Am kommenden Samstag könnte es beim TSV 1860 München soweit sein. Eine Teillassung von Zuschauern könnte beim Spiel der Löwen gegen Lübeck wieder Fans im Stadion ermöglichen. Die Löwen setzen auf Rudelbildung. Das sorgt bei Fans für Kritik.

Als umständlich und kompliziert bezeichnet ein Fan in den sozialen Medien die Rudelbildung. Ein anderer kritisiert, dass Einzelpersonen kaum eine Chance haben, ins Stadion zu gehen, weil es ohne entsprechende Kontakte schwierig ist, ein Rudel zu finden. Es sei Pandemie und man würde nun die Fans dazu auffordern, sich im Stadion zusammen zu tun, so ein anderer.

Es ist tatsächlich eine Gradwanderung. Allerdings nicht unbedingt seitens des TSV 1860 München, sondern von den Behörden. Sie geben vor, wie viele Zuschauer nach aktueller Lage möglich wären. Eine Gratwanderung, weil es eine Abwägung zwischen sinnvollen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und der Wiederzulassung von sozialem Leben ist. Eine äußerst schwierige, politische und auch wissenschaftliche Frage. Die Kritiker von beiden Seiten auf den Plan ruft. Die einen wollen stärkere Maßnahmen, die anderen eine deutlichere Lockerung. Dass Bürgerinnen und Bürger von zwei Seiten kritisch bleiben, ist auch durchaus positiv. Am Ende müssen Politiker und die Behörden allerdings nach bestem Wissen und Gewissen abwägen. Ob man ihnen dabei das Vertrauen schenkt oder nicht, so man muss so ehrlich sein und eingestehen, dass die aktuelle Lage keineswegs einfach ist und das richtige Abwägen schwierig. Klar ist, dass die Politik durchaus im Laufe der Pandemie Anpassungen vorgenommen hat. Und auch weiterhin vornehmen wird.

Der TSV 1860 München kann sich lediglich im Rahmen der Möglichkeiten bewegen und muss entsprechende Hygienekonzepte vorlegen und Maßnahmen einleiten. Dass man dabei auf eine „Rudelbildung“ setzt, klingt erst einmal irritierend. Würde man dies jedoch nicht tun, würde die mögliche Kapazität sich vermutlich drastisch reduzieren. Denn bei den Vorgaben von Behörden und dem Verband geht es nicht nur um die räumliche Verteilung der Fans im Stadion. Es geht vor allem auch um den Zeitfaktor. Es gibt ein entsprechendes Zeitfenster, in dem die Fans ihren Platz erreichen müssen und entsprechend nach dem Spiel auch wieder verlassen müssen.

Hierzu bietet der Deutsche Fußball-Bund den Klubs ein Tool. Einige Faktoren sind örtlich bedingt, andere behördlich. Einfluss darauf haben die Sechzger nicht. Andere Faktoren sind organisatorisch bedingt. Und hier muss die Geschäftsführung den Hebel ansetzen. Die maximale Kapazität liegt von Seiten der Behörden bei 3.000 Zuschauer. Räumlich sind also so viele Fans möglich. Das heißt jedoch nicht, dass es organisatorisch möglich ist. Wie sind die Anreisemöglichkeiten? Welche Zufahrtswege können ermöglicht werden? Wie schnell kann der Einlass geschehen?

Leider kennen wir die Zahlen nicht, die für die Berechnung des tatsächlichen Kapazität-Limits notwendig sind. Wir haben jedoch einige mögliche Szenarien durchgespielt und kommen bei der Vorgabe von sogenannten „Rudeln“ auf maximal 3.500 Zuschauer, die anhand des organisatorischen Zeitfaktors ins Stadion können. Die behördliche maximale Kapazitätsgrenze von 3.000 kann somit ausgeschöpft werden. Würde man Zuschauer nur paarweise zulassen, kommen wir im Hinblick auf den Zeitfaktor auf maximal 2.000 Fans. Bei Einzelzulassung auf lediglich 1.000 Fans. Ob unsere Berechnungen stimmen, wissen wir nicht. * Wir sehen dadurch jedoch durchaus den Sinn in den Überlegungen des TSV 1860 München.

* geändert: Nach entsprechender Recherche und nun genauer Berechnung kommen wir bei Einzelzulassung auf lediglich 700 Fans die zugelassen werden können. Bei unserer Berechnung kamen wir auf 1.000 Fans, da wir die Haupttribüne mitberechnet hatten.

Fazit: Die aktuelle Pandemie schränkt uns in vielen Bereichen enorm ein. Der TSV 1860 München versucht dabei nach den aktuellen behördlichen und organisatorischen Vorgaben die maximale Zuschauer zu ermöglichen. Hierzu scheint wohl die Rudelbildung eine sinnvolle Option zu sein.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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DaBianga
Leser
DaBianga (@dabianga)
18 Tage her

Jetzt beschränke ich seit einer gefühlten Ewigkeit meine Sozialkontakte nahezu auf ein absolutes Minimum, und jetzt soll ich mir ein paar wildfremde zusammensuchen (von denen ich nicht weiß wo sie überall rumgelumpt haben) um ins Stadion zu kommen.
Irgendwie lässt sich das mit der Infektionsverordnung und dem gesunden Menschhenverstand nicht vereinbaren.

Hotspot Giasing here we come.

Dutch1860
Gast
Dutch1860 (@guest_51183)
18 Tage her

Servus, wann wird überhaupt genau entschieden ob Fans am Samstag ins Stadion dürfen?

anteater
Gast
anteater (@guest_51188)
18 Tage her
Reply to  Dutch1860

Ich meine gelesen zu haben, dass das Infektionsschehen zwei Tage vor dem Event entscheidend ist. Aber sicher würde man einschreiten, wenn am Tag vor dem Spiel die Fallzahlen explodieren.

PeterTsv
Gast
PeterTsv (@guest_51177)
18 Tage her

Servus Löwen, such noch max. 2 Personen zum rudeln…. Hab kein Facebook, aber Bock auf unseren TSV! Übernehme auch die Anmeldung!
Elil

Oliver
Gast
Oliver (@guest_51178)
18 Tage her
Reply to  PeterTsv

Wär gern dabei…

BruckbergerLoewe
Leser
BruckbergerLoewe (@bruckbergerloewe)
18 Tage her

Das Land der Dichter und Denker …….
Na dann Gute Nacht Deutschland

Schleimi
Gast
Schleimi (@guest_51158)
19 Tage her

Alles Gute zum Geburtstag, Oliver Griss

anteater
Gast
anteater (@guest_51169)
18 Tage her
Reply to  Schleimi

Morgen ist Tag der Republik!

ToniTSV
Gast
ToniTSV (@guest_51156)
19 Tage her

Wäre denn noch jemand von euch zum Stehplatzrudeln zu haben? Wir sind zu zweit, Dauerkarte Block J und würden noch jemanden suchen. Sind beide nicht bei FB, deswegen versuch ich’s mal so.

anteater
Gast
anteater (@guest_51159)
18 Tage her
Reply to  ToniTSV

Viel Erfolg!

ToniTSV
Gast
ToniTSV (@guest_51162)
18 Tage her
Reply to  anteater

Danke!

Oliver
Gast
Oliver (@guest_51179)
18 Tage her
Reply to  ToniTSV

Wäre gern dabei…

ToniTSV
Gast
ToniTSV (@guest_51182)
18 Tage her
Reply to  Oliver

Sorry. Hab dich leider hier zu spät gesehen und wir sind schon fündig geworden. Hoffe es hat trotzdem bei dir geklappt

Löwe
Gast
Löwe (@guest_51151)
19 Tage her

Da die komplette Haupttribüne für VIPs geblockt wird, stellt sich mir die Frage:

Dürfen VIP’s zu jedem Spiel?
Wie viele Plätze sind dann für „normale“ Dauerkarten-Inhaber noch frei? (2700?)
Bekommen Haupttribünen-Dauerkarten-Inhaber auf der Stehhalle die besseren Plätze, da sie ja mehr für ihre Karte bezahlt haben?

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
19 Tage her

Zumindest sind alle Namen bekannt und verifiziert, die ein Rudel bilden.
… sind halt dann kleinere Cluster

Ausserdem soll man (auch auf dem Weg zum/vom Klo) den Blick immer Richtung Innenraum halten. Ich stell mir das gerade schwer vor, unfallfrei die Treppe der Stehhalle hochzukommen und zwischen den Sitzreihen…

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
19 Tage her
Reply to  jürgen

Finde auch lustig, dass mir die Anfahrt (wie und wann) vorgeschrieben wird…

anteater
Gast
anteater (@guest_51150)
19 Tage her
Reply to  jürgen

Du musst mit dem Fahrrad kommen. Darfst aber nur freihändig fahren (die komplette Strecke!) und musst vorher fünf Halbe getrunken haben. Sonst kein Einlass 😉

jürgen
Leser
jürgen (@jr1860)
19 Tage her
Reply to  anteater

Teil 2 ist kein Problem

anteater
Gast
anteater (@guest_51157)
19 Tage her
Reply to  jürgen

Freihändig fahren. Okay… 😂

anteater
Gast
anteater (@guest_51149)
19 Tage her
Reply to  jürgen

Wer einmal biesln muss, muss halt ganz vorne am Zaun gegen eben diesen biesln. Auch die Mädels! Und ein Zurück gibt es nicht! Überlegt euch gut, wie viel ihr im Stadion oder vorher trinken wollt 😉

Aymen1860
Leser
Aymen1860 (@aymen1860)
19 Tage her

Kann das evtl.jemand mit dem Zeitfaktor erklären? Leuchtet mir jetzt erstmal nicht so ein, warum das so einen großen Unterschied macht.
Für mich persönlich ist die Rudelbildung o.k., nur leider hab ich aktuell auch keinen Kumpel mit Dauerkarte, aber wenn man Unterstützung bekommt bei der Rudelbildung, warum nicht.
Wenn man es positiv sieht, auch eine Möglichkeit neue Löwenfans kennen zu lernen.
Aber aus Infektionsschutzgründen nicht optimal.

KlausTSV
Leser
KlausTSV (@selmatsv)
19 Tage her

In Bielefeld wurden am 2ten Spieltag – wildfremde 8er Gruppen gebildet, die nebeneinander sitzen mussten und dann wieder 1,5 Abstand zur nächsten 8er Gruppe. Also ist die gewollte Rudelbildung mit 4 Bekannten besser, als mit 7 Wildfremden 2 Stunden nebeneinander zu sitzen. In Bielefeld ging man davon aus, dass man nach vorne nießt und nicht auf die Seite. Wir sollten nicht so tun, als wenn die unsrigen Entscheidungsträger auf der Brennsuppe daher geschwommen kommen und alle anderen intelligentere Lösungen anbieten.

rod.skyhook
Leser
rod.skyhook (@rod-skyhook)
19 Tage her
Reply to  KlausTSV

Eine Gruppe aus 4 Bekannten / Freunden sehe ich auch weniger als Problem. Ich habe in meinem Freundes- / Bekanntenkreis aber keinen, der noch eine DK hat. Also muss ich mir zwangsläufig 2-3 Unbekannte auf Facebook suchen, damit ich ins Stadion kann. Und das finde ich in der aktuellen Situation nicht richtig.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
19 Tage her
Reply to  rod.skyhook

Das ist doch die Gelegenheit, aus anonymen Internetbekannschaften im Löwenmagazin persönliche Fanbekanntschaften zu machen😉. Allerdings muß ich passen, weil ich bis nächsten Montag an Krücken gehe und eh nicht ins Stadion kann.

Last edited 19 Tage her by 3und6zger
DjangoNY
Leser
DjangoNY (@djangony)
19 Tage her

Es hilft ja eh nicht. Nehmen wirs einfach so wie’s ist. Viel Spaß denen die ins Stadion können / dürfen / wollen.
Ich bin erst wieder dabei wenn wir alle rein dürfen, und das wird wohl noch dauern. Hilft nicht.

Xanderl
Gast
Xanderl (@guest_51132)
19 Tage her

Das ganze Rudelproblem haben wir doch nur, weil der TSV wie blöd Dauerkarte verkauft hat, was aus finanziellen Gründen auch nachvollziehbar ist. Nur wenn man etwas verkauft, was man gar nicht hat bzw. in viel geringerem Maße als die verkaufte Menge, dann gibt es halt Schwierigkeiten. Der TSV hat mehr Karten verkauft als es Plätze gibt und schiebt das daraus resultierende Verteilungsproblem über dieses Rudeldings auf die Fans ab. Das kann man clever nennen, oder unverschämt.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
19 Tage her
Reply to  Xanderl

Es wusste aber doch jeder vorher, dass wenn überhaupt, dann weniger ins Stadion dürfen. Auch wenn gar keine Dauerkarten verkauft worden wären (was ziemlich dämlich wäre) müsste man 3000 Plätze dann irgendwie vergeben. Da schiebt man nix auf die Fans ab, sondern versucht in einer Krisensituationen (=Pandemie / Corona), für die niemand was kann, das bestmögliche rauszuholen. Erfahrungswerte gibt’s keine, Vorschriften jedoch viele

anteater
Gast
anteater (@guest_51155)
19 Tage her
Reply to  Xanderl

Weiß nicht. Zwickau hat in einem kleineren Stadion mehr Zuschauer untergebracht (mit viel geringerem Infektionsgeschehen allerdings auch). Ganz ohne Rudel.

Und es hatte ja wirklich jede/r die Wahl zwischen Kopf- und Herzticket. Ich hab die DK bestellt, um mein Vorkaufsrecht zu behalten, ging ja ned anders. Wenn da wider erwarten ein Stadionbesuch abfällt, toll, aber ich rechne mit null.

Sven Keckel
Gast
Sven Keckel (@guest_51123)
19 Tage her

Wenn man bedenkt das draußen gespielt wird verstehe ich nicht das Problem. Eine Menschen Kette ist erlaubt die den richtigen Abstand halten. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren ist auch kein Problem obwohl das vermutlich das höchste Risiko bringt. In der Schule sollen die Kinder den Abstand einhalten aber im Bus oder U-Bahn S-Bahn unmöglich. Also wenn man draußen im Stadion nicht mehr als 3000 Personen unterbringen kann dann sollte man die ca 200000 Personen die jeden Tag mit dem MVG fahren auch verringern. Es werden mini Straßenbahnen eingesetzt so das die Menschen gezwungen werden eng aneinander zu stehen. Das muss man nicht verstehen. Aber es ist unverantwortlich von dem Öffentlichen Nahverkehr. Die Politik begrenzt Stadien aber S-Bahn U-Bahn und Bus sowie Straßenbahn ist kein Problem zu sehen. Sehr fragwürdig wie sie das erklären wollen.

anteater
Gast
anteater (@guest_51135)
19 Tage her
Reply to  Sven Keckel

Hm, also, ich kann mich schon daran erinnern, dass mit den Öffis zur Arbeit fahren gaaanz anders ist, als mit den Öffis nach dem Spiel nach Hause fahren.

Und höchstwahrscheinlich behauptet „die Politik“ auch nicht, dass die Öffis problemlos sind, aber da geht es ja darum, dass die Menschen zur Arbeit kommen. Soll man das jetzt unterbinden, die Wirtschaft kollabieren lassen oder doch abwägen, ob es vertretbar ist, dass Leute eine Zeit lang ruhig und gemeinsam in der Bahn stehen oder sitzen? Was ist die durchschnittliche Fahrzeit eines Öffipendlers? Wie viele Menschen sind da schon angetrunken und umarmen andere, singen, lachen und schreien, wechseln Plätze, weil da auch noch ein Spezl hockt?

Also, ich finde schon, dass es wichtiger ist, dass die Kids eine Schulbildung bekommen, dann dass die Wirtschaft nicht kollabiert, als dass wir unserer Freizeitaktivität „Supporten“ nachkommen können. Das sollte man, finde ich, in der Wertung da auch stets berücksichtigen.

Aymen1860
Leser
Aymen1860 (@aymen1860)
19 Tage her
Reply to  anteater

Wenn die SBahnen und UBahnen die gleiche Anzahl der Züge hätten, wie vor Corona, dann könnte ich zustimmen. Da aber die Züge um durchschnittlich 1/3 gekürzt fahren und dadurch das Platzangebot sozusagen mutwillig verknappt wird, nicht.

anteater
Gast
anteater (@guest_51139)
19 Tage her
Reply to  Aymen1860

Okay, das ist natürlich komplett kontraproduktiv.

Dennoch halte ich Bildung für die Kids und eine halbwegs laufende Wirtschaft für wichtiger als unsere Freizeitaktivität. Ich hoffe, dass Du dem zustimmen kannst.

Aymen1860
Leser
Aymen1860 (@aymen1860)
19 Tage her
Reply to  anteater

Da gebe ich dir natürlich Recht.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
19 Tage her

Ob das mit der Löwen-Rudelbildung eine sinnvolle Option ist glaube ich jetzt erst mal eher nicht. Wobei, wenn man sich das eine oder andere Spiel im TV angesehen hat, in dem einen oder anderen Stadion waren die Zuschauer auch Blockweise „angeordnet“. Allerdings gab es auch zu sehen, dass es nicht immer so war. Ob das jetzt eine Gruppe/Familie war, die eh zusammengehört, kann man zwar nicht sagen, dennoch sollte es auch die Option geben, dass der eine oder andere auch solo oder paarweise ins Stadion gehen kann, sofern er möchte.

swaltl
Leser
swaltl (@swaltl)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Komisch, dass andere Vereine es hinbekommen ohne umständliche Grüppchenbildung. Jeder Dorfverein schafft das. Nur 1860 nicht….

swaltl
Leser
swaltl (@swaltl)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Das heißt also konkret, dass der KGaA die Öffnung für 2.300 zusätzliche Fans wichtiger ist als die Gesundheit der Fans. Das ist richtig erbärmlich.

Was hätte dagegen gesprochen, dass man z.B. die Ostkurve für Leute öffnet, die alleine ins Stadion wollen? Man könnte dann vielleicht 500 Leute weniger rein lassen aber dafür hätten auch Leute die Chance auf einen Stadionbesuch denen das Risiko in Grüppchen zu groß ist.

anteater
Gast
anteater (@guest_51122)
19 Tage her
Reply to  swaltl

Ich glaube, dass unser Fanbeauftragter durchaus offen ist für so einen Vorschlag. Schreib ihn doch mal an!

swaltl
Leser
swaltl (@swaltl)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Die Möglichkeit, dass sich bei Grüppchen jemand im Stadion infinzieren könnte hat man offenbar nicht durchgerechnet….

swaltl
Leser
swaltl (@swaltl)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Dann versteh ich nicht, warum das Gesundheitsamt sowas erlaubt. Aber davon abgesehen muss man auch nicht unbedingt den Rahmen des Gesundheitsamtes zwangsläufig bis zum letzten Millimeter ausnutzen

Löwe
Gast
Löwe (@guest_51147)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Wie kommt man auf 700?

Dauert der Einlass von 700 Einzelpersonen genau so lange wie von ca. 850 „Rudel“ (3000 / 3,5 Personen)

Ich finde es nicht ganz OK, dass man Einzelnen oder Paaren, die sich nicht fremden Leuten anschließen wollen den Stadionbesuch verwehrt.

Und auch im Stadion leuchtet die Zahl 700 nicht ein. Es wird behauptet, dass nur 700 Einzelpersonen rein dürften, es dürfen aber ca. 850 Rudel rein. Also rein logisch kann die Zahl 700 nicht richtig sein.

Last edited 19 Tage her by Löwe
anteater
Gast
anteater (@guest_51160)
18 Tage her
Reply to  Löwe

Bei 700 Einzelbesuchern würde es Sinn ergeben, wenn diese jeweils 1,5 Meter Abstand zueinander halten müssten.

rod.skyhook
Leser
rod.skyhook (@rod-skyhook)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Ob jeder einzeln steht oder 3-4 Leute nebeneinander hat doch keinen oder nur minimalen Einfluss auf die Kontroll-Geschwindigkeit?

swaltl
Leser
swaltl (@swaltl)
19 Tage her

Andere Vereine bekommen es hin, 10.000 Leute ins Stadion zu lassen ohne dass man sich vorher zwangsläufig Grüppchen suchen muss. Vielleicht sollte man bei der KGaA mal nachfragen, wie das geht.
Wenn die Grüppchenbildung nur für den Einlass nötig wäre könnte man das auch durch feste Zeitfenster lösen. Dass man aber bei uns offenbar auch auf den Plätzen Grüppchen mit Fremden bilden soll geht gar nicht.

rod.skyhook
Leser
rod.skyhook (@rod-skyhook)
19 Tage her

Ich finde diese „Rudelbindung“ absolut schwachsinnig. In meinem Bekanntenkreis bin ich der einzige mit DK. Also kann ich mir jetzt 2-3 wildfremde Leute suchen, mit denen ich dann mehr als 2 Stunden im Stadion stehen / sitzen soll? Und dafür soll ich mich dann auch noch in einer FB-Gruppe anmelden? Ich habe mir die Kopf-Dauerkarte gekauft und mir gedacht dass ich mir das Geld nur für die Heimspiele zurückzahlen lasse, die nicht gewonnen werden. Aber jetzt werde ich mir wohl für alle Spiele das Geld wieder holen. Vielleicht denken die Verantwortlichen aber auch nochmal über die Regelung nach.

anteater
Gast
anteater (@guest_51097)
19 Tage her

Das mit dem Zeitfaktor erschließt sich mir nicht. Ob jetzt 4×1 Person oder 1×4 Personen mit 1,5 m Abstand ins Stadion gehen, das macht zeitlich keinen Unterschied.

Einen Unterschied macht es in der Tat in der Auslastung, denn zwischen 4 Einzelpersonen 1,5 m Abstand zu halten benötigt 4,5 m, zwischen zwei Vierergruppen 1,5 m, jetzt rein linear gedacht.

DjangoNY
Leser
DjangoNY (@djangony)
19 Tage her
Reply to  anteater

Seh ich genauso. Allerdings müsste man dan den Abstand eh hinterfragen, wenn es 4 wildfremde Personen in der Gruppe sind, die sich über das Portal gefunden haben.
Ne richtig „gute“ Lösung wirds da eh nicht geben, alles „ebs und nix“.
Aber es kommt auch die Teit wiede, wo wir alle ins Stadion dürfen 👍🏻

anteater
Gast
anteater (@guest_51104)
19 Tage her
Reply to  DjangoNY

Ja, stimmt, eine richtig gute Lösung sehe ich auch nicht. Auch in Zwickau das war keine richtig gute Lösung. Da war ja praktische jede zweite Sitzreihe gesperrt, aber dann zehn und mehr unter Umständen wildfremde Leute eng beisammen in jeder Reihe?

Last edited 19 Tage her by anteater
Stefan Waltl
Gast
Stefan Waltl (@guest_51096)
19 Tage her

„Ob unsere Berechnungen stimmen, wissen wir nicht. Wir sehen dadurch jedoch durchaus den Sinn…“

Die Formulierung hätte ich mal schon in meiner Schulzeit kennen sollen.
😉

anteater
Gast
anteater (@guest_51121)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Bestimmt auch nur, wenn sich wirklich 700 Leute einzeln anmelden. Wenn man ein modernes Ticketsystem verwendet, das eben die Plätze neben Einzel- und Gruppentickets sperrt, dann werden es bestimmt mehr.

swaltl
Leser
swaltl (@swaltl)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Komisch, dass andere Vereine es hinbekommen, dass wenn Plätze vergeben werden einfach die Plätze daneben blockiert werden. Wenn man gewollt hätte dann hätte man auch eine Lösung finden können. Aber offenbar war es hauptsächlich wichtig, möglichst viele Leute reinzulassen. Da kann man das Infektionsrisiko schon mal vergessen. 🤦🏻‍♂️

anteater
Gast
anteater (@guest_51138)
19 Tage her
Reply to  ArikSteen

Dann sollte man sich das Tool der Zwickauer mal ausleihen. Da hätten die 3.600 Tickets auch einzeln bestellt werden können.

Komplett intransparent und unlogisch, das mit den 700 max. bei Einzeltickets.

Das muss man sich mal geben, dieses Tool. Im Extremfall bestellt da einer 699 Tickets für seine wirklich sehr große Familie, die hocken dann geschlossen in einem Block der Stehhalle, und das übrige Ticket kauft dann einer, der alleine in der Westkurve steht. Oder mit 1,5 Meter Abstand zu der 699er Gruppe.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
19 Tage her
Reply to  anteater

Das Beispiel ist falsch, da die 699 ja eben kein Einzelticket sind

anteater
Gast
anteater (@guest_51148)
19 Tage her
Reply to  Bine1860

Das war genau mein Argument in #51121,  Bine1860 ! Bei gemischter Ticketvergabe müssten mehr als 700 rein gehen. Arik hat dann in #51127 entgegnet, dass ich falsch läge, und damit jetzt auch Du 😉

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
19 Tage her
Reply to  anteater

liest sich wie „auch du mein Sohn Brutus 😂😂“ wollte dich nicht angreifen, falls das so rüberkam
Meines eines Erachtens 700 gehen rein, wenn es lauter Einzeltickets wären und bei gemischt ändert sich das natürlich, je mehr Gruppen und je weniger einzelne um so mehr gehen rein. Daher die Rudelbildung. ich denke den Arik sein falsch bezieht sich darauf, dass es mit irgendeinem Tool berechnet wurde, nicht vom Ticketssystem. Er schreibt ja bei Einzeltickets sinds nur 700.

Last edited 19 Tage her by Bine1860
anteater
Gast
anteater (@guest_51154)
19 Tage her
Reply to  Bine1860

Oh, keine Sorge, habe mich exakt Null angegriffen gefühlt!

Genau! Nur wenn es lauter Einzeltickets sind, das war genau meine These…:

Bestimmt auch nur, wenn sich wirklich 700 Leute einzeln anmelden. Wenn man ein modernes Ticketsystem verwendet, das eben die Plätze neben Einzel- und Gruppentickets sperrt, dann werden es bestimmt mehr.

Weiß nicht, was der Arik da hat. *achselzuck*

Wir machen einfach eine große Gruppe mit 3.000 Leuten die dann alle zusammen stehen und fragen dann, warum drei Tribünen komplett leer sind.

anteater
Gast
anteater (@guest_51161)
18 Tage her
Reply to  Bine1860

Also, mir ging es darum, dass wir dann beide falsch lägen. Du bist aber nicht mein Sohn….