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Chemnitzer FC

Beim Chemnitzer FC gehts drunter und drüber. Link zu Liga3Online-Artikel

Dort is es quasi anders herum als beim TSV, nämlich der Verein ist Pleite.
Es wird sogar geprüft ob die Fussballtochter den Verein durch einen an deren Verein "ersetzen" darf.
Sollte dies möglich sein, wäre das vermutlich ein einmaliger Vorgang im deutschen Profifussball, welcher sicher für enormes Aufsehen sorgen wird. Man darf gespannt sein wies weitergeht beim CFC.
Für die Fans wird es auf jeden Fall keine angenehme und entspannte Zeit werden, das sollte sicher sein...

Hier noch ein Statement der Chemnitzer Ultras dazu:

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Liebe Chemnitzer Fußballfreunde,

auch für uns schlagen aktuell die schwersten Stunden. Kennt jeder: fährst zu einem Auswärtsspiel und kommst ohne Verein zurück.

Nachdem wir gestern in der 25. Spielminute davon erfahren haben, dass der "Chemnitzer FC - Fußballmörder" Klaus Siemon den Mitarbeitern des Nachwuchsleistungszentrums und hauptamtlichen Mitarbeitern des Chemnitzer FC e.V. gekündigt hatte, war auch für uns klar: einen laustarken Support kann es an diesem Spieltag nicht mehr geben. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe, die Auswirkungen für das Nachwuchsleistungszentrum sind katastrophal.
Fahnen wurden abgenommen und zur Halbzeit das Stadion verlassen. Die Mannschaft wurde nach dem Spiel von diesen Vorgängen unterrichtet.

Ideen- und Planlosigkeit machte sich breit. Dazu kam das Gefühl der Wut und des Hasses auf die Verantwortlichen, die es absichtlich so weit kommen lassen haben. Vorallem der Insolvenzverwalter und sein Schoßhund Sobotzik, die keine Möglichkeit ausgelassen haben um zu lügen, diffamieren und zu spalten. Und dabei unfähig waren mit verdienten Vereinsverantwortlichen auf Augenhöhe diesen Verein am Leben zu erhalten. Es festigt sich der Gedanke, dass es von Vornherein das Ziel dieser Schergen war, ein seelenloses Konstrukt ohne Mitgliedermitbestimmung zu schaffen. Auch den hauptverantwortlichen Insolvenzverursachern um Doc Hänel gilt diese Wut. Ohne deren Zockerei und das absichtlichen Wegschauen des Aufsichtsrates wäre es wohlmöglich nie so weit gekommen. Respekt gehört denen, die es bis zum Schluß versucht haben, für die Mitgliederechte zu kämpfen und es wohlmöglich auch noch weiter tun werden.

Wie und ob es überhaupt weitergeht? Auch wir wissen nach der ersten Schockstarre keine Antwort darauf.

Der Chemnitzer FC e.V. lebt seit 53 1/2 Jahren durch seine Anhänger. Lasst uns weiter dafür kämpfen, auf welche Art und Weise auch immer. Gemeinsam, mit dem Zusammenhalt, den Chemnitz immer ausgemacht hat.

DAS NACHWUCHSLEISTUNGSZENTRUM MUSS ERHALTEN BLEIBEN!

SIEMON UND SOBOTZIK VERPISST EUCH! JETZT!

Ultras Chemnitz 99 im August 2019
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Also, der Spaß ist doch hausgemacht. Der CFC lebt nun auch schon lange deutlich über seine Verhältnisse, muss immer mal wieder Geld von der Stadt (!) und Sponsoren zugeschossen bekommen. Die Stadt hat ihnen ein neues Stadion hingestellt und dafür wurde nun auch schon x-mal die Miete gesenkt. Der Steuerzahler dankt! Nicht! Sieht von außen aus wie ein Rohbau, innen geht es wohl.

Die Schulden einfach an den e.V. auszulagern, das ist schon ein starkes Stück. Was wäre wohl gewesen, hätten sie das nicht gemacht? Abwicklung? Und wie ist das rein rechtlich? So eine Art Insolvenzverschleppung? Zumindest konnte man in der Regionalliga wohl sehr üppige und unübliche Gehälter bezahlen. Hätte das Erfurt auch so machen sollen? Wäre wohl ohne die Auslagerung der Schulden nicht gegangen beim CFC.

Und dass der e.V. dort jetzt kein Geld mehr hat, das liegt auch zu großen Teilen daran, dass die Mitglieder den Beitrag nicht zahlen müssen während eines laufenden Insolvenzverfahrens. Wohl zwei Drittel nehmen diese Möglichkeit wahr, was ich so las. Überhaupt, dass man einen Fußballbetrieb im laufenden Insolvenzverfahren aufsteigen lässt, das finde ich schon fahrlässig vom Verband.

Nach den Geschehnissen rund um das Ableben des Herrn Haller hält sich mein Mitleid und Mitgefühl für den dortigen Anhang in klaren Grenzen (von minus unendlich bis Null). Selbst einheimische Langzeitanhänger haben sich im Zuge dessen abgewandt, wobei es zuvor ja schon AUCH eine sehr deutlich und sehr offen rechte Klientel (z.B. NS-Boys) beim CFC gab. Nochmal, natürlich nicht nur, da gehen oder gingen auch sehr nette, weltanschaulich unauffällige Menschen hin.

Was die Ultras dort behaupten, man weiß es nicht, ob das so stimmt. Dass dieser Herr Siemon eine Pfeife zu sein scheint, das bekommt man schon mit, selbst wenn man es mit den Himmelblauen gar nicht hält. Der scheint (laut Aussagen von Bekannten, sicherlich subjektive Meinungen) legendär Blöd zu sein und, Zitat, sich regelmäßig innerhalb eines Satzes selbst zu widersprechen. Als Außenstehendem kam es mir so vor, als würde der ganz gut zum (selbsternannten) Club (von Nürnberg hat man noch nicht gehört - DIE sind DER CLUB, nicht Chemnitz und auch nicht Magdeburg) passen.

"auf welche Art und Weise auch immer"

Oh nein, bitte nicht. Der Ruf der Stadt ist schon schlecht genug.

Daniel Frahn hat man jetzt rausgeworfen. Das hatte ich schon erwartet, nachdem er mit "Support your local Hools"-T-Shirt rumlief! Ich will ja niemandem was unterstellen, aber der Mann war auch schon bei Babelsberg 03 (die sind ganz klar gegen Nazis, nur so zur Einordnung), passt nicht in die Geschichte. So Ahnungslos, wie er tut, kann er doch gar nicht sein. Passt aber zu seinem Heimatverein Cottbus, der jetzt auch nicht unbedingt den besten Ruf hat, was tiefbraune Leute in der Anhängerschaft angeht. Gut, vielleicht hat er wirklich viel Pech beim Denken, wer weiß.

https://www.zeit.de/sport/2019-08/3-liga-chemnitzer-fc-daniel-frahn-rauswurf-rechtsextreme