Das Urteil vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Bezug auf die „Spuckattacke“ von Efkan Bekiroglu steht fest. Wegen des „krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung“ wird Bekiroglu mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Efkan Bekiroglu hat laut DFB dem Urteil bereits zugestimmt, womit es rechtskräftig ist.

Damit fällt Bekiroglu gegen Sonnenhof Großaspach, Preußen Münster und Hallescher FC aus.

Nun bleibt es abzuwarten, welche Strafe Benjamin Kessel vom Braunschweiger TSV für sein sportwidriges Verhalten bekommt.

https://loewenmagazin.de/unsportliches-verhalten-efkan-bekiroglu-erwartet-strafe-fuer-spuckattacke/
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Friedrich Hegel
Friedrich Hegel (@leviatan)
Bekannter Leser
2 Jahre her

Vielleicht sollte man in Hennef den angehenden Trainern lernen, dass es vor allem nicht richtig ist, einen Spieler nach einem Ausraster derart in die Pfanne zu hauen, sondern generell in Schutz zu nehmen, bis die Umstände aufgeklärt sind. In dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten! Wenn Herr Gorenzel bzw. die Bank während des Spiels die rassistischen Äußerungen und die Dauerprovokationen von Kessel mitbekommen haben, wie sie ja allesamt und mehrfach bezeugt haben, dann geht man während des Spiels zum Linienrichter und weist darauf hin, dass der Spieler Bekiroglu permanent provoziert und zu einer Unsportlichkeit verleitet werden soll. Dann hätte der Linienrichter dies notiert bzw. den Schiedsrichter seinerseits darauf hingewiesen. Oder man wechselt den Spieler aus, weil man erkennt, dass dieser den Provokationen nachgibt. Das nennt man „Schutz vor sich selbst“. Nach dem Spiel den provozierten Spieler derart öffentlich fertig zu machen, zeigt, wie hochwertig die Prüfungen im Fach „Psychologie“ und „Menschenführung“ in Hennef waren, wo ja Gorenzel und Biero ihre Lebensprüfung (O-Ton Ismaiks PR Agentur) „bestanden“ haben. – Update: Wie ich gerade in der AZ online lese, hat nun Gorenzel Bekiroglu „verteidigt“ und rät ihm, nächstes Mal einfach die Provokation mit einem Tor zu beantworten. Das sagt jetzt alles. So läuft Sportpsychologie in Reinkultur… traurig!

3und6zger
3und6zger (@3und6zger)
Leser
2 Jahre her

Vielleicht sollte er das nächste Mal mit einem Schuh werfen. Das gilt im Islam als höchste Form der Verachtung, aber dafür gibt’s vielleicht bloß ’ne gelbe Karte oder gar nichts.

anteater
anteater (@guest_18882)
Gast
2 Jahre her

Gefühlt müsste Kessel dann mindestens sechs Spiele Sperre bekommen, wenn er sich rassistisch geäußert hat.

anteater
anteater (@guest_18888)
Gast
Reply to  anteater
2 Jahre her

 Wolf

Soll man aus Deinem Downvote schließen, dass Du rassistische Beleidigungen schwarzer Spieler gut heißt?

Wolf
Wolf (@wolf)
Leser
Reply to  anteater
2 Jahre her

Auf so eine Frage sollte man eigentlich gar nicht antworten, ich tue es jetzt aber trotzdem.
Nein, das soll man nicht daraus schließen.
Erstens halte ich es für falsch , ohne genaue Kenntnis der mutmaßlichen Beleidigungen sofort die Rassismuskeule ins Spiel zu bringen, und zweitens fände ich selbst eine einmalige entsprechende Beleidigung nicht schlimmer als ein Anspucken.

anteater
anteater (@guest_19072)
Gast
Reply to  Wolf
2 Jahre her

Laut diversen Quellen steht jedoch genau der Rassismusvorwurf im Raum, also rassistsische Äußerungen von Kessel. Wenn dem so ist, dann wäre er nicht unbedingt ein Rassist, jedoch zumindest ein Depp.

Die mir bekannten Fälle von Opfern rassistischer Beleidigungen in meinem Umfeld sehen das anders. Vielleicht ist es schwer nachzuempfinden, wenn man selbst eher nicht Opfer rassistischer Äußerungen werden kann.

Wolf
Wolf (@wolf)
Leser
Reply to  anteater
2 Jahre her

Das fällt mir wirklich schwer, ich zum Beispiel würde deutlich „lieber“ als „Schweinefleischfresser“ statt als „Hurensohn“ oder durch ein Anspucken beleidigt werden.
Sehen das Deine Bekannten auf ihnen gegenüber vergleichbarem rassistischem Beleidigungsniveau anders?

Löwe
Löwe (@guest_18881)
Gast
2 Jahre her

Die Geschäftsführung sollte im noch ein Monatsgehalt als Strafe aufbrummen!
Schließlich fällt er durch die Sperre ca. 1/12 der Saisonspiele aus.