Der Spieleretat für die Saison 2020 / 2021 beträgt 3 Millionen Euro. Betrachtet man die aktuelle Krise im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die Unsicherheit bei anderen Klubs, ein durchaus ordentliches Budget für die sportliche Führung.

Selbstverständlich hätte Günther Gorenzel gerne noch ein wenig mehr Spielraum. Doch mit einem Spieler-Etat von 3 Millionen Euro lässt sich durchaus ein guter konkurrenzfähiger Kader aufstellen. 3 Millionen für die Spielergehälter und die Lohnnebenkosten. Der Etat ist also genau so geplant, wie man bereits in den beiden vorausgehenden Spielzeiten geplant hatte. Zumindest ursprünglich.

Die Saison 2018 / 2019

Nach dem Aufstieg in die Dritte Liga stockte man die 3 Millionen nämlich auf. Es kam zur bekannten Balkon-Szene. Am 5. Mai 2018 sicherte sich der TSV 1860 München den Meistertitel in der Regionalliga. Hasan Ismaik, sein Bruder Yahya und die Statthalter Peter Casalette und Saki Stimonaris verkündeten bereits am gleichen Tag von einem Balkon des Charles Hotels in München, man sei in Gesprächen um den Etat zu erhöhen. Am 8. Mai kam es zu einem weiteren Treffen. Mit Günther Gorenzel und Daniel Bierofka. Der von Michael Scharold angedachte Etat von 3 Millionen wurde in Frage gestellt. Man wolle ein zusätzliches Budget zur Verfügung stellen, so Saki Stimoniaris. „Damit ist die Zukunft der Löwen gesichert“, schreibt er in einer Presseerklärung. Stimoniaris schraubte bewusst die Erwartungen nach oben. Sowohl bei den Fans als auch bei Günther Gorenzel und Daniel Bierofka. „Ich reiche euch die Hand“ schrieb Hasan Ismaik in Richtung Präsidium. Es kam zu einem hin und her. Am Ende einigte man sich auf Genusscheine in Höhe von 2 Millionen Euro. Für zwei Jahre. Man wäre politisch tot gewesen, erklärte Reisinger später, wenn man sich gegen die Wünsche des Mitgesellschafters und vor allem von Daniel Bierofka stellen würde. Lange nahm man an, der Spieler-Etat läge bei 4,5 Millionen. Am Ende betrug er für 2018 / 2019 rund 3,75 Millionen Euro. Sicherlich auch, weil Grimaldi vorzeitig ging.

Sportlich lief es in der zweiten Saisonhälfte nicht wirklich gut. Der Grund für viele Fans und auch für manche Frau oder manchen Herrn von der schreibenden Zunft: Robert Reisinger hatte den Konsolidierungskurs ausgerufen und damit für Verunsicherung gesorgt. Das hatte er nicht. Lediglich betont, dass man aufgrund der aktuellen Situation nur Genusscheine oder ein Sponsoring mit Sofortzahlung akzeptieren könne. Denn im Winter hatte Hasan Ismaik sehr spät die versprochenen Genusscheine ausgezahlt.

Die Saison 2019 / 2020

Die vorläufigen Planzahlungen für die Saison 2019 / 2020 veröffentlichte Michael Scharold im Mai 2019. Und wieder waren sie da, die 3 Millionen Euro. Man habe keinen Handlungsspielraum, erklärte daraufhin Günther Gorenzel. Ihm seien die Hände gebunden. Von einem „Schrumpfkader“ war die Rede in der Presse. Auf der Plattform loewen-bar.de wurde die Wortkreation „gorenzeln“ erfunden. Bereits Anfang 2019 hatte der TSV 1860 München übrigens Gorenzel zum Geschäftsführer befördert. Die Mehrkosten wollte Hasan Ismaik übernehmen. Tat er nicht und seitdem gehen diese Mehrkosten zu Lasten des TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA. Trotz der immer wieder thematisierten Geldproblematik leistet sich der TSV seitdem zwei Geschäftsführer.

Das „gorenzeln“ funktionierte. Die Bayerische fühlte sich berufen, die Namensrechte am Nachwuchsleistungszentrum temporär zu kaufen. 500.000 Euro zahlte der Hauptsponsor für die kommenden zwei Jahre, der TSV München von 1860 e.V. übernahm Kosten am Nachwuchsleistungszentrum und entlastete damit die KGaA. Am Ende kam dann wohl ein Spieler-Etat von 3,5 Millionen heraus. Zudem finanzierten private Gönner den Innenverteidiger Aaron Berzel. HAM International übernahm das Gehalt von Prince Owusu und Timo Gebhart. Der TSV 1860 München leistete sich schließlich einen durchaus großen Kader.

Daniel Bierofka blieb allerdings nicht allzu lange und Michael Köllner übernahm die Mannschaft. Am Ende gab es eine tolle Saison und durchaus auch die Chance auf einen Aufstieg.

Die Saison 2020 / 2021

Die Planungen für die Saison 2020 / 2021 waren überraschend anders. Der Aufsichtsrat des TSV 1860 München verkündete ein nachhaltiges Finanzpaket. Mit einem potentiellen Darlehen von 6,3 Millionen Euro sichert HAM International die positive Fortführungsprognose. Das große Manko: anders als im vergangenen Jahr können zum Beispiel private Gönner nicht einfach einen Spieler fremdfinanzieren und damit den TSV entlasten. Das ist durchaus diskussionswürdig. Denn alle Einnahmen gehen grundsätzlich erst einmal in die Sicherheiten für die positive Fortführungsprognose. Und minimieren damit Stück für Stück das potentielle Darlehen aus dem Corona-Paket. Der Aufsichtsrat ist dennoch zufrieden. Der Spieler-Etat soll bei 3 Millionen Euro liegen. Günther Gorenzel hätte jedoch gerne mehr. Bereits frühzeitig sprach er von einem nötigen „Wumms-Paket“. Das Saisonziel müsse heruntergeschraubt werden. Er fordert Lösungen.

Ob der Spieler-Etat von 3 Millionen ausreicht? Aaron Berzel wurde vergangene Saison durch private Gönner finanziert. Das ist nicht mehr möglich. Er ist auch bereits weg. Auch Prince Owusu wurde außerhalb des vergangenen Spieler-Etats finanziert. Auch er ist weg. Bei Timo Gebhart steht noch ein Fragezeichen.

Grundsätzlich ist der TSV 1860 München jedoch sowohl handlungsfähig, als auch mit einem Etat ausgestattet, mit dem man gut arbeiten kann. Michael Köllner kann als Trainer, gemeinsam mit Gorenzel, nun die Mannschaft auch mehr auf seine Wünsche ausrichten. Während andere Klubs weiterhin vielfach in Unsicherheit leben. Denn die Corona-Krise ist noch nicht überstanden. Lediglich der TSV hat komplette Planungssicherheit. Eben durch das beschlossene Finanzpaket.

Fans sollten sich in jedem Fall auf eine spannende Saison vorbereiten.

Wie geht es weiter?

Am Ende stellt sich dennoch die Frage, wie das mit den Finanzen in der Zukunft wohl sein wird. Zwei Jahre hat der TSV erst einmal finanzielle Ruhe und eine gesicherte positive Fortführungsprognose. Dann muss man sich wieder an den Tisch setzen. Und vielleicht wieder neue Darlehen aushandeln. Die dann irgendwann zu Genussscheinen werden. Von Jahr zu Jahr werden die Löcher gestopft. 1860 ist wie der Sohn von reichen Eltern. Der ordentlich Geld bekommt um sein teures Studentenleben zu finanzieren. Der aber nie sein Studium beenden wird.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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HHeinz
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HHeinz (@hheinz)
22 Tage her

Schöner Artikel, schöne Metapher. Wenn unsere Jugendarbeit, welche jedes Jahr einen 7-stelligen Beitrag kostet, einen Sinn ergeben soll dann müssen sich daraus auch Synergieeffekte für die 1. Mannschaft ergeben.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her

Warum ist es eigentlich nicht mehr möglich durch private Gönner Spieler zu finanzieren. So beraubt man sich doch weitere gute Möglichkeiten den Kader aufzuwerten? Hab ich das überlesen?

nofan
Leser
nofan (@nofan)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Das ist so vereinbart, weil die HAM die Forderung gestellt hat, dass ausnahmslos alle Einnahmen zur Finanzierung des vereinbarten Budgets eingesetzt werden müssen. Dadurch wird der Kreditbedarf, der von HAM bereit gestellt werden soll, reduziert.

Diese Vereinbarung dient ausschließlich der HAM.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  nofan

Aber so gibt das nie was. Sollen doch froh sein, wenn private Gönner den sportlichen Teil aufwerten.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Deshalb: mit Ismaik hat der TSV keine Zukunft.

Froh wäre wohl jeder, mit Ausnahme der Person, die sich lächerlich macht, wenn man einen auf dicke Hose macht aber zusätzlich private Gönner braucht, um den sportlichen Teil aufzuwerten.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

Diese Politik verstehe wer will nur so wird das nichts. Da werden wir noch Jahre unten rumdümpeln.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Aber die Politik eines Ismaiks als Alleinherrscher bringt einen doch auch nicht weiter. Außer Schulden der KGaA aufbrummen kommt da ja auch nicht viel. Gut, er hat unter Peter Casallette sich als „den Macher“ aufspielen dürfen, gebracht hat es rein gar nichts. Im Gegenteil, er hat das mit 20 Mio geschafft, was der Verein über Jahre hinweg ohne diese finanzielle Möglichkeiten nicht geschafft hat. Und das war jetzt nicht überraschend, dass das nicht funktioniert hat. Marc, wir kennen uns jetzt auch schon einige Jahre, du kennst meine Meinung zu Pereira und dem Blödsinn, den er damals veranstaltet hat. Und während die meisten sich schon im Stadion beim Duell des FCB gegen den TSV gesehen haben, hab ich damals schon gesagt: Abstieg.

Wie in einem anderen Beitrag von United Sixties geschrieben wurde: er hofft auf den Fall von 50+1, damit er allein das sagen hat. Oder auf einen Peter Pan Casallette 2.0. Problem ist halt nur: das alleinige Sagen von ihm hat nicht nur dem TSV auf Jahre geschadet (sportlich wie finanziell), da gibt es noch andere Firmen, die er an die Wand gefahren hat. Methode immer gleich: viel versprechen, am Ende der Trümmerhaufen.

Ismaik schadet dem TSV mehr als er nutzt. Mit Leuten, Firmen, die wirklich hinter dem TSV stehen, hätten wir andere Chancen, bin ich mir sicher. Dieser Größenwahnsinn, der von Ismaik an den Tag gelegt wird, kenne ich bereits, war unter Wildmoser nicht anders, was im Grunde schon das Ausschaufeln des Grabes war.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

„Mit Leuten, Firmen, die wirklich hinter dem TSV stehen, hätten wir andere Chancen“ seh ich genauso und trotzdem wird zB die Bayerische noch in div. Medien und posts von „Fans“ „verunglimft“, das is der reine Wahnsinn–

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

In erster Linie war/ist H.I. sehr schlecht beraten. Es wäre vieles möglich gewesen wenn beide Gesellschafter ein gemeinsames Ziel verfolgt hätten. Sinnvoll zu investieren ,ohne großes Risiko zu gehen die KGaA zu überschulden wäre ein Weg gewesen. Nun stehen wir vor einem Trümmerhaufen den beide Gesellschafter zu verantworten hatten. Und einige der Protagonisten sind immer noch in Amt und würden. Das jetzt alles aber aus zu diskutieren würde zu weit führen.

Hoffen wir mal, dass der Spuk irgendwann ein Ende hat.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

 tsvmarc

„In erster Linie war/ist H.I. sehr schlecht beraten.“

Das ist doch nur eine Phrase, um die Verantwortung von H.I. abzukehren. H.I. ist beratungs- und erfahrungsresistent. Wie das Präsidium in einem Statement geschrieben hat, wissen selbst seine Berater häufig nicht, was er gerade vorhat.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  nofan

Woher weiss denn das Präsidium, dass es so ist oder plaudern die „Berater“ aus dem Nähkästchen?
Wobei ich auch glaube, dass H.I. das macht was ihm gerade in den Sinn kommt. Das hat natürlich mit Seriösität nullkommanull zu tun.
Mir fehlt in diesem ganzen Konstrukt ein Plan der Gesellschafter, wie denn in Zukunft die Ausrichtung der KGaA
sein wird. Mit Transparenz hat das nichts zu tun.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Der Plan, wie die Zukunft aussehen wird, hat man schon mehrfach gesagt: Ausbildungsverein, die Durchlässigkeit nach oben wird erweitert. Nicht umsonst redet Gorenzel von Spielerentwickler oder Entwicklungstrainer.

So wird man – nicht kurzfristig – aber mittelfristig auch Geld in die Kassen spülen. Den Nachwuchs ausbilden, an das Profigeschäft heran führen und der eine oder andere wird dann auch auf der Liste eines anderes Clubs auftauchen. Ablöse kassieren, an der Weiterveräußerung profitieren.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

Das habe ich schon verstanden.
Die Situation zwischen den beiden Gesellschaftern zeugt aber nicht gerade von zukunftsorientierter Basis. Und da muss sich etwas ändern.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Das hat sich seit 2011 nicht geändert. Wird es auch nicht.

Und das wird die Zukunft sein. Nicht wie mancher denkt, ständig neue Spieler zu holen (75 Spieler in 3 Jahren!), Trainer und Sportdirektoren austauschen (oder abschaffen) um mit aller Gewalt nach oben zu kommen.

Ein Fundament schaffen, auf dem man aufbauen kann, nicht mit dem Dach anfangen. Kann ich Spieler verkaufen, kann ich das Geld auch reinvestieren, ohne Schulden zu machen.

Geht halt nicht von heute auf Morgen, das dauert seine Zeit. „Geld macht man nicht in dem man es ausgibt“, zumindest mal nicht Geld, das man gar nicht hat.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

Bin ich absolut bei Dir, macht ja auch betriebswirtschaftlich Sinn. Aber wie werden wir unsere Schulden wieder los?

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Aber wie werden wir unsere Schulden wieder los?

Das kann im Moment nicht das Primärziel sein. Dieses Geschrei nach Ismaik, Schulden zu machen um dann aufzusteigen und damit die Schulden abzubauen ist in meinen Augen Quatsch. Und das ohne Soße.

Primär muss man die Firma jetzt so aufstellen, dass sie mittelfristig auf kein neues Fremdkaptial angewiesen ist. Das dies nicht von heute auf morgen geht, dürfte hoffentlich jedem klar sein. Das ist ein mittelfristiges Ziel.Dieses kurzfristige Denken hilft einem überhaupt nicht.

In der Konstellation mit 3. Liga und Grünwalderstadion bleibt nur, dass du die jungen Spieler so weit bringst, dass sie Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen hervorrufen und diese dann auch bereits sind, dafür in die Tasche zu greifen. Alles andere bringt in meinen Augen nichts, auch nicht den Aufstieg sozusagen mit fremden Spielern auf Schuldschein zu erkaufen, was mehr oder weniger russisches Roulett ist.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

Ich glaube niemand ist so blauäugig und will mit weiteren Schulden einen Aufstieg erzwingen. Auch H.I nicht. Wäre wohl auch wegen der Fortführungsprognose gar nicht möglich.

Können nur hoffen, dass er sein Invest nicht versenkt.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

„Ich glaube niemand ist so blauäugig und will mit weiteren Schulden einen Aufstieg erzwingen“
ich kenne einen ganzen Blog, wo das so ziemlich alle genau so wollen, inkl. HI als Heilsbringer äh Kreditgeber

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Bine1860

Nunja, er hat ja nicht nur Kredite gegeben. Ein bisken was aus seiner Portokasse hat er auch so springen lassen….😉
Wobei er es wirklich nicht Klug angestellt hat mit den Krediten. Man hätte ihm früher auf die Finger hauen sollen dann………hätte,hätte…Fahradkette. Nun ist es fast zu spät.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

nicht fast.. und ja man hätte früher stoppen sollen, so in 2011

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  Bine1860

hinterher ist, an immer klüger. Wichtig ist, daß man aus den Fehlern lernt

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

welchen Plan möchtest du hören? Die KgAa ist heillos überschuldet und man hat einen beratungsresistenten, unberechenbaren Kredithai an der Backe den man nicht los wird. Da ist der Plan wie er ist, vernüftig wirtschaften, immer wieder Voschläge zu Lösung machen (zB Kapitalerhöhung) und hoffen dass der KH irgendwann mitmacht oder man halt mit den begrenten Mitteln und einer jungen hungrige Manschaft aufsteigt.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Bine1860

„welchen Plan möchtest du hören? Die KgAa ist heillos überschuldet und man hat einen beratungsresistenten, unberechenbaren Kredithai an der Backe den man nicht los wird.“
Und dafür müssen Lösungen gefunden werden.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

haha, is ja so einfach. Da gibt’s leider Verträge etc.. Wie wäre denn eine Lösung? So ein Geschwafel, was glaubst du was man seit Jahren macht?

nofan
Leser
nofan (@nofan)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

 tsvmarc

Woher weiss denn das Präsidium, dass es so ist oder plaudern die „Berater“ aus dem Nähkästchen?“

Die Repräsentanten des Vereins sowie die Geschäftsführer der KGaA stehen im permanenten Kontakt mit den von HAM berufenen Aufsichtsrats-Mitgliedern sowie mit Mitarbeitern von Ismaik (beispielsweise Axt Power). Die Zusammenarbeit auf dieser Ebene funktioniert solange, bis Entscheidungen von HI benötigt werden.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

„Und einige der Protagonisten sind immer noch in Amt und Würden“ ja und die versuchen, die Fehler wieder auszubügeln, zumal die von dir angesprochenen Personen ja nicht seit 2011 in Amt und Würden sind und sicher nicht für alles verantwortlich zu machen sind und außer dem bereits 2016/2017 im Streit mit Cassalette lagen wegen der enormen Geldvernichtung aber eben keine Entscheidungsgewalt hatten.

Und die Kacke mit schlecht beraten kann ich nicht mehr hören! Welcher Geschäftsmann ist über JAHRE!!! schlecht beraten (in ALL seinen Geschäften) und macht grad so weiter weils „so gut“ läuft.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Bine1860

Da können wir noch Wochen oder Monate drüber philosophieren und werden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
Sind wir uns denn darüber einig, dass es ein „weiterso“ nicht geben kann/soll wobei ich jetzt wirklich keine Lösung parat hätte………….

nofan
Leser
nofan (@nofan)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

 tsvmarc

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Fakt ist, dass die TSV KGaA zwei Aktionäre hat, die unterschiedliche Ziele verfolgen. Der Verein möchte die 50+1-Regelung beibehalten, Ismaik möchte diese Regelung abgeschafft sehen und als Alleinherrscher walten. Dass es dann zu einer Regelung wie das jetzige Finanzkonstrukt, sei es aus sportlicher Sicht noch so unverständlich, gekommen ist, muss positiv bewertet werden.

Zudem hat Ismaik bereits 2011 verkündet, dass er wirtschaftlichen Erfolg wünscht. Sportlicher Erfolg der KGaA ist nur Mittel zum Zweck und daher erst einmal sekundär, um den Wert der HAM-Beteiligung an der KGaA zu steigern. Zudem meinen manche, mit Taktieren wirtschaftlichen Erfolg erzielen zu können.

Und was wäre, wenn Ismaik bzw. HAM auf ihre Stimmrechte verzichteten? Es würde dennoch Jahre benötigen, um die Schulden von mehr als 60 Millionen € abzubauen, es sei denn, Ismaik würde einen Forderungsverzicht aussprechen.

Es muss einfach zur Kenntnis genommen werden, dass die Situation um die TSV 1860 KGaA nahezu hoffnungslos verfahren und eine schnelle Lösung illusionär ist.

Da bleibt nur die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die nicht geändert werden können.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
22 Tage her
Reply to  nofan

Es würde dennoch Jahre benötigen, um die Schulden von mehr als 60 Millionen € abzubauen

So wie die ganzen Staatsschulden nie beglichen werden, so werden diese 60 Mio nie abgebaut. Wie auch. Selbst wenn wir mit knappem Etat in die 2. BL aufsteigen und uns dort mit knappem Etat halten können, dürfte da nicht mehr als 2 Mio pro Jahr an Gewinn abfallen, den man dann zur Tilgung hernehmen könnte. Da sind wir dann bei 30 Jahren.

nofan
Leser
nofan (@nofan)
22 Tage her
Reply to  anteater

So rechnet ein Betriebswirt. Aber, das Genussrechtskapital dürfte die Darlehenstilgung aus thesaurierten Gewinnen verhindern.

Die große Unbekannte ist das Genussrechtskapital. Aufgrund der Verlustsituation wird das Genussrechtskapital aktuell mit einer Verlustzuweisung zulasten HAM belastet. Was aber ist, wenn die TSV KGaA Gewinne ausweisen sollte?

Anders als Darlehen sind bei Genussrechtsverträgen Verlustzuweisungen nicht selten. Neben dem Rangrücktritt gegenüber „normalen“ Gläubigern kann Genussrechtskapital mit dem Verlustrisiko belastet sein. Diese „Nachteile“ wollen meistens hoch vergütet werden. So sind Dividendengutschriften auf das Genussrechtskapital mit 10 % p.a. denkbar, wenn das Unternehmen Gewinne ausweist. Perspektivisch sollte das HAM-Genussrechtskapital 40 Millionen € betragen. Müssten darauf 10 % Dividende vergütet werden, befände sich die KGaA je nach Vertragssituation wieder im Verlustbereich. Da anders als beim Grundkapital die Genussrechtsdividende nicht mit einem Ausschüttungsvorbehalt belegt sein dürfte, ginge auch die Liquidität verloren.

Solch eine Konstellation könnte die Tilgung der Verbindlichkeiten auf Dauer aus dem operativen Geschäft verhindern.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Ja es gibt halt nur ein weiter so, hab ich oben schon geschrieben. Immer weiter kämpfen und Vorschläge und Lösungen erarbeiten und dann darum kämpfen, dass HI mitmacht.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  Bine1860

Was anderes wird uns wohl nicht übrigbleiben, wobei die Situation schon erschreckend ist. Seit 9 Jahren wirds nicht besser sondern immer schlechter. Grausam.
Edit: Wenigstens sind trotz Corona die nächsten beiden Spielzeiten gesichert.

Last edited 22 Tage her by tsvmarc
Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

seit 3 Jahren hat zumindest das sinnlose Geldverpulvern ein Ende

anteater
Leser
anteater (@anteater)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Das möge man dem Herrn Ismaik erklären.

tsvmarc
Leser
tsvmarc (@tsvmarc)
22 Tage her
Reply to  anteater

Ich persönlich habe es aufgegeben dem ganzen Konstrukt innerhalb der KGaA noch irgendetwas positives abzugewinnen. Auch werd ich der Meckerei müde weil mir eigentlich auch keine Lösung hinsichtlich einer Zusammenarbeit der Gesellschafter mehr einfällt und ich nicht weiß, wie der ganze Laden wieder auf Vordermann gebracht werden kann.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  tsvmarc

Möglicherweise verstehst du jetzt das Dilemma, und wenn dann fast jede Woche noch Anwaltsschreiben in der Geschäftsstelle eintreffen (so war es zumindest letztes Jahr noch), dann ist alles ned so einfach und tatsächlich fast zum Verzweifeln. Deshalb bin ich doch auf der Seite von RR und allen, die trotzdem versuchen, das Beste für den TSV rauszuholen

Benedikt
Leser
Benedikt (@kurvenpate)
22 Tage her

Wo ist denn die Quelle bzgl. der 3mio Spieler-Eta? Würde mich echt mal interessieren. Aus diversen anderen quelle ist zu vernehmen das der eta bei 2,4mio oder weniger angesetzt ist

nofan
Leser
nofan (@nofan)
22 Tage her
Reply to  Benedikt

 Benedikt

Der Budgetrahmen von 2,4 Mio. € stammt wohl nur aus einer unbestätigten Quelle und dürfte lediglich der Stimmungsmache dienen.

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  Benedikt

die einzige offizille Aussage dazu gabs von GG in eine pressekonferenz: „der Etat ist in etwa so wie letztes Jahr“. Für die 2,4 Mio gibts nur 1 Quelle (Pipi L) und die Presse hats dort abgeschrieben …

nofan
Leser
nofan (@nofan)
22 Tage her

 Serkan
 Reinhard Friedl

Im Laufe dieser Diskussion wurden die Gewinn- und Verlustrechnung der SpVgg Unterhaching veröffentlicht. Danach hat die während der Spielzeit 2018/19 einen Personalaufwand von insgesamt 3,1 Millionen € zu finanzieren gehabt. Dazu im Vergleich die Zahlen der TSV KGaA für die Saison 2017/18: 5,3 Millionen €. Wohlgemerkt, das war der Aufwand während der Regionalliga-Spielzeit. Diese Zahlen sind dem veröffentlichten Jahresabschluss per 30. Juni 2018 zu entnehmen. Im letzten Jahr hat Finanzgeschäftsführer Scharold eine Planrechnung (LM 24.05.2019) vorgelegt. Danach rechnete er mit folgenden Personalkosten:

Spieler: 3,0 Mio. €
Funktionsteam: 1,0 Mio. €
Verwaltung: 1,3 Mio. €
Personal NLZ: 0,4 Mio. € = insgesamt: 5,7 Mio. €

Hinzu gekommen dürften noch die Gehälter für die nachverpflichteten Spieler.

Danach verursacht die TSV KGaA einen doppelt so hohen Personalaufwand wie Unterhaching.

Wenn die KGaA alleine für den Spielerkader rd. drei Millionen € zur Verfügung hat, dann ist sie im Vergleich zu Unterhaching bestens ausgestattet. Hiernach gibt es keinen Grund die Profi-Fußballer der TSV KGaA als ersten Abstiegskandidaten einzustufen.

Bei den ganzen Diskussionen sind die Begriffe eindeutig abzugrenzen. Manche Vereine veröffentlichen die Gesamt-Personalkosten, andere nennen den Spieleretat, wobei dann immer noch unklar ist, ob dort die Sozialausgaben mit eingeflossen sind. Andere addieren Spieler- und Staffkosten.

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her

Ob man jetzt wirklich 2 Jahre eine finanzielle Ruhe hat wird man sehen. Keiner kann zwei Jahre in die Zukunft blicken, schon gar nicht in Zeiten, in denen nichts sicher ist, angefangen von Zuschauern bis hin zu Sponsoren. Niemand kann bis jetzt sagen, wie die Wirtschaft die ganze Corona-Geschichte wegstecken wird. Es wird sich zeigen, wie nachhaltig dieses Finanzpaket wirklich ist.

Es wäre in meinen Augen auch ein grober bis fahrlässiger Fehler, wenn man sich jetzt für die nächsten zwei Jahre zurücklehnt und die Füße auf den Schreibtisch legt, um dann wieder zwei Minuten vor Mitternacht irgendwelche Kompromisse zu machen, bei denen der Mehrheitsgesellschafter nicht noch weiteren Gesichtsverlust erleidet. Das sollte in Uhrzeit gesehen eher schon um 18:60 Uhr passieren, also frühzeitig. Im Grunde gibt es dafür ja auch ein entsprechendes Gremium in der KGaA, die sich als Aufsichtsrat bezeichnet.

Martin
Gast
Martin (@guest_47440)
22 Tage her

Und ich behaupte, unser Spieleretat für kommendes Jahr beträgt 8 Mio. €. Nun steht Aussage gegen Aussage, denn auch die hier genannten 3 Mio. € kommen ohne Quelle daher. Recht sinnfrei, oder?

Martin
Gast
Martin (@guest_47442)
22 Tage her
Reply to  ArikSteen

Dann wäre „aus einer anonymen Quelle“ oder „aus Vereinskreisen“ schon ausreichend. Und niemand sucht verzweifelt nach dem Ursprung.

DaBianga
Leser
DaBianga (@dabianga)
22 Tage her
Reply to  Martin

Du bist hier bei Sechzig, da weiß jeder etwas, darf aber nicht sagen woher.
Des hamma oiwei schon so g’machd!

anteater
Leser
anteater (@anteater)
22 Tage her
Reply to  Martin

„Aus einer anonymen Quelle“ heißt für mich, zumindest wenn bestimmte Zeitungen das schreiben, dass sie es sich komplett selbst ausgedacht haben.

Die Höhe unseres Etats bewegt sich doch seit dem Wiederaufstieg in der Region 3 Mio. Ich finde, dass im Artikel schlüssig hergeleitet ist, dass das auch jetzt so ist.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
22 Tage her
Reply to  Martin

Ist das wirklich alles, was Du zu dem Artikel zu sagen hast?

Snoopy.
Leser
Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  Martin

Die 3 Mio. dürften allerdings wohl eher an dem realen Etat liegen als deine 8 Mio.

Serkan
Leser
Serkan (@serkan)
22 Tage her
Reply to  Martin

Die Zahlen von User „Friedl“ (siehe weiter unten) haben aber eine nachvollziehbare Quelle: „Die SpVgg Unterhaching hatte für die Saison 2018/2019 Gesamtpersonalaufwendungen von 3 Mio € (also sowohl für Spieler, Trainerteam, Betreuer und Verwaltung inkl. soziale Abgaben).“ Du gehst davon aus, dass der Etat des TSV 1860 weit davon abweicht? Wie untermauerst du deine Vermutung?

Last edited 22 Tage her by Serkan
Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  Martin

die einzige offizille Aussage dazu gabs von GG in einer Pressekonferenz: „der Etat ist in etwa so wie letztes Jahr“ … da überlegst mal ob das 2,4, 3 oder 8 Mio waren ..

DaBianga
Leser
DaBianga (@dabianga)
22 Tage her

Wenn die Mehrkosten vom Gorenzler noch immer nicht beglichen sind, ab zurück auf den SD Stuhl. Von der Einsparung lässt sich sicherlich ein 3.Liga Kicker finanzieren.
Wenn der Kredithai einen 2. GF will, aber nicht bezahlt wie zugesagt, dann brauchst den auch nicht.
GG, wenn du den Kredithai für eine Ablöse woandeshin vermittels, darfst du GF bleiben und dessen volle Ablöse in den Kader investieren.
Sowas nennt man Kreativität!

anteater
Leser
anteater (@anteater)
22 Tage her

Robert Reisinger hatte den Konsolidierungskurs ausgerufen und damit für Verunsicherung gesorgt. Das hatte er nicht.

Das war der Herr Fauser. Müsste inzwischen eigentlich auch der/die Letzte kapiert haben, aber hey, es gab heute (!) im Tagesspiegel einen Artikel darüber, warum man den Mund-Nasen-Schutz ÜBER die Nase ziehen muss. Oder anders, es muss auch diese (erwachsenen) Leute geben, für die Schuhe mit Klettverschluss erfunden wurden…

Die Mehrkosten wollte Hasan Ismaik übernehmen. Tat er nicht und seitdem gehen diese Mehrkosten zu Lasten des TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA.

Ach! Noch immer nicht?! Ist der große Gönner aus egal welchem Land (morgen, mittag, abend, mir wurscht) doch gar kein Gönner, sondern vielleicht nur ein äußerst windiger Spekulant? Wer weiß, wer weiß…!?

500.000 Euro zahlte der Hauptsponsor für die kommenden zwei Jahre

Dann müssten jetzt also schon mal € 3.250.000 für den Spieleretat zur Verfügung stehen. Ist ja erst ein Jahr rum.

Mit einem potentiellen Darlehen

Mit den potentiellen negativen Implikationen, heißt Verschlechterung der Eigenkapitalquote, heißt dann (vielleicht) Punktabzug.
Zumindest mal wieder die Abhängigkeit von der Gönnerhaftigkeit des mir äußerst suspekten Herrn Ismaik.

anders als im vergangenen Jahr können zum Beispiel private Gönner nicht einfach einen Spieler fremdfinanzieren und damit den TSV entlasten. Das ist durchaus diskussionswürdig.

Diskussionswürdig? Also, ich finde es ja beschämend, dass Herr Ismaik (vermutlich zumindest) lediglich ein Konstrukt vorschlägt, dass alleine ihn und niemanden anderes als Retter des Kaders und großer Gönner dastehen lassen kann. Dadurch, finde ich, hat er es sich redlich verdient, die 3,15 Mio pro Saison zumindest für diese Saison so vollständig wie möglich beisteuern zu dürfen. Kein Cent für Geistertickets! (hier nocheinmal die Erinnerung an die Geisterspieltickets der Blutgruppe 1860, die dem NLZ zugute kommen!).

Grundsätzlich ist der TSV 1860 München jedoch sowohl handlungsfähig als auch mit einem Etat ausgestattet, mit dem man gut arbeiten kann.

Hm, na ja, der Etat liegt nicht weit über dem der Minimalisten aus Zwickau. ABER: womit ist den Osnabrück aufgestiegen? Genau, mit „wir leben von der Hand in den Mund“. Der Spieleretat ist nicht so überwältigend, aber im Prinzip muss Sechzig doch schon lange, sehr lange, endlich mal lernen, mit dem zu leben, was da ist und verdammt nochmal das Beste daraus zu machen. Immerhin haben wir offenbar den passenden Trainer dafür.

Während andere Klubs weiterhin vielfach in Unsicherheit leben.

Ist das so? Ich lese immer nur von x hat y verpflichtet.

Von Jahr zu Jahr werden die Löcher gestopft. 1860 ist wie der Sohn von reichen Eltern. Der ordentlich Geld bekommt um sein teures Studentenleben zu finanzieren. Der aber nie sein Studium beenden wird.

Schöne Analogie, Arik 😉

Snoopy.
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Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  anteater

Diskussionswürdig? Also, ich finde es ja beschämend, dass Herr Ismaik (vermutlich zumindest) lediglich ein Konstrukt vorschlägt, dass alleine ihn und niemanden anderes als Retter des Kaders und großer Gönner dastehen lassen kann.

Dass diese Gönner ihm (Ismaik) ein Dorn im Auge sind, dürfte klar sein. Siehe den Vorschlag letztes Jahr, das Geld von der „die Bayerischen“ abzulehnen und durch einen seiner Darlehen auszugleichen.

Auch die Geschichte mit den „privaten Gönnern“ wird ihm nicht gefallen können. Ist doch auch peinlich, wenn man als Mehrheitsgesellschafter und Investor auf private Gönner angewiesen ist, damit man einen Kader auf die Reihe bringt, der dann auch noch angeblich der Absteiger #1 ist. Da musste er dann mehr oder weniger unfreiwillig mitziehen, damit er nicht komplett ausgelacht wird.

Und da sind wir wieder bei „der Macht“, bei dem „sich feiern lassen“ und ich komme da wieder zu „für dumm verkaufen lassen“.

anteater
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anteater (@anteater)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

Manche Leute sagen, das habe was mit seiner Kultur zu tun. Mir ist es herzlich egal. Er wirkt durch seine Aktionen wie ein Schulhofschläger, von dem sich keiner einschüchtern lässt, weil man zusammenhält. Ein sehr divenhafter Schulhofschläger, denn eine Art Eifersucht auf die Anerkennung, die anonyme (!) Gönner bekommen, schwingt da wohl schon mit…

DaBianga
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DaBianga (@dabianga)
22 Tage her
Reply to  anteater

Deine These wird auch durch die Ereignisse nach der „Finanzierung“ des Trainingslagers, durch die Unternehmer für 60, bekräftigt.

Snoopy.
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Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  anteater

Mag schon sein, dass es was mit seiner Kultur zu tun hat. Das merkt man auch an dem „Respekt“ den er so gerne für sich einfordert, aber nicht bekommt. Erkaufen kann man das nicht, man muss sich das erarbeiten. So wirklich viel für Respekt hat er nicht gemacht, außer die Löcher ausgeglichen und 20 Mio. innerhalb von ein paar Monaten in den Wind geschossen. Und das alles gegen Schuldschein, was bei den Gönnern eben nicht der Fall ist. Auch nicht bei denen, die Geistertickets gekauft haben und dafür auch keine Gegenleistung bekommen haben, schon gar keine Schuldscheine. Oder die, die damals auf die Rückzahlung ihrer Fananleihe verzichtet haben. Das sind eigentlich die Leute, die wirklich hinter 1860 stehen und nicht nur davon reden.

DaBianga
Leser
DaBianga (@dabianga)
22 Tage her
Reply to  anteater

Dann müssten jetzt also schon mal € 3.250.000 für den Spieleretat zur Verfügung stehen. Ist ja erst ein Jahr rum.

Dir ist aber schon bewusst dass bei uns immer am Ende des Geldes noch soviel Saison übrig ist.

anteater
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anteater (@anteater)
22 Tage her
Reply to  DaBianga

Das darf eigentlich nicht sein!

DaBianga
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DaBianga (@dabianga)
22 Tage her
Reply to  anteater

Stichwort Preiserhöhung Dauerkarten letzte Saison.

anteater
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anteater (@anteater)
22 Tage her
Reply to  DaBianga

Stimmt. Herr Scharold hatte sich ja verschätzt bezüglich der (Werbe-)Einnahmen…

Bine1860
Bine1860 (@bine1860)
22 Tage her
Reply to  anteater

Mit einem potentiellen Darlehen

Mit den potentiellen negativen Implikationen, heißt Verschlechterung der Eigenkapitalquote, heißt dann (vielleicht) Punktabzug

Die etwigen Abrufe – werden sofort in Genußscheine gewandelt, das steht so im Vertrag (hab ich (aus für mich vertrauenswürdiger Quelle) gehört).

HHeinz
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HHeinz (@hheinz)
22 Tage her
Reply to  Bine1860

Es gibt 2020/21 keine Sanktionierung für eine Eigenkapitalverschlechterung.

HHeinz
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HHeinz (@hheinz)
22 Tage her
Reply to  anteater

500.000 Euro zahlte der Hauptsponsor für die kommenden zwei Jahre

Dann müssten jetzt also schon mal € 3.250.000 für den Spieleretat zur Verfügung stehen. Ist ja erst ein Jahr rum.

Wir haben zwar 500.000 für zwei Jahre Sponsoring bekommen aber die Kohle natürlich sofort verballert. Die is wech. 2021 könnte man verhandeln ob die Bayerische ihr Sponsoring erneuert.

Last edited 22 Tage her by HHeinz
Reinhard Friedl
Reinhard Friedl (@reinhardfriedl)
22 Tage her

Um vergleichen zu können:
Die SpVgg Unterhaching hatte für die Saison 2018/2019 Gesamtpersonalaufwendungen von 3 Mio € (also sowohl für Spieler, Trainerteam, Betreuer und Verwaltung inkl. soziale Abgaben).
Bei einer Informationsveranstaltung der Börse München, letzte Woche, hat Manfred Schwabl betont, dass die Spielergehälter deutlich nach unten geschraubt werden sollen.
übrigens hat Unterhaching die Saison 2018/2019 mit einem Jahresfehlbetrag von 5,2 Mio € beendet. Es kam zur Auflösung von Kapitalrücklagen in Höhe von 3,5 Mio €. Dadurch war der Bilanzverlust „nur“ noch 1,7 Mio €.

anteater
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anteater (@anteater)
22 Tage her

Aha, okay. Danke für diese wichtige Information!

Reinhard Friedl
Reinhard Friedl (@reinhardfriedl)
22 Tage her

Die Gewinn- und Verlustrechnung der SpVgg Unterhaching KGaA per 30.6.2019
(Folie aus Fachkonferenz der Börse München (m:access) vom 16.7.2020)

Last edited 22 Tage her by Reinhard Friedl
Serkan
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Serkan (@serkan)
22 Tage her

Danke! Darüber schrieb kein einziger Journalist einer Zeitung. Unterhaching muss also massiv Kaderkosten senken.

Last edited 22 Tage her by Serkan
Snoopy.
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Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  Serkan

Ich frag mich gerade, wie sie sich dann das Stadion leisten können.

Aber schlussendlich ist es Unterhaching und somit nicht wirklich wichtig, was die machen.

Serkan
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Serkan (@serkan)
22 Tage her
Reply to  Snoopy.

Wird aus einem anderen Topf finanziert. Bei solchen Vorhaben darf man schwer davon ausgehen, dass dafür eine eigene Gesellschaft gegründet wird und Investoren bereit stehen. Die gehen in Vorleistung.

Last edited 22 Tage her by Serkan
Snoopy.
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Snoopy. (@snoopy)
22 Tage her
Reply to  Serkan

Das mit der Gesellschaft ist ja schon amtlich, wie ich das gelesen habe. Von Investoren allerdings hab ich nichts gelesen. Aber auch egal.

Reinhard Friedl
Reinhard Friedl (@reinhardfriedl)
22 Tage her
Reply to  Serkan

Schwabl umschrieb es mit den Worten: „Wir setzen auf den eigenen Nachwuchs.“

jürgen (@jr1860)
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jürgen (@jr1860) (@jr1860)
22 Tage her

1860 ist wie der Sohn von reichen Eltern. Der ordentlich Geld bekommt um sein teures Studentenleben zu finanzieren. Der aber nie sein Studium beenden wird.

Wahre Worte… aber vielleicht hänge ich genau deshalb an diesem Verein (bzw der KGaA)

#ELiL
#ohneHasan