Am 30. Mai wird die Dritte Liga fortgesetzt. Das hat der Deutsche Fußball-Bund nach einer langen Odyssee und vielen Diskussionen nun festgelegt. Der TSV 1860 München trifft am 31. Mai dann auf den MSV Duisburg.

So sieht der erste Spieltag nach Wiederaufnahme der Dritten Liga aus:

30. Mai, 14 Uhr:

Mannheim – Uerdingen
Meppen – Würzburg
Magdeburg – Kaiserslautern
Großaspach – Unterhaching 
Ingolstadt – Bayern II
Braunschweig – Köln 
Zwickau – Rostock

31. Mai, 13 Uhr:

1860 – Duisburg

31. Mai, 14 Uhr:

Münster – Halle

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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DonZapata
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DonZapata (@donzapata)
2 Monate her

OT: Müssen die Mannschaften nicht eine Woche lang in ein Quarantänehotel?
Ist die Mannschaft schon „kaserniert“?

anteater
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anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  DonZapata

Gute Frage. Aber, bringt das im Zweifel überhaupt etwas. Dresden ist in Quarantäne und dann das: „Bei Dynamo Dresden gibt es zwei weitere positive Corona-Tests. Dynamo teilte mit, es gebe einen weiteren Corona-Fall innerhalb des Mannschaftskreises und einen bei einer „Kontaktperson der Kategorie I“ eines Mitglieds aus dem Trainer- und Betreuerstab. Das Training soll trotz der positiven Tests am Samstag wieder beginnen, da die restlichen Spieler in Quarantäne waren und keinen Kontakt mit den positiv Getesteten hatten.“ Quelle: https://www.zeit.de/sport/2020-05/bundesliga-vorschau-dfb-corona-lockerungen-hertha-dynamo/seite-2

Landshuter Löwe
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Landshuter Löwe (@landshuter-loewe)
2 Monate her
anteater
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anteater (@anteater)
2 Monate her

„Wir haben alle angefangen, ohne Fans zu spielen, und wir lieben Fußball nicht wegen der Atmosphäre im Stadion.“

Es wäre schon interessant zu erleben, was wohl passieren würde, würden die „ausgesperrten“ Fans auch künftig dauerhaft fern bleiben. Nicht dass ich glaube, dass das passieren würde. Mir stellt sich da eben die Frage, ob dann die Sofa-Fan-Brigade, die gerade bei den höherklassigen Klubs, Champions League, Premiere League, weiterhin so begeistert wäre.

Denn der Punkt ist doch, dass nur wegen der Fans einige Athleten mit Mitte 20 bereits unfassbar reich sind. Ohne Zuschauer keine Einnahmen. Wie gesagt, ein Gedankenspiel.

Landshuter Löwe
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Landshuter Löwe (@landshuter-loewe)
2 Monate her
Reply to  anteater

Der Satz ist mir auch aufgestoßen. Zeigt, dass die Fans nur als zahlende Staffage gesehen werden. Aber das hat DFL und DFB ja bisher auch zur Genüge gezeigt.

Bisher motiviert mich Fussballschauen absolut nicht. Das wird sich wohl ändern, wenn 60 wieder eingreift. Sicher ist aber, dass ohne Zuschauer und insbesondere die Kurve beim Gesamtereignis Fussball was fehlt.

anteater
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anteater (@anteater)
2 Monate her

Schon alleine weil mein Magenta-Abo noch läuft bleibt mir gar nichts anderes übrig, als unsere Spiele anzuschauen. Aber, ganz ehrlich, das zwingende Gefühl, dass ich unbedingt im Stadion sein muss und will, das kam in der Vergangenheit durch die Stimmung, die ja auch bei der Übertragung vermittelt wird. Aber da habe ich sicher auch eher eine Außenseitereinstellung. Und, ja, Fans bieten halt schöne Bilder und Geräusche. Wobei, irgendein Stadion hat doch diese komplett gemischt bunten Sitze. Sieht erstmal doof aus, erweckt aber tatsächlich den Eindruck, als sei das immer ausverkauft. Macht man jetzt mit Bildchen, Pappaufstellern und die Geräusche kann man ja einspielen. Wem das Sechzgerstadion eh zu unmodern ist, dem ist es bestimmt eh recht.

Landshuter Löwe
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Landshuter Löwe (@landshuter-loewe)
2 Monate her
Reply to  anteater

“ habe ich sicher auch eher eine Außenseitereinstellung“

Da sans wieder, die Schrulligen….

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anteater
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anteater (@anteater)
2 Monate her

 :lol:  :lol:  :lol:  :lol:

sheiny
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sheiny (@sheiny)
2 Monate her

Wie das alles funktionieren soll ist mir schleierhaft. Von den Verletzungsrisiken mal ganz abgesehen. Gorenzel braucht dann aber nicht mitm Jammern daher kommen wenns einige von den Spielern erwischt und sie länger ausfallen, er wollte es ja unbedingt durchpressen. Da wird sich so mancher Club drauf einstellen können das er einen Verletzten Spieler verpflichtet der länger braucht um wieder einsatzfähig zu werden. Ob es das alles wirklich wert war , spielerisch, finanziell , öffentliche Streitereien, Wirkung auf die breite Öffentlichkeit wird sich erst später zeigen.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  sheiny

Bei uns wird ja schon länger wieder trainiert. Da sind wir, und neun andere Klubs, im Vorteil. Diese Woche wurden Jena und Chemnitz als die Klubs 11 und 12 gezählt, die Mannschaftstraining machen (dürfen). Heißt natürlich, dass noch acht fehlen. Und in 9 Tagen soll der Spaß beginnen. Na ja, sind ja nicht unsere Spieler (nicht meine Haltung, aber manche Leute scheinen das so zu sehen).

Ach ja, aber, wer erinnert sich noch daran, dass Nico Karger wegen Herzproblemen ausgefallen war. Hoffentlich steckt der sich nicht irgendwie mit SARS-CoV-2 an. Kann sein Herzleiden natürlich nicht beurteilen, aber irgendwie klingt das nicht so optimal.

Snoopy.
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Snoopy. (@snoopy)
2 Monate her

Von Training zwischen den Spielen braucht man jetzt nicht mehr reden, das ist reine Regeneration, wenn man die restlichen Spieltage in 4 Wochen durchpeitschen möchte und das nur noch in englischen Wochen. Das Zahlfleisch und Sauerstoffzelt lässt grüßen 😉

Wobei Jena da vor einem Problem steht, denn die dürfen laut Landesregierung Thüringen bis zum 5. Juni das Stadion nicht nutzen. Das Spiel in der Auflisten oben gegen Chemnitz am 31. Mai fehlt ja bereits.

Dass der DFB hier auch zu mittel greift wie notfalls den „Entzug des Heimrechts“ ist eventuell sportlich doch kritisch zu sehen (steht zwar so auch in den Statuten), auch, dass der DFB die entsprechenden Clubs dazu auffordert, nun noch einmal „in aktive Klärung mit den zuständigen Behörden zu treten“. Ich hab ja bereits vor Wochen geschrieben, wenn man die Saison wieder in Gang setzt, sollte es deutschlandweit einheitliche Regelungen geben, sonst wird das ganze noch komplizierter und unfairer als es eh schon ist.

Die Relegation soll dann bis 11. Juli abgeschlossen sein. Wie das da mit den Verträgen arbeitsrechtlich aussieht, kann vermutlich keiner so richtig sagen. Für den TSV wäre eine Relegation ohne die Spieler, deren Verträge offiziell am 30.6.2020 enden dann wohl eher problematisch und subobtimal.

Ich kann mir gut vorstellen, dass nach Ende dieser Ausnahmesaison das eine oder andere per Gericht, Sportgericht, Arbeitsgericht noch einmal in Aufarbeitung kommen könnte. Dass es keine Königsweg gibt ist klar, aber dennoch dürften nicht nur die Spiele vor leeren Rängen interessant werden (in der Hinsicht, wie wer diese Zwangspause überstanden hat), sondern auch das ganze Drumherum.

anteater
Leser
anteater (@anteater)
2 Monate her
Reply to  Snoopy.

Ein Aufstieg ohne Fans, das ist schon eine sehr gruselige Vorstellung. Wir sind ja nicht Haching oder Ingolstadt.