3 Millionen beträgt der Spieleretat des TSV 1860 München. Bei der Abendzeitung und der Bild wird allerdings eine andere Zahl genannt – 2,4 Millionen. Wo ist der Denkfehler?

Er ist immer wieder Grundlage für Diskussionen, auch im Löwenmagazin. Der Mini-Etat. Ausgerufen durch Medienvertreter. Auf 2,4 Millionen legten sich die Boulevardblätter fest. So hoch sei der Mini-Spieleretat der Löwen. In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung spricht man im Artikel „Mölders und die jungen Löwen“ in der Zwischenzeit allerdings über einen aktuellen Spieleretat von 3 Millionen. Es handle sich dieses Jahr „nicht um den vom früheren Finanz-Geschäftsführer Michael Scharold entworfenen absoluten Mindestetat von 2,4 Millionen Euro, sondern immerhin um rund 3 Millionen“, schreibt die überregionale Zeitung.

Wenn der Geschäftsführer für Finanzen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA seine Bücher wälzt, sieht er tatsächlich immer wieder den gleichen Spieleretat vor sich. 2,4 Millionen ist er hoch. Zusammen mit diversen anderen Kosten wie zum Beispiel dem Etat für das Funktionsteam, den Spielbetrieb oder Verwaltungskosten, kommt man auf eine bestimmte Summe, die für die Wirtschaftsprüfer notwendig ist. Können die potentiellen Einnahmen diese Grundkosten nicht decken, gibt es keine positive Fortführungsprognose. Ob am Ende tatsächlich 2,4 Millionen als Spieleretat zur Verfügung stehen, ist also nicht gesagt.

Das war bislang auch nie der Fall. Denn der Geschäftsführer Michael Scharold legte in den vergangenen zwei Jahren den Spieleretat stets auf 3 Millionen fest. Dabei blieb es nicht einmal, sondern man schaffte es, den Etat beide Jahre noch einmal zu erhöhen. Im ersten Drittliga-Jahr durch ein Darlehen von HAM International. „Um die Wünsche von Aufstiegstrainer Bierofka zu erfüllen“, so verkaufte Stimoniaris die zusätzlichen Schulden an die Fans. Der Etat betrug dann wohl 3,75 Millionen. Hätte man dem nicht zugestimmt und in der Euphorie des Aufstiegs diese Darlehen verhindert, wäre man politisch tot gewesen, meint das Präsidium zur Begründung. Im zweiten Drittliga-Jahr wurde man dann kreativ. Die Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum gingen an Hauptsponsor „die Bayerische“. Private Gönner finanzierten Aaron Berzel. HAM International finanzierte Prince Owusu und Timo Gebhart. Der Etat lag dann bei 3,5 Millionen Euro.

Auch für dieses Jahr hatte der Geschäftsführer Michael Scharold für die Wirtschaftsprüfer die 2,4 Millionen gerechnet. Für die Verhandlungen des Aufsichtsrates und der Gesellschafter im Hinblick auf das „nachhaltige Finanzpaket“ allerdings, wie auch in den vergangenen beiden Jahren, rechnete er mit 3 Millionen. Dem nun tatsächlichen Spieleretat. Aufgrund des komplexen Not-Darlehens-Paketes von 6,3 Millionen Euro wohl auch endgültig. Es sei denn, man setzt sich erneut an den Tisch. Denn aufgrund des komplexen Finanzpaketes sind der Kreativität Grenzen gesetzt. Privates Sponsoring oder sonstige Einnahmen mindern bis zu einer Summe von 6,3 Millionen erst einmal nur das potentielle Not-Darlehen.

Klar ist jedoch: Mit dem Mini-Etat von 2,4 Millionen Euro rechnet Günther Gorenzel nicht. Die Summe taucht lediglich für die positive Fortführungsprognose auf.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Loewenaufsteiger
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Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her

Rechnungen und Excel-Tabellen hin oder her: Wenn man nur soviel ausgibt, wie eingenommen wird, kann man sich auf eine sehr lange Zeit einstellen, bis wir wieder 2.-klassig sind; wenn es jemals überhaupt was wird. Wenn wir ehrlich sind, war es dieses Jahr auch nicht wirklich knapp. Klar, gibt es Trainer, wie Köllner, die mittels Motivation aus einer Jugendmannschaft etwas zaubern können – hat er auch schon bewiesen. Aber, ob ihm das ein zweites Mal gelingt – da bin ich skeptisch!

anteater
Leser
anteater (@anteater)
15 Tage her

Alternativ könnte man weniger ausgeben, als man hat. Ich sehe jetzt ehrlich gesagt, wie man dadurch dann schneller aufsteigen könnte. Eine andere Alternative gibt es ja schlichtweg nicht.

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her
Reply to  anteater

Investition in die Zukunft könnte man das nennen. Kennst Du das aus dem Geschäftsleben auch? Meine Firma hat das vor 20 Jahren auch gemacht und es hat sich gelohnt. Natürlich nur, wenn man das geliehene Geld auch sinnvoll einsetzt.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
15 Tage her

 Loewenaufsteiger

Wie beurteilt man, ob das geliehene Geld auch sinnvoll eingesetzt wurde? Seit Jahrzehnten glaubt die TSV 1860 vor jeder Spielerverpflichtung, die Darlehen seien sinnvoll eingesetzt. Tatsächlich sind daraus nur permanent steigende Verschuldung und mehrere Fastpleiten entstanden. Endlich hat der Verein ein Präsidium, welches auf organisches Wachstum setzt.

Und was megapeinlich ist: 2006 und 2017 hat der FCB jeweils 1860 vor der endgültigen Insolvent gerettet.

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her
Reply to  nofan

Sinnvoll eingesetzt war das Geld NICHT in den Jahren 2016/2017! Da hat man auf falsche Berater gehört und viele falsche Leute geholt. Diese Hypothek wirkt bis heute nach und sorgt dafür, dass man eigentlich nie wieder so etwas haben möchte. Schuld lag sicher auch bei dem damaligen Präsidium. Auch bei den GF´s fehlte wohl der Sachverstand und man sah nur $-Zeichen in den Augen. Schade – damals wurde viel Vertrauen nachhaltig zerstört.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
15 Tage her

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass nicht zuletzt durch die Kosten für die Allianz Arena und scheinbar sinnvoller Spielerverpflichtungen“ im Zeitraum 2011 bis 2016 im Durchschnitt jedes Jahr ein Jahresfehlbetrag von 5,2 Millionen € ausgewiesen wurde. Auch diese Verluste von rd. 26 Millionen € führten dazu, dass im Juni 2017 die TSV KGaA mit mehr als 60 Millionen € Schulden belastet war.

Nur zum Vergleich: Der 1. FC Kaiserslautern hat die Insolvenz wegen Verbindlichkeiten von rd. 20 Millionen € beantragt.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
15 Tage her

Ach, und beim nächsten Mal wird dann, erstmals, alles anders, da hört man dann auf die richtigen Berater und holt die richtigen Leute?

Wie oft soll man eigentlich den gleichen, ehrlich gesagt ziemlich blödsinnigen, Fehler machen?

Und die Dollarzeichen sehen doch jetzt auch schon wieder (bzw. noch immer) jene in den Augen, die von AA, Durchmarsch usw. usf. schwadronieren. Ich habe jetzt nicht wirklich die Historie von Sechzig studiert, aber mindestens DREI mal war genau das der Genickbruch. Nur hat es üblicherweise länger gedauert, bis Leute gefordert haben, in die gleiche Katastrophe nochmal reinzugehen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
15 Tage her

Weniger ausgeben als man hat als Investition in die Zukunft zu bezeichnen, das ist schon äußerst kreativ.

Respekt, wenn das für Ihre Firma geklappt hat. Sowas hört man sehr selten.

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her
Reply to  anteater

Ist bei jeder (relativ neuen) Firma üblich, die besser werden will!

nofan
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nofan (@nofan)
15 Tage her

Deshalb scheitern die meisten Start-Up-Unternehmen kläglich und hinterlassen bei den Gläubigern einen Berg an Schulden.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
15 Tage her

Dass man weniger ausgibt als man hat? Man, man, man. Gerade junge Firmen (da zählen wir nicht dazu) gehen gerne ans Limit und wenn die ersten Erfolge da sind, dann verschulden sich die Geschäftsführer um ihre Firma wachsen zu lassen. Die haften dann auch mit ihrem Privatvermögen.

Das geht, so lange man eine Bank davon überzeugen kann, dass das Unternehmen das wert ist, das Risiko. Da ist Sechzig ja schon lange raus.

Aber egal, hier ging es ja darum, weniger auszugeben als man hat.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
15 Tage her

Hatte diese Firma auch schon +60 Mio. Euro Schulden und war bilanziell überschuldet?

nofan
Leser
nofan (@nofan)
15 Tage her

 Loewenaufsteiger

Warum lernt der Mensch nur so wenig aus Erfahrungen?

Um nur zwei Beispiele zu nennen: 1. FC Kaiserslautern, KFC Uerdingen. Viel Geld investiert, gerade den Abstieg verhindert und wenigstens der FCK hat es damit zur Pleite getrieben.

Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah: Wie war das mit dem Profi-Fußball der TSV KGaA während der Saison 2016/17? Sollte nicht unbedingt der Aufstieg (mit viel mehr Geld als man einnimmt) in die Champignons League erreicht werden? Naja, das Ergebnis ist bekannt. Statt CL spielte man darauf bei den CL-Amateuren in der Regionalliga, alleine ein Jahresfehlbetrag von 22 Millionen € während einer Saison und die Fastpleite, weil die Schulden auf mehr als 60 Millionen € angewachsen waren.

Ich wäre sehr zuversichtlich, dass es dem 16/17-Alleinherrscher auch beim zweiten Mal gelänge, die Profi-Fußballer der TSV KGaA zwei Klassen tiefer anzusiedeln. Meinen Sie nicht auch, dass trotz „kleiner Schritte“ die 3. Liga nicht viel interessanter ist als Oberliga. Aber wenn Sie lieber Spiele der 5. Liga sehen wollen, TSV II absolviert dort Spiele gegen Kottern etc.

tomandcherry
Leser
tomandcherry (@tomandcherry)
15 Tage her

Welche der beiden Möglichkeiten findest Du persönlich besser:

1.) Eine zusammengekaufte Mannschaft aus „namhaften Spielern“, mit gewisser Zweit- und Drittliga-Erfahrung ausgestattet, Anfang/Mitte 30, höhere Einkommenserwartungen.

oder

2.) Eine Nachwuchstruppe aus eigenen Talenten, noch ohne Erfahrung im höherklassigen Fußball, Anfang 20, wesentlich geringere Einkommenserwartungen.

Mit Variante 1) hat man es bereits in der 2. Liga probiert und ist in dreizehn Jahren nur ein einziges mal knapp am Bundesliga-Aufstieg gescheitert.

Das war übrigens die erste Saison nach dem Abstieg und der Trainer hieß damals Rainer Maurer.

Alle (!) danach folgenden Spielzeiten schnitt man wesentlich schlechter ab, in den „goldenen Poschner-Jahren“ wurde es so richtig krass, als man gefühlt jede Saison 20 Spieler gehen liess, nur um daraufhin 20 andere zu holen.

Dass also „das Investieren von viel Geld in eine namhafte Mannschaft gestandener Spieler“ zwingend den sportlichen Erfolg mit sich bringt, scheint bei 60 bereits seit vielen Jahren widerlegt worden zu sein?

Dass man es mittlerweile gezwungenermaßen mit „wenig Geld für eine Mannschaft aus Eigengewächsen“ probiert, sehe ich als absoluten Glücksgriff für 60 München an.

Die Spieler aus dem NLZ gelten allgemein als sehr gut ausgebildet und warum sollte man diese Jungs jeweils an andere Vereine abgeben, wenn sie sich in der ersten Mannschaft des TSV 1860 München ebenfalls bewähren können?

Klar dauert so etwas eine gewisse Zeit, bis sich eine konkurrenzfähige Truppe herauskristallisiert und ernsthaft um den Zweitliga-Aufstieg mitspielen kann.

Aber das Problem bei 60 war schon seit Jahrzehnten, dass alles nicht schnell genug ging und man fast immer den dritten Schritt vor dem ersten machte.

Die Fehler der Vergangenheit sollte man jetzt endlich mal erkennen und zukünftig bitte nicht zum x-ten mal wiederholen.

Reinhard Friedl
Gast
Reinhard Friedl (@guest_48178)
16 Tage her

Nachdem in der Abstiegssaison 2016/2017 21,9 Mio € verbrannt wurden, wurde die Devise ausgegeben: „Es darf nur das ausgegeben werden, was auch eingenommen wird“. Es zeigte sich in der folgenden Saison Vierte Liga und den Beiden in der Dritten Liga, das dies trotz „Kosten runter schrauben“ gar nicht so einfach ist. Ich habe aus den veröffentlichten Berichten im Bundesanzeiger die Einnahmen nach „Bereichen“ aufgegliedert für die Geschäftsjahre 2002/2003 bis 2017/2018 in beigefügter Tabelle zusammengefasst. Der Bericht für das Geschäftsjahr 2018/2019 sollte eigentlich spätestens Anfang Juli 2020 veröffentlicht werden, da die Gesellschaften ein Jahr nach Geschäftsjahresende Zeit haben, die Bilanz mit GuV und Anhang im Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Leider ist die KGaA auch hier säumig.

Brunnenmeier66
Leser
Brunnenmeier66 (@brunnenmeier66)
16 Tage her

Ich frag mich gerade was diese Diskusion überhaupt soll.
Manche schaffen es nicht mal mit 20 Millionen eine ordentliche Truppe aufzustellen. Andere wiederrum waren noch nie groß mit Geld gesegnet und haben trotzdem eine gute Mannschaft.
Für alle die vor einer Saison glauben zu wissen wie gut eine Mannschaft ist auf Grund des Spieleretat, können sowohl positiv als auch Negativ überrascht werden.
Also abwarten und vertrauen.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
17 Tage her

Aber was heißt das, das Budget der TSV KGaA alleine für die Spieler betrage 2,4 oder 3,0 Millionen €? Entscheidend sollte sein, was benötigt die KGaA für Mittel, um wettbewerbsfähig in der 3. Liga spielen zu können.

Friedl hatte vor kurzem eine Gewinn- und Verlustrechnung der Saison 2018/19 der SpVgg Unterhaching veröffentlicht, nach der dieser Verein in der genannten Periode lediglich 3,1 Millionen € für die gesamten Personalkosten (einschließlich Verwaltung, Trainer, Spieler) ausgegeben hatte. So hat die FC Würzburger Kickers AG als 3. Ligist im Geschäftsjahr 2017/18 für Gesamt-Personalkosten 5,5 Millionen € zur Verfügung gehabt. Ueber diese Summe verfügte die TSV KGaA auch als Regionalligist.

Aus all diesen Werten würde ich schließen, dass die TSV KGaA auch mit 2,4 Millionen ausschließlich für Spieler in der 3. Liga nicht unterfinanziert ist, es sei denn, man plant für die Champignons League.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
17 Tage her
Reply to  nofan

Natürlich muss man für die Champions-League planen oder willst du etwa gar keinen Profifussball 😂😂😂

ne Spaß beiseite, ich denke auch, dass es wie immer gar nicht so schlecht ist und ich hasse den all gegenwärtigen Pessimismus.

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
17 Tage her
Reply to  nofan

Genau,  nofan , soviel wie wir haben manche anderen 3.Ligisten nicht für den Spieleretat. Also, richtig, mal immer schön auf dem Teppich bleiben u. nicht wie-„wir kommen ja immerhin aus München u. nicht aus Chemnitz, Kiel…Hinterdorf, da müsste ja viel mehr drin sein, als…“ u. andere größenwahnsinnige Parolen. 😉

Last edited 17 Tage her by Chemieloewe
anteater
Leser
anteater (@anteater)
17 Tage her
Reply to  Chemieloewe

Das Stadion in Chemnitz müsste sogar zweitligatauglich sein. Kiel auch 😉

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
17 Tage her
Reply to  anteater

Die AA auch🤣😜aber spielen wollen wir da trotzdem nie wieder unsere Heimspiele!

Sechzig im Sechzger!!! Giasing!!! 👍💙🦁💙✌😎

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her
Reply to  Chemieloewe

Tja, echt schade. War sehr gerne in der AA. Die hat den Namen „Stadion“ wirklich verdient!

anteater
Leser
anteater (@anteater)
15 Tage her

Andere nennen das Teil einen seelenlosen Kommerztempel im Nirgendwo. Klar, für Menschen, die nicht auf den sozialen Aspekt, also das gesellige Beisammensein mit Gleichgesinnten in den Kneipen um das Stadion, stehen, für die ist das wirklich was. Schön anonym, austauschbar, aalglatt.

Ich kenne ein paar rote Dauerkarteninhaber. Ich kann da für jene, die so gerne in die AA wollen, mal was organisieren, wenn meine Leut keine Zeit haben und, natürlich, sobald die Pandemie wieder vorbei ist. Ich helfe da wirklich gerne!

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her
Reply to  anteater

Wirklich witziger, hintersinniger und intellektueller Kommentar – Reschpekt! Zu den Betontribünen in Giesing fällt mir auch ne Menge ein. Stimmt, die sind nicht „aalglatt“ sondern haben eher eine individuelle Patina. Eigentlich ein Fall für die Abrissbirne. Aber Geschmackssache! „Gleichgesinnte“..? Ob man die findet..? Man muss jenseits der beiden „60-Lager“ schon aufpassen, dass man nicht FCBII-Fans trifft oder Türkgücu-Fans oder Frauenfußball-Fans (o.k., die eher weniger).
Diejenigen, die ordentliche Fußball-Stadien Kommerztempel nennen, sollten sich mal fragen, ob sie nicht lieber Kreisliga schauen. Da gibt es sowas wie Geld kaum! Da wäre dann allen geholfen!

bluwe
Leser
bluwe (@bluwe)
15 Tage her

Lieber sog.  Loewenaufsteiger ja klar wir haben deine Provokation schon verstanden.

Du brauchst jedoch den Löwenfans die Giasing annehmen und Sechzig in einem einmaligen urbanen Umfeld genießen, nichts über Gleichgesinnte oder Stadion erzählen.

Du hast Deine eigene Meinung und die darfst auch gerne für dich behalten, bevor du andere irgendwohin verweist.
Leider hast es aber auch nicht verstanden, warum Sechzig seit Jahren auf der Stelle treten muß!

Last edited 15 Tage her by bluwe
Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her
Reply to  bluwe

Ich provoziere nicht. Ich schrieb eigentlich den Satz, das ich die AA toll fand. Das meine ich ehrlich so! Dann kam der Antheater-Kollege und hat mich dafür runtergeputzt.Dass ich dann darauf reagiere ist doch nur legitim. Hier offenbar aber nicht gewünscht – das erkenne ich wohl!

anteater
Leser
anteater (@anteater)
15 Tage her

Runtergeputzt? Jetzt wird es echt lächerlich, sorry.
Und dafür werde ich jetzt zu einem Theater gemacht. Abschreiben, so schwer! Ich sehe wohl, was Sie da machen. Zufall ist das sicher nicht, sondern ganz bestimmt gezielte Herabwürdigung meiner Person. Übermäßig empfindlich sein? Sehen Sie, kann ich auch! Oder es kann mir einfach egal sein. Sie wünschen halt scheinbar, dass man Sie dafür lobt, die AA toll zu finden. Ich finde die AA ganz ehrlich scheiße, häßlich, austauschbar und seelenlos! Aber das darf ich ja nicht schreiben, weil der Loewenaufsteiger sich runtergeputzt fühlt, wenn jemand seiner Meinung widerspricht und sich erdreistet, eine eigene Meinung zu haben und zugleich diese zu äußern.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
15 Tage her

 Loewenaufsteiger

Wo ist das Problem? Sie besuchen ab sofort den Komfort-Tempel AA und überlassen ihre Karte dem Fan, der lieber TSV-Spiele im GWS sehen möchte.

Uebrigens: Da Sie ja ein Anhänger von „Mehr ausgeben als einnehmen“ sind: Die Beteiligung an der AA hatte mit dazu geführt, dass die TSV KGaA von 2004 bis 2017 immer mehr ausgegeben hat, als sie einnehmen konnte. Das ist ursächlich dafür, dass die TSV KGaA heute einen Konsolidierungskurs fahren muss.

Loewenaufsteiger
Leser
Loewenaufsteiger (@loewenaufsteiger)
15 Tage her
Reply to  nofan

Welche Karte? Ich war nur einmal in Giesing und das hat mir erst mal gereicht. Die AA würde ich gerne besuchen, aber da spielt ja nicht mehr 1860, leider! Konsolidierung ist immer das vorgeschobene Argument. Aber das ist hier völlig falsch! Diesen Verein muss man doch anders führen als eine mittelständische Schraubenfabrik!

anteater
Leser
anteater (@anteater)
15 Tage her

Sie fanden es in so einem zu 25% gefüllten Stadion toll? Krass! Ganz ehrlich, egal wo ich in meinem Leben im Stadion war, wenn die Bude weitgehend leer war, war es immer trist.

Konsolidierung ist immer das vorgeschobene Argument.

Ach! Na, dann lassen Sie uns doch an Ihrem Insiderwissen Anteil haben. Würde mich und sicher auch andere interessieren, was da für eine Verschwörung dahinter steckt. Ich schreibe „Verschwörung“, weil das ja im Geheimen abläuft und vor der breiten Masse geheim gehalten wird.

Diesen Verein muss man doch anders führen als eine mittelständische Schraubenfabrik!

Richtig! Einen Verein führt man erstmal überhaupt nicht wie eine Fabrik, egal ob einen Gesangsverein, Bienenzüchterverein oder Fußballverein. Es gibt da ein gemeinsames Anliegen, dass irgendwann mal zu einer Vereinsgründung geführt hat.

Aber auch hier können Sie uns unerleuchteten Mitsechzgern doch bitte mal mitteilen, wie der Verein zu führen ist. Oder besser noch, bei der nächsten Mitgliederversammlung bringen Sie entsprechend ausgearbeitete Anträge ein. Und dann können Sie ja zur nächsten Präsidiumswahl antreten.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
15 Tage her

Eine mittelständische Schraubenfabrik würde es bei dem Schuldenberg schon längst nicht mehr geben.
Aber klar: Schulden machen um Schulden abzubauen ist natürlich das Rezept für die Zukunft und noch besser jeden Monat mehr ausgeben als man einnimmt.

Machst du das auch so? von 2000 Euro die auf dein Konto kommen gibst du auch jeden Monat 3000 aus?

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
17 Tage her

Die Boulevardzeitungen plappern nach was sie bei db24 lesen, weil sie es selbst nicht besser wissen und sich eigene Recherchen sparen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
17 Tage her
Reply to  Serkan

Und da sich DB24 auch die Recherche spart, kann man alternativ auch gleich würfeln.

Chemieloewe
Leser
Chemieloewe (@chemieloewe)
17 Tage her
Reply to  Serkan

Na wenn man wahrscheinlich mit Griss befreundet ist, nicht, Herr Eicher…? 😉🤣

Christoph Nadler
Leser
Christoph Nadler (@derloewe)
17 Tage her

Aus der SZ von heute:

„Die Löwen müssen ja sparen, der Spieleretat ist gesunken, wenngleich weniger stark als aufgrund von Gorenzels Aussage vom „Basis-Paket“ vermutet. Bei diesem Paket, ausgehandelt im Zuge der von Investor Hasan Ismaik gegebenen Sicherheit von 6,3 Millionen Euro für eine positive Fortführungsprognose in Corona-Zeiten, handelt es sich nach SZ-Informationen nicht um den vom früheren Finanz-Geschäftsführer Michael Scharold entworfenen absoluten Mindestetat von 2,4 Millionen Euro, sondern immerhin um rund drei Millionen. Das ist allerdings immer noch etwa eine halbe Million Euro weniger als in der abgelaufenen Spielzeit. „

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/sport/tsv-1860-muenchen-moelders-und-die-jungen-loewen-1.4979323 (bearbeitet durch die Redaktion)

Last edited 17 Tage her by ArikSteen
harie
Gast
harie (@guest_48104)
17 Tage her

Denkfehler gibt es nur wenn man auch denkt 😁.
Stupides Alsscheiben fällt da eher nicht drunter.

Last edited 17 Tage her by harie