Mit Pauken und Trompeten beginnt Günther Gorenzel, der Geschäftsführer der Löwen, die Pressekonferenz. Er erwartet von den Spielern des TSV 1860 München, dass sie „diese Momente zukünftig besser zu Ende spielen“. Man müsse das Spiel besser final zu Ende spielen, so die Forderung des Österreichers. Der Blick geht erst mal zurück auf das Spiel gegen Meppen. „Wenn man bis zum Schluss bei der Musik dabei sein will, dann ist es in der Regel halt so, dass aus der Erfahrung heraus diese zwei Punkte, die eigentlich mehr verlorene Punkte waren als ein gewonnener, schon sehr weh tun …“

Nach den Pauken und Trompeten des Günther Gorenzel spielt Trainer Michael Köllner auf der Geige ein wenig leisere Töne. Er hat sich ausgiebig mit dem kommenden Gegner, dem 1. FC Magdeburg, beschäftigt. Er wird nach Magdeburg fahren und schauen, was ihm am Ende einfällt. Es gilt, Sascha Mölders zu kompensieren.

Unser Blick auf den Gegner: Der nächste Gegner im Visier – 1. FC Magdeburg

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
0 0 vote
Article Rating
3 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments

Blue Power
Leser
Blue Power (@blue-power)
1 Monat her

Mir ist bewusst, dass bei diesen Erfolgen Michael Köllner schwer Kritik hinnehmen kann, ist auch völlig verständlich. Aber genauso wie er Quirin Moll viel zu lange in der Innenverteidigung belassen hat und es klar war, dass er eine Position weiter vorne besser aufgehoben ist (auch Köllner hat das gewusst), hat MK versucht Quirin mit alller Macht auf der IV zu etablieren.

Ähnlich verhält es sich mit Erik Tallig. Tallig hat im Moment ein kreatives Formtief und auch das sieht Köllner, aber er beharrt darauf ihn da weiter rumwursteln zu lassen. Ein Dennis Dressel der körperlich viel präsenter ist und mit dieser Eigenschaft auch noch extreme Schnelligkeit aufweist, hätte schon seit mehreren Spielen von Anfang an für Erik Tallig auf die Position gehört. Köllner weiß das alles. Aber er sagt sich, ich gebe dem jungen Tallig noch eine Chance und noch eine Chance usw.. Vertrauen ist für die Spieler natürlich sehr wichtig. Aber wenn ich sehe, dass mein Spieler seit Wochen in einem Formtief ist und dies ganz klar vom Kopf her, dann nehme ich diesen Spieler auch mal 2 bis 3 Spiele raus auf die Bank.

Ich weiß, wir möchten alle Trainer sein, aber manchmal macht das Tagesgeschäft den Tunnelblick beim agierenden Trainer sehr gut sichtbar, wenn man es etwas neutraler von außen betrachten kann.

Ich bin mir aber sicher, dass Michael Köllner eine gute Lösung gegen Magdeburg finden wird. Wollen wir für unsere Buam beide Daumen drücken, dass dieser Plan ohne unseren Torgaranten Sascha auch aufgeht.

Auf geht´s Löwen, kämpfen und siegen!

Last edited 1 Monat her by Blue Power
Alexander Schlegel
Alexander Schlegel (@a-schlegel)
1 Monat her
Reply to  Blue Power

Das sehe ich ganz genauso. Der Punktverlust gegen Meppen geht auch zum Teil auf die Kappe von Köllner. So viele defensive Mittelfeldspieler gegen Meppen zu bringen war absolut überflüssig. Außerdem sind Tallig und auch Greillinger eher Konterspieler, die ihre Stärken ausspielen können, wenn sie viel grüne Wiese vor sich haben und/oder ein starkes Pressing gefordert ist. Die sind beide bei engen Räumen überfordert, zumindest derzeit noch.

3und6zger
Leser
3und6zger (@3und6zger)
1 Monat her

Unabhängig davon, ob Mölders jetzt am Mittwoch spielt oder nicht gibt’s doch mindestens 2 Szenarien bei denen wir suboptimal unterwegs sind. Das eine ist, wenn wir längere Zeit in Überzahl spielen und das andere Thema, und das schon seit Jahren, kommt zum Tragen, wenn der Gegner sich mit 5-3-2 positioniert und uns kommen lässt. Ich denke am Sonntag hätt ich eher Dressel neben Wein als Doppel-Sechs positioniert, da er auch mal per Sprint an einem Gegner vorbei kommt und weil’s weiter vorne eh schon so voll war. Weil fürs 1-gegen-1 sehe ich nicht mehr viele, seit Beki gegangen ist. Richy kann man halt viel leichter körperlich abdrängen. Von daher ist mMn Dressel in solchen Spielen unersetzlich und am besten von weiter hinten.