Der FC Hansa Rostock rechnet mit 16.000 bis 18.000 Zuschauern, wenn am Samstag der TSV 1860 München kommt. In der Pressekonferenz spricht Trainer Jens Härtel über seine Ausfälle und über den Gegner aus München.

Im Mittelfeld wird Tanju Öztürk aufgrund einer Grippe fehlen. Im Sturm wird man auf Osman Atiglan verzichten, bei dem es „nicht so richtig vorwärts geht“, wie der Trainer verrät. Man will weiter geduldig bleiben. Der Angreifer erlitt eine Schambeinentzündung. In der Abwehr wird man auf Nico Rieble verzichten. Er hatte einen Muskelfaserriss und wird erst kommende Woche ins Mannschaftstraining einsteigen. Gegen die Löwen fehlt er also. Auch Lukas Scherf wird nicht spielen. Der Mittelfeldspieler hat einen Trainingsrückstand, sei jedoch auf einem guten Weg. Alle anderen seien „gut dabei“ und man habe eine „ordentliche Trainingswoche“ hinter sich gebracht. In der Defensive sind die Rostocker gut aufgestellt und haben einige Alternativen. Trainer Jens Härtel sieht hier gute Möglichkeiten auch mal zu wechseln und neue Reize zu setzen.

„Wer glaubt da kommt Sechzig und die schießt man einfach so aus dem Stadion, der ist falsch gewickelt“

„Wer glaubt da kommt Sechzig und die schießt man einfach so aus dem Stadion, der ist falsch gewickelt“, sagt Rostocks Trainer Härtel. „Wir haben nur eine Chance, wenn wir von Anfang an wieder uns allen Widerständen entgegenstellen.“ Er spricht von einem unglaublich guten Flügelspiel der Sechzger, mit vielen Flanken aus dem Halbfeld auf Mölders. Der habe eine entsprechende Größe und dazu ordentlich Masse. „Wenn der mal steht in der Luft, ist er schwer zu verteidigen“, sagt Härtel. Sechzig habe sich stabilisiert. Sie hatten ein paar Ausreißer nach unten, aber hätten ansonsten schon stabile Ergebnisse. In Würzburg zum Beispiel seien sie keinesfalls die schlechtere Mannschaft gewesen. Auch gegen Uerdingen war es unglücklich für die Löwen. Er sieht aber auch, dass er die Löwen knacken kann. Vor allem an den Gegentoren, die Sechzig bislang bekommen habe.

Die Pressekonferenz

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anteater
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28er Kader und da ist es schon voll auf dem Trainingsplatz. Was spielen die? Kleinfeld? Bei uns sind 30 Mann noch nicht genug.

Die Fragen sind jetzt ziemliche Gemeinplätze (auch wenn die versammelten Journalisten irgendwie mehr wissen wollen als bei uns), aber bin das nur ich, der wiederholt den Eindruck bekommt, dass generell deutlich ruhiger, sachlicher geantwortet wird, nicht nur in Rostock?

Richtig gewachsene Mannschaft? Wir? Warum sehe ich das nicht so wirklich? Auseinandergewachsen vielleicht.

Eigene Ideen? Unheimlich gutes Flügelspiel? Was hat der Mann geraucht? In Würzburg nicht die schlechtere Mannschaft? Unglücklich gegen Uerdingen? Wir hatten echt Glück, dass die Ecke in der 25. Minute nicht verwertet wurde.

Stabilisator, der seine Aufgabe sehr gewissenhaft wahrnimmt. So einen könnten wir gebrauchen. Aber sehr interessant, was der Trainer da sagt bezüglich des Rhythmus, der Bülow letzte Saison gefehlt hat und der jetzt da ist. Dementsprechend stellt man auf, nicht nach Namen oder Sympathie.

Kai aus der Kiste
Leser

„…auch wenn die versammelten Journalisten irgendwie mehr wissen wollen als bei uns…“ Antworten auf einer öffentlichen PK kannst halt nicht als EXKLUSIV verkaufen lol
Die meisten Fragen werden doch erst danach gestellt, in dem man dem Trainer etc. sein Mikrofon oder sein Handy unter die Nase hält.

anteater
Leser

Krass wie viele Mikrophone die haben. Braucht Sechzig Solidaritätszuschlag?