Rainer Koch, Vize-Präsident des Deutschen Fußballverbandes und Präsident des Bayerischen Fußballverbandes unterstützt auf Facebook die Forderungen des hessischen Innenministers Peter Beuth (CDU), den Einsatz von Pyrotechnik mit Haftstrafen zu ahnden. „Wer im Stadion zündelt, geht in den Knast“, so die Forderung des CDU-Politikers.

Pyrotechnik wird als Ordnungswidrigkeit geahndet. Die Länder Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen haben eigene Sprengstoffgesetze. Für alle anderen Bundesländer gilt das Bundessprengstoffgesetz.

Rainer Koch gilt als Hardliner, was Verbandsstrafen auch gegenüber den Vereinen angeht.

Rainer Koch auf Facebook

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tomandcherry
Leser

Kann den beiden Kommentaren von Serkan und Landshuter Löwe nur zustimmen.

Obwohl ich garantiert kein Fan von Pyro im Stadion bin, empfinde ich die Diskussionen darüber wie und wann man welche Strafen gegen die Verursacher aussprechen sollte, mittlerweile als unsachlich und populistisch.

Und ganz offen gestanden: Solange Kinderschänder aus kirchlichen Ämtern und Einrichtungen teilweise jahrzehntelang ungestraft in Freiheit herumlaufen dürfen, brauchen wir keine Szenarien über Gefängnisstrafen (!) für Pyro Abbrennen in einem deutschen Fußballstadion.

Da gibt‘s z. Zt. wesentlich dringendere Probleme anzupacken.

Landshuter Löwe
Leser

Die Politiker sollen sich mal um die wirklich wichtigen Probleme in diesem Land kümmern.
– Altersarmut
– Wohnungsnot / bezahlbarer Wohnraum
– Finanznot in den Schulen
– Dieselskandal / Umwelt
-u.a.

Sich so zu äußern ist nur Masche, um von eigenem Unvermögen abzulenken. Und der Tatsache, dass den Wirtschaftsbossen mal wieder in den Arsch gekrochen wird.

M. k. d. a.

ELIL

Serkan
Leser

Vorstellen kann man sich vieles. Der eine kann sich Gefängnisstrafen für Pyrotechnik vorstellen, andere wiederum können sich Gefängnisstrafen für korrupte Funktionäre vorstellen. Die Gedanken sind in der Hinsicht frei.