Durch einen Elfmeter in der 75. Minute glichen die Löwen in Rostock aus und holten so nach dem 1:2-Rückstand zumindest noch einen Punkt. Für die meisten Löwenfans war nach dem Spiel klar, dass Adriano Grimaldi von Rostock-Kapitän Julian Riedel zu Fall gebracht wurde.

Doch nach Betrachtung der Zusammenfassung kommen Zweifel auf, ob Grimaldi tatsächlich berührt wurde. Hansa-Trainer Pavel Dotchev war sich im Interview nach dem Spiel sicher, dass Riedel Grimaldi nicht berührt hatte. Er meinte, dass er die Entscheidung von FIFA-Schiedsrichter Daniel Siebert nicht verstehe.

In der Bild-Zeitung äußerte sich nun Julian Riedel zu dem Elfmeter. Er sagte, dass er weder Grimaldi noch den Ball getroffen hätte. Außerdem habe Grimaldi ihm nach dem Spiel gesagt, dass er in den Boden hackte und er nicht getroffen worden sei.

Auch der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati, der für die Seite liga3-online.de nach jedem Spieltag strittige Entscheidungen beurteilt, meinte dass es den Elfmeter nicht hätte geben dürfen. Auch der Freistoß, der zur Führung für 1860 führte, war seiner Meinung nach eine Fehlentscheidung.

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blau91
Leser

Der Abwehrspieler geht volles Risiko, setzt im Strafraum als letzter Mann und noch dazu von hinten zur Grätsche an. Über solche Elfmeterentscheidungen muss man aus meiner Sicht nicht diskutieren.

tomandcherry
Leser

Ich hätte den Elfer auch sofort gepfiffen. Sogar wenn es eine vergleichbare Situation am Löwen-Strafraum und dadurch Strafstoß für Rostock gegeben hätte. Es war halt einfach ein Tackling am/im Strafraum und dabei passieren solche (Fehl-)Entscheidungen. In einem anderen Spiel sind wir möglicherweise wieder diejenigen, gegen die der Schiri einen Elfmeter verhängt.

“Im Saisonverlauf gleicht sich so etwas immer aus.” 😉

ArikSteen

Überschrift wurde geändert. Wir bitten um Verständnis.

Löwe
Leser

Klare Fehlentscheidung war es mMn aber auch nicht.

Der Verteidiger suchte den Zweikampf und traf weder den Ball noch den Gegner. Hätte Grimaldi eingehackt wäre es ein klares Foul gewesen.
Also unter dem Gesichtspunkt “Der Versuch ist strafbar” war es eine richtige Entscheidung, wobei wir natürlich auch Glück dabei hatten.
Man sieht fast jede Woche in der 1. Liga, dass es selbst mit Video-Assistent nicht gerechter ist.

Tami Tes
Redakteur

Ich sah in der Wiederholung auch keine Berührung. Aber im Grunde ist es eh egal. Für den Schiri war das unmöglich eindeutiog zu sehen. Und so ist Fußball eben. Mal werden “Fehlentscheidungen” für und mal gegen einen getroffen.

Landshuter Löwe
Leser

Meiner Meinung nach war das Hauptproblem, dass der Schiedsrichter in der Vorwärtsbewegung Richtung Löwentor war und auf dem plötzlichen Gegenzug nicht vorbereitet war. Er war beim Pfiff viel zu weit weg, um das Geschehen eindeutig bewerten zu können. Aber warum sollen wir nicht auch mal Glück haben.

Leo
Leser

Selbst in der Wiederholung ist es in dieser Kameraperspektive nicht eindeutig zu sehen.