Bereits vergangenen Monat hatte sich Oberbürgermeister Dieter Reiter gebenüber München TV im Stadtgespräch über das Grünwalder Straße geäußert. Zum Thema wird es erst jetzt. Es sorgt für unterschiedliche Reaktionen. Ein Kommentar zu Reiters Aussagen.

“Ich als bekennender Bayern Fan”, so fängt der Oberbürgermeister Dieter Reiter einen Satz an. Das wirkt mehr als überheblich. Gerade so, als würde er sich als Bayern-Fan herablassen, sich auch mit Sechzger-Themen zu beschäftigen. Das ist keineswegs die bürgernahe SPD, die man erwartet. Prinzipiell finde ich es ja sympathisch, wenn jemand auch beim Fansein authentisch ist. Doch in dem Fall wirkt es deplaziert. Im Stadtgespräch mit München TV gibt Reiter beim Thema auch sonst keine gute Figur ab. Vor allem inhaltlich, wenn man Hintergründe kennt.

Übrigens ist es keine Reaktion auf den Artikel der Süddeutschen Zeitung, der am Freitag erschien. Dieser Eindruck wurde erweckt, weil die Aussagen heute thematisiert wurden. Das Gespräch fand bereits am 26. Oktober statt.

Bis heute gibt es keine Beschlussvorlage für den Umbau des Grünwalder Stadions. Die Referate schieben sich gegenseitig die Schuld zu. “Da derzeit dem Bewertungsamt nicht alle für eine Bewertung benötigten Unterlagen vorliegen, kann derzeit die Bewertung nicht abgeschlossen werden”, so die Stellungnahme des Bewertungsamtes am 6. Oktober. Die TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA lässt am gleichen Tag dem Löwenmagazin ausrichten, dass keine Unterlagen mehr fehlen und das Referat für Bildung und Sport am 5. Oktober sich “bei allen Vereinen für die Zuarbeit bedankt und mitgeteilt” hat, dass der Ball “exklusiv beim Bewertungsamt liegt”.

Deshalb verwundert es, dass Oberbürgermeister Dieter Reiter vor gut zwei Wochen im Stadtgespräch von München TV behauptet: Die Beschlussvorlagen seien längst fertig. Mann könne sich allerdings noch nicht auf die Miete einigen. Das ist deshalb verwirrend, weil die Geschäftsführung der Löwen stets betonte, man müsse die Umbauvarianten inklusive der jeweils ausgerechneten Miete haben, um überhaupt eine Entscheidung treffen zu können. Die Umbauvarianten inklusive Miete wurden bislang überhaupt noch nicht vorgelegt. Das bestätigt übrigens 1860-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer heute der Süddeutschen Zeitung. Das wirft die Frage auf, ob Reiter überhaupt weiß, was in seinen Referaten im Hinblick auf das Grünwalder Stadion passiert. Denn auch die Antworten, die wir bislang von den Pressestellen bekommen haben, lassen keinen anderen Schluß zu: es gab noch keine Grundlage für Gespräche. Weil das Bewertungsamt bislang für die Umbauvarianten noch keine mögliche Miete erarbeitet hat. Oder lügt der TSV 1860 München und sind gleichzeitig die Aussagen der Referate falsch? Das würde im Übrigen die Stadt München nicht besser dastehen lassen.

Den schwarzen Peter will er sich nicht zuschieben lassen, so Reiter. Es gäbe jedoch verschiedene Strömungen bei den Löwen. Die einen wollen dies, die anderen das. Er beruft sich nicht auf Verhandlungen mit Verantwortlichen, sondern unter Anderem auf das was in Online-Nachrichten stehen würde. Herzlichen Glückwunsch, kann man da nur sagen, wenn selbst der Oberbürgermeister seine Meinungsbilder aus diversen Internetblasen holt, statt sich auf das zu konzentrieren, was gewählte Vertreter des Vereins sagen. Gewählte Verteter! Ein Oberbürgermeister will doch auch nicht, dass man durchs Rathaus spaziert und einzelne Schreibkräfte nach den Plänen der Landeshauptstadt fragt.

Reiter hätte gerne mal eine klare Aussage des TSV 1860 München. Das erinnert mich an seine Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl. Die sagte genau das bereits fast identisch im März 2021. Man benötige ein klares Bekenntnis von den Löwen. Als wir sie darauf angesprochen haben, dass hierzu erst Fakten geschaffen werden müssen und dass die Führung des TSV 1860 wissen muss, was sie bekommt und was sie zahlen muss, da gab sie uns Recht. Und versprach, dass die Löwen im April entsprechende Unterlagen bekommen würden. Bekamen sie nicht. Übrigens bis heute nicht. Was erwartet denn der Oberbürgermeister von den Löwen? Das sie einen Schnellschuß machen, wie einst bei der Allianz Arena? Lippenbekenntnisse ohne den Preis und die Leistung zu kennen? Nun, das wird so einfach nicht funktionieren. Nicht mit den Löwen im Jahr 2021. Mittlerweile denkt man bei den Sechzgern genau nach, wägt ab und trifft Entscheidungen abhängig vom wirtschaftlichen Nutzen. Lippenbekenntnisse gibt es nicht. Das sollte der Oberbürgermeister dankbar annehmen. Statt vom hohen roten Roß herunterzupredigen und den politischen Sittenprediger zu spielen.

Weiterführende Informationen

Süddeutsche Zeitung vom 8. November 2021: Dieter Reiter will den Schwarzen Peter nicht

Das Stadtgespräch mit Dieter Reiter

vom 28.10.2021

Unsere Berichterstattung zum Thema

05.11.2021 Thema in der Süddeutschen Zeitung: das Grünwalder Stadion und die Problemfelder

20.10.2021 TSV 1860 München: Präsident Reisinger fordert Fakten zur Miete des Grünwalder Stadions

18.10.2021 Ausbau und Ertüchtigung des Grünwalder Stadions? Die Fragen aus der CSU-Fraktion München

18.10.2021 Umbau Grünwalder Stadion: Münchner CSU will Antworten zur fehlenden Beschlussvorlage

06.10.2021 Umbau des Grünwalder Stadions: Stadt München zeigt sich zufrieden bei Zuarbeit der Mieter

06.10.2021 Umbau des Grünwalder Stadions? Auch dem Bewertungsamt fehlen Unterlagen

24.09.2021 Umbau des Grünwalder Stadions? Es fehlen noch Unterlagen aus den Fachreferaten

30.09.2021 Für Umbaupläne des Stadions fehlen Unterlagen: Faninitiative reagiert mit Unverständnis

29.09.2021 Umbau des Grünwalder Stadions – wohl auch Anfang Oktober 2021 kein Thema im Stadtrat…

06.09.2021 Auch im September steht das Grünwalder Stadion nicht auf der Agenda des Stadtrates

18.08.2021 Verena Dietl und Roland Hefter – „Auf an Ratsch“ im Grünwalder Stadion

05.07.2021 Beschlussvorlage für Umbau Grünwalder Stadion – weiterhin kein Thema im Stadtrat?

08.06.2021 Münchner Stadtrat tagt – ohne Thema „Umbau des städtischen Stadions an der Grünwalder Straße“

01.04.2021 Umbau des Grünwalder Stadions: Doch keine Beschlussvorlage im April?

17.02.2021 Grünwalder Stadion – so geht es mit den Umbauplänen weiter

26.11.2020 Am Mittwoch im Stadtrat München: Ergebnis des Vorbescheidverfahrens für Umbau Grünwalder Stadion

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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andi
andi(@andi)
Leser
20 Tage her

auch wenn im sechzger.de-Podcast @arik der Vorschlag dass 1860 selber aktiver werden muss als “quatsch” beschrieben wurde zeigt mir doch diese Diskussionen, dass es wichtig ist dass 1860 selbst ein Konzept erarbeitet. Denn, der Stadt ist es ja quasi wurscht was da umgesetzt wird, die geben zur Not 70 Mio. wenn 60 sich langfristig im GWS sieht und entsprechende Miete bezahlt.

Also, warum nicht ein eigenes Konzept erarbeiten und der Stadt vorstellen. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, warum es nicht möglich sein sollte die Kapazität auf über 18.000 zu erhöhen. Mit 70 Mio. kannst du ja fast einen Neubau ins Auge fassen (Infrastruktur ist ja schon vorhanden).
Von daher nochmal mein Vorschlag:

  • eigenen Gutachter und Architekten beauftragen (Gut-Achter arbeiten ja nach den Zielen des Auftraggebers. D.h. wenn ich den beauftrage ein Konzept zu erarbeiten für 25.000, wird er es machen)
  • Der Stadt kommunizieren, dass man sich langfristig im GWS sieht, aber eben nicht mit 18.000.
  • während des Umbaus in Unterhaching oder im Oly spielen
  • aber eben auch ganz klar kommunizieren dass man sich eben nicht langfristig im Oly sieht, sondern im GWS, aber eben nicht bei 18.000

Die Behörden und deren Auftragnehmer wirst du aus meiner Erfahrung nicht dahin bekommen, wo du es haben willst, ohne selbst aktiv zu werden.

nofan
nofan (@guest_61849)
Gast
Reply to  Andi
20 Tage her

Guter Vorschlag,
Nur ist ein Bau-Ingenieur Mitglied des Verwaltungsrates und Juristen gehören auch diesem Gremium an. Wenn das, was die Stadt vorgelegt hat, keine Substanz hätte, wäre von dieser Seite Widerspruch gekommen.

Ihr Vorschlag entspricht dem, was bei Fußballfans nicht selten anzutreffen ist: Grenzen, Gesetze, Rahmenbedingungen, begrenzte Finanzmittel etc. werden einfach ignoriert. Nach dem Motto: Geht nicht gibts nicht

Akzeptieren Sie doch bitte einfach, dass nur ein Umbau mit einer max. Kapazität von 18.000 Zuschauer möglich ist. Punkt! Alles andere sind Wunschträume

Und was bitte schön soll eine entsprechende Miete sein? Wenn die Stadt es wohlwollend rechnet, müssten die 70 Mio. spätestens in 20 Jahren ausgeglichen sein. Das würde bedeuten, dass die aktuelle Miete von 350 TEUR auf 3.500 TEUR explodiert. Hinzu kommen noch Zinsen und die laufenden Kosten. Die Kostenexplosion würde 1860 ebenso wenig einnehmen wie seinerzeit die Ausgaben für die AA

reinhard-friedl
reinhard-friedl(@reinhardfriedl)
Bekannter Leser
21 Tage her

https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/seit-tagen-kein-durchkommen-corona-hotline-der-stadt-ueberlastet-art-769441

Auch hier zieht sich Reiter aus der Verantwortung und sucht andere Schuldige für das Versagen der gesamten Stadtverwaltung.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
21 Tage her

 Reinhard Friedl
 Arik

Es wäre schön, wenn zu dieser Diskussion Fakten zu den aktuellen Mietkonditionen und den, die für die AA-Arena aufzubringen waren, vorgelegt würden.

Laut dem Jahresabschluss 2018/19, (veröffentlicht unter https://www.unternehmensregister.de/ureg/result.html;jsessionid=D43850CDC4526BC1556510ED6DA520F3.web04-1?submitaction=showDocument&id=26514650 )

wurden an Umsatzerlösen aus dem Spielbetrieb 3.531 (TEUR) eingenommen wurden. Dem standen laut Geschäftsführer Scharold insgesamt Stadionkosten von 1,5 Mio. € gegenüber ( https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-finanzgeschaeftsfuehrer-michael-scharold-ueber-kosten-kader-und-erhoehte-kartenpreise-zr-12316694.html)

Mithin verbleiben aktuell rd. 2 Mio. € Überschuss aus dem Spielbetrieb, die zur Finanzierung anderer Kosten genutzt werden können. Wie bei diesen Zahlen behauptet werden kann, das GWS würde 1860 in den Ruin führen, erschließt sich erst einmal nicht.

Während der letzten Jahre in der AA konnten im Jahresdurchschnitt ca. 4,6 Mio. € an Umsatzerlösen aus dem Spielbetrieb generiert werden. Wenn ich richtig informiert bin, mussten an Mieten an den FCB rd. 2 Mio. € p.a. gezahlt werden sowie ca. 3 Mio. € Cateringgebühren. Daneben sollen anfangs auch noch 2 Mio. € für die Einräumung von Werbemöglichkeiten angefallen sein. Damit wären die Spiele in der AA ein Millionengrab gewesen.

Wer kann hierzu weitere Informationen liefern?

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  nofan
21 Tage her

Man musste auch die Business Seats bezahlen, egal ob verkauft oder nicht. Allein damit machte man 2,8 Mio miese pro Saison. Muss mal nach Quellen schauen

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  Bine1860
21 Tage her

hmm finde den Artikel nimmer den ich im Kopf habe, nur

Rück- und Ausblick: Die Finanzen des TSV 1860 München

und
https://www.wochenanzeiger.de/article/83249.html

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Bine1860
21 Tage her

 Bine1860

Vielen Dank für den Hinweis.

Was hier zum Ausdruck kommt, dass 1860 aktuell im GWS pro Jahr einen Überschuss (nicht zu verwechseln mit Einnahmen/Erlösen) von ca. 2 Mio. € aus dem Spielbetrieb erzielt.

Hingegen belegen die Berichte, dass die Kündigung des AA-Nutzungsvertrages mit dem FCB unerlässlich war, denn bestenfalls waren die Kosten für die AA nicht höher als die Erlöse. Was haben die in der AA erzielten ca. 4,6 Mio. € erbracht, die in der 2. BL generiert wurden, wenn sich die Kosten auf mehr als 5 Mio. € belaufen.

Und da bisher niemand auch nur ansatzweise glaubwürdig belegt hat, dass 1860 mit einem anderen Stadion höhere Überschüsse als die jetzt erzielten 2 Mio. € verdienen wird, ist die ganze Diskussion doch eher eine Luftnummer.

Auch wenn das GWS in die Jahre gekommen ist und etwas frische Farbe bräuchte, die TSV KGaA erzielt vermutlich mit dem sanierungsbedüftigen GWS höhere Überschüsse als sie ansonsten jemals vereinnahmen könnte. Ein Umzug ins Oly, AA oder wo auch sonst noch immer hin, als Ausnahme vielleicht der Sportpark in UH, dürfte für 1860 wieder mit unkalkulierbaren Risiken verbunden sein.

reinhard-friedl
reinhard-friedl(@reinhardfriedl)
Bekannter Leser
Reply to  nofan
21 Tage her

Die Löwen und die Allianz Arena – Leserbrief von Reinhard Friedl

Im fünftletzten Absatz sind im obigen Leserbrief einige Zahlen zum Stadionüberlassungsvertrag für die Allianz Arena von mir zusammengefasst. 10 % der Zuschauereinnahmen (mindestens 10.000 € pro Spiel) plus 3 Mio € für Essen (das nur zu geringem Teil benötigt wurde) und weitere 2 Mio € für die Werbefreiheit im Stadion und Business- und Sponsoren-Seats. Laufzeit des Vertrages war bis 30.6.2025.
Kein Ertrag aus dem Logenverkauf, obwohl die Logenbesitzer zu den Spielen diese für sich und ihre Kunden nutzen konnten. Auch keine Kartenerlöse für diese Logennutzer.

nofan
nofan(@nofan)
Leser
Reply to  Reinhard Friedl
21 Tage her

 Reinhard Friedl

Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

Ist es Ihnen möglich zu erklären, wieso AA-Fetischisten gerade wieder verlauten lassen, der Auszug aus der AA sei ein Fehler gewesen und habe 1860 geschadet?

dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  Arik
20 Tage her

👍👍

reinhard-friedl
reinhard-friedl(@reinhardfriedl)
Bekannter Leser
Reply to  nofan
21 Tage her

Das Freikartenangebot inkl. freier Speis und Trank war halt in der AA sehr groß, da das Essen ja vom Verein bezahlt werden musste, ob entsprechende VIP Tickets verkauft wurden oder nicht.

Last edited 21 Tage her by Reinhard Friedl
dennis312
dennis312(@dennis312)
Leser
Reply to  nofan
20 Tage her

Ich glaube es gibt keine AA fetischisten, sondern Befürworter. Genauso gut, wie es auch einige Neubau Befürworter oder Umbau GWS Befürworter gibt. Jeder hat halt eine andere Meinung, was 1860 sportlich und auch wirtschaftlich am Besten tut. Gibt ja eine Meinungsfreiheit in D.

juergen
juergen(@jr1860)
Bekannter Leser
Reply to  Dennis312
20 Tage her

ich leg schon wert darauf als Ruinenanbeter geadelt zu sein 😉

nofan
nofan (@guest_61850)
Gast
Reply to  jürgen
20 Tage her

Ist das Oly mit einem Sanierungsbedarf von mehr als 100 Mio. nicht die weit größere (Betontempel-) Ruine?

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  nofan
21 Tage her
drew60
drew60 (@guest_61817)
Gast
Reply to  Bine1860
21 Tage her

Ein Posten der immer vergessen wird sind die Kosten für Ordner die angefallen sind in der Arena.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
21 Tage her

Hatte RR nicht zuletzt gesagt, er warte auf eine Kostenkalkulation seitens der Stadt um die Kosten ermitteln zu können? Warum kommt Reiter jetzt so um die Ecke?

serkan
serkan(@serkan)
Leser
Reply to  tsvmarc
21 Tage her

Pfeifer betont, Reiter habe “einen vertrauensvollen und festen Ansprechpartner, von dem er stets klare Aussagen bekommen wird”: die Geschäftsführung der KGaA. Leider habe “in den letzten 16 Monaten” mit ihm persönlich kein weiteres Treffen stattgefunden: “Über partnerschaftliche Gespräche würden wir uns sehr freuen.” (Quelle: SZ von heute https://www.sueddeutsche.de/sport/1860-gruenwalder-stadion-reiter-1.5459460)

Reisinger am 15.4.2021: “Ein öffentliches Bekenntnis des TSV 1860 München zum Standort Giesing gibt es längst. Wir haben seit dem Sommer 2017 immer wieder betont, wie wichtig das Grünwalder Stadion für uns als Verein ist – kulturell und sportlich. Das ist ein ganz klares politisches Signal. Was es nicht gibt, ist eine formelle Erklärung. Die kann es aber auch nicht geben, solange nicht klar ist, was wann wie und in welchem Umfang umgebaut werden soll, welche Nutzungs- und wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeiten sich für die Profi-Fußballgesellschaft daraus ergeben und wie hoch die künftige Miete sein wird. (Quelle: https://www.wochenanzeiger.de/article/236461.html)

Klingt für mich alles glaubhafter als Reiters Darstellung.

Last edited 21 Tage her by Serkan
tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Serkan
21 Tage her

Für mich auch

alexander-schlegel
alexander-schlegel(@a-schlegel)
Leser
21 Tage her

Vor allem die Aussage, dass er nicht wisse, mit welchem 1860 er es im Einzelfall zu tun habe, ist wirklich ganz, ganz billige Polemik. Er hat für das Grünwalder-Stadion einen Mieter und der steht im Mietvertrag. Und mit dem verhandelt die Stadt und nicht mit 582 Stammtischen rund um Sechzig.

Was sich Politiker immer wieder für lächerliche Aussagen erlauben, das ist schon ungeheuerlich.

siggi
siggi(@gscheiderl)
Leser
Reply to  Alexander Schlegel
21 Tage her

Entweder er hat sich damit ein Eigentor geschossen oder das Wahlvolk ist mittlerweile dermaßen verdummt, dass es selbst so etwas nicht mehr überreißt.

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Alexander Schlegel
21 Tage her

Genau!!! Herr Reiter zieht seine Meimungen wahrscheinlich aus Internetdiskussionen u.-kommentaren wie Dumpfbacken 24…u. sieht wohl dort seine Verhandlungspartner, anstatt in der e.V.-u. KGaA-Führung??? Wie unseriös, unprofessionell, billig, frech, beleidigend, dreist, heuchlerisch u. zum Teil völlig falsch ist das denn, was dieser Dampfplauderer da von sich gibt??? Wahrscheinlich will er wiedermal von seiner eigenen Unfähigkeit, Unwilligkeit u. Nachlässigkeit speziell beim Sechzgerumbau ablenken u. sich herausreden u. uns Sechzgern die Schuld für das bisherige Scheitern, den schwarzen Peter(Dieter😁😖👎) zuschieben u. uns zum Buhmann machen!??? Herr Reiter, sie sind eine Schande für München, für die Politiker…u. für die SPD!!! Bei Herrn Reiter wird mir einfach nur schlecht u. übel!!!

Ein Gedanke noch, wahrscheinlich nimmt er uns nebenbei, dass er uns als Roter sowieso nicht leiden kann, auch besonders übel u. ärgert sich, dass Günther Gorenzel sich mit Politikern auch anderer Parteien des Stadtrates zu einem Sechzgerstammtisch getroffen hat u./o., vielleicht auch andere von unserer e.V.-/KGaA-Führung im Austausch u. Kontakt mit blauen/interessierten u. uns sympathisierenden Stadtpolitikern stehen u. sich Sechzger Stadtparlamentarier u. Sechzigsympathisanten in der Stadt sich von sich aus zu diesem blauen Stammtisch zusammenfinden u. wittert da Opppsition gegen sich, anstatt selbst dazuzukommen u. selbst tatkräftig mit anzupacken, damit was schnellstens vorwärtsgeht??? Aber dazu hat Dieter Reiter ganz offensichtlich kein Interesse bzw. stellt sich einem schnelleren Fortschritt bei dem Sechzgerumbau auch noch behindernd u. erschwerend entgegen!?!?!? Das ist einfach sooo mies Herr Reiter!!!👎👎👎😖😡

1860-forever
1860-forever(@1860forever)
Leser
21 Tage her

Ist der OB tatsächlich solch eine verlogene rote Socke? Oder weiss bei der Stadt die Linke nicht was die Rechte tut?

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  1860 forever
21 Tage her

oder beides?

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
21 Tage her

+Filz, Faulheit, Bürokratiechaos, kein/zuwenig Personal, Inkompetenz…+keine Lust u. kein Interesse…!?

serkan
serkan(@serkan)
Leser
21 Tage her

Die Taktik des OB ist sehr leicht zu durchschauen. Ihn ärgert die Anfrage der CSU im Stadtrat und die von ihr in den Raum gestellte Vermutung, er hätte mit dem Stadion nur Wahlkampftheater betrieben, gewaltig. Jetzt versucht er mit dem Arsch an die Wand zu kommen.

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Serkan
21 Tage her

…u. sich auf unsere Kosten zu verstecken u. reinzuwaschen, übel dieser rote Reiter!!!👎😡😖

blaublut
blaublut(@blaublut)
Leser
21 Tage her

In Wortwahl, Tonfall und Inhalt absolut daneben, dieser OB. Eigentlich ist es ein Skandal, wie er den TSV 1860 da hinstellt. Respekt, Arik, dass Du im Kommentar so sachlich bleibst. Gott sei dank sind Vorstand und KGaA inzwischen seriös und mit ruhiger Hand geführt und lassen sich nicht hinreißen vorschnell Aussagen zu tätigen. Es ist nämlich genau anders herum, wie vom OB dargestellt. Die Stadt ist nicht in der Lage oder willens, das komplexe Projekt vernünftig auf die Beine zu stellen.

drew60
drew60 (@guest_61752)
Gast
21 Tage her

Ich denke Herr Reiter möchte jetzt 1860 den schwarzen Peter zu schieben um seine Ämter zu schützen die in meinen Augen versagt haben. Der Verein wartet auf Papiere/Ergebnisse um die Miete zu kalkulieren , aber Herr Reiter sagt aber das man auf 1860 wartet was sie jetzt nun wirklich wollen und beruft sich auf Kommentare im Internet und das Ismaik vor Jahren ein Stadion bauen wollte in einer ganz anderen Situation wo wir jetzt sind . Das wirft mehr fragen an die Stadt auf als bei den Verantwortlichen bei 1860 Herr Reiter.

hheinz
hheinz(@hheinz)
Leser
21 Tage her

Wie kann denn eine Miete dessen Höhe angeblich noch gar nicht bekannt ist zu teuer sein?

lustiger_hans
lustiger_hans (@guest_61748)
Gast
21 Tage her

Das klingt wie eine Langversion von: Reiter lügt.

Andererseits finde ich die Daten im Artikel auch etwas widersprüchlich.

60 hat im April 2021 Unterlagen angefordert, die zur Bewertung zwingend notwendig sind (die waren angeblich von Dietl versprochen). Diese sind angeblich noch immer nicht da. Man hat aber angeblich am 06. Oktober 2021 Unterlagen abgegeben. Was denn nun?

Die Tatsache, dass die Verwaltung der Stadt München eher eine Provinzposse ist, ist ja eh allgemein bekannt, da brauch ich keine Stadiondiskussion dafür……

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  lustiger_hans
21 Tage her

Man hat das abgegeben was gefordert war und wartet auf die Ergebnisse wie Miethöhe etc um sich dann endgültig zu entscheiden.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
21 Tage her

Laut Aussage vom Reiter ja wohl nicht…..

bine1860
bine1860(@bine1860)
Redakteur
Reply to  tsvmarc
21 Tage her

Darum geht’s ja gerade, die Referate der Stadt haben schon bestätigt, dass 60 alles fristgerecht eingereicht hat und Reiter sagt jetzt, haben sie nicht. Also weiß er entweder nicht, was in seinen Referaten vor sich geht oder er lügt, oder beides.

tsvmarc
tsvmarc(@tsvmarc)
Bekannter Leser
Reply to  Bine1860
21 Tage her

Er lügt und weiß nicht was vor sich geht.

siggi
siggi(@gscheiderl)
Leser
Reply to  tsvmarc
21 Tage her

 😂 

Snoopy.
Snoopy.(@snoopy)
Redakteur
21 Tage her

“Diesen Umbau wollen nur die Sechzger” (also Teile von den Sechzgern) sagt Reiter in der SZ mit der Begründung, dass der FCB eh nicht aufsteigen kann und Türkcücü bräuchte keine Erhöhung der Zuschauerzahlen.

Ich bin verwirrt. Ich dachte immer, es geht nicht nur um die Erhöhung der Zuschauerzahlen sondern darum, dass dieses Stadion für die 2. Liga tauglich gemacht wird, es die Zulassung dafür bekommt. Gut, da fällt der FCB mit seiner zweiten Mannschaft durch das Raster, aber Türkcücü hat ja doch sehr ambitionierte Pläne (Träume), was seine Zukunft betrifft. Kann man ja in dem Hochglanzprospekt für eventuelle Aktionäre lesen. Aber damit fallen die wohl auch durch das Raster, wo immer sie auch spielen wollen. Das Olympia-Stadion ist genauso wenig tauglich für höheren Liegen als das Grünwalder, von daher wäre es ja wohl kompletter Usus, wenn man beide Stadien entsprechend umbauen würde, was beim Olympia-Stadion wohl noch schwerer und teurer sein dürfte.

Vom TSV kommt die Aussage, dass nichts vorliegt, was man als Grundlage für Gespräche bezeichnen kann, der OB sieht das anders, es konnte die fertige Beschlussvorlage nicht eingebracht werden, weil man sich nicht mit der Miete einigen konnte. Ist wohl dann auf dem Postweg verloren gegangen oder man hat es vor lauter Eifer vergessen, zur Post zu bringen. So bekommt man doch ein wenig den Eindruck, dass der OB seinen Laden nicht ganz im Griff hat. Oder als bekennender FCB Fan dieses Thema eher distanziert betrachtet.

Wie Pfeifer sagt: es gibt einen Ansprechpartner, aber wenn man in den letzten 16 Monaten keine Zeit hatte, diesen Partner anzusprechen wird es halt doch nicht einfacher. Nun ja, ist zwar eine Spekulation, aber: wenn der große Rote aus der Nachbarstraße irgendetwas haben wollen würde, dann würden man sich in den letzten 16 Monaten 64 Mal getroffen haben und schon in der Umsetzung sein. Mit dem Campus des FCB ging es ja auch sehr schnell. Man könnte auch auf die Idee kommen, dass dieses Thema mit dem Sechzger-Stadion bewusst hinaus gezögert wird. Lobbyismus auf kommunaler Ebene.

C. T.
C. T. (@guest_61738)
Gast
21 Tage her

Bitte lediglich das “seit”🙈 im vorletzten Satz korrigieren. Sonst inhaltlich absolut korrekt. 🙏🦁✌️

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
21 Tage her

 Arik , was habe ich Dir/Euch gesagt??? Ein übelst falscher Fuffzger u. Heißluftballonaufpuster ist dieser Genosse Dieter Reiter in meinen Augen!!! Den u. sein Interesse für das Sechzger können wir getrost vergessen!!! Arrogant u. überheblich bis sonstwohin, dieser rote König von München, wenn es um die Wahlen geht, kommt er mit großen Sechzgerluftballons in Giesing um die Ecke u. danach ist der mit allen möglichen u. unmöglichen Ausreden zu dem Thema nichtsentscheidend u. 0-voranbringend auf ewig abgetaucht u. verschwunden u. wenn er dann schon mal aus der Versenkung auftaucht, schwurbelt der was von Bähfan u. das wir Sechzger selbst dran Schuld wären, dass sich nichts vorwärts bewegt beim Sechzgerumbau. Unbeschreibliche Dreistigkeit u. Frechheit von diesem Herrn u. äußerst empörend, was dieses ****(Selbstzensur, ich denk mir meinen Teil, wie das jeder andere auch machen kann)…dieser Mensch so von sich gibt. Ich muss mich jetzt sehr zusammennehmen, damit ich jetzt nicht ausflippe u. hier nicht ausufernd beleidigend werde. Wenn wir heute einen OBM Christian Ude hätten, wäre so ein empörender Vorgang sicher nicht passiert, sondern es wäre bestimmt gut vorangegangen!? Zum Herrn Reiter braucht man bezüglich 60 u. Sechzger wohl nichts weiter mehr zu sagen, Diskussion überflüssig!!! Danke Herr Reiter für nichts als heiße Luft!!! Mit Reiter sind wir beim Sechzgerumbau höchstwahrscheinlich in einer Dauersackgasse, Reiter ist der Bremsklotz in Person!!!
Frage mich wirklich wer u. welche superschlauen Bürgermassen diese Luftpumpe überhaupt wählt/en???

Last edited 21 Tage her by Chemieloewe
aymen1860
aymen1860(@aymen1860)
Leser
Reply to  Chemieloewe
21 Tage her

Da bin ich ganz bei Dir. Hab gerade nochmal nachgelesen, der wurde ja erst im März 2020 gewählt, bleibt uns also noch länger erhalten  😨 .

chemieloewe
chemieloewe(@chemieloewe)
Bekannter Leser
Reply to  Aymen1860
21 Tage her

Ja, leider, so ist es, oh mein Gott, womit haben wir das u. den verdient!???😖😡🙄