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Corona und Stadionbesuch

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Interessant! Hatte ich noch gar nicht mitbekommen!

Die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken ist auch im Stadion eher gering. Allerdings wäre es halt sinnvoll, wenn jene, die in Risikogebieten waren oder Kontakt zu solchen Leuten hatten, aus Rücksichtnahme zu Hause blieben. Da das in einer egoistischen Gesellschaft eher nicht passieren wird, wird wohl die DFL irgendwann auch nicht mehr um Aktionen umhin kommen. Das große Geld machen die mit Fernsehgeldern, also würde ich vermuten, dass die Spiele eben nur im Pay-TV laufen, ohne Fans im Stadion.

Guten Morgen Beinand 🦁

Die Corona Krise hat unser Zusammenleben verändert und das Miteinander von Morgen wird nicht mehr so sein wie heute. Damit unsere Mannschaft diese Krise meistern kann, braucht die Mannschaft, der Verein unsere Unterstützung.

Ich denke jetzt ist Kreativität gefordert, um die Krise gemeinsam zu meistern.

Was haltet Ihr von folgender Idee oder Lösungsansatz ?

Wir bezahlen ein Abo bei dem Löwen TV. Das Löwen TV schaltet sich Live in die Spielerkabine, Trainerbank mit einer Webcam während dem Spiel, Spieler sind mit einer Webcam ausgestattet und der Fan kann sich zuschalten z.B. wie bei der Formel 1, nach dem Spiel können die Fans mit den Spielern und dem Trainer in der Kabine sprechen.
Das Abo kostet pro Spieltag 18,60 € und als Dankeschön ein Klassiker Fußballspiel im GWS gegen Liverpool im nächsten Sommer 2021.

Natürlich muss dieses Konzept von Herrn Scharold und Herrn Mauersberger mit Magenta Sport abgestimmt werden.

Seht es bitte meinen Beitrag als Anstoß zu einer breiten Diskussion. Deshalb bitte ich um ein Feedback und auch andere Vorschläge. Wir sollten uns darüber klar sein, dass dieses  Jahr die Spiele ohne Zuschauer im GWS stattfinden werden.
Ich freue mich auf eine lebhafte und positive Diskussion.

Christian ...

die Spieler sind mit einer Webcam ausgestattet? Während dem Spiel oder wie kann man diesen Satz verstehen? Denn während dem Spiel ist das eher schwer machbar. Mal abgesehen davon, wo sollten sie die Tragen? Verletzungsgefahren mal ganz außen vor gelassen.  Und in die Kabine auch noch schalten? Live? Dann kannst du dem Gegner ja gleich live bei Magenta vorher erzählen, was du vorhast. Weiteres: ich kann mir nicht vorstellen, dass Spieler oder Trainer nach dem Spiel Fragen von Fans beantworten wollen, zumal man da ja eh vermutlich dann nur eine Stimme mit blöden 24 Fragen hören würde.

Mal ganz abgesehen davon, dass da in erster Linie die Spieler zustimmen müssten und wie sich das mit dieser DSGVO verhält, will ich mir jetzt gar nicht erst ausdenken. Ein weiterer Grund, warum ich diese Idee ablehne: wir haben einen Investor, der sonst sich auch als "Gönner" und "Löwenfan" bezeichnet. Soll der mal Kreativ werden und seine von ihm Überschuldete KGaA unterstützen ohne dass es zu weiteren Schulden kommt.

Versteh mich nicht falsch, ich bin Löwe, ich liebe 1860 aber das ist der e.V. nicht die KGaA. Wenn die jetzt in der Krise den Bach runter geht, hat die KGaA das mehr oder weniger erfüllt, wozu sie einmal eingerichtet war: Ein Schutzschirm für den e.V.. Ich gehe auch noch mal mit in die 4. Liga, hab ich kein Problem damit. Aber ich persönlich sehe es nicht ein, diese KGaA zu unterstützen, mal nicht mit einem Investor mit diesem Gebaren, dass selbiger an den Tag gelegt hat, legt und weiterhin auch legen wird. Darüber hinaus wird auch der DFB - unter dem die 3. Liga steht - sich Gedanken machen müssen, die Vereine in der Liga entsprechend zu unterstützen.

" Spieler sind mit einer Webcam ausgestattet"...

Ich würde die mit Exoskeletten ausstatten und dann werden die von außen gesteuert...

Entweder per Abstimmung der zahlenden Zuschauer oder von Profizockern...

Man könnte auch zur Motivation hin und wieder Stromschläge verpassen...

 

Da gibt's dann wahrscheinlich keine Grenzen der Perversion 😤😤😤

 

Ich nehm lieber den Fußball wie wir den kennen.

Mit Euch im Grünwalder 🦁🦁🦁🦁

 

 

so die Lösung zum Wahren des Sicherheitsabstands 😉

Da wäre jetzt dann auch eine Webcam beim Spieler möglich ...

🙂

Ein herzliches Servus in die Runde.

Zu den erheiternden Ausführungen darf ich heute auch ein wenig meinen Senf dazugeben. Ich bin der Ansicht, daß man Fußball von "unten" her denken sollte, das heißt, die Faszination des Spiels und seiner Anhänger völlig unabhängig von monetären Einflüssen erlebbar zu machen. 

Zu einem sportlichen Fußball-Wettkampf nach hiesigem Geschmack gehören sowohl Auf- und Abstiege als auch Belohnungen wie Punkte für die Tabelle, damit verbunden die Emotionen während und nach jedem Spiel, und die Vorfreude auf das nächste Mal, in trauter Runde mit anderen Anhängern und Vereinsmitgliedern. Das funktioniert bis runter in die niedrigste Kreisklasse so.

Daraus ergeben sich nur zwei Konsequenzen:

Die bisher erreichten Punkte werden behalten, also alle Ligen werden nicht abgebrochen, sondern nur unterbrochen. 

Der Ligabetrieb geht erst weiter, wenn Zuschauer dem Spiel wie gewohnt beiwohnen dürfen.

=> Als Konsequenz daraus wiederum würden die 2020er-Meister, Auf- und Absteiger eventuell erst 2021 gekürt werden. Um die Saisonen wieder in die bisherige Zeitschiene zu bringen, wären in den nächsten Jahren deutlich mehr englische Wochen nötig.

Wie gesagt, nur ein Gedankenspiel. Jedoch blieben dadurch alle Entscheidungen inclusive Pokalwettbewerb sportlich geregelt, von ganz oben bis ganz unten. Was denkt Ihr?

Bis Zuschauer wieder dabei sein können ist eine sehr auslegbare Variable. Zumal man ja eh nicht mehr durchblickt, welche Werte jetzt zählen. Zuerst hieß es ja die Verdopplungszeit, dann dieser R-Wert ...

Die Idee der Unterbrechnung ist nicht schlecht, so was in der Art hatte ich schon mal geschrieben, auch mit Hinblick auf die Winter Fußball-WM in der Wüste. Würde sich vielleicht jetzt anbieten, die Saison so zu drehen, dass man nicht eine endloslange Bundesliga-Winterpause hat.

Die nationalen Pokal-Wettbewerbe DFB-Pokal bzw. die Verbandswettbewerbe die in Bayern der Toto-Pokal kann aufgeschoben werden, da sehe ich nicht das Problem. Bei den Internationalen Wettbewerben würde ich auch so verfahren, notfalls auch einen für ein ganzen Jahr ausfallen lassen. Geht natürlich ans Geld, aber ich denke, dass in den nächsten Jahre nicht mehr so viel Geld in diese Sportarten fließen wird.

Allerdings ist das "einfrieren" des Spielbetriebs auf im Moment unbestimmte Zeit für die Vereine eine wirtschaftliche schwierig. Deshalb drängt man ja so auf das Weiter auch ohne Zuschauer. Ich bin davon nicht wirklich ein Fan, weder von der Fortführung noch von ohne Zuschauer. Ich bin eher der Meinung, man sollte einen Schlussstrich unter diese Saison ziehen und diese abbrechen und verbandsunabhängig ohne Aufsteiger / Absteiger oder Meister es belassen. Nächste Saison mit den Mannschaft wie zu Beginn dieser Saison weitermachen, wann immer die nächste Saison stattfinden wird und unter welchen Voraussetzung. An einen Spielbetrieb mit Zuschauer vor dem Herbst zu denken fällt schwer, zumal der Prinzregent Markus eh mehr oder weniger seinen eigenen Söderweg geht.

Wenn dann noch Eurosport wegen "höherer Gewalt" seinen TV-Vertrag fristlos kündigen will, fehlt Geld. Gut, betrifft jetzt nicht die 3. Liga direkt trotzdem ist Geld in dieser Liga ein Problem, obwohl die Umsätze und Gewinne des Verbands immer wieder neue Rekorde aufstellt. Der Staat kann wegen 50+1 nicht auch noch die Fußball-Kaptialgesellschaften retten, der muss abgesehen davon ganz andere Dinge retten. Es dürfte nicht viel nützen, diese elitäre Gruppe von 36 bzw. 56 Vereinen in den Profiligen zu retten, wenn dann am Ende keiner mehr das Geld dazu in der Tasche hat, um Eintrittskarten zu kaufen oder teuere Abos zu bezahlen wenn die restliche Wirtschaft brach liegt. Dazu dürfte es schwer zu vermitteln sein, diese Gruppe mit Steuergeldern zu retten. Das müsste dann auf sämtliche Profisportarten ausgeweitet werden. Hier muss man auch das Geld der Sponsoren mitberücksichten. Nicht jeder Sponsor wird es sich nach dieser Weltwirtschaftskrise (was anderes ist es nicht, siehe  1929) leisten können, noch die Summe X zur Verfügung zu stellen. Erst recht nicht, wenn dieser mit Steuergeldern und Krediten gerettet werden muss. Das wird man in den nächsten Jahren merken.

Gorenzel ist der Meinung, dass es "alternativlos" ist, die Saison auch ohne Zuschauer zu Ende zu spielen. Die Meinung hat er zwar nicht exklusiv, aber einige sind wohl der Ansicht, dass ein Abbruch weniger kostet als eine Fortführung. Auf den TSV mit seiner Gratwanderung an der Insolvenz entlang mag das wohl zutreffen, da ist jeder Cent wichtig und schmälert das Defizit. Dass er sich entsprechend positioniert ist im Grunde auch seine Aufgabe als Geschäftsführer, wobei das eher in den Bereich von zukünfitig Ex-Scharold, also in den kaufmännischen Bereich gehört. Ist aber egal, denn als GF muss ich zusehen, dass ich das Unternehmen vor einer Insolvenz rette. Und natürlich hat man im Hinterkopf, dass man in die 2. Liga aufsteigen könnte. Wie auch immer das finanziell funktionieren soll, auch in Betracht der auslaufenden Verträge und in Anbetracht der durch dieses Virus ausgelösten Weltwirtschaftskrise.

Schlussendlich wird es egal sein, welchen Weg man geht. Es wird der eine oder andere Verein, bzw. deren ausgelagerten Profis in Kaptialgesellschaften, in absolute Nöte kommen, egal ob mit Geisterspielen oder gar nicht mehr spielen. Ob dass dann mit einem Fall von 50+1 anders aussieht, lassen wir mal dahingestellt, denn im Grunde wird da nur der Schuldenberg höher.

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