50.000 Euro konnte 1860-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer seinen Kollegen Günther Gorenzel und Michael Köllner zur Verfügung stellen. Ausreichend um sich zu verstärken? Ausreichend für einen wettbewerbsfähigen Kader? Und Zeit für weitere Dankesreden an die Gesellschafter, die Fans, die Löwenfamilie, Sponsoren und Unternehmer?

– Ein Kommentar –

Es ist der berüchtigte Sandwich-Effekt, der sich beim TSV 1860 München negativ auf die sportliche Führung auswirkt. Zum einen müssen Gorenzel und Köllner die richtigen Entscheidungen im operativen Geschäft treffen. Dazu gehören die Mannschaftsplanung, die Trainings- und Spielsteuerung, individuelles Training und vieles mehr. Zum Anderen müssen sie den Spagat zur strategischen Ebene hinbekommen. Und dürfen dabei die übergeordnete Führung bloß nicht brüskieren, wie ich bereits im Artikel “Erfolg ist ein Klettersteig und keine Seilbahn” schrieb. Dieser Spagat ist schwierig. Weil man sich nicht auf seine Aufgaben- und vor allem Verantwortungsbereich konzentrieren kann. Wer mal mit Führungsaufgaben vertraut war, der kennt das. “Die Reform beginnt an der Spitze, die Treppe muss von oben gekehrt werden”, so meinte einst der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Hermann Simon. Und da liegt bei den Löwen meines Erachtens das Problem.

Günther Gorenzel und Michael Köllner sind es, die in der Öffentlichkeit stehen. Die in der Regel der Presse Rede und Antwort stehen. Die sportliche Führung hat dabei einen undankbaren Job. Die beiden müssen als Teamleiter die Zielvorgaben erfüllen. Und auf der anderen Seite jedoch die Klubpolitik der Löwen schön reden. Oder anders gesagt: eben nicht brüskieren.

Das funktioniert auf Dauer nicht. Wenn ich jemanden einstelle, der eine Putzkolonne leiten soll, dann muss ich dafür sorgen, dass er sich auf seine Mitarbeiter konzentrieren kann. Und ich darf ihn nicht ständig rufen, wenn Gäste kommen, damit er denen erklärt warum es hier so sauber ist und was das alles kostet.

Robert Reisinger äußerte sich in einem, aus meiner Sicht sehr gutem, Interview zur aktuellen Lage (1860-Präsident Robert Reisinger: “Einfach nur maßlos enttäuscht!”). Aber er ist eben nur der Vertreter eines Teils der Gesellschafterstruktur beim TSV 1860. Heute meldete sich dann auch Hasan Ismaik zu Wort. “Wir blicken nach vorne”, schrieb er in den sozialen Medien. Mehr nicht. Das ist wenig hilfreich.

Die sportliche Kommandobrücke muss aus ihrer Sandwich-Position befreit werden. Sie muss sich rein auf ihr operatives Geschäft konzentrieren können. Auf der strategischen Ebene hingegen müssen die Gesellschafter die Fakten schaffen. “So viel stellen wir euch zur Verfügung und Punkt.” Frühzeitig. Vorausschauend. “Egal ob es 3, 4 oder 5 Millionen Etat werden, es gibt Vereine, die mit geringem finanziellen Aufwand den Aufstieg geschafft haben”, so Reisinger in seinem Interview. Das ist richtig. Dennoch müssen sich die Gesellschafter bei der strategischen Ausrichtung einig sein. Und die sportliche Führung muss rechtzeitig wissen ob 3, 4 oder 5 Millionen Etat zur Verfügung stehen. Und was die Zielsetzung ist. Dann können sie entweder sagen: “Nein, das ist unmöglich, dieser Aufgabe fühlen wir uns nicht gewachsen” oder aber “ja, das packen wir an.”

Auch interessant

Moneyball – eine Option für den TSV 1860 München?

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
Subscribe
Benachrichtige mich zu:
guest
71 Kommentare
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
View all comments

_Flin_

Die Gesellschafter verharren in einem Burgfrieden, bei dem man sich auf den Modus operandi geeinigt hat, sich immerhin nicht mehr gegenseitig anzugreifen. Dies ist ein Fortschritt gegenüber früheren Jahren.

Nachdem es momentan so aussieht, als würde man diese Saison die angestrebten Ziele nicht vollumfänglich erreichen, wäre es angebracht, gemeinsam nach vorne zu blicken und eine Strategie zu verabschieden, wie man nächste Saison besser wird.

Dazu gehören:
– frühzeitige Sicherstellung des finanziellen Handlungsspielraums für die Geschäftsführung
– Einigung auf ein mittelfristiges sportliches Konzept gemeinsam mit der sportlichen Führung (Ausbildungsverein, Spielstil der 1.Mannschaft, sportliche Ziele)
– Ausarbeitung von Möglichkeiten zur langfristigen finanziellen und sportlichen Verstärkung (Kapitalerhöhung, mögliche Entlastungen der KGaA durch den Verein, etc.)

Beide Gesellschafter möchten den Aufstieg. Dieser kommt aber nicht von allein. Man muss gemeinsam daran arbeiten und seinen Teil dazu beitragen, dass 1860 unter den gegebenen Rahmenbedingungen das bestmögliche Umfeld und die größtmöglichen Mittel zur Verfügung hat.

Last edited 4 Monate her by _Flin_
chemieloewe

Ich denke, uns fehlt ein viel besseres Training, so wie das in Magdeburg unter Christian Titz, um sowohl einzelne Spieler sehr viel bessere zu entwickeln, als auch die gesamte Mannschaft zu einem Spitzenteam zu formen. Das Potential an entsprechenden Spielern, sowohl an erfahrenen Spielern, Neudecker, Lex, Salger, Bär, Steinhart, Wein, Willsch…, als auch an jungen Entwicklungsspielern, Greilinger, Knöferl, Lang, Linsbichler… haben wir. Richtig gute und kontinuierlicrliche Entwicklung durch “Spitzentraining” ist für mich das Zauberwort! Damit kommen wir vorwärts u. nicht mit “wir brauchen neue, bessere Spieler, die wir holen müssen…”. Gegen einzelne gezielte Verstärkungen habe ich nichts einzuwenden, wenn es sinnvoll u. machbar ist. Das kann u. darf aber eben nicht das primäre Ziel u. sogenannte Allheilmitte sein, ungeachtet unseres schmalen Geldbeutels, was aber bei uns auch dazukommt, wie übrigens bei den meisten Vereinen der 3. Liga auch. Unsere Spieler u. die Mannschaft besser machen u. bestmöglich voranzuentwickeln u. aus dem Vorhandenen das maximale herauszuholen, ist der Anspruch an u. die Aufgabe von Michael Köllner+Trainerteam!!! Wenn das gelingt, stehen wir auch weiter oben u. sind wesentlich erfolgreicher, als bisher in dieser Saison! Das ist jedenfalls meine Meinung!

Kassenwart

Interessanter Ansatz. Worin genau unterscheiden sich denn die Trainingsmethoden von Titz und Köllner? Ich weiß ja nicht, wie und was Titz anders macht, deshalb frag ich.

Falls Du das nicht beantworten kannst, kein Problem. Dann sag mir einfach, was Marco Antwerpen 21/22 anders macht als in der Saison 20/21? Ich meine, letzte Saison waren sie 14. und jetzt 2. Von irgendwem muss sich Antwerpen ja was abgeschaut und verändert haben, oder etwa nicht?

dennis312

Man muss da aber fairerweise dazusagen, dass Marco Antwerpen erst diese Saison komplett das Ruder beim FCK übernommen hag, ähnlich wie Titz beim FCM. Letzte Saison kamen beide erst während der Saison, als das Kind schon fast im Brunnen war im Abstiegskampf. Diese Saison führen beide ihre Vereine denke zum Aufstieg.

chemieloewe

Ja, sicher, auch Marco Antwerpen ist ein positives Beispiel, wie er sich u. seine Trainingsarbeit(???) u. damit die Spieler u. Mannschaft gut entwickelt, verändert u. verbessert hat bzw. mit seiner Arbeit mehr Erfolg hat. Ist halt auch alles ein ständiger, dynamischer, fortlaufender Entwicklungsprozess, beim Trainer, bei den Spielern u. der ganzen Mannschaft, der mal gut o. auch mal weniger gut u. auch wechselnd laufen kann…

Kassenwart

Spannend. Also worin hat sich die Trainingsarbeit von Antwerpen verbessert? Abläufe? Trainingsinhalte? Vermittlung der Inhalte? Trainingsintensität?

Das sich die Spielergebnisse verbessert haben, wissen wir. Wenn wir es aber am Training festmachen wollen, müssen wir es auch belegen können. Anderenfalls muss man davon ausgehen, das es woanders dran liegt.

chemieloewe

Wenn ich das so genau wüsste, woran es im einzelnen liegt, würde ich es Dir/Euch…MK sehr gern sagen! Das wüsste ich auch zu gern! Aber Fakt ist, dass, wie viele u. die von mir angeführten Beispiele belegen, wenn alles ziemlich gut bis optimal zusammenpasst u. läuft, ein guter Trainer auch Mannschaften nach vorn u. nach oben in die Spitze entwickeln können, auch wenn der Spielerkader in der Ausgangsqualtät als nicht überdurchschnittlich bewertet wird. Mit “Training” meine ich die ganzheitliche Arbeit eines Trainers mit der Mannschaft! Was da jetzt genau alles bei uns hakt u. nicht so gut funktioniert, das können nur fachkompetente Insider wie der Trainer wissen u. einschätzen, die ganz nah dran sind u. genau sehen, was wie abläuft. Ich gehöre da selbstverständlich nicht dazu. Aber Fakt ist auch, dass es MK sehr gut kann, wie er es auch letzte Saison bewiesen hat. Irgendwelche Sachen laufen halt diese Saison nicht optimal u. nicht so richtig, weiß der Geier was u. warum??? Ich hoffe jedenfalls, MK findet es heraus u. kann auf die Probleme gezielt u. wirksam einwirken u. diese lösen. Besser MK bekommt unsere Probleme als Trainer in den Griff, als es mit einem neuen Trainer zu versuchen. MK muss es schaffen u. wird es hoffentlich auch!!! 😉🙏
Ich wollte auch ausdrücken, dass ich denke, dass unser Kader gut genug ist, um bei sehr guter Entwicklung/”Training” in der Spitze mitzuspielen.

Last edited 4 Monate her by Chemieloewe
chemieloewe

Ich bin da auch kein Experte, aber an bestimmten , entscheidenden Dingen, die gute Trainer im Training, in der Spieler-u. Mannschaftsentwicklung hinbekommen, liegt ganz viel u. entscheidend der Erfolg, eben auch bei Vereinen, die nicht so viel Kohle u. “Starspieler” haben, aber trotzdem ganz guten Erfolg, siehe z.B. auch Timo Schultz mit dem FC St. Pauli, Christian Streich mit dem SC Freiburg, Thomas Reis mit dem VfL Bochum, Urs Fischer mit Union Berlin…o. Ole Werner mit Werder Bremen. Es hängt halt sehr viel auch mit dem Trainer, dem Trainerteam u. dem Training/der Mannschaftsentwicklung zusammen. Wenn das sehr gut funktioniert, dann ist auch ohne die sogenannten “Fußballstars” mit einer intakten, sehr gut funktionierenden, geschlossenen Mannschaft sehr viel möglich! Das Michael Köllner für mich ein sehr guter Trainer ist, steht außer Zweifel. Ob u. wie er es aber bei uns in Zukunft bestmöglich u. dauerhaft hinbekommt, uns erfolgreich zu entwickeln, ist dadurch nicht garantiert, denn das ist von sehr vielen komplexen Dingen u. Zusammenhängen abhängig. Ich hoffe, dass er es packt u. wünsche ihm u. uns maximalen Erfolg…u. viiiel Glück!!!

Last edited 4 Monate her by Chemieloewe
dennis312

Reis, Fischer und Werner finde ich auch top!

Kassenwart

Entschuldige bitte, aber das sind doch Standardfloskeln: Ein Verein steht besser da als ein anderer. Also macht der eine gutes Training(was das dann auch immer heißt) und der andere, nicht erfolgreiche, ein schlechtes Training.

Wie Du dann selbst in den Beispielen weiter sagst, hängt Erfolg dann auch wieder an vielem anderen “ denn das ist von sehr vielen komplexen Dingen u. Zusammenhängen abhängig”.

Wir sollten so fair sein, dass wir die Trainingsarbeit nicht am Tabellenplatz fest machen. Es ist wie Du selbst sagst ein Ergebnis aus komplexen Zusammenhängen. Daher ja auch meine Frage, was wohl Antwerpen plötzlich für ein besseres Training als letztes Jahr bietet.

Wir sollten – bei aller verständlichen Kritik an den Ergebnissen – einfach versuchen sachlich zu bleiben und uns nicht von Emotionen treiben lassen und nicht belegbare Behauptungen in den Raum werfen. (wie viele – nicht Du – mit der angeblichen Wohlfühloase und zu wenig Training).

chemieloewe

Sorry, Antwort ist weiter oben reingerutscht…🤪😉

Widto

Wie heißt es so schön und das ist ja allen hier bekannt
“Scheiss auf sein Geld” und jetzt auf einmal die Schuld am Stillstand der Familie Ismaik zuzuschreiben finde ich eine Frechheit, wobei es mit ihm sicher nicht leicht ist, aber hat es RR einmal richtig probiert mit ihm in Kontakt zu kommen und meiner Meinung nach ist das Pflicht, auch als Präsi vom eV

drew60

Dies wurde seitens des Präsidiums jetzt oft genug betont das man mit der Investoren seite in Kontakt steht . Und es ist durchaus das Verhalten von Hasan Ismaik zu kritisieren . Die Weiterentwicklung hängt auch vom Willen dessen ab und er blockiert sie weiter . Zum Beispiel in Form von der nicht Rückführung der Merchandising GmbH in die KGaA deren Einnahmen dringend für den Kader gebraucht werden und der Weigerung eines Schuldenschnitts . Weiterhin weigert er sich auch Anteile an neue Investoren zu verkaufen die der KGaA frisches Geld und Wachstums Möglichkeit bringen.

Widto

Schmatz sonst nix, seit doch einmal ehrlich, bitte auch hier

drew60

Du solltest zu dir selbst ehrlich sein und die Gegebenheiten akzeptieren .

Widto

Ich muss es ja akzeptieren, bleibt mir sowieso nichts anderes übrig, bin auch kein Mitglied und habe so auch nichts zu melden
Nur Fan seit 55 Jahren und somit kein Recht auf Meinung

drew60

Natürlich darf jeder seine Meinung haben . Aber wenn man schon Behauptungen aufstellt sollte man sie auch richtig begründen und Vorwürfe beweisen können und nicht irgendwelchen zusammen gereimten Schmarrn verbreiten aus Frust wegen der aktuellen Situation.

anteater

Natürlich hast Du ein Recht auf Meinung! Sollte es Dir hier jemand absprechen, dann werden sich sicher einige finden, die es Dir wieder zusprechen.

Was hier niemand hat, das ist ein Recht auf widerspruchsfreie Meinungsäußerung. Und Du darfst auch jeder hier geäußerten Meinung widersprechend.

Wusstest Du eh, wollte es nur nochmal geschrieben haben.

Bine1860

Natürlich hat Robert Reisinger das probiert, genau wie unzählige Sportdirektoren, Präsidenten und Trainer vor ihm und wie die Leute, die für ihn zur Zeit vor Ort tätig sind. Und “scheiss auf sein Geld” ist einfach die legitime, singbare Kurz-Version von “keine neuen Darlehn und keine Abhängigkeit vom Geld”, das sollte jetzt mal langsam der letzte kapiert haben.

Widto

Wollte ja nicht alles schreiben
Scheiss auf den Scheich heißt die erste Strophe und das ist eine Beleidigung und sonst nix
Du willst ja immer Beweise, dann sag mir den Beweis wann es RR probiert hat, das mit den keine neuen Schulden, da gebi ich dir schon Recht
Also muss man miteinander sprechen
Ich hoffe ich darf du sagen
Biero hat mit ihm geredet und wurde dafür weggemobbt

Last edited 4 Monate her by Widto
Bine1860

Also dass Biero weggemobbt wurde stimmt einfach nicht – Punkt.
Hier ein paar links wegen Robert Reisinger und Ismaik
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/robert-reisinger-will-sich-mit-yahya-und-hasan-ismaik-treffen-es-gibt-nur-ein-problem-zr-9391651.html

https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-muenchen-hasan-ismaik-robert-reisinger-3-liga-streit-zr-13905622.html

zwei nur als Bild (#noclicks..) aber die Überschrift reicht schon
Und nein Scheiss auf den Scheich ist keine Beleidigung, Scheich an sich ist schonmal keine Beleidigung https://loewenmagazin.de/die-betitelung-von-hasan-ismaik-als-scheich-die-bedeutung-des-begriffs/
und bei “Scheiss auf” ist es halt die singbare Kurz-Version von “Wir möchten hier den Scheich nicht mehr haben,raus aus der Abhängigkeit” Freiheit für 60..

Screenshot_20220224-183030.png
Last edited 4 Monate her by Bine1860
Widto

Du bist ja a Wahnsinn, wie di dir die Wahrheit zu Recht liegst
Feierst Heute wahrscheinlich noch die Niederlage von Wildmoser, den stärksten Präsidenten aller Zeiten
Mit Personen die Scheiß auf den Scheich mit solch einen Blödsinn wue du rechtfertigen wollen will ich nichts mehr zu tun haben.
Du bist ja auch im Löwenmagazin verwurzelt, darum werde ich mich hier wieder verabschieden und meine Klicks wieder Olli Gries geben

Auf deine wahrscheinliche politische Einstellung will ich nicht eingehen, da ich mich nicht auf dein Niveau begeben will
Auf nimmer wiedrsehen

Bine1860

auweia, ja das ist meine persönliche Meinung zum Scheichlied und du wolltest Beweise wegen Reisinger haben, die hab ich dir geliefert. Das macht dich sauer? Jetzt simma plötzlich bei Wildmoser und meiner politischen Einstellung, die du gar nicht kennst und natürlich falsch einschätzt. Aber gut, schade dass du nicht weiter diskutieren kannst / möchtest. Trifft mich aufgrund deiner Aussagen zu mir persönlich nicht hart, denn so macht Diskussion eh keinen Sinn.

Widto

Für das Argument der politischen Einstellung will ich mich bei dir entschuldigen, ich hoffe du liest es

War ein Witz das zu schreiben

Bine1860

Entschuldigung angenommen

anteater

Wow, den Niveau-Limbo hast Du jetzt aber schon gewonnen. Hier, Dein Pokal:  🏆 

drew60

Die Geschichte mit dem wegmobben ist der größte Schmatz und Käse . Diese Lügengeschichten entstammen auch nur aus dem DB24 Kommentar Bereich, und dein Scheichlied kannst du stecken lassen.

Widto

Erstens lass ich das mit dem Scheichlied nicht stecken, weil das in meinen Augen eine Frechheit ist
Zur DB 24 kann ich nur sagen, lies jetzt lieber da, weil mir ganz einfach die Artikel besser gefallen, wie bei Gries, habe aber ganz einfach zu vielen Dingen eine andere Meinung wie die Meisten hier, verstehe aber nicht warum ich immer gleich so abgemacht werde.
Mache aber trotzdem Werbung für das Löwenmagazin, schon allein weil Biero von Arik hier immer fair behandelt wird

Kassenwart

Ich finde es gut, dass Du dich auch woanders informierst. Machen denke ich alle hier. Eine Meinung zu haben ist schon mal gut, viele haben gar keine und plappern nur unreflektiert etwas nach.

Was mich aber wirklich interessiert: Was gefällt Dir an den Artikeln von OG besser? Seine Sichtweise auf die Dinge? Entspricht die eher Deiner Meinung? Anhand der Ergebnisse von Wahlen und Personen vertritt er in seiner eigene Blase zumindest eine Minderheiten-Meinung – das zeigen die jeweiligen Wahlergebnisse in Gremien.

Zur Legende, RR würde nicht mit Ismaik sprechen: Erstens ist nur nicht klar wie man ein Corona-:berbrückungsdarlehen bekommen könnte, ohne mit dem Geldgeber je gesprochen zu haben. Aber wenn Du eher der AZ glaubst:

Löwen-Boss will Investor treffen: Reisinger verspricht Finanzspritze durch Ismaik | Abendzeitung München (abendzeitung-muenchen.de)

Bine1860

Ich denke, er liest lieber hier als beim “Gries”
🤔

Last edited 4 Monate her by arik
Widto

So ist es

tsvmarc

Wer oder was ist denn “Gries”?

anteater

“Gries”? Klingt für mich nach Brei.

Bine1860

Ich weiss sehr wohl wie man den schreibt, den du meinst aber ich beziehe mich auf den post von Widto und dessen Aussage
, lies jetzt lieber da, weil mir ganz einfach die Artikel besser gefallen, wie bei Gries ‘ den der Kassenwart möglicherweise falsch interpretiert hat

dennis312

Sie meint glaube Olli Griss.. Aber das wusstest du auch, dass Sie ihn meinte 🙂

dennis312

Ich habe zu vielen Dingen auch eine konträre Meinung als viele der hier im Löwenmagazin anwesenden Mitglieder. Mir gefallen die Artikel aber auch, welche Arik hier verfasst und mit vielen Usern kann man schon auch sehr gut kommunizieren, z.B. mit Anteater oder dem Chemielöwen war immer ein guter Austausch möglich, um nur 2 zu nennen. Wichtig ist immer, dass ein Austausch auf sachlicher und nicht beleidigender Ebene basiert, finde ich.

tomandcherry

“Biero hat mit ihm geredet und wurde dafür weggemobbt”

War dem wirklich so?

Ein Angestellter der KGaA (= Cheftrainer der Profi-Fußballmannschaft) warf frustriert (?) seine Aufgaben hin, nachdem ihm die Ausbildung zum Fußball-Trainer ermöglicht wurde.

Weshalb wurde er Deiner Meinung nach weggemobbt?

Weil ihm nicht klar war, dass es keine “Spieler, die uns sofort weiterhelfen” geben wird, als er seinen Arbeitsvertrag unterschrieben hatte?

Oder weil er als Drittliga-Trainer bei 60 München an seine Grenzen gestoßen ist?

Weil er dachte, dass man aus der RL Bayern aufsteigt und einen Durchmarsch bis in die Bundesliga bewerkstelligen könnte?

Mir sind Deine Anschuldigungen des “wegmobbens” ein bisschen arg plakativ, solange Du keine belastbaren Beweise dafür vorbringen kannst.

Horst

Wenn ein Gesellschafter mit der Wortwahl öffentlich das Gehalt seines leitenden Angestellten zum Thema macht, hat das schon ein “Geschmäckle”. Vertrauen als Basis für eine gute Zusammenarbeit ist dadurch sicherlich verloren gegangen.

Süddeutsche Zeitung online 10.9.19: “Und schon gar nicht, dass das Präsidium darauf hinwies, der Trainer haben “einen für die Verhältnisse in der dritten Liga gut dotierten Vertrag” – eine möglicherweise unverschämte, jedenfalls aber unnötige Anmkerung. Und eine überraschende, zumal die Maxime Reisingers und Kollegen ja stets wr, sich aus dem operativen Geschäft der Profifußball-KGaA herauszuhalten”

drew60

Der erste der das Gehalt von Bierofka ständig thematisiert hat war Oliver Griss und hat das Thema damals ins Rollen gebracht. Die Sache ging im Anschluss Wochenlang durch die Medien bis sich das Präsidium geäußert hat , und dann war das auf einmal nicht recht das es sich geäußert hat obwohl dessen Kritiker immer wieder antworten wollten ?

Badsche

Das glaube ich nicht.
Hast du dafür Belege?

Auch falls Griss damit angefangen hat, hätte man dazu einfach souverän schweigen können

drew60

Nachzulesen ist es in den Artikeln von 2017-2018 soweit ich mich erinnern kann . Es wurde kritisiert das er immer noch sein Gehalt als Trainer der 2 Mannschaft bekommt. Raussuchen kannst du dir es selbst.

Horst
Last edited 4 Monate her by arik
Widto

Wenigstens hatte die Mannschaft unter ihm Kraft und Kondition und dass das Spielsystem soviel schlechter war, sagen auch nur Personen die noch nie eine Mannschaft trainiert haben
Er hatte wenigstens ein Auge für Spieler die uns weiter brachten

anteater

“Er hatte wenigstens ein Auge für Spieler die uns weiter brachten”

Mhm, Gebhart und Bonmann zum Beispiel. Das waren übrigens die designierten Unterschiedsspieler, die er (meines Wissens) unbedingt haben wollte.

Widto

Gebhart war bis zu seiner Verletzung genau der Unterschiedspieler

anteater

Und wenn man sich seine Daten bis zu seinem Wechsel zu uns angesehen hat, dann wusste man, dass diese Verletzung kommen wird. Für neun Spiele, danach war er kein Unterschiedsspieler mehr.

Aber, ganz ehrlich, wie vielen Regionalligatrainern ermöglicht man es denn, einen Spieler mit 100 Bundesligaspielen zu verpflichten. Vermutlich würde der Blindeste aller RL-Trainer da einen erwischen, der vier Klassen tiefer ein Unterschiedsspieler ist.

Warum siehst Du darin eine große Leistung?

Horst

Die beiden hatten leider viel Verletzungspech.

Immerhin sind viele, die Bierofka gewollt hat, heute noch Stammspieler oder wären es, wenn sie denn noch hier wären.

2017: Wein, Steinhart, Berzel, Kindsvater
2018: Moll, Grimaldi, Lex, Bekiroglu, Willsch, Paul, Belkahia
2019: Rieder

Widto

Danke muss ich es nicht mehr schreiben

anteater

Wollte Primär die Einseitigkeit und Undifferenziertheit des obigen Kommentars verdeutlichen.

Bonmann wirkt in Würzburg ohne Verletzung auf mich als Laien eher wie ein Fliegenfänger.

Simon Lorenz hast vergessen!

Herbert Paul, netter Kerl. Ob er uns weitergebracht hat, ich weiß nicht.

Horst

Wenn er mal gespielt hat, fand ich Bonmanns Leistungen bei 60 durchaus gut. Würzburg verfolge ich nicht.

Stimmt, Simon Lorenz gehört dazu.
Herbert Paul war zumindest – vielleicht auch mangels Alternativen – lange Stammspieler.
Ob er heute noch Stammspieler wäre, ist fraglich.

Mei, in Bezug auf die beiden Gesellschafter geht es hier auch oft sehr einseitig und undifferenziert zu. 😉

Widto

Auf alle Fälke besser wie Godon

anteater

Das kann ich noch nicht beurteilen. Ich hab den Heppi regelmäßig verteidigt, aber Goden scheint mir näher an drittligatauglich zu sein als er.

Kassenwart

Und die sportliche Führung muss rechtzeitig wissen ob 3, 4 oder 5 Millionen Etat zur Verfügung stehen. Und was die Zielsetzung ist.“

Arik, hier sind wir mal unterschiedlicher Meinung. Was Marc Nicolas Pfeiffer als Strategy vor gibt, ist für mich absolut nachvollziehbar und aus wirtschaftlicher Sicht das einzig sinnvolle. Natürlich wäre es für den Sportdirektor einfacher, bereits am Anfang das gesamte Saisonbudget zu kennen. Und klar, wenn du im November zusätzliche Mittel frei hast, dann ärgert sich der sportlich verantwortliche , weil er eben im Sommer mit den Mitteln vielleicht einen anderen Spieler geholt hätte. Allerdings: so ist es bei uns gar nicht. Denn obwohl sich die Einnahmen über die Zeit immer mehr verbessert haben hatten wir letztlich genau 50.000 Euro übrig. Die wären es also im Sommer auch gewesen, nicht mehr. Denn letztlich haben alle zusätzlichen Einnahmen seit Sommer korrekterweise nur dazu geführt, dass das Sicherheitsdarlehen von HI nicht in Anspruch genommen werden musste. MNP Sagte auch nichts falsches, als er davon sprach, dass keinerlei Darlehen zurückgeführt wurden mit den zusätzlichen Mitteln. Interessant ist er was er nicht sagte: dass durch diese zusätzliche Mittel eben nicht das Sicherheitsdarlehen in Anspruch genommen werden musste, was ja auch der Sinn eines Sicherheitsdarlehens ist.

Zu Saisonbeginn war das Budget 4 Mio.+ 2 Mio Sicherheitsdarlehen, im Winter dann 6 ,05 Mio und 0 Mio Sicherheitsdarlehen.

So verstehe ich die Causa. An mangelnder Budgetsicherheit lag es aus sportlichen Gründen also nicht.

Kassenwart

Es gab keinen DFB-Pokal Topf. Es gibt immer zusätzliche, nicht vorab geplante Einnahmen (Transfererlöse, Sponsoring, DFB-Pokal). Die Gelder fließen in die Berechnung des Gesamtbudgets und verringern die notwendige Inanspruchnahme eines Sicherheitsdarlehens.

MNP kennt auch jetzt nicht das Endbudget, denn die vielen Kopf-Dauerkarten könnten womöglich noch einen Teil der Eintrittspreise zurück verlangen. Das ab 20.03 bis Saisonende die volle Stadionkapazität zur Verfügung steht kann man hoffen – garantieren kann es dir aber keiner. Und die Frage ist halt auch: Welche Sicherheitsdarlehen garantiert dir HI nächste Saison? Denn man schließt ja keinen Arbeitsvertrag nur bis 30.06.22

Und die Aussage, dass die Einnahmen aus DFB-Pokal für die neue Saison eingeplant sind: Glauben wir ernsthaft, dass 1860 am Ende der Saison 400K plus erwirtschaftet hat? (quasi die DDB-Pokal Zusatzerträge)Nur dann könnte man diese 400K Gelder in die Folgesaison übertragen und für die neue Saison einsetzen. Aber an dieses Plus am Saisonende glauben wir beide hoffentlich nicht wirklich

Last edited 4 Monate her by Kassenwart
_Flin_

Müssten bei einem Plus nicht zunächst die Genussscheinen bedient werden?

Bine1860

Soweit ich weiss, wären Genussscheine nur an einem Gesamt-Gewinn (und Verlust) der KGaA beteiligt, nicht an irgendwelchen Einzeleinnahmen.

Kassenwart

Das ist noch eine ganz andere Thematik (und ich kenne weder die Bedingungen der Genussscheine noch ob HI darauf verzichten täte). Wollte nur verdeutlichen, dass mir kein Weg bekannt ist, die DFB Einnahmen sauber auf das neue Jahr zu transferieren.

Klar könnte man etwas gestalten und Kosten von der Folgesaison auf diese übertragen (z.B.Handgrlder zahlen, Zeichnungsfee eines Spielervertrages, da ließe sich schon etwas gestalten) Aber direkt offen einfach auf das nächste Spieljahr übertrag ginge ja nur, wenn man auf die Auszahlung vom DFB verzichtet und bittet, dass dieser erst nächste Saison die Auszahlung vornimmt. Kann ich mir aber ehrlicherweise nicht vorstellen, das der DFB sich auf sowas einließe. Vielleicht dehlt mir aber nur die Vorstellungskraft

Snoopy.

Leider gibt es dieses Sandwich schon lange beim TSV. Zu lange vielleicht. Als Verantwortlicher sitzt du zwischen den zwei Stühlen, zwischen den Gesellschaftern. Das kann man in dem Buch von Florian Hinterberger über seine Zeit beim TSV auch herauslesen. Wenn du dich dann als Verantwortlicher in die eine oder anderen Richtung öffentlich was sagst, kommt das auch nicht gut an. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite, hier die Fans mit eingenommen. Da könnte man jetzt als Beispiel Daniel Bierofka aufführen.

Und am Ende kommt man, wie die letzten Jahre auch, zur Frage: was wollen die Gesellschafter? In erster Linie: was will Ismaik? Wie soll der (erfolgreiche?) Weg aussehen, ohne weitere Schulden bei ihm machen zu müssen?

Gerade von Ismaik gibt und gab es seit dem Zwangsabstieg wenig bis nichts, was man als einen Weg, ein Konzept oder einen Plan bezeichnen könnte. Es gibt zwar von ihm seit seinem Einstieg einige Aussagen, aber für ein Ziel ist ein machbarer Weg notwenig, eine Route. Nur ein Ziel vor den Augen zu haben aber keinen Plan ist wie einer, der in einem Boot auf dem Meer sitzt, ohne Kompass und eine kleine Insel finden soll. Und nur weil ich ihm einmal das Boot voll mit Lebensmitteln packe (Geld) heißt das noch lange nicht, dass er die Insel auch findet.

Für mich ist es auch verständlich, dass der e.V. über seine Geschäftsführungs-GmbH als Komplementär bei der KGaA die Bremse zieht, gerade was die Überschuldung angeht. Vernünftig, mit allem, was hier im Moment dazugehört. Auch wenn’s weh tut. Das es hier keine großen Sprünge geben kann, ist klar und auch besser als wenn man springt und dabei den Abgrund übersieht, sich am Ende alle Knochen bricht.

Seit dem Einstieg von Ismaik als Gesellschafter ist die Zusammenarbeit mit ihm nicht einfach, um nicht zu sagen: sehr schwierig. Egal, wer es von Seiten des e.V. schon probiert hat – und das waren in den 11 Jahren nicht wenige. Ein Vorankommen gab es in dieser Zeit nicht, obwohl man sich das durch diesen Einstieg versprochen hatte. Es gab die ersten Jahre einen Stillstand in der oberen Hälfte der zweiten Liga, mit dem Fans wie auch Ismaik nicht einverstanden waren. Dann wurde unter Mayerhofer alles versucht um nach oben zu kommen, erreicht hat man das Gegenteil, angefangen mit Poschner und seiner wirren Ideen von Tiki-Taka Fußball. Ab da kam der TSV in den Strudel der Abwärtsbewegung, aus dem er nicht mehr heraus kam. Ende ist bekannt, das ist hier und heute. Und wir auch morgen nicht viel besser sein.

Und das Morgen? Schwierig. Auch weil man keine Ahnung hat und sich die Frage stellen muss: was will Ismaik? Warten, bis der e.V. wieder angekrochen kommt, weil einem das Geld vorn und hinten nicht reicht? Bis 50+1 fällt? In wie weit kann und will Ismaik eigentlich noch? Wieso erklärt er nicht seinen Plan, seine Strategie mit dem TSV, sofern er einen hat, was man in der momentanten Situation eher bezweifeln kann. Er kam mit großen Zielen für den TSV in diese Gesellschaft. Eine wirkliche Hilfe war er bisher nicht, eher eine Lebenserhaltungsmaschine, die dann eine Fehlfunktion hatte und fast den Tod verursachte. Mehr aber auch nicht. Weder in der 2. Liga brachte sein Einstieg den TSV nach vorn, noch jetzt in der 3. Liga.

tomandcherry

Sehr gut auf den Punkt gebracht, Snoopy.

Speziell Dein richtiger Hinweis auf die unzähligen e.V.-Verantwortlichen, mit denen Herr Ismaik seit mehr als zehn Jahren ganz offensichtlich nicht vertrauensvoll zusammenarbeiten konnte/wollte.

Zusammenarbeit ist auch keine Einbahnstraße, da gehören mindestens zwei dazu.

Mit “Facebook”-Kommentaren oder von “Lohnschreibern” verfassten Wasserstandsmeldungen, kann man halt auch keine dauerhaft auf sportlichen Erfolg ausgerichtete Strategie erzeugen.

Und dass sich wiederholt die Personen, die für die tägliche Arbeit zur Erreichung eines sportlichen Aufwärtstrends zuständig sind, eine Abfuhr bezgl. des jeweiligen Saisonbudgets abholen, würde ich ebenfalls nicht als Zusammenarbeit bezeichnen.

Seit dem Aufstieg in die 3. Liga ist von einer Strategie aus meiner Sicht nicht einmal ansatzweise etwas zu erkennen.

Im Prinzip ist es ein “von der Hand in den Mund” leben.

Panthera Leo

Genauso ist es.

Ismaik ist eine Lebenserhaltungs Maschine, die auf niedrigstem Niveau fährt. Gerade so, dass wir nicht insolvent gehen und er somit sein Investment völlig in den Kamin schreiben kann.

Zeitgleich lässt er uns Tropfen für Tropfen Blut ab und verwendet das, um seine persönliche Bilanz zu verbessern. 5 % Zinsen für seine Zwangs-Darlehen sind in der heutigen Finanz-Zeit eine stolze Summe. Dazu noch die Gewinne aus der Merch, mehr scheint ihn nicht mehr zu interessieren.

Einen richtigen Plan hatte ohnehin nie gehabt und mit den Verantwortlichen reden möchte er offensichtlich auch nicht. Vom nach München kommen und sich persönlich zusammenzusetzen wollen wir erst gar nicht reden.

Wir sterben also einen langsamen, schleichenden und für uns Fans grausamen Tod, eine Besserung ist nicht in Sicht. Eine Insolvenz wird er nicht zulassen, und so drehen wir uns die nächsten 50 Jahre im selben Kreis, bis er durch Zinsen endlich sein Investment zurück hat. Tolle Aussichten. Schlimmer als die zehn Jahre Bayernliga.

chemieloewe

👍👌Super zusammengefasst,  Snoopy.!!! Meine volle Zustimmung!!!

Bine1860

Super geschrieben, danke

Thiel

Vielleicht ist es die Angst, beim öffnen des Sandwiches, auf eine beleidigte Leberwurst zu treffen?!? 😉
Spaß beiseite. Eine interessante These.

panthera-leo

“Günther Gorenzel und Michael Köllner sind es, die in der Öffentlichkeit stehen. Die in der Regel der Presse Rede und Antwort stehen. Die sportliche Führung hat dabei einen undankbaren Job. Sie müssen als Teamleiter die Zielvorgaben erfüllen. Und auf der anderen Seite jedoch die Klubpolitik der Löwen schön reden.”

Ist ja alles schön und gut, aber auch ebenso schöngefärbt, wie Köllners ewiges Gesülze auf den PK vor und nach den Spielen.

Seit Wochen:
> hört man immer dieselben Sprüche von Köllner, “gutes Spiel” usw., lächerlich

> ist die kämpferische Einstellung zu vieler Spieler zu hinterfragen,

> geht uns nach spätestens 70 Minuten die Luft aus

> macht man auf dem Platz die gleichen alten Fehler (u.a. ständig lange Bälle ins Nirwana etc.),

> werden zu langsame, zweikampfschwache und technisch ungenügende Spieler wie Salger und Moll aufgestellt, auch Steinhart findet offensiv nicht mehr statt, defensiv war eh immer langsam und mi falschen Laufwegen behaftet

> seit Wochen immer dieselben völlig uneffektiven (Linsbichler, Biankadi) bzw. meist viel zu späten und/oder gar falschen Wechsel (wie in BS und MP der unsichere Goden statt Deichmann, das alleine kostete uns 2 Siege). Und jetzt gegen den HFC bringt Köllner doch bei 0:2 allen Ernstes Moll statt Djayo?

> ist Dressel schon im Kopf weg, oder was ist mit dem los? Null Körpersprache mehr, wo sind die viel gelobten “Pferde-Schüsse”?

> Lex und Deichmann sind nach kurzem Zwischenhoch schon wieder untergetaucht

> Staude und Goden sind, Corona/Verletzungen hin und her, genauso wenig dauerhafte Verstärkungen, wie Linsbichler/Biankadi. Maximal Ergänzungen mit nicht ausreichendem Niveau für Ansprüche Platz 5 oder besser.

> einzig Hiller, sowie mit Abstrichen Belkahia, Lang, Deichmann und Neudecker, sowie Greilinger wenigstens als Kämpfer sind noch nahe an der Normalform. Willsch und Wein fehlen sehr deutlich. Aber der Rest ist sehr schwach bis aktuell nicht mehr ligatauglich geworden.

> Tore durch bzw. im Verlauf von Standards waren mal eine Waffe bei uns, das kann man trainieren, ebenso wie die Elfer, die wir, wenn wir schon mal einen bekommen, großzügig verbolzen

> keine Chancen für die Jungen wie den kampf- und sehr zweikampfstarken Lang statt dem furchtbar schlecht und noch pomadiger gewordenen Salger, dazu Knöferl, Djayo, Cocic, Mannhardt etc. Die Saison ist vorbei, worauf will Köllner noch warten?

Das sind alles Aufgaben des Cheftrainers, der seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen scheint! Insofern hat Reisinger völlig recht, wenn er den Finger in die Wunden legt. Es ist bloß der falsche Schluss, nur am Team zu arbeiten, auch Köllner und Gorenzel müssen auf den Prüfstand!

uraltloewe

Exakt so ist es.
Allenfalls bei Linsbichler habe ich ob seiner Jugend und seiner langen Leidenszeit noch Hoffnung auf Besserung.

chemieloewe

Richtig, bei all meiner riesigen Sympathie für Michael Köllner, muss er sich jetzt beweisen, dass er die Mannschaft richtig anpacken, nach vorn bringen u. vorwärtsentwickeln kann, denn er ist jetzt nicht erst ein halbes o. schon 1 Jahr, sondern länger bei uns! Da muss man dann schon schauen, kommt da jetzt doch wieder wie erhofft ein weiterer Schritt nach vorn o. geht es da eben nicht mehr voran? Das muss die nächste Zeit, müssen die nächsten Spiele u. die nächsten Wochen zeigen, ob da noch bzw. wieder was unter MK vorangeht o. eben nicht. Wenn nicht, dürfte der Fall dann klar sein. Dann stehen wir mit MK sehr wahrscheinlich u. notwendigerweise am Scheideweg. Hoffe, dass es nicht so kommt, sondern wir mit MK wieder erfolgreich werden.