Insgesamt fünf Punkte hat HAM International in einer Presseerklärung aufgeführt. Als Reaktion auf eine aus unserer Sicht durchaus sehr sachlichen Erklärung des Präsidiums.

Wir haben uns hingesetzt und sind die Punkte einmal durchgegangen. Gerne stellen wir dabei die Punkte und natürlich unsere Laien-Bewertungen zur Diskussion.

1. Punkt

„HAM als Mehrheitsgesellschafter und seine Vertreter im Aufsichtsrat sind ständig darum bemüht, gemeinsam mit der Geschäftsführung und den Vertretern des Mitgesellschafters einen wirtschaftlich darstellbaren Weg zur Erreichung der sportlichen Ziele zu ermöglichen.“

Bewertung des Löwenmagazins:

Die Aussage ist rein subjektiv und wird sicherlich von den drei verschiedenen Seiten unterschiedlich bewertet. Aus Fansicht ist jedoch anzumerken, dass man in der Vergangenheit durchaus gesehen hat, dass es sehr schwierig war und schwierig ist, mit Investor Hasan Ismaik zu verhandeln. Gerade auch in der Presse wird immer wieder betont, dass Zahlungen verspätet kamen oder dass es in den vertraglichen Verhandlungen zu Forderungen kam, die schlichtweg nicht erfüllbar sind.

„HAM – nicht der e.V. – hat erst kürzlich wieder eine entsprechende Finanzierung geleistet.“

Bewertung des Löwenmagazins:

Die zweite Aussage, man habe kürzlich eine entsprechende Finanzierung geleistet, ist natürlich korrekt. Dass der e.V. aus seinen finanziellen Mitteln keine Finanzierung leisten kann, sollte jedem klar sein. Das Präsidium hat jedoch auch ausdrücklich betont, dass der Mitgesellschafter dies „freiwillig getan“ hat, um „selbst wieder Teil der Erfolgsgeschichte des TSV 1860 München sein zu können“. Reisinger erklärt, dass er „im vergangenen Sommer“ dies gut nachvollziehen konnte. Dabei kritisierte er jedoch die „Umsetzung dieser Maßnahme und das erneute Zögern bis auf den letzten Drücker“.

2. Punkt

„Dass der e.V. HAM in der besagten Sitzung einen dritten Gesellschafter vorgeschlagen hat, entspricht nicht den Tatsachen. HAM begrüßt weiterhin jeden weiteren Geldgeber. Desweiteren stellt HAM klar, dass das eigene Aktienpaket nicht zur Disposition steht.“

Bewertung des Löwenmagazins:

In der Stellungnahme des Präsidiums heißt es, dass es „[…] seriöse Interessenten für einen Einstieg als dritter Gesellschafter“ gibt und die Vertreter von HAM International „in der Aufsichtsratssitzung einem entsprechenden Vorschlag des Vereins, die Option zu überdenken, eine spontane Absage erteilt“ haben. Die Option war also bereits vor der Aufsichtsratssitzung thematisiert worden. Das Präsidium behauptet lediglich, dass in dieser Sitzung abgelehnt wurde, dies „zu überdenken“.

HAM International hat damit öffentlich Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die beiden Gesellschafter können sich demzufolge mit möglichen dritten Gesellschaftern an einen Tisch setzen. Unserer Meinung nach könnte eine dritte Partei dabei durchaus auch für Transparenz sorgen und den Verhandlungsstau zwischen den beiden aktuellen Gesellschaftern durchbrechen. Dabei muss man jedoch durchaus hinterfragen, ob es überhaupt jemanden gibt, der nicht von ihm bezahlt wird und mit ihm konstruktiv verhandeln kann. Uns ist kein Fall bislang bekannt.

3. Punkt

„Die Mitglieder des Aufsichtsrates stehen sowohl nach der Satzung als auch nach dem Gesetz unter einer Verschwiegenheitspflicht. Ein Verstoß hiergegen kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden. Auch Gäste einer Aufsichtsratssitzung unterliegen natürlich einer Geheimhaltungspflicht. HAM ist es deshalb rechtlich nicht möglich, detaillierter auf den tatsächlichen Inhalt der Aufsichtsratssitzung einzugehen. HAM behält sich aber das Recht vor, rechtliche Schritte gegen die Personen einzuleiten, die für den Verstoß von Vertraulichkeitspflichten und für die Verunglimpfung von HAM, ihren Eigentümer und Vertretern verantwortlich sind.“

Bewertung des Löwenmagazins:

Eine detaillierte rechtliche Klärung ist von unserer Seite weder möglich noch vorgesehen. Wir haben jedoch einem Anwalt die beiden Stellungnahmen vorgelegt. Er bestätigt, dass es bei Aufsichtsratssitzungen gemäß §116 Satz 2 AktG eine Verschwiegenheitspflicht der Aufsichtsratsmitglieder gibt:

„Die Aufsichtsratsmitglieder sind insbesondere zur Verschwiegenheit über erhaltene vertrauliche Berichte und vertrauliche Beratungen verpflichtet.“

Eine Pflichtverletzung sieht er jedoch nicht. Es müsse eindeutig festgestellt werden, dass anhand von objektivierender Kriterien es sich um ein Geheimnis handle. Die Weitergabe müsse zu einem Schaden der KGaA führen.

Relevant sind folgende Aussagen:

„Die Vertreter unseres Mitgesellschafters mochten sich in dieser Sitzung zu keinem der von der Geschäftsführung vorgestellten Modelle bekennen.“

„Deutlich machten die Vertreter unseres Mitgesellschafters in der Sitzung jedoch, dass nach ihrem derzeitigen Kenntnisstand von Seiten der HAM International Limited mit finanziellen Zuwendungen für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA in keiner Form mehr zu rechnen sei.“

„Die Vertreter unseres Mitgesellschafters haben in der Aufsichtsratssitzung einem entsprechenden Vorschlag des Vereins, die Option zu überdenken, eine spontane Absage erteilt.“

In einem dieser drei Aussagen müsste die Weitergabe der Information dem Unternehmen einen ins Gewicht fallenden Schaden zufügen. Es muss klar bewiesen sein, dass die Tatsachen bislang nur einem geschlossenen Kreis von Mitwissern bekannt war.

4. Punkt

„Im Interesse der sportlichen Entwicklung des TSV 1860 fordert HAM das Präsidium auf, weitere Sticheleien und Provokationen gegen Geschäftsführer Günther Gorenzel und Trainer Daniel Bierofka zu unterlassen, vor allem die Verantwortung und die daraus resultierenden Ergebnisse für den vom Präsidium eingeschlagenen Konsolidierungskurs nicht ausschließlich auf deren Schultern zu verlagern.“

Bewertung des Löwenmagazins:

Eine aus unserer Sicht sehr subjektive Wahrnehmung. Das Präsidium schreibt, dass „durch umsichtiges Wirtschaften, eine geschickte Transferpolitik und kluges sportliches Handeln sich Substanz erzeugen“ lässt und fügt hinzu: „Der TSV 1860 München braucht Mitarbeiter, die diese Herausforderung tatkräftig annehmen.“ Sticheleien und Provokationen können wir nicht herauslesen.

Wir erinnern hierbei an den letzten Kommentar von Ismaik auf Facebook, wo er der Geschäftsführung im Hinblick auf die Sanktionierung der aktiven Szene in den Rücken gefallen ist.

5. Punkt

„Die HAM hat bestehende Darlehen deswegen nicht in Genussscheine umgewandelt, weil der e.V. sich im Dezember 2018 dazu entschloss, keine weiteren Genussscheine von HAM mehr anzunehmen.“

Bewertung des Löwenmagazins:

Es ist nicht richtig, dass das Präsidium die Umwandlung von bereits vorhandenen Darlehen in Genussscheine abgelehnt hat oder ablehnt. Die Aussage ist auch vollkommen unlogisch. In der Erklärung vom 11. Dezember 2018 heißt es, dass „Planungen für den Profifußball nur noch mit nachgewiesenen und tatsächlich eingegangenen Mitteln zu führen“ sind. Dabei könnten „Genussscheine, Darlehen und vergleichbare Finanzierungsformen auf Grund der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens künftig nicht mehr akzeptiert werden.“ Das Präsidium spricht am 14. Januar 2019 davon, dass „weitere Kreditaufnahmen bei unserem Mitgesellschafter kein sinnvolles Finanzierungsinstrument für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA mehr sein“ kann. Wir lesen hier nicht einmal annähernd heraus, dass das Präsidium dabei auch die Umwandlung von bereits vorhandenen Darlehen, die bereits das Eigenkapital belasten, mit einschließt.

„Der e.V. hat sich zudem äußerst undankbar und unfair gegenüber HAM für die Bereitstellung von 2 Millionen Euro im Sommer 2018 gezeigt.“

Bewertung des Löwenmagazins:

Das ist eine rein subjektive Wahrnehmung und aus unserer Sicht äußerst populistisch. In welcher Form wurde die Undankbarkeit gezeigt? Öffentlich hat Robert Reisinger gesagt, dass er erleichtert sei, „dass die Zahlung der von HAM International Limited lange versprochenen Gelder in einer ersten Tranche doch noch erfolgt ist, ehe der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA schwerwiegende Konsequenzen erwachsen wären.“ Er betont, dass er „für diese Maßnahme“ der „Familie Ismaik ausdrücklich“ danke. Klar ist, dass die Zahlung sehr spät kam und auch die erste Frist abgelaufen war. Eine mögliche Strafe hatte der DFB bereits angekündigt.

Eure Meinung ist gefragt

Was ist Eure Meinung zu den Aussagen von HAM International? Wie bewertet Ihr unsere Einschätzungen? Für konstruktive Kritik und Diskussionen sind wir wie immer offen.

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Sportfan

HI/HAM ist leider einfach unterirdisch und völlig undurchsichtig. Bis heute verstehe ich seinen Einstieg nicht.

TreuerLoewe
Leser

Danke für diese tolle Analyse.
Ich finde aber die Stellungnahme des Vereins im Bezug auf das Personal unnötig. Biro und GG machen nach aussen einen guten Job. Vielleicht ist intern mal was vorgefallen, weswegen die Beförderung von GG auch so lange dauerte.

anteater
Leser

Persönlich nehme ich so manche öffentliche Äußerung des Herrn Gorenzel schon als komplett unnötiges Gejammere wahr, das, aus meiner Sicht, den e.V. unter Druck setzen soll, doch noch Geld vom Herrn Ismaik in Form von Schulden anzunehmen.

Schöner wäre es, wenn er öffentlich sagen würde, dass, klar, weniger Geld da ist, man diese große Aufgabe (vor der auch schon andere Standen, siehe Osnabrück) gerne annimmt und alles dafür tun wird, im Rahmen der Möglichkeiten, eine eingeschworene, schlagkräftige Truppe zusammenzustellen.

Macht er aber nicht. Er macht, mimimi, auch Spieler mit gültigen Verträgen müssen gehen, mimimi. Ist auch eher kontraproduktiv, so eine Ansage im laufenden Ligabetrieb abzusetzen, wo wir auch noch absteigen können.

Serkan
Leser

Nach meiner Erinnerung: Gorenzel wäre ohne die Fürsprache Reisingers gar nicht erst Sportdirektor geworden. Den hat der Verein mit 50+1 gegen HAM durchgesetzt. Die Investorenseite wollte einen anderen Kandidaten. Das Gleiche war es bei Scharold.

Außen hoffe ich doch stark, dass Trainer und Geschäftsführer nicht nur „nach aussen einen guten Job“ machen, wie du schreibst, sondern intern gut arbeiten. Das wäre mir wichtiger. In ihrer Außendarstellung finde ich sie nämlich beide stark verbesserungsfähig. Vorausgesetzt man unterstellt ihnen keine Absicht.

Chemieloewe
Leser

Mir ist seit 3…4 Jahren u. mit dem Abstieg immer klarer geworden, daß mit Ismaik keine erfolgreiche, respektvolle, tragfähige, konstruktive u. zukunftsfähige Partnerschaft möglich ist. Besonders nach den ganzen Ereignissen nach dem Abstieg, in denen HI weiterhin unkooperativ bis schädlich (z.B. Forderungskatalog, verspätete Darlehensumwandlung in Genußscheine) handelte, halte ich es für unausweichlich, daß wir uns von HI trennen müssen!!! Wir dürfen dieses unerträgliche Katastrophenszenarium des Hasan Ismaik, das geprägt ist von Unzuverlässigkeit u. Erpressung, von einer stetig anwachsenden Schulden-u. Zinsenlawine, von leeren Versprechungen, Kritikresistenz, Realitätsignoranz….usw. nicht noch weitere 2…3 Jahre fortführen lassen. Wir müssen es schaffen, die jetzige KGaA abzuwickeln, anders sehe ich keine andere Möglichkeit, sich von Ismaik zu trennen, da er ja freiwillig nicht geht. Ich denke, unser e.V. hat nun ausreichend gewichtige Beweise u. Argumente von Verstößen Ismaiks gegen den Kooperationsvertrag, um diesen begründet u. zeitnah aufzukündigen. Das Nachwuchsleistungszentrum mit der U21 u. U19 wieder zurück in den e.V. eingliedern! Die KGaA muss höchstwahrscheinlich in die Insolvenz gehen. Die Lizenz u. die Profiabteilung wird vom e.V. übernommen u. fortgeführt, auch wenn es dadurch Punktabzug gibt o. wir schlimmstenfalls absteigen müssen. Sorry, aber anders sehe ich auf Dauer keinen Ausweg u. keine Chance, im Profifußball wirtschaftlich zu gesunden u. wieder voranzukommen. Wir müssen den wahnsinnig großen Schuldenballast schnellstens loswerden u. im Profifußball wirtschaftlich unter dem Dach des e.V. neu anfangen u. ihn auf dem bestehenden Fundament unserer Partner, wie Sponsoren konsolidieren. Wenn nicht jetzt, wann dann!? So sehe ich eine echte realistische Chance, wirtschaftlich nachhaltig u. gesund neu durchzustarten u. eine selbstbestimmte u. erfolgreiche Zukunft im Profifußball neu zu gestalten. Mit Ismaik bleibt es ein weiteres ewiges Trauerspiel, ein Treten auf der Stelle, ohne realistische Zukunft, ein weiteres Sterben auf Raten, reine Zeit-u. Geldverschwendung u. Verschleiß eines jeden Herzblutlöwen von uns, allen, die von einer lebensfähigen u. erfolgreichen Zukunft unseres TSV München von 1860 e.V. auch im Profifußball träumen, vernunftgeleitet, bodenständig u. Schritt für Schritt. Irgendwie sehe ich, außer die KGaA zu beenden, keinen Ausweg, sich von Ismaik loszulösen. Was meint ihr? Ich halte den Wahnsinn mit Ismaik nicht mehr aus!!! Ismaik muss raus aus unserem TSV 1860 München!!! Mit Ismaik gehts hält nicht, ein für allemal!!!

ELIL!!!

anteater
Leser

Jemand schrieb hier kürzlich, dass laut Kooperationsvertrag der e.V. keine Mannschaft höher als die Bayernliga (!) melden darf. Dieser Vertrag ist ja mit HAM. Das ist alles hochkomplex, zumindest weil wohl die allerwenigsten hier wirklich tiefe Einblicke in den Kooperationsvertrag haben/hatten.

Grundsätzlich sehe ich, leider, auch kaum andere gangbare Auswege, als den von Dir beschriebenen. Mehr Schulden sind jedenfalls schon mal nicht die Lösung, eine Zusammenarbeit, die auf Vernunft und auch Augenhöhe basiert, ist mir HI nicht möglich usw., usf.

Reinhard Friedl
Leser

100 Prozent Zustimmung. Ismaik hat mittlerweile x-mal den Kooperationsvertrag gebrochen. Es wird Zeit, dass dieser aufgelöst wird.

BruckbergerLoewe
Leser

Wer soll der dritte Investor sein ?
Ganz ehrlich , diesbezüglich glaube ich Hr.Reisinger kein Wort.
Es investiert doch niemand einen müden Euro, solange HAM an Bord ist.

Banana Joe
Leser

Es wurde ja auch nicht behauptet, dass ein 3. Investor kurz davor ist, irgendwelche Anteile zu übernehmen, sondern lediglich, dass es seriöse Interessenten gibt. Natürlich sollten die Rahmenbedingungen schon passen und freilich gehe ich auch davon aus, dass, solange Mecki 60 % Anteile besitzt, niemand daran interessiert ist, dem runden Investor irgendein Geld in den Rachen zu werfen. Der eV wird kaum irgendwelche Anteile abgeben, das dürfte durch die MV sofort blockiert werden. Und solange Ismaik stur auf seinen 60 % beharrt, solange tut sich das niemand an.

anteater
Leser

Der Herr Mey vielleicht, die Bayrische als Kreditgeber, es gibt durchaus Szenarien, die sehr, sehr naheliegend, gar offensichtlich sind.

tsvmarc
Leser

Schwierige Situation.

Baum
Leser

Da ist überhaupt nichts schwierig, die Situation ist glasklar! Ismaik hat versprochen zu gehen wenn man ihn nicht mehr will. Deutlicher kann man es nicht mehr zum Ausdruck bringen! Ismaik, man will dich hier nicht mehr. Pack deine sieben Sachen und schleich dich. Danke für nix!
Scheiß auf den Scheich, scheiß auf sein Geld! Egal was er sagt, egal was er denkt!
Und den Griss und den Dudelsaki kriegst noch gratis mit dazu. Geh mit wem auch immer, aber geh!
Meinetwegen kriegst noch 2,50€, eine Steaksemmel und ein Steckerleis für deine 60% Anteile an der KGaA von mir weil mehr ist diese Wiaschdlbude eh nimmer wert!

Personix
Leser

Du sprichst für dich und nicht für alle!
Und wer ist „man“
Ebanso „Danke für nichts“`?
Naja etwas nachdenken hat manchmal schon geholfen und bekanntlich gehören immer zwei dazu.

Momentan haben wir zwei Foren.
Jedes deckt eine Stimmung ab.
Aber keines liegt nah bei der Wahrheit!

anteater
Leser

Wir haben mehr als zwei Foren! Aus der Vielzahl der Foren ist mir allerdings nur eines bekannt, dass auf wirklich üble Art und Weise Stimmung für Herrn Ismaik und mehr, mehr, mehr Schulden und gegen den e.V. macht.

Baum
Leser

„bekanntlich gehören immer zwei dazu“.
Dann erklär mal was der e.V. falsch gemacht hat? Ihm nicht von vorneherein freie Hand gelassen? Nicht von Anfang an seine schwindligen Wünsche erfüllt (z.B. den geilen Sven als Trainer)? Ich erinnere mich eigentlich nur an solche Sachen wie „alter Mann“, „Autohändler“, „we need a new …“. Erkläre doch mal was der e.V. deiner Meinung nach falsch gemacht hat? Ismaik hat geglaubt er übernimmt einen Klub wie in England und ist dann der Alleinherrscher. Kann der e.V. was dafür das Ismaik nichts von 50+1 wusste? Das einzige was man dem Verein vorwerfen muss ist, sich auf diesen Geier überhaupt eingelassen zu haben. Leider hatten wir zu dieser Zeit einen schwachen Präsidenten, der nicht den Mut hatte den richtigen Weg zu gehen. Jetzt muss man sich mühsam darum bemühen, diesen „Unfall“ zu korrigieren. Scheiß auf den Scheich!

Loewen1860
Leser

Und ich träumte heute Nacht….

Schlagzeilen auf alles Zeitungen:
HASAN ISMAIK hört bei den Löwen auf

Leider bin ich dann aufgewacht u in meiner Heimatzeitung steht nichts davon 😭

Ich wünsche mir jetzt, wir könnten uns wieder auf Fußball konzentrieren.

tomandcherry
Leser

Man kann es nicht mehr hören/lesen…

Wenn so „gemeinsam“ aussehen soll, dann bitte zukünftig „jeder für sich alleine“ und am besten ohne HAM, HI, OG…

Dieses peinliche Theater, wer nun wann, wem, warum und wieso irgendwas (nicht) angetan hat, geht mir immer stärker auf den Sack.

Die anfängliche Freude über eine halbwegs passable erste Drittliga-Saison weicht immer mehr der deprimierenden Erkenntnis, dass mein Herzensverein, dem ich seit über 40 Jahren in guten (eher selten) und schlechten (sehr häufig) Zeiten die Treue halte, zum Spielball für Egoismen, Rachsucht und wirtschaftliche Spekulationen geworden ist.

Wenn ich mit Fans von anderen Mannschaften, die sich von der Bundesliga bis in die Regionalliga verteilen, diskutiere, dann sieht es bei diesen Vereinen oftmals auch nicht wirklich rosig aus (u.a. Lautern).

Aber was sich seit acht Jahren bei 60 abspielt, dürfte fast schon einzigartig im deutschen Fußball sein?

Ich kann mich schon nicht mehr über unsere Punktgewinne freuen, weil sich in meinem tiefsten Inneren ein sehr ungutes Gefühl verstärkt, dass irgendwann „der große Knall“ folgt und wir wieder „mit leeren Händen dastehen“ werden.

Alles was Recht ist, aber diese ständigen Scharmützel zwischen „dem größten Löwen-Fan aller Zeiten“ (ich bekomme das Kot*en!) und den e.V.-Verantwortlichen macht mich mürbe.

WIE soll unter den herrschenden Umständen in absehbarer Zeit nachhaltig und zum Vorteil des Gesamtvereins und der Profi-Fußball-KGaA ZUSAMMENgearbeitet werden?

Das letzte Fünkchen Hoffnung stirbt.

Jedenfalls bei mir.

Tami Tes
Redakteur

Wir erinnern uns gut, wie das letztes Jahr abgelaufen ist. Der e.V. wollte 2 Millionen von der Bayerischen in Anspruch nehmen. HAM hat das wehement abgelehnt und selber 2 Millionen aufgezwungen. Erst als Darlehen und dann doch in Form von Genussscheinen, weil der Verein nicht nachgab. Und danach musste man sechs Monate dem Geld hinterherlaufen und immer wieder an die Zahlungen erinnern.

Und dann sagt HAM „undankbar“…

jürgen (jr1860)
Leser

wie schon an anderer Stelle geschrieben: Eigentlich ist schon alles x-mal geschrieben/gesagt worden…
Die Positionierung der HAM kotzt mich einfach an…

Zum dritten Gesellschafter: wenn, dann sollte der 3. Gesellschafter den Einfluss der HAM eindämmen, sprich Anteile der HAM übernehmen. Eine Übernahme von eV-Anteilen halte ich für nicht zielführend, da sollte eher geschaut werden, dass der eV mittelfristig wieder zumindest die 51% bekommt…

Vielleicht sollten wir doch anfangen Geld für eine Löwenbeteiligungsgesellschaft der Fans zu sammeln und der HAM 20%, sowie einen Aufsichtsratssitz wegnehmen smile

#OHNE Hasan!

L.A.
Gast
L.A.

Sag ich doch schon die ganze Zeit 😉

jürgen (jr1860)
Leser

dafür sollte man mal nen detaillierteren Plan erarbeiten, am Besten mit Unterstützung von Finanzfachleuten UND Anwalt…
aber das sollte es ja bei den vielen Löwen geben smile

und im Moment lehnt ja die HAM und der „grösste Löwenfan alles Zeiten“ jeden Verkauf ihrer Anteile ab sad und ich sehe es so, dass der eV mittelfristig wieder auf mindestans 51% der Anteile kommen sollte.

DaBrain1860
Leser

Eine super Idee, würde mich sofort beteiligen!

Rolandoz
Leser

Super Idee – aber verhält es sich da nicht genau so wie mit einem Einstieg eines zweiten Investors?
Also müsste Ismaik da nicht Anteile verkaufen oder zumindest einer Kapitalerhöhung zustimmen?

Reinhard Friedl
Leser

Ich hätte mir gewünscht, dass Ismaik die zum 30.6.2019 fälligen Darlehen (gestundete Darlehen) in Genußscheine umwandelt und dadurch mit dem e.V. gemeinsam den Weg der Gesundung der KGaA geht. Aber nach dem gestrigen Schreiben sage ich: „Mit Hasan Ismaik kann nur der Weg zum Konkursrichter gegangen werden“ (Dies gilt für die KGaA und nicht für den e.V.)

BAUMI
Gast
BAUMI

Wie wäre es mit einem anderen Verlauf.
1. COOP-Vertrag mit HAM kündigen
2. Kapitalerhöhung auf Basis des derzeitigen Wertes der Gesellschaft
3. Neuverteilung der Anteile auf Basis der geleisteten Zahlungen zur Kapitalerhöhung

In meinen Augen hat HAM keinen finanziellen Spielraum da sie nur Fremdkapital einsetzen. Hi hat soviel eigenes Geld wie du und ich.

Ein Klassiker unter den squezze out Szenarien.

Für mich der einzige Weg einen neuen (anderen) Investor zu installieren.

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