Am morgigen Donnerstag, 13. September, wird ab 10:30 Uhr das Viertelfinale des Toto-Pokals ausgelost. Die Auslosung wird live auf der Facebook-Seite des BFV übertragen.

Nach dem heutigen Sieg des 1. FC Schweinfurt 05 gegen die Würzburger Kickers stehen nun alle Teams fest, auf die der TSV 1860 im Viertelfinale treffen könnte. Anders als in den vorherigen Runden gibt es dabei nun nur noch einen Lostopf. 1860 könnte somit auf alle noch im Wettbewerb verbliebenen Teams treffen.

Nur gegen die SpVgg Unterhaching haben die Löwen die Chance auf ein Heimspiel. Bei allen anderen Vereinen müsste Sechzig auf jeden Fall auswärts antreten, da im Toto-Pokal stets das unterklassige Team Heimrecht hat.

Auf folgende Vereine könnten die Löwen im Viertelfinale treffen:

SV Victoria Aschaffenburg

Viktoria Aschaffenburg ist erst in dieser Saison in die Regionalliga aufgestiegen. In den ersten zehn Spielen der Regionalliga holte man drei Siege. Derzeit belegt Aschaffenburg den neunten Platz in der Tabelle.

Die erste Hauptrunde des Pokals konnte Aschaffenburg mit 5:3 beim Bezirksligsten DJK Hain für sich entscheiden. In der zweiten Runde setzte man sich erst im Elfmeterschießen mit 6:5 beim TSV Großbardorf aus der Bayernliga durch. Das Achtelfinale gewann man mit 3:0 beim Bayernligisten SpVgg Bayern Hof.

Im Stadion am Schönbusch in Aschaffenburg dürfte es mit 12.000 Plätzen genug Kapazität für Löwenfans geben. Allerdings wäre mit der Viktoria als Gegner mit etwa 360 Kilometern auch die weiteste Auswärtsfahrt für Fans des TSV 1860 verbunden.

TSV Buchbach

Seit 2012 spielt der TSV Buchbach durchgehend in der Regionalliga. In der letzten Saison war er ein schwerer Gegner für die Löwen. Zuhause gewann man gegen Sechzig mit 1:0. Im Sechzgerstadion hätte man beinahe 1:1 gespielt, doch in der 94. Minute gelang dem TSV 1860 der glückliche Siegtreffer. Derzeit liegt Buchbach auf Platz zwölf in der Tabelle der Regionalliga Bayern.

Die erste Hauptrunde konnte man beim Bezirksligsten VfL Waldkraiburg mit 7:0 gewinnen. In der folgenden Runde kam man durch ein 1:0 beim Bayernligisten SV Türkgücü-Ataspor München weiter. Im Achtelfinale siegte der TSV Buchbach mit 4:0 gegen den Ligakonkurrenten SV Schalding-Heining.

Die 2.700 Plätze im Buchbacher Stadion dürften sehr schnell ausverkauft sein. Da es von München aus nur 80 Kilometer nach Buchbach sind, dürften viele Löwenfans Interesse am Spiel haben.

ATSV Erlangen

Der ATSV Erlangen spielt in der Bayernliga Nord. Dort belegt das Team derzeit den 13. Platz. In dieser Saison musste man bereits 21 Gegentore in 21 Spielen in der Bayernliga hinnehmen.

In der ersten Hauptrunde des Toto-Pokals gewann Erlangen beim Ligakonkurrenten 1. FC Sand mit 1:0. In der nächsten Runde siegte man erneut mit 1:0 gegen ein Team aus der Bayernliga Nord, den SC Eltersdorf. Den Einzug ins Viertelfinale schaffte man durch einen 3:0-Sieg beim Landesligisten ASV Cham.

Zwar ist der ATSV eines der schwächeren Teams, aber dennoch dürfte sich nicht jeder Löwenanhänger den Verein als Gegner wünschen. Im 200 Kilometer von München entfernten Erlangen werden aufgrund von lediglich 2.000 Plätzen im Stadion wohl einige Fans von Sechzig keine Karten bekommen. Dafür ist im Stadion eine Kamera von sporttotal.de installiert, durch die ein Spiel der Löwen in Erlangen übertragen werden könnte.

FV Illertissen

Illertissen wechselte erst 2012 vom Württembergischen in den Bayerischen Fußballverband. Seitdem spielt der Verein durchgehend in der Regionalliga Bayern. Letzte Saison gewann der TSV 1860 zuhause gegen Illertissen mit 5:0. Auswärts holten die Löwen einen 2:0-Sieg. Derzeit ist Illertissen 15. in der Regionalliga.

In der ersten Hauptrunde konnte Illertissen mit 1:0 beim Bayernligisten TSV Schwabmünchen mit 1:0 gewinnen. Nach einem 4:0-Sieg in der zweiten Hauptrunde beim FC 1920 Gundelfingen siegte Illertissen im Achtelfinale mit 1:0 beim FC Pipinsried.

Im Stadion des FV Illertissen sind normalerweise 3.000 Zuschauer zugelassen. Möglicherweise holten die Schwaben allerdings wie bereits letzte Saison in der Regionalliga eine Ausnahmegenehmigung für 5.000 Zuschauer ein. Letzte Saison kamen 4.800 Zuschauer zum Spiel der Löwen im etwa 150 Kilometer von München entfernten Illertissen.

1. FC Schweinfurt 05

Seit 2013 spielt Schweinfurt in der Regionalliga und belegte dort letzte Saison den dritten Platz. In der vergangenen Spielzeit konnte Sechzig zuhause gegen Schweinfurt mit 3:1, auswärts mit 3:0 gewinnen. Derzeit liegt der Verein auf Platz fünf in der Tabelle der Regionalliga.

In der ersten Hauptrunde im Toto-Pokal kam man durch ein 3:1 beim Bezirksligsten SV-DJK Oberschwarbach weiter. Die folgende Runde konnte Schweinfurt mit 5:2 beim TSV Aubstadt aus der Bayernliga gewinnen. Im Achtelfinale schlug man den Drittligisten Würzburger Kickers mit 3:1.

Das Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt bietet mit 16.500 Plätzen genug Platz für Fans von 1860. Letzte Saison kamen etwa 6.900 Zuschauer zum Duell beider Vereine in Schweinfurt. Darunter waren trotz rund 280 Kilometer Anreise aus München über 3.000 Löwenfans.

SV Seligenporten

Der SV Seligenporten spielte letzte Saison noch in der Regionalliga und holte dabei zuhause gegen Sechzig immerhin ein 0:0. Zuhause konnte 1860 gegen Seligenporten mit 3:0 gewinnen. Seit dieser Saison spielt der Verein nun nur noch in der Bayernliga, wo er derzeit auf Platz zehn in der Tabelle liegt.

In der ersten Hauptrunde gewann Seligenporten beim Bezirksligisten SV Sorghof mit 9:0. Die nächste Runde des Toto-Pokals gewann man mit 5:1 beim SK Lauf aus der Bezirksliga. Im Achtelfinale konnte man sich gegen den Bayernligisten TSV Rain/Lech mit 3:2 durchsetzen.

Im Stadion des SV Seligenporten haben 4.000 Zuschauer Platz. Als die Löwen letzte Saison dort spielten, war das Spiel im 180 Kilometer von München entfernten Seligenporten mit knapp 3.500 Zuschauern nicht ganz ausverkauft.

SpVgg Unterhaching

Die SpVgg Unterhaching spielt wie die Löwen in der Dritten Liga. Nach dem sechsten Spieltag belegt sie den ersten Platz in der Tabelle. Unterhaching ist eines von nur zwei Teams der Dritten Liga, das bislang noch kein Spiel verloren hat. Vier Partien wurden bislang gewonnen, zweimal spielte man unentschieden.

In der ersten Hauptrunde des Toto-Pokals gewann die SpVgg beim FC Emmering aus der Kreisliga mit 13:1. In der folgenden Runde erzielte man einen 5:0-Sieg beim Regionallisten VfR Garching. Das Achtelfinale gegen Wacker Burghausen konnte man erst im Elfmeterschießen mit 7:6 für sich entscheiden.

Der Alpenbauer-Sportpark in Unterhaching bietet Platz für rund 15.000 Zuschauer. Beim Ligaspiel gegen Sechzig stellte die SpVgg den Löwen 5.700 Karten zur Verfügung. Aufgrund der kurzen Anreise wäre ein Pokalspiel von 1860 in Unterhaching wohl ähnlich gut besucht wie ein Heimspiel im Toto-Pokal.

Welcher Gegner wäre Euch am liebsten im Viertelfinale des Toto-Pokals?

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United Sixties
Leser

Hoffe auf Buchbach, dann haben wir nur 40 Minuten Anreise und es gibt dort leckeren Steckerlfisch.

Sechzga
Leser

Gegen Seligenporten oder Erlangen könnte wie bisher die „B-Elf“ anrücken und sich der ein oder andere wieder in den Vordergrund spielen.

Tami Tes
Redakteur

Also ich würde keine „Experimente“ im Toto mehr wagen, da man zu diesem Zeitpunkt nicht absehen kann, auf welchem Platz wir in Liga 3 abschneiden. Schon finanziell gesehen, ist die Teilnahme am DFB Pokal wichtig.

Und leider haben sich beim Spiel gegen Memmingen kaum irgendwelche „Ersatzspieler“ für die 1. Mannschaft angeboten. Das Spiel wurde nur durch reines Glück gewonnen. Schade, dass in der spielfreien Zeit keine Testspiele stattfanden. Der B-Elf hätte man zumindest mehr Spielpraxis dadurch geben können, da sie Null aufeinander eingespielt sind.

SechzgeMax
Redakteur

Naja unsere „B-Elf“ besteht zum Großteil aus Spielern, die in der Vorsaison noch Stammspieler in der 4. Liga waren. Wenn man denen gegen Vereine wie Illertissen oder sogar gegen einen Fünftligisten keine Einsatzzeit geben würde, dann wären die wohl nicht begeistert. Außerdem haben wir ja einen XXL-Kader, um rotieren zu können.

Aber ich versteh auch nicht wieso es kein Testspiel in der Länderspielpause gab.

Sechzig_Ist_Kult
Leser

Finde wie Ihr, dass die äußerst dürftige Leistung gegen Memmingen weniger an der fehlenden Qualität der einzelnen Spieler als einfach an der Uneingespieltheit als Team lag. Bspw. waren auch Spieler, die zuletzt eigentlich richtig gut drauf waren (u.a. Abruscia, Bekiroglu), kaum im Spiel. Denke daher, dass die Anzahl der Wechsel schlussendlich ZU hoch war, zumal der Qualitätsunterschied zwischen Liga 3 und den oberen RL-Plätzen (Nadelöhr Relegation!) auch nicht so wahnsinnig groß ist. Drei, vier Wechsel hätten meiner Meinung nach vermutlich kein größeres Problem dargestellt, aber so war es des Guten doch ein bisschen arg viel…

Gegen einen RL-Gegner würde ich auf keinen Fall nochmal so viel rotieren, ganz darauf verzichten bei dem breiten Kader dennoch nicht. Seligenporten und Erlangen erlauben da sicherlich etwas mehr Spielraum. Mit einer kompletten „B-11“ (das Wort gefällt mir bei uns gar nicht…) würd ich allerdings so und so nicht antreten. Nicht weil ich das unseren Spielern (von denen viele letztes Jahr eine tolle Saison gespielt haben) nicht zutraue, sondern weil im Fußball nichts über ein eingespieltes und funktionierendes Team geht. Das hat man in Memmingen (an beiden Teams) klar gesehen. Vllt. kann man auch dem Ein oder Anderen mal in der 2. Mannschaft etwas Matchpraxis geben… Aber dass sich bei dem breiten Kader das ein oder andere Luxusproblem ergeben wird, wusste man ja bei der Kaderplanung bzw. -zusammenstellung…

Wunschgegner: Da wo die Chancen fürs Weiterkommen am besten stehen. Also in Erlangen oder in Seligenporten. Illertissen ist mir letze Saison als sportlich fairer Gegner in Erinnerung geblieben, Stadion zudem richtig griabig. Fänd ich auch ok… Ansonsten sind wir aber absolut in der Lage jeden dieser sieben Gegner zu schlagen. Auch Haching. Auf ins Halbfinale!