Der Gemeinderat Unterhaching hat einem Verkauf des Stadions „Alpenbauer Sportpark“ an die Spielvereinigung Unterhaching zugestimmt. Für 3,3 Millionen Euro übernimmt Schwabls Klub die Spielstätte.

Die Spielvereinigung Unterhaching hat ihr eigenes Stadion. 3,3 Millionen Euro kostet der Alpenbauer Sportpark. Damit ist es allerdings noch nicht getan. Die Rathausverwaltung geht von weiteren Investitionen in Millionenhöhe aus. Der Grund, warum der Gemeinderat einem Verkauf zugestimmt hat. Nur die Gemeinderatsmitglieder der Grünen waren gegen einen Verkauf der Spielstätte.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Serkan
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Serkan (@serkan)
23 Tage her

Liest sich für mich schwer nach einem Millionengrab, das die SpVgg sich kauft. Klar kann man vielleicht beim Ausbau irgend einen Bürokomplex an die Tribüne anlehnen und gleich mit hochziehen und damit Mieteinnahmen generieren. Keine Ahnung wie der Bebauungsplan ist. Irgend ein Baumogul wird das schon in die Hände nehmen und den Ausbau vorstrecken. Aber reichen 2.500 Zuschauer im Schnitt, um ein Stadion dieser Größenordnung renditeträchtig zu betreiben? Logengedöns hin oder her. Lass es bei einem Aufstieg 5.000 Leute werden und wenn Sechzig oder Dynamo kommen auch mal voll sein. Das reicht doch nicht? Aachen hat 2009 das neue Tivoli eingeweiht und 2012 Insolvenz angemeldet. Die hohen laufenden Kosten haben die Alemannia erdrückt.

Last edited 23 Tage her by Serkan
BruckbergerLoewe
Leser
BruckbergerLoewe (@bruckbergerloewe)
23 Tage her

Soweit ich weiss wurde die marode Osttribüe nur notsaniert, eine Komplettsanierung steht noch aus.Ausserdem würde man für die 2.Liga noch eine Komplettüberdachung und eine Verstärkung der Lichtanlage benötigen.
Das kostet alles zusammen ja noch ein hübsches Sümmchen.
…da kommen dann wohl wieder die Aktionäre oder der Mäzen ins Spiel …

Cascarino
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Cascarino (@cascarino)
24 Tage her

Einfache Fragen, wo bekommt Unterhaching, neben der Finanzierung der kommenden Saison (!), das Geld für den Kauf her ?
Hat der Aktienverkauf so viel Geld reingespült ?
Oder ist einer wie anno ehemals der Schrobenhauser eingesprungen ?

Last edited 24 Tage her by Cascarino
Chemieloewe
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Chemieloewe (@chemieloewe)
25 Tage her

Tja, wer (noch) soviel „Kleingeld“ übrig hat..der kann halt sowas. Ob die zukünftigen Betreiber allerdings die Investitionskosten für den Kauf+alle laufenden Kosten für Unterhalt u. Betrieb wieder reinholen, keine Verluste, sondern schwarze Zahlen schreiben u. damit glücklich werden, bleibt abzuwarten…!? 😎

anteater
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anteater (@anteater)
24 Tage her
Reply to  Chemieloewe

Ja, kann echt sein, dass die Bobfahrer sich da eine ziemliche Last ans Bein genagelt haben, aber dann wird zur Not wieder die Kommune einspringen. Oder es gibt noch ein paar Aktien…

Benedikt
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Benedikt (@kurvenpate)
24 Tage her
Reply to  Chemieloewe

Besser so als eine mietnomade zu sein

Loewen1860
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Loewen1860 (@loewen1860)
25 Tage her

Also das ist ja wirklich ein minimalistischer Preis. Der Grundstückspreis auf dem Land kostet eigentlich mehr …. aber eigentlich is ma wurscht, jetz Jahr drei Punkte für uns u guat is

anteater
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anteater (@anteater)
25 Tage her

Das ist aber extrem billig. Ob das mit rechten Dingen zuging.

anteater
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anteater (@anteater)
25 Tage her
Reply to  ArikSteen

Als ob die Kommune für das Stadion verantwortlich ist bzw. irgendwelche Tauglichkeiten. Wir haben da echt Glück, dass die Stadt das Sechziger modernisieren will.

Wenn mein Unternehmen expandiert, muss die Kommune dann das Betriebsgelände erweitern?

Davon abgesehen steigt Haching nicht auf.

Francis Underwood
Leser
Francis Underwood (@francis-underwood)
25 Tage her
Reply to  anteater

Lieber Anteater,

Dein Kommentar verwundert mich. Oder ich bin einfach überrascht, da ich von Dir anderes gewohnt bin.. oder meintest du das Ganze ironisch!?
Auch wenn der Sport kommunalrechtlich einer Aufgabe des eigenen und freiwilligen Wirkungskreises zuzuordnen ist (also keine Pflichtaufgabe im klassischen Sinne), so sollen die Kommunen für die notwendige Infrastruktur sorgen (sehr abgekürzt dargestellt).
Von der LHSt wird doch übrigens auch erwartet, dass das GWS entsprechend umgebaut wird, so dass es für die Münchner Vereine entsprechend ihrer Ligazugehörigkeit genutzt werden kann.
Auch wenn ich dein Unternehmen nicht kenne gehe ich stark davon aus, dass das öffentliche Interesse hier bei nahezu null liegen dürfte. Beim Thema Fußball in und um München ist das öffentliche Interesse (für den Steuerzahler) dagegen enorm hoch, so dass die Kommunen hier durchaus in der Pflicht sind.

Ob der Kaufpreis angemessen ist, kann aufgrund der wenigen Informationen gar nicht beurteilt werden… wobei Ariks Kommentar hierzu meiner Meinung nach schon sehr in die richtige Richtung geht…

anteater
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anteater (@anteater)
25 Tage her

Von der LHSt wird doch übrigens auch erwartet, dass das GWS entsprechend umgebaut wird, so dass es für die Münchner Vereine entsprechend ihrer Ligazugehörigkeit genutzt werden kann.

Klar, als Fan sehe ich das auch so, aber wenn ich mich da mal einen Moment rausnehme und nur Bürger bin, dann frage ich mich schon, wie es kommt, dass die Allgemeinheit für ein Wirtschaftsunternehmen die Betriebsstätte modernisieren soll.

Und ebenso frage ich mich als Bürger, wie die Kommune (Unterhaching) Grund und Bebauung offenbar unter Wert abgibt.

Bei mir am Wohnort hat die Stadt dem ansässigen Pleitiersklub für 30 oder so Millionen ein Stadion hingestellt und jetzt ist andauernd die Miete zu hoch. Dann schaue ich mir das Klientel an, das dort hingeht und wünsche mir, dass man das Geld doch besser in politische Aufklärung gesteckt hätte (ich wohne in Chemnitz, das erklärt das dann hoffentlich).

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
25 Tage her
Reply to  anteater

….Pleiteclubsanierung, Modell Chemnitz, auf Kosten der Steuerzahler, dazu noch ein neues Stadion gesponsert…da bedanken sich alle Kindergärten…u. sonstigen Sozialeinrichtungen, Kultur…der Stadt für die „goldrichtigen u. notwendigen“ Ausgaben. Wie soetwas möglich sein kann, ohne daß das Land, der Bund…der Staatsanwalt eingreift, ist mir ein Rätsel! 😫🙈🙉🙊😭🤬

Last edited 25 Tage her by Chemieloewe
HHeinz
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HHeinz (@hheinz)
25 Tage her
Reply to  Chemieloewe

Wenn für etwas kein Geld da ist dann doch nicht weil man woanders ein Stadion errichtet hat sondern weil man etwas als politisch nicht notwendig erachtet und eine Ausrede braucht.
Kann man gut daran erkennen dass wenn z.B. eine Region eine Olympiaausschreibung gewinnt auf einmal Milliarden für Infrastrukturprojekte zur Verfügung gestellt werden, nur weil man für wenige Wochen mal ein paar Touristen mehr in der Stadt hat und die Austragungsstätten in den Medien präsent sind.
Das Stadion in Chemnitz gehört der Stadt. Den Bau kann und darf man kritisieren, aber Städte bauen auch Konzertsääle und kommerzielle Sporthallen.
Das Beispiel Aachen zeigt dass man manchmal trotzdem ein Stadion geschenkt bekommt obwohl man es selbst nicht gebaut hat 😉

anteater
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anteater (@anteater)
24 Tage her
Reply to  HHeinz

Ja, guter Punkt das mit den Konzertsälen etc. Das bringe ich immer als Gegenargument für die Sechzgerstadionausbaukritiker, also speziell Gasteig ist da ja dann erwähnenswert. Überhaupt ist der gesamte Kulturbetrieb ja ein massives Zuschussgeschäft.

Wenn ich mir dann aber in Chemnitz die Kulturgebäude anschaue, also, gerade jene, die ich interessant finde, dann wäre da schon ein neuer Anstrich oft eine richtige Aufwertung. Kein Geld, kein Geld, aber dieses neue Stadion, das aussieht, als hätte man nach dem Rohbau aufgehört, dafür war Geld da.

Exkurs: Bis vor vier Jahren war ich selbst noch aktiv in der AH eines lokalen Klubs. Ich hab in meiner Jugend in Bayern sicherlich einiges an minimalistischen Umkleidekabinen und Sanitäranlagen gesehen, aber das was mein örtlicher Klub hier zu bieten hatte, das war dann doch nochmal antiquierter. Ich bin voll für die Förderung des Breitensports. Zumindest adäquate Umkleiden und Duschen und Toiletten sollte jeder Verein haben können.

Jetzt bin ich komplett unbewandert hinsichtlich der Kultureinrichtungen in Unterhaching. Der Preis für ein Stadion mit Grundstück scheint mir da dennoch sehr, sehr günstig auch wenn der Punkt von Arik natürlich Sinn ergibt.

HHeinz
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HHeinz (@hheinz)
24 Tage her
Reply to  anteater

Da müsste man die Details kennen, z.B. welches Baurecht auf dem Grundstück besteht. Der Sportpark ist bisher ein Zuschussgeschäft, im Haushalt 2020 weist die Gemeinde für den Sportpark ein Betriebsergebnis (ohne Investitionen) von € -1.687.400 Euro aus.
Aber normalweise bindet sich kein Sportclub mit so wenig Zuschauern ein baufälliges Stadion ans Bein. Ein Teil der Geschichte ist daher meiner Meinung nach noch nicht erzählt worden.

Benedikt
Leser
Benedikt (@kurvenpate)
24 Tage her
Reply to  anteater

Ich denke das Sozialwohnungen besser wären auf der Fläche vom GWS. Wohnraum is teuer und knapp aber lebensnotwendig. Fussball ist das nicht und kann auch wo anders gespielt werden

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
24 Tage her
Reply to  Benedikt

Tokio hat Wohnungen für 10 Mio. Menschen gebaut. Wenn Deine Theorie stimmen würde müssten dort die Mieten spottbillig sein, stattdessen leben dort ganz viele Menschen in besseren Schuhschachteln und die Mieten sind sauteuer.

Und Wohnraum mag lebensnotwendig sein aber in München wohnen eher nicht. Dass die Mieten hier so teuer sind ist in erster Linie leider das Ergebnis von staatlich gewollten Spekulationen.
Ansonsten erstmal die Theresienwiese zubetonieren (bin ich zwar nicht der Meinung aber die Argumentation ist ähnlich).

anteater
Leser
anteater (@anteater)
24 Tage her
Reply to  Benedikt

Das wäre eine Farce nachdem Herr Söder als Finanzminister bezahlbaren Wohnraum in München an so einen Dreckskonzern verkauft hat. Jetzt ist es kein bezahlbarer Wohnraum mehr.

Sportfan
Gast
Sportfan (@guest_47349)
25 Tage her
Reply to  ArikSteen

hat schon ein Geschmäckle. Die Gemeinde hätte bei dem geringen Preis zumindest den Grund behalten müssen. Eine großzügige Erbpacht wäre ausreichend gewesen. 3.3 Mio. kosten locker bereits die dortigen vorhandenen Aufbauten. Bin kein Uhachinger aber ich hoffe ein Bürger der Gemeinde klagt.

HHeinz
Leser
HHeinz (@hheinz)
25 Tage her
Reply to  ArikSteen

Ob es ein guter Schachzug ist muss sich meiner Meinung nach erst herausstellen. Es ist auch nicht unwahrscheinlich dass die Gemeinde das Stadion schneller zurückbekommt als man vielleicht vermuten könnte.

Unterhaching braucht das Stadion um ihre erodierte Eigenkapitalbilanz aufzuhübschen (Vermutung) und die Gemeinde glaubt dass sie sich dadurch von finanziellen Verpflichtungen befreien kann (wobei ich vermute dass es sicherlich eine Vereinbarung über eine finanzielle Beteiligung an den Umbauarbeiten gibt).

Wenn man das mal optimistisch rundrechnet: 20 Spieltage a 20 Euro a 3.500 Zuschauer dann hat man da 1.4 Mio. Euro Einnahmen. Normalerweise hat man schon 1 Mio. Betriebskosten für ein Stadion dieser Größe. Vom Rest bezahlt man dann den 2. Liga tauglichen Umbau und die 3. Mio. Kaufpreis muss man ja auch erst finanzieren?

Vielleicht hat Manfred Schwabl irgendeinen Investor in der Hinterhand der ihm den Spass durchfinanziert und als Gegenleistung gerne das Grundstück hätte. Dann hängt es halt davon ob das ein Immobilienspekulant oder ein Fußballfan ist.

Der Fußball dürfte auf jeden Fall verlieren und die Gemeinde Unterhaching mit hoher Wahrscheinlichkeit auch. Manfred Schwabl hält dieses Rad schon länger am laufen als ich es jemals vermutet hätte.

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
25 Tage her
Reply to  anteater

Da kommt der Verdacht der Teilschenkung, gefördert durch Korruption auf!? Aber wenn die Boberer vielleicht einige einflußreiche Stadtverwaltungsleute im SpVgg-Boot bzw.-Bob haben ist halt manches möglich u. „gut Bobschlittenfahren“. 😉🤣🛷💰🎲

Last edited 25 Tage her by Chemieloewe
anteater
Leser
anteater (@anteater)
24 Tage her
Reply to  Chemieloewe

Keine Ahnung, Korruption würde ich da nicht gleich unterstellen, aber es sieht schon wie ein Freundschaftspreis aus, wenngleich Ariks Punkt durchaus valide ist.

Wir machen des jetzt auch so, würde ich vorschlagen. Die Stadt baut das Sechzgerstadion jetzt aus und wenn es fertig ist, dann kauft es Sechzig für 5 Millionen. Da wir das Geld aber nicht haben, gehört es direkt dem Hauptsponsor…