gerade ein Qualitätsmerkmal eines Defensiven.

Hain mochte ich persönlich auch, er war halt einfach nur schlecht! 😀

Ok wir hatten aber schon seit Mauerer/Hinterberger kein vernünftiges offensives Mittelfeld mehr. Wie soll er Tore schießen, wenn ihm niemand einen Ball servieren kann? Das Problem hatten doch auch Gytkjaer und Okotie und zuletzt der Söldner aus Münster auch.