Der DFB richtet ab dem 1. Januar 2021 eine Kompetenz- und Anlaufstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ein. Das hat der Verband heute bekannt gegeben.

„Der Sport und sicher auch der Fußball sind leider immer noch Parallelwelten, wenn es um einen unverkrampften Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt geht. Andere Bereiche der Gesellschaft, etwa die Kultur oder die Wirtschaft, sind da weiter als der Fußball. Alle Menschen sollen sich beim Fußball angenommen fühlen, darum muss es doch gehen. Unser Fußball muss vielfältig und diskriminierungsfrei sein. Wir wollen kein Talent verlieren. Mit der neuen Anlaufstelle wollen wir uns in diese Richtung entwickeln“, meint DFB-Vize-Präsident Distelrath. Christian Rudolph, langjähriger Mitarbeiter des Lesben- und Schwulenverbandes, wird künftig als Ansprechpartner in der Anlaufstelle zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen: DFB richtet Anlaufstelle für LSBTI+ ein

Titelbild (c) DFB

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