Daniel Bierofka ist mehr als nur Trainer des TSV 1860 München. Er ist auf vielen Ebenen noch immer ein Bindeglied zwischen einzelnen Fangruppierungen, den Gesellschaftern und den Verantwortlichen. Das ist leider auch der Grund, dass der 40jährige Coach immer wieder in den klubpolitischen Mittelpunkt der unterschiedlichen Gruppen gedrückt wird. Und man mit ihm Politik macht. Ob er das möchte?

Ein Kommentar

Daniel Bierofka spricht Klartext bei der vergangenen Pressekonferenz nach dem Spiel gegen FC Viktoria Köln. Von einem Insider ist die Rede, der dem „Kicker“ Internas geliefert haben soll. Ross und Reiter nennt er nicht. Und löst damit eine Flut von Spekulationen in der Fanszene aus. Das ist eher ungünstig. Auch im Löwenmagazin wird fleißig diskutiert. Vor allem auch über die Personalie „Daniel Bierofka“. Ob die Diskussionen tatsächlich hilfreich sind, muss jeder für sich selbst wissen. Doch viel zu sehr hängt man sich im Moment an einer Stellungnahme auf, die nicht einmal eine Minute Zeit gekostet hat. Und projiziert in manchem Kommentar alle aktuellen Baustellen des TSV 1860 München direkt in diese Trainer-Diskussion.

Dass Daniel Bierofka vielleicht mit der einen oder anderen Sache hadert, wurde nun deutlich. Das muss geklärt werden. Vor allem Günther Gorenzel steht jetzt als Geschäftsführer Sport in der Pflicht. Intern muss nun besprochen werden, welche aktuellen Baustellen und Probleme es gibt. Und dann muss man Ruhe einkehren lassen. Um nach dem Sieg gegen die FC Viktoria Köln nachlegen zu können. „Schönes Wetter“ gegenüber der Presse, das kann Günther Gorenzel. Ihm muss jedoch vor allem gelingen, den internen Kreis zusammenzuhalten und Probleme intern auch zu lösen.

Eines sollte man als Fan tunlichst vermeiden. Daniel Bierofka als auserkorenen Prügelknaben zu verwenden. Er, der das weiss-blaue Herz nicht nur am rechten Fleck sitzen hat, sondern eben oft auch auf der Zunge. Der authentischer und ehrlicher wirkt, als manch anderer. Ob das manchmal klug ist, immer zu sagen, was man gerade denkt? In sportlich guten Zeiten liebt man genau das an diesem Trainer. Ob man dann, wenn es mal ein paar mehr Fragezeichen gibt, genau diese Eigenschaft kritisieren sollte?

Daniel Bierofka ist ein Macher. Er hat mehr für 1860 geleistet, als dass was seine Stellenbeschreibung vermutlich hergibt. Im Sommer zum Beispiel, hat er die Mannschaft trainiert und sich nach Feierabend ausgiebig mit privaten Gönnern beschäftigt und mit ihnen gesprochen. Er hat dabei eine beachtliche Summe zusammen bekommen, mit der man Aaron Berzel finanzieren konnte. Er lebt Sechzig nicht nur auf dem Platz. Vermutlich geht er mit Sechzig ins Bett und steht mit Sechzig wieder auf. Dabei nimmt er wahrscheinlich auch alle Probleme und Herausforderungen mit nach Hause. Nicht einfach, bei einem Klub, der unter Dauer-Hochdruck leidet. Und der ihn auch immer wieder in den Fokus drängt.

Daniel Bierofka sollte sich auf das konzentrieren können, für das man ihn eingestellt hat. Er sollte sich hundert Prozent auf die Mannschaft und sein Team konzentrieren können. Dazu sollte ihm der eine oder andere Funktionär deutlicher den Rücken stärken. Und vor allem den Rücken frei halten. Nicht nur dann, wenn man es medienwirksam in der Presse platzieren kann.

Sechzig wird es auch nach Daniel Bierofka geben. Ja, das sind wahre Worte. Wenn Bierofka mal im Unguten geht, dann wäre dies jedoch ein Armutszeugnis für den gesamten Klub. Und der eine oder andere müsste sich vermutlich umschauen und sich selbst hinterfragen. Denn die eigentlichen großen Baustellen liegen sicherlich nicht in der Hand des Trainers. Da gibt es an anderen Stellen ganz große Fragezeichen.

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)

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Sportfan
Gast
Sportfan

Mal sehen wer als Nächstes einen offenen Brief verfasst ? Wettberg oder HI ? Diesen Brief so wie er drüben steht wurde nie von WL geschrieben

Snoopy.
Leser

Anscheinend (lt. Twitter Einträge) hat er sich entschieden, für was auch immer.

Dass ich Bierofka als Trainer schon lange sportlich eher kritisch sehe ist kein Geheimnis. Dazu kommt, dass ich ihn immer mehr auch als Problem an sich sehe, vor allem politisch. Vielleicht hat er aber auch selbst erkannt, dass er immer mehr zum Spielball wird und auch instrumentalisiert wird.

Neben dem sportlichen gibt es auch andere Dinge, die ich an ihm stören. Das fängt bei den Schuldzuweisungen an, gerade dann, wenn Spiele nicht erfolgreich gestaltet werden und hört bei dem Geschrei zu Saisonbeginn auf. Gerade da hat er sich – zumindest bei mir – dicke Minuspunkte geholt. Ja, er hat vieles für den Verein geleistet, hat auch auf Eigeninitiative hin wohl Geld für den Kader besorgt – hat ihm vermutlich auch keiner angeschafft. Das sind Dinge, die wiederum doch auf die positive Seite der Tabelle stehen. Aber das „Wie“ steht halt dagegen. Und was in den letzten Jahren unter dem Strich rausgekommen ist.

Dass man sich in München und der Medienlandschaft das eine oder andere aus den Fingern saugt, ist bekannt, oder man zitiert irgendwas völlig aus dem Zusammenhang gerissenes und das gebetsmühlenartig. Dass der Kicker dann etwas „aus dem internen Kreis“ schreibt, dass offensichtlich ist und über das man hier schon öfters diskutiert hat, muss man halt mal so schlucken. Wobei sich hier wiederrum die Frage stellt, wie manche „Internas“ auch bei gewissen „Journalisten“ landen können.

Wenn Bierofka auf der PK nicht diesen Artikel im Kicker „in eigener Sache“ auf die Agenda gebebracht hätte, hätte niemand großartig Notiz davon genommen. Auch die 2 Tage frei – die mich an sich gar nicht so stören, denn zum Auslaufen muss kein Cheftrainer auf der Wiese stehen und am Montag war trainingsfrei. Wenn das zuvor nicht passiert wäre, würden wir jetzt darüber diskutieren, wie sehr Bierofka sich diese Auszeit auch verdient hat. So aber – auch mit der Begründung der Auszeit – wird das ganze zum Politikum.

Sollte sich Bierokfa dazu entscheiden, den Verein zu verlassen, werden für einige wieder die Träume von einem Aufstieg und 1. Liga wieder mal zerplatzen, wie sie 2016 schon zerplatzt sind, als jeder nur noch vom Aufstieg ins Oberhaus geredet hat und man sich schon die Spiele gegen die „großen“ ausgemalt. Gut, ich persönlich habe keine Minute mit Bierofka als Trainer an einen Aufstieg gedacht (2016 auch nicht), denn dazu hat der Trainer für mich schon auch entsprechend große Defizite.

Löwin
Leser

Snoopy.

Also bei allen, bis auf den letzten Absatz, bin ich zu 100% dabei.
Beim letzten allerdings ist es mir zu schwarz gesehen, dass wir ohne ihn nicht Aufsteigen würden. Ich finde immer es ist viel zu früh auf die 1. Bundesliga zu hoffen. Für mich sind es nur Träume, wenn man die Augen auf macht sieht man momentan eher den Verbleib in der 3. Liga auf wackligen Füßen.
Obwohl wir einen 30 Mann Kader haben mit guter Qualität und Bierofka.
Ich möchte gar nicht auf Bierofka rum hacken, den eigentlich war ich ein sehr großer Fan von ihm, aber seit seinen Trainerschein hat er sich sehr verändert, find ich Leider.
Ich frag mich in letzter Zeit, ob es vielleicht damit zusammen hängt, dass er vielleicht wirklich weg will. Ich meine warum spricht er es den immer wieder selbst an, dann muss es doch schon im Kopf sein.
Einen Reisenden sollte man nie Aufhalten, egal bei was. Der Reisende wird immer in die Ferne schweifen und sich nicht mehr auf das hier und jetzt konzentrieren können.
Deswegen denk ich mir, dann lieber früher als später. Lieber einen sauberen Abgang, als wenn keiner mehr auf Bierofka seiner Seite ist. Denn des hätte er wirklich nicht verdient!

heart lion heart

Snoopy.
Leser

Das der TSV ohne Bierofka nicht aufsteigt, ist ja nicht meine Sichtweise. Es gibt mehrere, die fest davon überzeugt sind, mit genügend Kredite und Bierofka geht’s in unendliche Höhen. Ist ja nicht meine Meinung, meine ist, dass wir mit dem Trainer eh nicht über Aufstiege sprechen müssen.

Mal rein spekulativ gesprochen, wenn er gehen möchte, sind das in meinen Augen mehrere Faktoren, die da zusammenkommen. Und wie im normalen Berufsleben auch, du hast einfach auch mal die Schnauze voll von deinem Betrieb, willst dich verändern. Kann man beim TSV auch nachvollziehen.

Ja, Reisende soll man nicht aufhalten. Das bringt auch nichts, wenn einer Weg möchte, ihn unbedingt mit aller Gewalt zu halten. Da werden beide Seiten nicht glücklich werden. Wenn er für sich die Entscheidung gefällt haben sollte, den TSV zu verlassen, dann denke ich, wird das auch sehr Zeitnah erfolgen, alles andere – durchhalten bis zum Sommer – ist da eher kontraproduktiv. Auch in Hinblick auf die nächste Saison.

Aber schlussendlich muss jeder seine Entscheidung akzeptieren, egal wie sie ausfällt, bleibt auch nicht viel anderes übrig.

Löwin
Leser

Snoopy.

Dann hab ich den Absatz falsch interpretiert! Entschuldige
Dann bin ich zu 100% bei allen Absätzen dabei.

heart lion heart

tomandcherry
Leser

Snoopy.

Schön, wenn er sich entschieden hat.

Nur: Wenn er – rein spekulativ – z.B. zum Saisonende aufhören möchte, was dann?

Mit ihm weitermachen, die sportlichen Ergebnisse weitgehend ignorierend?

Das wäre beinahe wie der „lame duck“-Vergleich bei dem ein oder anderen ehem. US-Präsidenten. Welche Führungsperson wird von den ihr unterstellten Mitarbeitern noch ernstgenommen, besonders wenn sie sich schon vorab nicht gerade durch fachliche Kompetenz und Führungsqualitäten hervorgetan hat?

Sollte es tatsächlich zur Trennung in absehbarer Zeit kommen (also z.B. Saisonende), würde ich ihn bereits jetzt ersetzen, sprich: GG übernimmt kommissarisch und die Verantwortlichen sehen sich schnellstmöglich nach einem neuen Mann für den Chef-Trainer-Stuhl um.

Man hätte genug Zeit den Markt und infragekommende Kandidaten zu sondieren und danach hoffentlich „den Trainer“ für 60 München an die 114 zu lotsen.

coeurdelion
Leser

mal ganz losgelöst von seiner Trainerkompetenz, seiner Loyalität zu 60 oder auch seinen persönlichen (zustehenden !) Eigenheiten; was mich massiv stört ist seine m.M. unkritische und offensichtlich naive Nähe zu Griss und seinem Blog…liest er da nicht mal rein? was denkt er sich bei den vielen, teilweise übelst beleidigenden posts z.B. gegen seinen Präsidenten??
geht ihm das am A… vorbei,oder noch schlimmer,toleriert er diese??
diese Haltung kostet ihn bei einem Grossteil der Fans viel Kredit und schwächt seine Position als Trainer, völlig losgelöst vom sportlichen Erfolg
ganz abgesehen von der Chance, diese unselige progressive Spalterei der Fanszene durch den Blogbetreiber einzudämmen und seinem „Herzensverein“ damit was echt Gutes zu tun !

Loewengraetscher
Gast
Loewengraetscher

Ich würde es Biero hoch anrechnen wenn er weder Blogs liest noch in Fanforen oder Magazinen liest. So gerne wir hier drauf und runter diskutieren, als Verantwortlicher oder Spieler würd ich mich da fernhalten.

Leo
Leser

Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht!
Stattdessen sollte Ismaik endlich mal Hirn einschalten und im VORAUS in die Mannschaft investieren und nicht erst im letzten Drücker. Die letzten 8 Jahre nichts gelernt der Mann

1860 forever
Leser

Als Investor verfolgt man normalerweise einen Plan, hat ein Ziel, legt ein Konzept vor. Nur unserer nicht. Investiert nicht, gibt nur Darlehen, wandelt diese immer zu spät um, riskiert und generiert damit obendrein noch Strafzahlungen. Und ist obendrein belehrungs- und lernresistent. Da ham wir uns was eingefangen. Aber Hauptsache der Reisinger ist Schuld.

tomandcherry
Leser

@Leo

Wird m.E. nicht passieren, solange HI nicht die Macht komplett an sich reißen kann.

Ergo: Weiterhin den strikten Konsolidierungskurs fahren, keine neuen Schulden mehr aufnehmen und warten, warten, warten…

Zwischenzeitlich einen guten Trainer für die 3. Liga verpflichten und sich in der Tabelle hoffentlich jede Saison ein paar Plätze nach Oben vorarbeiten.

Dann klappt‘s irgendwann auch mit der Rückkehr in die 2. Liga.

Fabi1860
Gast
Fabi1860

Ohne Biero wird’s noch viel schlimmer. Warum können sich RR und HI nicht verpissen, die sind schuld an dem Chaos… Und wie geistig beschränkt muss man sein, um einen auf Maulwurf zu machen, also um Unruhe in seinen eigenen Verein zu bringen…

tomandcherry
Leser

@Fabi1860

Sooo wichtig und unentbehrlich ist Biero nun auch wieder nicht.

Das soll seine Verdienste der Vergangenheit nicht schmälern, aber ein „Heiland“ ist er ganz sicher nicht.

Und es wird auch nach Biero Trainer bei 1860 München geben, das garantiere ich Dir jetzt schon.

3und6zger
Leser

Verpisst hat sich HI doch schon 2017 und das Chaos, was er angerichtet hat, war im wurscht. Hätte er doch nur seine Anteile verkauft und wär in Abu Dhabi geblieben. Es ginge uns allen besser!

Boeser Zauberer Wurst
Leser

Hey, wer ist Schuld am Caos und warum?
Unser Präsidium steht hinter Bierofka und die Frage ist, was da im Hintergrund läuft und weshalb?

anteater
Leser

Keine Ahnung, echt. Vielleicht hat sich der Typ vom Kicker einfach unsere Spiele angeschaut und selbständig bemerkt, dass wir keinen Plan B haben und sich dann die Geschichte ausgedacht. Nutzen wird es, sollte Biero gehen, eher der Investorenseite, die ihn ja als neuen Klopp über den grünen Klee gelobt hat und einen sehr aktiven Blogger auf ihrer Seite weiß sowie den sensationshungrigen Boulevard. „Cui bono“ also. Auch der Kicker tat sich ja zuletzt als Sprachrohr der Investorenseite hervor und mit Herrn Stimoniaris haben sie VIELLEICHT jemanden, der auch mal eine Information durchsteckt, wenn es denn in die Agenda passt. Letztlich glaube ich nicht, dass Herr Ismaik mit den Leistungen letzte und diese Saison zufrieden ist. Klingt jetzt vielleicht ein bisschen wie eine Verschwörungstheorie, aber es könnte halt schon sein, dass er (HI) Biero „unauffällig“ loswerden will (wobei ich ihm das keineswegs unterstellen möchte! – es ist eine von unzähligen Möglichkeiten).

Loewen1860
Leser

Sehr sehr guter Kommentar! Sicher gibt es ein Leben nach Biero, auch ein Leben nach 60 – auch wenn es unvorstellbar sein mag – wird es vermutlich geben. Momentan- auch wenn es nicht immer bestens läuft, er sich nicht schulmäßig ggü manch Pressevertretern verhält u evtl manch Aufstellung/Ein-/Auswechslung die beste Entscheidung war, wer bitte soll es in unserem Chaos bitte besser machen?

Nur weil jetz der Seitenstraßenverein nach einer 1-5 Klatsche den Trainer entlässt, brauchen wir auch hier jetz eine Baustelle? Da gibts sehr viele andere Baustellen, die zuerst fertiggemauert werden sollen… Und wenn uns dann nichts mehr einfällt… Aber uns fällt ja immer was ein, an was man nörgeln kann.

Tja u Biero is hoid a 60er, darum nörgelt a er gerne…. Bei andere nennt ma’s gorenzeln!

ELIL und zwar OHNE HASI, OHNE SAKI!

Baum
Leser

Wenn er gehen will, soll er gehen. Wenn er das ganze Tamtam veranstaltet um mal wieder Druck auf das ihm ungeliebte Präsidium auszuüben oder um zu zeigen wie „wichtig“ und „unersetzlich“ er ist, soll er gehen müssen. Was soll das? Ein erwachsener Mann der sich benimmt wie im Kindergarten. Mit Bindeglied ist da meiner Meinung nicht viel…

Serkan
Leser

Was macht eigentlich Bierofka zu einem Supersuperlöwen und Gorenzel nur zu einem Adabei? Gorenzel war laut transfermarkt.de 3,5 Jahre lang Co-Trainer beim TSV, 8 Monate lang Juniorentrainer in der U17 und ist seit mittlerweile fast 2 Jahren sportlicher Leiter bei den Profis. In Summe war er (mehr als 6 Jahre) bei keinem Verein länger als beim TSV 1860. Ich kenne weder Gorenzel noch Bierofka persönlich und frage mich wie Imagebildung funktioniert.

anteater
Leser

„Was macht eigentlich Bierofka zu einem Supersuperlöwen“

Sechs Jahre beim FCB? Aber ernsthaft, immerhin ist er schon seit 12 Jahren am Stück bei Sechzig in unterschiedlichen Positionen. Dennoch sollte er nicht gleicher als gleich sein!

„und Gorenzel nur zu einem Adabei“

Keine Ahnung! Ziemlich bunte Vita hat er und sicher mehr Berufserfahrung als Bierofka. Das sagt aber nichts über irgendwelche Qualitäten aus.

Serkan
Leser

Als Trainer ist Bierofka 5,7 Jahre beim TSV, Gorenzel in verschiedener Funktion 5 Jahre, keine 6. Habe mich vorhin verrechnet.

Siggi
Leser

Off Topic: beim derzeit heißgeliebten „Kicker“ wink stehen vor dem Montagspiel drei Münchner Löwen in der Elf des Tages: Mölders (1,5), Lex (2,5) und Berzel (2).

anteater
Leser

Bei FuPa.net wartet man noch das Montagsspiel ab. wink

Siggi
Leser

Das hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm. Danke für den Hinweis:
https://www.fupa.net/index.php?option=com_lmo&page=liga_elfdesspieltags&liga=73972&spieltag=14&typ=&verlinkung=
Stoppelkamp macht gerade mal wieder ein richtig gutes Spiel (MSV – KFC momentan 1:0)

anteater
Leser
Siggi
Leser

Danke für diesen Artikel-Kommentar! Gut zusammengefasst und vor allem zeigt der Artikel die konstruktive Richtung auf, die tatsächlich helfen würde und mit der ich mich als Sechzger auch wieder wohler fühlen würde. Dafür bin ich wirklich sehr, sehr dankbar!

United Sixties
Gast
United Sixties

In etwas kürzerer Form ähnlich gedacht:
„ Was soll man dazu schreiben? Biero braucht also eine Auszeit ( muss man das öffentlich darlegen?) und noch mehr Rückhalt. Wohl gemerkt aufrichtigen Rückhalt, den er sich durch mangelnde Ergebnisse etwas verspielt hatte. Biero braucht dringend auch externen Berater, der ihn für den Medienbereich wie Umgang mit seinem Arbeitgeber schult. Noch kann alles gut werden, wenn er in Halle weiter punktet, die schäbigen Amas putzt und auch in Hachingen etwas holt. Denn nichts ist uns Fans wichtiger , als sportliche Zufriedenheit und weniger Abstiegssorgen.
Denn unter uns Fussballspezialisten: mit diesem Kader darf es keine Abstiegssorgen geben! Denn nur dann hätten wir ein echtes Trainerproblem.“

tsvmarc
Leser

Gut geschrieben. Hoffe der Verfasser meint es genauso ehrlich wie der Coach.

jürgen (@jr1860)
Leser

Sorry für die Ausdrucksweise, aber auf gut bayrisch bist einfach nur ein Depp…

Beide sind echte löwen und an ihrer Integrität nicht zu zweifeln!

#OHNE HASAN

tsvmarc
Leser

Wahrscheinlich sind nur die Wege zum Ziel etwas differenziert. Den Deppen habe ich geflissentlich überlesen. Ich persönlich finds schade „Scheichlieder“ als Instrument zu benutzen um seine Meinung und Richtung Kund zu tun. Schade wenn mans nötig hat und diese Art der Kommunikation zulässt.

anteater
Leser

Nachtrag: Also, nur um das klar zu stellen, weil man das vielleicht falsch verstehen kann, ich würde Ihnen niemals unterstellen, ein Fascho zu sein! Sie haben sich meines Wissens nie (!) in der Richtung geäußert! Nur das mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit, das missfällt mir und da schrillen Alarmglocken. Wahrscheinlich sind Sie genauso gegen Faschismus wie jeder normale Demokrat (unterstelle ich jetzt mal). Verstehen Sie meine anderen Beitrag bitte einfach als einen Hinweis darauf, dass die Einschränkung von Art. 5 GG von ganz bestimmten ewiggestrigen Kreisen propagiert wird. Historisch gesehen natürlich auch umgesetzt!

anteater
Leser

Gerade Sie sind mir hier durch Kommentare aufgefallen, die so überhaupt nicht in irgendeine nennenswerte Diskussionskultur passen. Und gerade Sie bemängeln dann, dass Fans etwas singen, was Ihnen missfällt. Kennen Sie das mit dem Glashaus und den Steinen?

„und diese Art der Kommunikation zulässt“

Da Sie sich hier gegen Art. 5 (1), 1 GG stellen, befürchte ich, dass Sie zum anti-humanistischen, anti-demokratischen Lager gehören.

#NieWiederFaschismus
#FCKAFD

Wolf
Leser

Wenn sich jemand im Kommunikationsstil erkennbar verbessert, ist es im Sinne des „Vereinen statt Spalten“ deutlich angebrachter, das anzuerkennen anstatt auf alten Kamellen rumzureiten.
Im übrigen wäre ich dankbar, wenn Du Deine politische Auffassung zumindest hier im Fußballkommetarbereich für Dich behalten würdest.

anteater
Leser

Gegen Faschismus zu sein, das hat mit Menschlichkeit viel mehr zu tun als mit Politik! Und wenn Du etwas gegen meine freiheitlich-demokratische Grundhaltung hast, dann lebst Du echt im falschen Land! Wenn Du mein Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken willst, dann übrigens auch!

jürgen (@jr1860)
Leser

Gib den Nazis KEINE CHANCE!

#ELiL

jürgen (@jr1860)
Leser

So viel ich in Erinnerung habe, hat sich Arik an anderer Stelle eindeutig gegen das Scheichlied ausgesprochen
… aber darum gehts hier nicht, auch wenn ich es als etwas kindergartenmässige Meinungsäußerung durchaus sehe…

tsvmarc
Leser

Es ist richtig, dass es darum nicht geht. Es gibt aber Aufnahmen die das nicht wirklich ausschliessen. Aber wurscht.

jürgen (@jr1860)
Leser

Schön geschrieben ?
Er sollte sich auf seinen Job als Trainer konzentrieren und die Mannschaft weiterentwickeln. Das fordere ich von ihm, da ich glaube, dass prinzipiell genug Potential in der Mannschaft steckt, gemütlich im Mittelfeld der Tabelle mitzuspielen.
Nur leider sehe ich fast keine Entwicklung ? bis auf dass er ein paar junge Spieler hin und wieder mitspielen lässt.
Da erwarte ich einfach mehr.

Dass er große Verdienste für den Verein hat und den Löwen im Herzen trägt ist unbestritten ???

Aber niemand ist unersetzlich

#OHNE HASAN
#ELiL

Kein1860Fan
Gast
Kein1860Fan

Daniel Bierofka soll ein echter Löwe sein. Das mag sein. Er drängt sich aber immer wieder in die Vereinspolitik. Das sieht nicht jede Seite positiv bzw. nur die, welche von seiner jeweiligen Aktivität gerade profitiert. Zudem ist er illoyal gegenüber seinen Chefs bzw. seinem Arbeitgeber („andere reden, ich arbeite“) Auch erscheint es so, als könne er sich nicht mit dem alternativlosen Konsolidierungskurs anfreunden. Sollte Reisinger mit ihm keinen Kontakt pflegen, dürfte DB in ein riesengroßes Fettnäpfchen getreten sein. Wir leben in einem Land, in der die freie Meinungsäußerung gepflegt wird. Ob es opportun ist, seine Schwierigkeiten mit dem Präsidenten in der Presse darzustellen, darf bezweifelt werden. Damit will er doch nur eine Unangreifbarkeit offenbaren, die ihm nicht zukommt.

Für mich stellt es sich so dar, als ob Bierofka einen Machtkampf mit seinen Vorgesetzten austrägt. Er dürfte weniger ein Scharnier, denn eher ein Spalter sein. Leider sind Vereinsikonen häufig dem Betriebsfrieden abträglich.

Auch wenn das Präsidium eine Personalkontinuität wünscht, sollten die Geschäftsführer hinsichtlich Bierofka vor einer schwierigen Entscheidung stehen.