Ein Kommentar zur Ablehnung des Fan-Radios durch die TSV 1860 KGaA

63

Liebe Löwen,

unser Angebot einer fairen und unabhängigen Fan-Berichterstattung kommt gut an. In den vergangenen Wochen konnten wir enormen Leserzuwachs verzeichnen. Mit unserem neuen Liveticker-Angebot sind wir einen wichtigen und wertvollen Schritt gegangen. Während des Livetickers direkt aus der Mitgliederversammlung waren 8.186 Leser online. Und das obwohl viele unserer Leser selbst im Zenith waren. Über 50.000 Leser haben bisher Monat für Monat das Löwenmagazin gelesen. Wir sehen aktuell einen deutlichen Zuwachs von weit über 20 Prozent. Im aktuellen Monat werden die Zahlen also höher sein. Das freut uns.

Leider wird es kein Fan-Radio geben, da Michael Scharold im Löwenmagazin eine Plattform für eine klubpolitische Ausrichtung sieht und er sich deshalb keine Zusammenarbeit mit dem Löwenmagazin vorstellen kann. Wir halten das für sehr bedenklich. Wir wollten keine direkte Zusammenarbeit, sondern lediglich die Genehmigung für eine freie und unabhängige Berichterstattung. So wie sie der Deutsche Fußball-Bund vorsieht und dazu entsprechende Regularien erlassen hat.

Der TSV 1860 muss gemäß den Medienrichtlinien mindestens für zwei Radios einen Arbeitsplaz für minimum 2 Personen sicherstellen. Genutzt werden können diese dann von

  • den Landesfunkanstalten der ARD ohne gesonderte Vereinbarung mit dem DFB,
  • kommerziellen, privaten Rundfunksendern, die mit dem DFB eine Vereinbarung haben und entsprechend Lizenzgebühren zahlen, sowie
  • maximal einem nicht-kommerziellen Fan-Radio gemäß einer Sondervereinbarung mit dem DFB.

Wir haben hierbei den Antrag für die letzte Option gestellt. Das ist möglich, weil das Löwenmagazin als Fan-Magazin ehrenamtlich arbeitet und keinerlei kommerziellen Hintergrund hat. Der DFB lässt nur ein nicht-kommerzielles Fan-Radio pro Klub zu. Das macht durchaus Sinn. Sinnvoll ist zudem, dass der DFB dabei eine Genehmigung durch den Klub vorsieht, da ansonsten durchaus die Gefahr besteht, dass jemand ein nicht-kommerzielles Fan-Radio beantragt und es für andere nicht-fanorientierte Zwecke missbraucht. Der Vertrag wird jedoch in jedem Fall nicht mit dem Klub abgeschlossen, sondern mit dem DFB. Dieser unterstützt ausdrücklich derartige Fan-Projekte.

Wir nehmen die Ablehnung von Herrn Scharold zur Kenntnis und werden beim DFB kein Fan-Radio beantragen. Wir finden es schade, denn wir gingen von einem enormen Mehrwert aus. Es geht auch grundsätzlich nicht um irgendwelche vereins- oder klubpolitischen Ziele, sondern um 90 Minuten Live-Berichterstattung direkt vom Spiel. Das haben wir auch verdeutlicht.

Mit unserem Liveticker, dem zukünftigen Tipp-Spiel und auch der kommenden App werden wir weiterhin unser Programm ausbauen. Auch werden wir sicherlich zukünftig mehr mit Kameras arbeiten. Die Fans freuen sich über ein Mehrangebot und wir werden das auch bereit stellen. Wir planen auch einige Partnerschaften mit Portalen, um die Reichweite zu erhöhen und mehr Leser zu erreichen.

Es ist nicht unser Ziel, dem traditionellen Journalismus Konkurrenz zu machen. Unser Magazin ist eine reine Fan für Fan-Berichterstattung und bleibt es auch. Ein Unternehmer hat uns angeboten, gemeinsam mit uns eine Gesellschaft zu gründen. Damit könnten wir ein offizielles Presse-Medium werden und auch eine Akkreditierung beantragen. Das wollen wir nicht. Wir wollen weiterhin die unbhängige und nichtkommerzielle Fan-Berichterstattung bleiben. Wir wollen kein Geld verdienen, sondern machen es aus Liebe zum Verein. Dafür stecken wir Zeit und Herzblut in das Löwenmagazin.

Es geht uns um den Mehrwert für die Fans. Dafür setzen wir uns auch weiterhin ein.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

63
Hinterlasse einen Kommentar

Please Login to comment
avatar
  
smilewinklolsadballlionpretzelbeerstadiumlinkrollingheartzzzpolice
 
 
 
15 Comment threads
48 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
27 Comment authors
anteaterDonZapataFlo1860Lothar WollenweberCascarino Recent comment authors

  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Kassenwart
Leser

“Fans melken und dann das Radio abdreh’n? – Wir sagen dem Scharold “auf Wiederseh’n”

Cascarino
Leser

Schade…
Stimmt es, dass O.G. auch ein Fanradio installieren will ?
Ich meide seine Seite, deshalb bin ich da nicht so informiert.

Konterhoibe
Leser

Scharold hat leider einfach wieder gezeigt das er einfach keine Ahnung hat wie man mit Menschen bzw. Fans umgeht. Das hat schon sein Sinnloser „Fahnenverbot“ gezeigt sowie jetzt diese Beleidigten Aussagen.

Er setzt das LM mit DB24 gleich, man möge daran erinnern das auf DB24 Monatelang Drohungen gegen Personen im Verein geduldet wurde ohne das es Konsequenzen gab. Erst auf Androhung von Rechtlichen Schritten durch andere Fans ist dort etwas passiert, und das setzt Scharold einfach mal gleich. Das ist eine Frechheit sondergleichen.

Scharold sollte man verstehen das die Fans, die er auch schön Finanziell schröpft, das größte Gut des Vereins sind. Mir hat das persönlich vor allem eines gezeigt, wo ich nur kann werde ich vermeiden das mein Geld bei der KGaA landet, würde es mir nicht um die Mannschaft gehen würde ich sogar meine Jahreskarte zurück geben.

Das Fanradio wäre für ALLE Fans gewesen, da sollte es in erster Linie ja um Fußball gehen, nichts anderes. Das diese tolle Sache ALLEN Fans damit genommen wird ist einfach nur lächerlich. Magenta habe ich vor ein paar Monaten schon gekündigt, das Niveau dort ist fast so schlecht wie bei Sky mittlerweile.

Ich hoffe das Scharold nochmal zur Vernunft kommt, ansonsten wird er im Stadion sicher auch öfter mal was zu hören bekommen.

3und6zger
Leser

Nicht zu vergessen wäre das Fanradio auch was für die betagten Fans gewesen, die nicht mehr ins Stadion kommen können und sicherlich eine große Freude gehabt hätten, den Fußball wieder so zu erleben, wie er früher mal war. Außerdem sind ältere Fans nicht so Smartphone-afin. Allerdings habe ich viele Radios in den Alten-und Pflegeheimen gesehen, die ich in den letzten Jahren besucht habe. Dass Scharold das unterbindet bzw. nicht soweit denkt, spricht Bände und vielleicht sollte man über den Basti Weber diesen Aspekt erneut bei ihm einkippen. Ich würde mir ein Umdenken wünschen!

Alexander Schlegel
Leser

Warum versucht man nicht mal den Reisinger einzuschalten? Das ist doch geradezu ein Witz, was da momentan passiert.

Flo1860
Redakteur

Glaube nicht dass das jetzt in der Situation Sinn macht den Präsidenten vom Verein da „einzuschalten“…

Wenn er meint die richtige Entscheidung getroffen zu haben, soll er das so sehen und dazu stehen.
Alles was man da jetzt versucht um die Entscheidung zu kippen bringt nur Gegenteiliges.

Ein Radio hätte ich auch Super gefunden.
Obwohl ich ins Stadion kann und Telekom-Abo habe, gibt es trotzdem Momente wo ich wahrscheinlich ein Radio konsumieren würde.

Erste Liga höre ich glaube ich momentan sogar öfter als ich es sehe.

Schade drum…

Alexander Schlegel
Leser

Man muss es ja nicht an die große Glocke hängen und auch mir ist klar, dass er das erst mal nicht rückgängig machen wird ohne komplett sein Gesicht zu verlieren. Das wäre allenfalls dann eine Sache für die nächste Saison.
Allerdings hat sich Scharold mit der Art, wie er die Sache angegangen ist, mit Sicherheit keine neuen Freunde gemacht. Wirkte alles andere als souverän und überzeugend.

DonZapata
Leser

Wird schwierig. Gültiger Vertrag. Keine Kohle für eine Abfindung. A bissel so ähnlich wie bei Daniel Bierofka. Der ist momentan, auf Grund der Finanzen, auch unrauswerfbar.
Theoretisch: Was ist, wenn der nach einem Rauswurf ein Jahr lang keinen neuen Arbeitgeber findet? Herr Paula übernimmt die Erste und Herr Bierofka steht weiter auf dem Zettel. Ich glaube nicht, daß Herr Scharold ausgewechselt wird.

anteater
Leser

Hat Herr Scharold nicht einen Einjahresvertrag? Zuletzt war es doch so. Wird gegebenenfalls einfach nicht verlängert.

anteater
Leser

Hätte persönlich jetzt eher den Herrn Gorenzel ausgetauscht.

3und6zger
Leser

Kann man eigentlich in den Ticker Sprachnachrichten einbinden, so wie bei WhatsApp. Da würde erstens die Tipparbeit weniger werden und zweitens könnte man die Atmosphäre den Lesern/Hörern zukommen lassen. Sozusagen einen Audioticker! Den hätt das Löwenmagazin dann „exklusiv“. Beim mehreren Feeds könnte man vielleicht dann aus verschiedenen Blickwinkeln beitragen ( Westkurve, Stehhalle, Haupttribüne)?

3und6zger
Leser

Nach dem Motto: Brauchen wir eigentlich eine Zustimmung? Gibts für Audioticker Vorgaben vom DFB?

Fränk
Gast
Fränk

Tja, dann mit gutem Beispiel voran und ein gemeinsames Fan Radio 😉

bluwe
Leser

Genau nach dem Motto #VEREINenstattspalten wink

Konterhoibe
Leser

Wie soll man mit einem Hetzer der Morddrohungen etc. auf seiner Seite duldet arbeiten können?

anteater
Leser

Arik und Olli…

Blue Power
Leser

Wäre dann eher wie:
Evander Holyfield vs Mike Tyson!
Da war doch was mit dem Ohr 😂

Lothar Wollenweber
Redakteur

Sozusagen „Ohrliver“?

Blue Power
Leser

Der Scharold wurde uns als Zahlenmensch mit spitzem Bleistift und einer Vita auf Schalke verkauft, da kann sich bestimmt noch jeder gut erinnern!
Jedoch rechnen kann er nicht!!!

Von Marketing, Marken- und Unternehmenskommunikation sowie Kundenbindung in unserem Fall Fanbindung, hat er auch NULL Ahnung.

Was macht der eigentlich bei uns außer ein dickes Gehalt kassieren?!

Die Argumentation zum Fanradio ist albern und zugleich sinnfrei, der hat die Hosen gestrichen voll vor der Ismaik, Power, Griss Fraktion und das sie ihm ans Bein pinkeln.

Wann werden wir mal wieder richtige Typen mir Charisma und Durchsetzungsfähigkeit in unserem Verein erleben?!

Zeit wird’s!!!

Peter Maier
Leser

A geh, da musst du halt mal deinem Präsidium vertrauen, das den Buchhalter zum GF gemacht hat….

Serkan
Leser

Das Löwenmagazin finde ich eine sehr gute Einrichtung. Wer behauptet, das wäre wie db24 nur anders, ist blind. Der Ton, die Selbstverpflichtung zur Wahrhaftigkeit, das Einschreiten bei unschönen Leserkommentaren. Alles auf einem ganz anderen Niveau als beim Blogger. Deshalb schaue ich als Fan gern vorbei.

Die Entscheidung gegen das Fanradio ist schade. Wenn ich versuche, mich in Scharold hineinzuversetzen, kann ich Gründe erahnen. Keine einzige Zeitung schreibt über die Geschäfte von Hasan Ismaik abseits des Fußballs. Keine! Einziges Medium, das in dem Bereich recherchiert und publiziert ist das Löwenmagazin. Ich finde das als Leser toll und sehr interessant! Ismaik und seine Freunde sicher nicht. Das Löwenmagazin hat sich dadurch zum Hassobjekt Nummer 1 für HI gemacht. Mehr als jede Zeitung.

Jeder kleinste Krümel, den Scharold dem Löwenmagazin zukommen lassen würde, wäre aus Sicht von Ismaik ein einziger Affront. Scharold will es sich aber vermutlich nicht leisten, einen Krieg im Haus zu haben, wenn der Gegenwert nicht mehr als ein Fanradio ist. Noch dazu, wenn sich db24 ebenfalls dafür beworben hat. Dass Scharold auf den Blogger keinen Bock hat, davon gehe ich mal schwer aus.

bobby_new
Gast
bobby_new

Ich lese aus deinem Post folgendes heraus: Herr Ismaik betreibt fragwürdige Geschäfte und alle Medien sehen weg. Nur das LM traut sich zu hinterfragen und zu veröffentlichen, was Herrn Ismaik zwar extrem stört (weil „die Wahrheit“ ans Licht kommt? Welche Wahrheit?), er aber einfach nichts dagegen tun kann.

Jedem seine Meinung. Ich meine, hier sind die Gläser der rosaroten Brille etwas dicker.

Jede journalistisch representative Zeitung in Deutschland hat eine Selbstverpflichtungserklärung, das lernst als Journalist in der ersten Woche. Wenn es wirklich irgendwo etwas geben würde, was einen Skandal wert wäre, dann bin ich mir sehr sicher, dass sich jemand der Sache annehmen würde. Meinst du nicht auch?

Konterhoibe
Leser

Meinst du zum Beispiel den Kicker der nur Blödsinn über die MV berichtet hat?

Alexander Schlegel
Leser

Eine Selbstverpflichtungserklärung in der ersten Woche? Das ist ja der Witz des Tages. Und wie lange hält die in der Praxis vor, wenn Anzeigenkunden böse werden und die Atlantikbrücke tadelt? Genau, keine 5 Minuten. Dann rutscht diese mitsamt des Rest-Muts des kleinen Jounalistleins, der in Lohn und Brot steht, irgendwo in die Tiefen des eigenständigen Denkens herab und ward nicht mehr gesehen.
Selten so gelacht …

Blue Power
Leser

Der Blogger führt einen ganz persönlichen Rachefeldzug gegen den e.V.. Er spricht immer wieder darüber, dass die Protagonisten im e.V. dem KHW, den er wie einen Gott immer noch verehrt, das Leben extrem schwer gemacht hatten.
Vor einiger Zeit hat er sich dann einen Mäzen aus Jordanien angelacht, für den er ohne Rücksicht auf Verluste im großen Ausmaß PR betreibt.
Das er mit gefährlichen Halbwahrheiten und nicht ganz korrekten Mitteln arbeitet, kann jeder nachlesen.
Es könnte sein, dass dies eine tiefgründigere Fragestellung in der Psyche des Bloggers ist, welche vielleicht noch nicht professionell aufgearbeitet wurde.
Erstaunlich finde ich, dass ein Blogger bei SECHZIG solch eine Unruhe schaffen „darf“!
Dem müsste doch schon lange ein Riegel vorgeschoben werden. Ich frage mich, weshalb dies so lax gehandhabt wird.
Auf der MV konnte doch jeder live miterleben, was für einen Keil er zwischen die Mitglieder getrieben hat. 36% der Mitglieder (bei der Wahl des Präsidenten) sind ihm und seinen gefährlichen Halbwahrheiten gefolgt, Tendenz stark ansteigend.

Serkan
Leser

Was du aus meinem Post herausliest, steht da nicht. Von „die Wahrheit“ ganz zu schweigen. Eine solche gibt es nämlich nicht. Aber das ist ein anderes Thema. Was dein Bild der Medien anbelangt, mir eine rosarote Brille zu attestieren, ist irgendwie süß. Dafür kauf ich mir doch gleich eine Extra-Ausgabe der bobby_news.

HHeinz
Leser

Es gibt kaum noch ein Medium welches eine Recherche in dieser Dimension überhaupt stemmen könnte bzw. auch wollte.

Wenn man sich mal anschaut wer sich in Deutschland in den letzten 10 Jahren überhaupt noch mit investigativem Journalismus hervorgetan hat landet man automatisch immer wieder bei den selben 3 Medien. Die Tageszeitungen haben inzwischen schon Probleme selbst einfachste Zusammenhänge korrekt darzustellen.

Außerdem ist käuflicher Journalismus inzwischen fester Bestandteil vieler Medienhäuser geworden. Bestenfalls passiert das offen, aber immer öfter auch verdeckt.

anteater
Leser

Guter Journalismus kostet Geld, die meisten Leute wollen seichte Unterhaltung und laue Nachrichten plus ein paar Aufreger. Das bekommt man umsonst (werbefinanziert).

Alexander Schlegel
Leser

Das ist mir ein bisserl zu einfach. Auch vor 30-40 Jahren war seichte Unterhaltung Trumpf, aber es gab darüber hinaus für politisch Interessierte noch ein paar Möglichkeiten sich in den Mainstream-Medien gut zu informieren. Doch das ist schon seit Jahren passe, seit dem die Konzentration in den Medienhäusern immer mehr zugenommen hat, das Diktat des Neuen sich in Zeiten des Internets immer mehr beschleunigt und viele Medienhäuser sich nur noch bei Nachrichtenagenturen bedienen und selber kaum mehr recherchieren, die Anzeigenkunden immer mehr abnehmen oder ins Internet abwandern, wo man Kosten sparen kann – und nicht zuletzt eine seltsame Konzentration von Wirtschaft, Medien und Politik stattfindet, die inzwischen einen Grad an Verfilzung erreicht hat, dass man von unabhängigen Medien schon lange nicht mehr sprechen kann. Kritischer Journalismus mit Herz und Verstand ist inzwischen eher in alternativen Portalen als im Mainstream zu finden.

In Kleinen finden wir das ja auch hier gerade wieder. Geschäftsführer Scharold lässt dieses Portal mit seinen kritischen Fans mit der Begründung auflaufen, dass man „Einfluss auf das operative Geschäft der KGaA“ nehmen würde. Da haben wir doch wieder die klassische Verschwörungstheorie, wie sie allenthalben gegenüber kritischen Geistern geäußert wird. Er wird einfach was behauptet um den Gegenüber mundtot zu machen und selber als die weise Mitte da zu stehen. Dabei ist diese Mitte natürlich keine Mitte, sondern hängt an geschäftlichen Interessen wie das Baby an der Nuckelflasche.

anteater
Leser

Wenn ich am Smartphone schreibe, dann neige ich zu kürzeren und deshalb auch einfacheren Kommentaren…

Bezüglich der Zeitungen, nun, Rückgang der Abonnentenzahlen führt zu Rückgang der Anzeigenerlöse, also ist da weniger Geld für gute, tiefe Recherche. Und ja, man findet guten Journalismus noch, abseits des Mainstream.

Alexander Schlegel
Leser

Du schreibst echt am Smartphone? Das könnte ich nicht. Meine Art von Posts und die Smartphone-Technik passen nicht zusammen … wink

anteater
Leser

Abwechselnd. In langweiligen Meetings kann ich so noch etwas sinnvolles machen wink
Am Rechner ist es natürlich einfacher.

Alexander Schlegel
Leser

Es gibt irgendwann immer im Leben Situationen, wo man sich entscheiden muss: Duck ich mich weg oder gehe ich aufrecht durch die Situation. Wenn er tatsächlich Angst vor Repressalien hat, dann frage ich mich ernsthaft: warum eigentlich? Er steht doch eh bei Ismaik auf der Abschussliste und da wird er auch nicht mehr herausgestrichen werden aller Voraussicht nach. Also, auf was muss er da Rücksicht nehmen? Er kann die Geschichte ja mit dem e.V. bzw. Reisinger kurz durchsprechen und dann frei entscheiden. So aber wirkt das Ganze sehr unglücklich, vor allem seine Erklärung dazu ist absoluter Blödsinn.

Sportfan
Gast
Sportfan

Scharold macht sich lächerlich mehr will ich gar nicht dazu sagen.

Siggi
Leser

Das nenne ich Zurückhaltung! wink

Banana Joe
Leser

Wieso kriegen wir eigentlich immer solche Nullnummern?

tomandcherry
Leser

@Banana Joe

Vielleicht ist der TSV 1860 München ein sog. „Deppenmagnet“, wie Günter Grünwald diesen Begriff dereinst so treffend bezeichnete?

Mein alter Vater, der ebenfalls ein Löwe durch und durch ist, meinte unlängst, dass sich eigentlich nur Sado-Masochisten oder Idi*ten ein Amt/eine Funktion bei 60 antun würden. Normale Leute machen einen weiten Bogen um diesen Verein. wink

BluePowerGiasing
Leser

Der Vergleich von Scharold das LM als (offensichtlich) Gegenpol zu DB24 in der tendenziellen Berichterstattung im Thema Vereinspolitik zu bewerten ist m.E. nach korrekt. Da muss man die Sichtweise von Scharold der „neutral“ sein muss, schon verstehen. Ist aber doch nicht dramatisch, schliesslich bekommt auch db24 keinen Zuschlag dafür.

Kassenwart
Leser

Das stimmt so nicht. DB24 verfügt bereits über eine Akkreditierung der KGaA für Pressearbeit.
Um niemand zu bevorzugen hätte Scharold das FanrDio an das Team des Löwenmagazins vergeben müssen.

So hat er – unüberlegt – Partei für eine Seite ergriffen – Für die DB24!

bobby_new
Gast
bobby_new

Kann man diese beide Punkte miteinander vergleichen?

Das eine ist eine Zulassung als Reporter und das andere eine Zulassung für ein Fan-(Live)-Radio. Ich sehe hier das Äpfel und Birnen Problem. Für den einen ist beides nur Obst, der andere schreibt eine Abhandlung über die Unterschiede.

Es wurde ja bereits angedeutet, dass das LM auch eine Akkreditierung erhalten könnte. Das kannst du ebenfalls beantragen, brauchst nicht mal einen Blog dafür.

bluwe
Leser

Ist die Wahrheit und Realität eine anderer Pol?
Wenn man es tatsächlich mit den Fake-News so aufwiegt, dann soll bitte OG seine exklusive Berichterstattung und Bandenwerbung bitte umgehend einstellen.

Kassenwart
Leser

Auch ein ganz großes Lob von meiner Seite!

Ich finde Euren Einsatz und Elan bemerkenswert. Macht weiter so.

Ein Tipp/Wunsch: Gibt an den Spieltagen den Link/Empfehlung zu den anderen Fanradios. Und vielleicht ist es möglich, quasi ein “virtuelles” Löwenmagazin-Fanradio durch Kooperation mit den bestehenden Fanradios zu erreichen:Vorberichte/Halbzeitinterview/ Bewertung des Spiels nach Abpfiff. Insider-Infos in den Vorberichten würde ja auch die Qualität der anderen Fanradios steigern. Ihr könntet dazu Sendebeiträge liefern bzw als Interviewpartner bereit stehen.

Dann bleibt nächstes Jahr unseren GF kaum eine Wahl als sich der Macht des Faktischen zu beugen: Das Löwenmagazin ist ja dann quasi schon seit einem Jahr auf Sendung…

Loewenfan66
Leser

eine tolle Idee

tomandcherry
Leser

Kommt mir ein bisschen überzogen vor, die Reaktion des GF Scharold gegenüber dem Löwenmagazin und der Idee eines nicht-kommerziellen Fan-Radios.

Vielleicht wurde er von einer gewissen Seite unter Druck gesetzt, weil in den letzten Wochen vor der MV zu häufig Partei für die e.V.-Seite ergriffen wurde?

Jedenfalls hinterlässt die Angelegenheit einen fahlen Nachgeschmack und macht einen weitere Person aus dem KGaA-Umfeld nicht gerade sympathischer.

anteater
Leser

Kann mir auch gut vorstellen, dass er sich schlichtweg nicht in die Nessel setzen wollte, der Herr Scharold. Er ist ja sowieso schon in Herrn Ismaiks Schusslinie.

tomandcherry
Leser

anteater

Wobei man schon anmerken muss, dass sich Scharold mit solchen Entscheidungen und handwerklichen Fehlern, wie der ausführlich diskutierten Fehlkalkulation, sicher keine Fürsprecher für eine zukünftige Vertragsverlängerung schafft.

Bei mir ist er jedenfalls im Ansehen ziemlich nach Unten gerutscht.

anteater
Leser

Ja, mag sein, tomandcherry.

Hab nur versucht, mich in seine Situation zu versetzen und kann aus dieser schon nachvollziehen, dass er da lieber vorsichtig ist. Die Begründung bzw. die Ausformulierung eben dieser, finde ich allerdings so oder so ziemlich daneben. Allerdings befindet er sich ja nun wahrlich in einer Situation, in der jede Entscheidung falsch ist. Lässt er das Fanradio des LM zu, dann schäumen Herr Ismaik und die Freunde der gnadenlosen Überschuldung und Insovenz, lässt er es nicht zu, dann schäumt es auf der eher e.V.-nahen Seite. So gesehen absolut nicht zu beneiden der Mann.

Die Fehlkalkulation wurde ihm allerdings von der eher e.V.-nahen Seite tendenziell nachgesehen und hauptsächlich von den Freunden der sportlichen Kompetenz des Herrn Ismaik ausgeschlachtet. Sicher ist, dass seine Fehleinschätzung uns teuer zu stehen sein könnte, weil der Etat ja dadurch jetzt sinkt. So gesehen müss es mindestens eine scharfe Kritik geben, aber intern.

tomandcherry
Leser

anteater

Dass er „vorsichtig“ agiert, darf man ihm sicher nicht vorwerfen. Ich persönlich finde die Ausdrucksweise nicht angemessen, vor allem, weil es sich nachweislich um nicht-kommerzielle Interessenten handelt, die mit dem Löwenmagazin bereits bewiesen haben, dass sie ein hohes Niveau der Berichterstattung ohne verbalen Sprengstoff schaffen können. Und berechtigte Kritik an dem ein oder anderen Verantwortlichen sollte nach wie vor erlaubt sein.

Egal, ob Herr Scharold das Fan-Radio für gut befindet oder nicht, wir Fans wissen wo wir unsere Informationen rund um die Münchner Löwen bekommen können – bei Arik Steen und seiner engagierten Truppe!

Tami Tes
Redakteur

„Und berechtigte Kritik an dem ein oder anderen Verantwortlichen sollte nach wie vor erlaubt sein.“

Also wenn das ein Problem sein sollte, dann ist dies mehr als traurig! Wir sind keine Journalisten, die kostenlos ins Stadion kommen und sich da die Bäuche umsonst vollstopfen dürfen. Wir sind Fans (oder eben Kunden) von 1860. Zahlen teuer für die Dauerkarte, fahren zu den Auswärtsspielen, kaufen ggf im Fanshop, sind Mitglieder im Verein etc. Spricht lassen viel Geld und private Zeit für 1860! Ich finde, wenn jemand Kritik äußern darf – egal in welche Richtung und egal an welcher Person – dann sind das die zahlenden Fans. Und dann müssen die Personen damit auch leben. Das tun andere auch, egal ob im Sport, Politik oder wo auch immer.

anteater
Leser

Da sind wir uns einig, tomandcherry .

tomandcherry
Leser

Das freut mich, anteater. wink

Baum
Leser

Nochmals vielen Dank an das Löwenmagazin-Team für eure Arbeit.
Eine Frage: wäre es in diesem Fall nicht auch sinnvoll neben dem Fanbetreuer auch das Präsidium des Vereins anzuschreiben und um Hilfe zu bitten? Was Scharold hier macht wird wohl kein Mitglied oder Fan verstehen, oder sehe ich das falsch?

Siggi
Leser

Die Ablehnung von Herrn Scharold ist für mich nicht nachvollziehbar und dass er jetzt auch noch das Löwenmagazin mit dem Blog von Griss vergleicht, zeigt dass der Mann scheinbar überhaupt keine Ahnung hat, was hier oder dort geschrieben wird. Das ist einfach nur dumm und frech! Pardon, aber anders kann und will ich das nicht bezeichnen.
Hinzu kommt, dass es bald so klingt, als wären Vereinsmitglieder bei der KGaA nicht willkommen? Wenn das so ist, kann der e.V. ja seine Anteile komplett abgeben und wir haben dann eine TSV 1860 München FA auf der einen und einen TSV 1860 München KGaA auf der anderen Seite. Dann fangen wir mit der Dritten neu an und die anderen können dann zu den Spielen der KGaA neben dem Löwenkäfig gehen.
(Ich weiss, dass ich Unsinn schreibe, aber ich habe eine Stinkwut.)

Stefan87
Leser

So unsinnig find ich das gar nicht. Ich hab mich schon oft gefragt, was wäre, wenn wir das „Prinzip Austria Salzburg“ gehen würden.

blue planet
Gast
blue planet

Euer Motto „von Fans für Fans“ finde ich besonders attraktiv. Gerade weil ihr selbst mit Herzblut dabei seid, macht das den positiven Unterschied zu den üblichen kommerziellen Berichten für mich aus.