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Saki Stimoniaris

Diskussion rund um den ehemaligen Verwaltungsrat und aktuell aktiven Aufsichtsrat und Vertreter von HAM International

Saki Stimoniaris gibt Bewerbungsunterlagen für das Amt als Präsident ab

Laut "Welt" hat Saki Stimoniaris, Sprecher von HAM International, seine Bewerbung für das Amt als Präsident des TSV München von 1860 e.V. abgegeben.

https://loewenmagazin.de/saki-stimoniaris-gibt-bewerbungsunterlagen-fuer-das-amt-als-praesident-ab/

Weitere Pressemeldungen sind gerne gesehen

Stimoniaris will Präsident von 1860 München werden

Der Sprecher des umstrittenen Investors Hasan Ismaik beim TSV 1860 München, Saki Stimoniaris, will Präsident des Fußball-Drittligisten werden.

https://www.welt.de/regionales/bayern/article187282204/Stimoniaris-will-Praesident-von-1860-Muenchen-werden.html

Die Pressemeldung im Wortlaut

Saki Stimoniaris wird sich für das Amt des Präsidenten beim TSV 1860 München e.V. bewerben. Am Donnerstag sandte der MAN-Betriebsratschef und 1860-Aufsichtsrat rechtzeitig seine Bewerbungsunterlagen dem Verwaltungsrat des Vereins zu. “Ich würde mir wünschen”, sagte der 47-Jährige, “dass der Verwaltungsrat meine Bewerbung gründlich und sorgfältig prüft. Sollte meine Position als Stellvertreter des Mehrheitsgesellschafters der KGaA in Verbindung mit dem Präsidentenamt des e.V. kritisch hinterfragt werden, so möchte ich diesbezüglich betonen: unabhängig davon, dass auch der amtierende
Präsident problemlos einem Lager zugeordnet werden könnte, sehe ich gerade in der Überwindung des Lagerdenkens bei 1860 meine größte Herausforderung. 1860 braucht einen Präsidenten, der die Kräfte bündelt und sich aktiv für ein Miteinander in allen Gremien des Vereins einsetzt.“

Stimonaris will nicht nur alle Löwen zusammenführen, sondern auch dem Verein wieder eine wirtschaftliche als auch sportliche Perspektive bieten. Dazu gehört auch, alles zu unternehmen, dass der TSV 1860 eine zukunftsfähige Spielstätte bekommt: “Sollte der grundlegende Umbau des Grünwalder Stadions, den ich zu 100 Prozent befürworte, aufgrund der Machbarkeitsstudie nicht umsetzbar sein, muss sofort die Suche nach einem Grundstück im erweiterten Stadtgebiet erfolgen, indem ein Stadionbau mit mindestens 35.000 Zuschauern möglich ist. Mein Netzwerk in die Wirtschaft und die Politik wird den Löwen sehr hilfreich sein.”

Oberste Priorität hat in Stimoniaris’ Kandidatur selbstverständlich auch die Nachwuchsarbeit der Fußballer. “Der Fokus muss wieder auf die ehemals vorbildhafte Nachwuchsförderung des TSV 1860 gerichtet werden”, sagt der gebürtige Münchner: “Seit Jahren stagniert die Ausbildung, dabei ist das Nachwuchsleistungszentrum die eigentliche Herzkammer der Löwen. Ein kurzer Blick in die Bundesliga genügt, um zu sehen, was uns über Jahrzehnte stark gemacht hat. Deswegen darf eine weitere Verschlechterung nicht länger hingekommen werden. Pläne des Vereins, die U21 abzumelden, sind kontraproduktiv. Es bedarf nicht nur mehr Geld für die Nachwuchsarbeit, sondern auch ein neues Konzept für die Förderung unserer Jugend.”

Abendzeitung

Widerstand gegen Reisinger

TSV 1860: Saki Stimoniaris will Präsident werden

Saki Stimoniaris will Präsident des TSV 1860 werden und kandidiert offiziell für die Wahl in diesem Jahr. Damit formiert sich gleichzeitig auch Widerstand gegen den aktuellen Vereinspräsidenten Robert Reisinger und dessen Kurs.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.widerstand-gegen-reisinger-tsv-1860-saki-stimoniaris-will-praesident-werden.46e8ed38-2a26-4eb9-9288-55552f14bd8e.html

Süddeutsche Zeitung

Ismaiks Sprecher will Präsident von 1860 München werden

Der Sprecher des umstrittenen Investors Hasan Ismaik beim TSV 1860 München, Saki Stimoniaris, will Präsident des Fußball-Drittligisten werden. "1860 braucht einen Präsidenten, der die Kräfte bündelt und sich aktiv für ein Miteinander in allen Gremien des Vereins einsetzt", erklärte der 47-Jährige am Freitag. Der 1860-Aufsichtsrat Stimoniaris hat nach eigenen Angaben tags zuvor seine Bewerbungsunterlagen dem Verwaltungsrat geschickt.

https://www.sueddeutsche.de/sport/-liga-ismaiks-sprecher-will-praesident-von-muenchen-werden-1.4293278

Obwohl ich Saki Stimoniaris als eine Fehlbesetzung als Präsident des TSV 1860 München e.V. sehen würde, wäre meines Erachtens eine Ablehnung durch den Verwaltungsrat ein großer Fehler. Dies würde die Lager im Verein noch mehr spalten. Es müssen im Vorfeld der Mitgliederversammlung die Fakten allen Mitgliedern deutlich gemacht werden. Dann werden die Mitglieder erkennen, dass mit Saki Stimoniaris ein Mann Präsident eines eingetragenen Vereines werden will, der keine Ahnung vom Rechtswesen so eines Vereines hat und zudem in Finanzfragen wohl auch große Defizite hat.

Stimoniaris hat  in diesen Tagen erklärt, dass auch der e.V. sich finanziell durch Zahlungen an die KGaA beteiligen muss. Dies disqualifiziert ihn in meinen Augen schon alleine, als Präsident des e.V. gewählt zu werden. Als Begründung möchte ich einen Betrag in Facebook vom 15. Januar 2019 in der "geschlossenen Gruppe" TSV 1860 München auch hier einstellen.

"Bei Vereinen, wie dem TSV 1860 München e.V., sind die Voraussetzungen, damit diese die Gemeinnützigkeit (Steuerbegünstigung) behalten eine Reihe von Vorschriften einzuhalten.
Der Verein darf keine Verfolgung eigenwirtschaftlicher Interessen haben. Sämtliche Mittel des Vereins dürfen nur für die eigenen satzmäßigen Zwecke genutzt werden. Es dürfen keine Verluste von „wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben“ aus Mitteln des „Ideellen Bereiches“ einschließlich des „Zweckbetriebes“ gedeckt werden.
Dem „Ideellen“ Bereich werden zugeordnet: Mitgliedbeiträge, Spenden und Zuschüsse, sowie der gesamte Jugendbereich.
Zum Zweckbetrieb gelten die Tätigkeiten und Einrichtungen gegen Entgelt, die erforderlich sind, um die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins zu verwirklichen und die nicht in übermäßigem Wettbewerb zu steuerpflichtigen Unternehmen treten. Einnahmen unter 45.000 € im Jahr sind steuerfrei. Bei Bruttoeinnahmen von über 45 T€ im Jahr fällt aus dem Zweckbetrieb Körperschaftsteuer für den Verein an.
Der grundsätzlich steuerpflichtige Teil des Vereines sind Einnahmen aus einem „wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb“.
Beim TSV 1860 München e.V. erfolgte im Jahr 2002 die Ausgliederung des steuerpflichtigen „wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes“ (1. Mannschaft, U23 und der A-Jugend) in die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. In einem Ausgliederungsplan vom 15.02.2002 wurde geregelt, was vom wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (gemeint ist der Bereich Profifußball) in die KGaA übergeht.
Hasan Ismaik hat 2011 60 % Beteiligung an der KGaA erworben. Allerdings wurden alleine im Jahr des Abstieges 25 Mio € durch "Einwirken" von HI verbrannt.
Wenn nun der zweite Gesellschafter der KGaA, Herr Hasan Ismaik, und dessen Vertreter Herr Stimoniaris die Auffassung vertreten, dass der TSV 1860 München e.V. als Gesellschafter der KGaA auch finanzielle Mittel des Vereines in die KGaA stecken müsse, dann zeugt dies von Nichtwissen der Rechtslage. Und dies wäre für einen Geschäftsmann mit entsprechenden Beratern doch sehr verwunderlich. Bei Herrn Stimoniaris, als Betriebsratsvorsitzenden von MAN, der zudem noch Präsident des TSV 1860 München e.V. werden will, fehlen mir zu seiner „Denke“ einfach die Worte.
Die KGaA führt selbstständig die Geschäfte. Aus Einnahmen von Eintrittsgeldern, Fernsehgeldern, Spielerverkäufen und Werbeeinnahmen muss der Spielbetrieb bestritten werden. Damit Werbeeinnahmen und weitere Sponsorengelder herein kommen, hat Infront die Rechte hierzu von Hasan Ismaik (HAM International) gekauft und ist verpflichtet, hier aktiv zu sein. Der Bereich des Verkaufs von Trikots, Fan-Schals usw. ist leider auch für 1 Mio € an Hasan Ismaik (HAM International) für 10 Jahre Nutzung verliehen worden (HI hat 2016/2017 1,1 Mio € der Merchandising GmbH an Gewinnen entzogen).
In der Satzung der KGaA steht unter § 3 Gegenstand des Unternehmens:
- die Unterhaltung einer Fußball-Linzenzspielerabteilung ...
- die Aufrechterhaltung und Finanzierung des Amateur-Fußballbetriebs des TSV 1860 München von 1860 e.V.
- die Ausbildung und Förderung des deutschen Fußballnachwuchses, z.B. durch die Errichtung und Unterhalbung eines Fußball-Internats.Die letzten zwei Punkte würde der e.V. nun auf Vorschlag des Präsidenten des e.V. der KGaA abnehmen. Dies ist doch wohl eine Ansage an Hasan Ismaik."

Als weiteren Kritikpunkt an Stimoniaris möchte ich anmerken, dass dieser wohl keine Ahnung von Bilanzen hat. Er möchte, dass die KGaA weitere Schulden aufnimmt, damit in weitere Spieler investiert werden kann. Dazu müsste er sich jedoch vorher einmal die Bilanz zum 30.6.2017 anschauen. Es fehlen jetzt schon 19,8 Mio € an Eigenkapital um den ausgewiesenen Fehlbetrag in der Bilanz ausgleichen zu können. Es hätten von Hasan Ismaik zum 31.12.2018 von seinen Darlehen in Höhe von 16,8 Mio € ein Teil in weitere Genuß-Scheine (derzeit 27,2 Mio €) umgewandelt werden müssen. Dies ist wohl nicht geschehen und wird wohl Strafzahlungen in sechsstelligen €-Bereich nach sich ziehen, was weiter die finanziellen Möglichkeiten der KGaA einengt. Er hat als Vertreter von Ismaik hierzu kein Statement abgegeben.

Mein FAZIT ist: er sollte durchwegs als Kandidat bei den Wahlen im Sommer/Herbst 2019 antreten dürfen. Aber auf der Mitgliederversammlung soll ihm dann die "rote" Karte gezeigt werden, indem er gnadenlos bei den Wahlen durchfällt. Dies wäre das richtige Zeichen auch für Hasan Isamik.

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Nicht nur das Stimoniaris keine Ahnung von Vereinsrecht (gemeinnützige Vereine wie der TSV 1860 München e.V.) und Finanzen (was kann ich aus einer Bilanz heraus lesen?)  hat (siehe mein Betrag von 11.00 Uhr),  er lügt selbst in seiner Bewerbung: "Pläne des Vereins, die U21 abzumelden, sind kontraproduktiv. Es bedarf nicht nur mehr Geld für die Nachwuchsarbeit, sondern auch ein neues Konzept für die Förderung unserer Jugend."

Der Verein (TSV 1860 München e.V) hat keine Pläne die U21 abzumelden. Im Gegenteil hat der Verein (TSV 1860 München e.V.) der KGaA den Vorschlag gemacht, die U21 und die A-Junioren wieder im Verein (TSV 1860 München e.V.) aufzunehmen. Dies wäre das neue Konzept, dass Stimoniaris fordert.

Und die Pläne mit dem eigenen Stadion im Münchner Umfeld? Träumereien von Jemanden, der am liebsten das Geld von anderen ausgeben möchte. Da fällt mir nur das Lied ein: .. wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld ….

AZ

Wieso die Chancen für Saki Stimoniaris schlecht stehen

Im Jahr 2015 hatte er es zum ersten Mal versucht. Seine Kandidatur schlug fehl - und Peter Cassalette wurde Oberlöwe. Im Juli 2017 hatte sich Athanasios "Saki" Stimoniaris dann erneut angeboten. "Wenn Sechzig mich braucht, dann bin ich da", sagte der Chef des MAN-Betriebsrates damals im AZ-Interview. Jetzt unternimmt er, inzwischen Sprecher von Investor Hasan Ismaik, Versuch Nummer drei.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.praesidentenamt-des-tsv-1860-wieso-die-chancen-fuer-saki-stimoniaris-schlecht-stehen.26a281cc-0ccc-40f7-99ce-28638c0cd8f3.html

Zitat von Reinhard Friedl am 18. Januar 2019, 10:57 Uhr

Obwohl ich Saki Stimoniaris als eine Fehlbesetzung als Präsident des TSV 1860 München e.V. sehen würde, wäre meines Erachtens eine Ablehnung durch den Verwaltungsrat ein großer Fehler. Dies würde die Lager im Verein noch mehr spalten. Es müssen im Vorfeld der Mitgliederversammlung die Fakten allen Mitgliedern deutlich gemacht werden. Dann werden die Mitglieder erkennen, dass mit Saki Stimoniaris ein Mann Präsident eines eingetragenen Vereines werden will, der keine Ahnung vom Rechtswesen so eines Vereines hat und zudem in Finanzfragen wohl auch große Defizite hat.

Sehe ich nicht so. Wie der Willi Rieber, Abteilungsleiter Bergsport, es bereits gesagt hat: Stimoniaris ist in der KGaA gut aufgehoben. Im e.V. hat er zumindest aktuell nichts verloren.