Robert Reisinger ist Präsident des TSV München von 1860 e.V.. In einem Interview steht er der Süddeutschen Zeitung Rede und Antwort. Das Löwenmagazin hat für Euch über SZ Content eine Nutzungslizenz für das Interview in voller Länge erworben.


27.03.2019, Süddeutsche Zeitung

„Es stimmt nicht, dass wir sein Geld nicht wollen“

1860-Präsident Robert Reisinger über die Vorwürfe seines Mitbewerbers Saki Stimoniaris, die finanziellen Rahmenbedingungen des Grünwalder Stadions, die Voraussetzungen für weitere Zahlungen des Investors – und den Unterschied zwischen Hasan Ismaik und Hans Sitzberger.

INTERVIEW VON MARKUS SCHÄFLEIN UND PHILIPP SCHNEIDER

SZ: Herr Reisinger, Saki Stimoniaris, Ihr Mitbewerber um das Präsidentenamt beim Fußball-Drittligisten TSV 1860 München, hat gesagt, er wäre für Ihren Job besser geeignet. Viel, viel besser! Was sagen Sie dazu?

Robert Reisinger: Das ist wie mit den Millionen von Fußballtrainern auf der Tribüne, die können es auch immer alle besser. Wenn sie in der Verantwortung stehen, stellt sich schnell heraus, dass das nicht so ist. Oder dass die Aufgabe sich ganz anders darstellt, als man sich das als Nicht-Amtsträger vorstellt. Da Herr Stimoniaris den Blick ohnehin stark auf den Profifußball gerichtet hat, sitzt er im KGaA-Aufsichtsrat genau im richtigen Gremium. Klinkenputzen, Sponsoren finden, ein Gelände für ein Stadion suchen, Investoren für ein Stadion finden – alles, was er für Sechzig tun will, kann er auch als Aufsichtsrat tun.

Ihre Kritiker fragen: Warum sucht der Präsident keine Sponsoren, warum findet er keine Sponsoren? Was erwidern Sie?

Dass die Leute nicht verstanden haben, was die Aufgabe eines Präsidenten ist. Wir haben zwei Geschäftsführer. Einer ist zuständig für Finanzen. Und wir haben einen Vermarkter. Gemeinsam sind sie für das operative Geschäft in der KGaA zuständig. Und nicht das Präsidium. Wir sind dafür zuständig, dass die Rahmenbedingungen passen, aber nicht für Sponsorensuche. Außerdem haben wir, ohne dass wir das an die große Glocke hängen, auch mehrere Kontakte verschafft. Aber den finalen Abschluss muss immer der Geschäftsführer oder Vermarkter machen.

Woher kommt dieses Denken bei 1860? Ist das noch die Sehnsucht nach einem Großgastronom wie Karl-Heinz Wildmoser, nach jemandem, der omnipräsent ist?

Die Leute haben halt die Gegebenheiten noch nicht akzeptiert. Die KGaA gehört uns nicht mehr alleine. Diesen starken Präsidenten, den diese Leute meinen haben zu wollen, den kann es gar nicht mehr geben.

Gerade um den Mitgesellschafter nicht zu brüskieren?

Sollte man meinen, ja.

Ein Präsident Saki Stimoniaris als Statthalter des Investors – wäre der ein starker Präsident?

Das weiß ich nicht, ob er ein starker Mann wäre, das ist mir eigentlich auch egal. Aber diese Frage hat sich auch unter meinem Amtsvorgänger Peter Cassalette nicht gestellt. Der hat auch keine Sponsoren bringen müssen, der hat sich nur dem Mitgesellschafter verpflichtet gefühlt.

Ismaiks Argument lautet: Ihr wollt mein Geld nicht mehr, also holt eigenes!

Es stimmt nicht, dass wir sein Geld nicht wollen. Wir wollen es bloß nicht in der Form, wie er es in der Vergangenheit zur Verfügung gestellt hat.

Ganz konkret: Am Anfang hat er einfach Darlehen gegeben, dann mussten diese aufgrund der Vorgaben der DFL in Genussscheine gewandelt werden. Dann hat man im vergangenen Sommer erstmals direkt Genussscheine ausgestellt, und das hat auch wieder nicht so recht funktioniert?

Das hat in dem Sinne nicht funktioniert, dass man die Auszahlung dieser Summe drei Mal anmahnen musste, bis sie kam. Und deshalb habe ich gesagt: Das kann es einfach nicht mehr sein. Da stehen Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle, die bangen um ihren Job, der Geschäftsführer steht in der Haftung. Deshalb haben wir gesagt, wir wollen das nicht mehr. Gegen Genussscheine haben wir nichts grundsätzlich. Aber eben unter der Bedingung, dass das Geld beim Lizenzierungsantrag überwiesen, also vorher da ist. Dann kann der Geschäftsführer damit planen.

Es würde doch kein Investor oder Geschäftsmann früher zahlen, als er muss.

Das sehe ich anders. Ich stelle doch mein Kapital dann zur Verfügung, wenn es die Firma braucht. Die Geschäftsführung hat es das erste Mal im November abgerufen, dann hieß es: Es kommt zum 16. Am 16. hat man sich erkundigt, wo es bleibt. Dann hat es geheißen, es kommt am 31. Und dann hat es geheißen: Bis wann braucht ihr es denn spätestens? Und dann haben wir gesagt: Naja, wenn es am 7. Dezember nicht da ist, dann kriegen wir eine Strafe vom DFB. Und dann ist es am 7. gekommen.

Sozusagen: rechtzeitig.

Was ist jetzt rechtzeitig? Darüber kann man diskutieren. Ich finde, wenn ich im Juli einen Vertrag unterschreibe, in dem steht, dass die Geschäftsführung in monatlichen Tranchen etwas abrufen kann, dann brauche ich das nicht nochmal und nochmal anmahnen. Das ist für mich keine Partnerschaft. Was passiert, wenn das Geld tatsächlich mal nicht auf den letzten Drücker, sondern nicht mehr fristgerecht kommt, aus welchen Gründen auch immer? Dann habe ich wieder Strafzahlungen da oder gar die Insolvenz, und das wollen wir vermeiden. Wir brauchen überall Verlässlichkeit, das gilt auch für den Investor.

Aus kaufmännischer Sicht ist Ihr Vorgehen nachvollziehbar. Nur ist die Sportliche Leitung aus verständlichen Gründen jetzt nicht der größte Fan des Konsolidierungskurses. Die hätte schon ganz gerne Fremdmittel, um im nächsten Jahr oben anzugreifen. Wie groß ist Ihre Sorge, dass Trainer Daniel Bierofka hinwirft?

Ich habe da weniger Sorge, denn ich kenne Herrn Bierofka als Menschen, der sich den Aufgaben stellt. Ich sage aber auch ganz klar: Es wäre wirklich schade, das bisher Aufgebaute einreißen zu müssen. Jetzt sind wir Tabellenfünfter, wenn wir nächstes Jahr wieder denselben finanziellen Rahmen hätten, könnte man sagen: Jetzt sind wir stabiler und können oben mitspielen. Mit einem Drei-Millionen-Etat ist das nicht völlig unmöglich, aber natürlich viel schwerer. Deshalb verweigern wir uns ja auch nicht weiteren Genussscheinen oder einem Sponsoring. Die Bedingungen müssen aber passen.

Das heißt, Sie hätten von Ismaik gerne noch mal zwei Millionen Euro gegen Genussscheine. Allerdings bei Vorkasse?

Nein. Ich hätte lieber eine Million Euro Genussscheine mit Sofortkasse und eine Million Euro als Sponsoring.

Sponsoring lehnt die Investorenseite ab, weil die Vermarktungsfirma dann 20 Prozent abgreifen würde.

Das stimmt nicht. 2017 hätte die KGaA beispielsweise neun Millionen gebraucht für die Drittligalizenz. Ismaik hat ein Ärmelsponsoring mit seiner Firma Marya über diese Summe vorgeschlagen. Wir haben sofort zugestimmt. Am Ende ist das aber nicht zustande gekommen. Allerdings: Ein Ärmelsponsoring ist normalerweise nicht neun Millionen wert, das ist ein ideeller Wert. Dafür bekommt man normalerweise vielleicht 100 000 Euro. In diesem Fall hätte der Vermarkter auch nicht 20 Prozent von den neun Millionen genommen, sondern nur 20 Prozent von 100 000. Dafür findet sich immer eine Lösung.

Also machen wir es mal konkret: Eine Million Sponsoring, eine Million Sofortkasse-Genussscheine, und der Deal ist perfekt? Das Angebot steht?

Es muss festgeschrieben werden auf drei Saisons. Ich will nächstes Jahr nicht noch einmal verhandeln müssen. Und das ist auch das, was die Geschäftsführer bei jeder Sitzung sagen: Wir müssen Planungssicherheit haben für die nächsten drei Jahre.

Aber dann darf Ismaik so viel zahlen und sich engagieren, wie er möchte?

So viel, wie er möchte, wäre schwierig. Denn eine Saison wie 2016/17, wo 20 Millionen in einem Jahr verbrannt wurden, wollen wir nicht mehr.

Dann also: Vorkasse ohne Einmischung in die sportlichen Belange?

Andersrum wird ein Schuh draus: Ismaik muss Vertrauen haben in die sportlich Verantwortlichen. Und nicht nach drei verlorenen Spielen wieder alles umschmeißen wollen. Aber laut seiner Facebook-Einträge vertraut Ismaik ja Bierofka und Geschäftsführer Gorenzel. Das ist ein Anfang.

Warum können Sie über all das nicht mal mit den Investorenvertretern reden?

Weil jeder Vorschlag von unserer Seite sofort abgeblockt wird, und die tatsächlichen Entscheidungsträger nie vor Ort sind.

Ihnen wird ja immer die so genannte Nadelstich-Politik vorgeworfen, also das absichtliche Piesacken des Mitgesellschafters. Soll dieses Angebot mit den vielen Zahlungsmodalitäten ein Nadelstich sein?

Nein, überhaupt nicht.

Eher ein ganzes Nadelkissen?

Ich habe immer gesagt, dass wir an einer verlässlichen und ordentlichen Partnerschaft großes Interesse haben.

Wenn der Investor jetzt nicht Hasan Ismaik wäre, sondern, sagen wir, Ihr Vize-Präsident Hans Sitzberger: Müsste der auch Vorkasse leisten?

Der Hans hätte erst einmal einen Vertrauensvorschuss. Aber wenn es beim ersten Mal nicht funktionieren würde, müsste er es beim zweiten Mal genauso machen, wie wir es jetzt von Hasan Ismaik wollen.

Der Unterschied zwischen Hasan Ismaik und Hans Sitzberger als Investor ist also…?

Fehlendes Vertrauen, aufgrund der Vergangenheit. Das ist doch logisch.

Wie kann Ismaik Vertrauen zurückgewinnen?

Indem er mal auf unsere Vorschläge eingeht. Er spricht gern davon, dass ihm der Respekt von uns fehlt. Uns fehlt, ehrlich gesagt, auch ein bisschen der Respekt von ihm. Unsere Mitglieder machen ja auch vieles möglich. Ein Beispiel: Das Gehalt des neuen NLZ-Leiters wird der e.V. übernehmen. Und dann darf man sich anhören, Ismaik hätte das Jahr in der Regionalliga bezahlt? Da wird er sich schwertun, das nachzuweisen. Geld ist jedenfalls keines geflossen. Das ist aus den Einnahmen gekommen, die die KGaA erwirtschaftet hat. Und was wir da Minus gemacht haben, waren Altlasten aus der vorherigen Saison.

Herr Stimoniaris hat Sie aufgefordert, mal Stellung zu nehmen, wie viel der Spielbetrieb im Grünwalder Stadion abwirft.

Im Grünwalder Stadion kann man in seinem jetzigen Zustand nicht viel verdienen, aber: Man zahlt nicht drauf! Im Gegensatz zur Arena, wo wir jedes Jahr ein starkes Defizit hatten. Wir zahlen als Mieter zehn Prozent der Zuschauereinnahmen an die Stadt, dann habe ich noch 1800 Euro, die das Flutlicht kostet. Wir zahlen nicht einmal für die Werbefreiheit.

Was meint Herr Stimoniaris denn dann?

Reisinger (ruft): Das weiß ich nicht, was der Mann meint!

Wahrscheinlich, dass man nicht drauflegt, aber auch nichts generiert.

Es ist doch klar: Sechzig sollte mal in einem Stadion spielen, in dem man Geld verdienen kann, das muss das oberste Ziel sein. Wenn das am Standort Giesing möglich ist – vorausgesetzt die Machbarkeitsstudie hat ein positives Ergebnis –, hätte das eine einende Kraft für alle Seiten. Es wäre was Gemeinsames. Dann fallen auch Vorwürfe wie Ruinenanbeter und Bruchbude weg.

Weshalb sind Sie ein Ruinenanbeter?

Die Streitereien bei Sechzig, wann haben die angefangen? Als man 1996 gesagt hat, wir bauen das Grünwalder nicht aus, sondern gehen ins Olympiastadion. Daher halte ich die Stadionfrage als streitlösendes Element für ganz wesentlich.

Selbst der Einstieg von Hasan Ismaik war letztlich eine Folge des Auszugs aus dem Grünwalder Stadion. Und ihn hätte man ja immer noch an Bord, und er würde immer noch spalten. Er ist zu einer so politischen Figur geworden, dass es in der Frage niemals eine Einigkeit geben wird.

Die KGaA wird immer einen Mitgesellschafter haben. Ich würde mir wünschen, dass wir zwei, drei weitere Mitgesellschafter in der KGaA rein bekämen über eine Kapitalerhöhung – wenn Hasan Ismaik mitzieht –, damit das nicht so polarisierend ist. Er hat selbst schon mal gesagt, dass er offen für einen dritten Gesellschafter wäre.

Einen Chinesen zum Beispiel.

Von mir aus auch ein Chinese. Wenn ich jetzt sage, mir wäre ein bayerisches Unternehmen lieber, kommt man mir mit einem Rassismusvorwurf.

Der Münchner Milliardär Gerhard Mey hat sein Interesse mehrfach bekundet. Aber als ein solcher Juniorpartner will er nicht einsteigen?

Im Moment nicht, nein. Nachdem Hasan Ismaik nicht verkaufen will, überlegt sich Gerhard Mey, den TSV 1860 anders zu unterstützen, durch ein Engagement im e.V., beispielsweise bei den Boxern, die wollen ja in die Bundesliga.

Mey weiß, dass er als KGaA-Minderheitsgesellschafter verloren hätte, sobald die 50+1-Regel der Deutschen Fußball Liga fällt. Dann schafft vertragsgemäß nicht mehr der e.V. an, sondern Ismaik.

Deshalb ist eine Grundbedingung dafür, dass ein Dritter einsteigt, die Änderung dieses Kooperationsvertrags.

Da muss Ismaik zustimmen. Warum sollte er das tun?

Weil er vielleicht einsieht, dass 50+1 ohnehin nicht fällt. Man sieht ja die Entwicklung bei Hannover 96. Dieser Klub wird es nicht mehr forcieren. Und wer ist dann noch gegen 50+1? Die Investoren Hopp und Mateschitz haben sich in Hoffenheim und Leipzig mit den Gegebenheiten arrangiert. Wir haben das Statement von 36 Erst- und Zweitligavereinen, die vollumfänglich hinter dieser Regelung stehen.

Wir denken, Ismaik sitzt das aus, so viel Sitzfleisch hat er.

Aber das bringt die Gesellschaft nicht weiter.

Sie werden derzeit von Ismaik verklagt, weil Sie sich öffentlich über Inhalte einer Aufsichtsratssitzung geäußert haben.

Ich habe 23 000 Mitglieder im Verein, die Erklärungen ihres Präsidiums erwarten. Im Rahmen des rechtlich Möglichen bekommen sie die. Es war ja oft auch so, dass direkt im Anschluss an Aufsichtsratssitzungen vor Pathos triefende Pressemitteilungen unseres Mitgesellschafters verschickt wurden, die den Sachstand in unseren Augen nicht korrekt wiedergaben. Außerdem: Seinen Mitgesellschafter zu verklagen, widerspricht dem Geist des Kooperationsvertrages.

Abgesehen von diesem juristischen Streit werden Sie auch im Internet und sogar im Stadion von Ihren Gegnern beschimpft. Wie halten Sie das alles aus?

Man ist immer wieder überrascht, was alles kommt, aber es schockt mich nicht mehr. Vielleicht liegt es daran, dass ich vorher Fußball-Abteilungsleiter war und seit 1974 mit dem Verein verbunden bin. Ich weiß, was meine Aufgabe ist, und: When the going gets tough, the tough gets going. Ich kenne die Gegebenheiten. Meine Vorgänger sind nicht direkt aus dem Verein gekommen wie ich, ohne ihnen zu nahe treten zu wollen. Die sind mit all dem nicht so gut klargekommen. Im Verein muss ich den Rückhalt aller Gremien spüren, die Mitarbeiter hinter mir wissen, starke Vizes und ein gutes Netzwerk haben. Wenn es an einem der genannten Punkte fehlt, wird es kritisch.

Es heißt immer, Sie sind ein Präsident von Ultras’ Gnaden.

Da ist ja was dran. Ich komme ja aus der Kurve.

Und die Ultras kommen halt auch zur Mitgliederversammlung.

Dafür kann jetzt aber der Präsident nichts. Ich bin ja froh, dass sich so junge Leute für den Verein engagieren, ich sehe da jetzt nichts Verwerfliches dran. Die Leute, die der Meinung sind, dass der Kurs der falsche ist, müssen sich halt organisieren und auf die Mitgliederversammlung gehen. Dann können sie was ändern, so funktioniert Demokratie im Verein.


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Eure Meinung ist gefragt

Gerne dürft ihr über die einzelnen Aussagen von Präsident Robert Reisinger diskutieren.

Weitere Berichte zu diesem Thema

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https://loewenmagazin.de/interview-mit-reinhard-friedl-zum-angestrebten-kurs-des-praesidiums-im-tsv-1860-muenchen/
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Timo
Gast
Timo

Äußerst schwierig zu sagen welches Konzept mir besser gefällt. Weil Stimoniaris schlichtweg bislang kein Konzept geliefert hat. Nur heiße Luft …

Erwin
Gast
Erwin

Meinen Respekt nicht nur an die Berichterstattung sondern jetzt auch speziell für diese Veröffentlichung. Ich werde entsprechend eine Spende dem Löwenmagazin zukommen lassen. Vielleicht könnt ihr eure Spendenadresse mir schreiben. Damit auch zukünftig ihr weiter so eine tolle Arbeit macht.

Löwengrüße
Erwin

Fingernudel
Gast
Fingernudel

Was ich mich schon immer gefragt habe, ob HI seine Statements selber schreibt, oder ob das seine Pressestelle macht. Weiß er denn wirklich genau, was seine Pressestelle da von sich gigt? Ich würde es für eine gute Idee halten, wenn er mal in München persöhnlich ein Interview gäbe, nicht nur seine Erfüllungsgehilfen. Da kriegt er dann wie unser 60er Präsi die gleichen Fragen gestellt.
Wäre bestimmt nicht die schlechteste Idee.

1860Solution
Leser

Auf FB gibt es kein Impressum. Aber auf Twitter zumindest:

„Die Seite wird durch das Pressebüro von Herrn Hasan Ismaik verwaltet. Tweets von Herrn Hasan Ismaik werden mit HAI versehen“

Ich hab noch nie einen Tweet mit HAI gesehen

Banana Joe
Leser

Er bzw. seine Presseagentur wäre aber dazu verpflichtet, auch ein Impressum auf der Fanseite bei Facebook zu führen, da diese sich an einen deutschen „Kundenkreis“ widmet (deutsche Sprache, Erwähnung 1860) und kommerziell betrieben wird (Presseagentur). Es ist auch eine Fanseite und kein persönliches Profil. Zudem fehlt der Hinweis auf die DSGVO. Vielleicht sollte man das einer Abmahnkanzlei mal stecken wink

Weiss-Blau
Leser

Mag sein, aber die Kosten legt er dann auf die Merchandising GmbH um und schmälert dort den Gewinn.

bluwe
Leser

Von der Merchandising GmbH sieht Sechzig sowieso kaum einen Cent – Hier ist Sechzig – Dank HI – deutlich gg. anderen Clubs benachteiligt, darum:
KAUFT NICHT BEIM SCHEICH – respektive in den Fanshops
Hier kommt unser Geld beim Verein direkt an: https://tsv1860.org/tradition-fa-shop/

Serkan
Leser

Du meinst, ob ihm selbst die Verwechslung zwischen Angela und Max Merkel passiert ist? wink

Benedikt
Leser

Also ich muss erlich sagen das ich seit Jahren nur db24 gelesen habe. Seit einiger Zeit erst das loewenmaganzin. Es ist schon krass was das für ein Unterschied ist und wie angenehm das Klima hier ist. Mal löwennews ohne diesen ganzen Hass und gehetze zu lesen ist wirklich schön. Zum Glück gibt’s euch! Danke!! smile

1860Solution
Leser

Ich habe auch jahrelang db24 gelesen. Man war halt immer Up to Date. Im Grunde war es eine Niesche, in die sich OG gesetzt hat. Gut gemacht, das muss man ihm lassen. Da er praktisch nur seinen Blog macht, hat er halt auch viel Zeit und deshalb viele Infos. Ich fühle mich in der Zwischenzeit aber hier top informiert. Und ja, das Klima ist deutlich besser und angenehmer Benedikt .

Unites Sixties
Gast
Unites Sixties

Robert hat in vielen Punkten Recht und trifft den Nagel auf den Kopf:
Ohne Vertrauen und Rückhalt in allen Gremien kommt unser aller Verein nicht
entscheidend voran. Daher bin ich für eine baldige Nominierung des bestehenden Präsidiums und einem weiteren Weg der Vernunft und Bodenständigkeit.
In der Vereinssatzung ist auch kein Passus zu finden, warum sich der VR für jeden selbsternannten Präsidentenkandidaten so viel Zeit lassen müsste.
Konstanz in der Vereinsführung tut uns als Löwenanhänger und engagierte Vereinsmitglieder letztlich Allen gut. Insbesondere hinsichtlich aller weiteren Verhandlungen mit der Stadt zu Hallenbau und Ausbau GWS nach einer positiven Machbarkeitsstudie von Speer & Partner.

1860Solution
Leser

Die sollten echt jetzt mal aus den pushen kommen um den Saki den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das wird ihn zwar nicht abhalten Stimmung zu machen aber dennoch ihn in die Schranken weisen. Dann kann er sich darauf konzentrieren weiter als Investoren-Vertreter aufzutreten.

Banana Joe
Leser

Wollen wir wetten, dass Saki in einigen Monaten bei Ismaik genauso weg vom Fenster ist, wie Basha, Bay und viele, viele andere vor ihm?

TreuerLoewe
Leser

RR hat ein vernünftiges Interview abgegeben. Seine Ausführungen klingen schlüssig.

Bluemuckl
Leser

Robert Reisinger hat Inhalte zu bieten. Man muss nicht in allen Punkten mit ihm übereinstimmen, aber es sind Inhalte vorhanden, die man diskutieren kann.

Das vermisse ich seit jeher von Seiten des Investors und seiner zahlreichen Vertrauenspersonen, mehr als Pathos und Absichtsbekundungen ist da meistens nicht zu holen.

Das ist ansich schade, weil eine inhaltlich starke Opposition die Entwicklung sowohl des eV als auch der KGaA durchaus positiv beeinflussen könnte.

Alexander Schlegel
Leser

Tausend Dank für die Investition. Das ist Gold wert. Zumindest ein bisschen nimmt man damit diesen ganzen Falsch-Zitierern den Wind aus den Segeln. Wobei die Verbohrten wird man auch mit der Wahrheit nicht erreichen, leider …

anteater
Leser

Mein Dank ans Löwenmagazin für diese sinnvolle Investition!

Pudlnudl
Leser

Danke für den Artikel. TOP!

DonZapata
Leser

Sachlich, souverän. Gutes Interview.

Pudlnudl
Gast
Pudlnudl

Vielen Dank für das Interview. TOP, Löwenmagazin

Banana Joe
Leser

Seinen Mitgesellschafter zu verklagen, widerspricht dem Geist des Kooperationsvertrages.

Man muss nicht zwischen den Zeilen lesen, um da heraus zu filtern, dass das Gutachten bzgl. des Hoppen-Antrags kein rausgeworfenes Geld war.

Chemieloewe
Leser

@Banana Joe

Jo, sehe ich genauso @Banana Joe! Ich bin voll deiner Meinung, daß der Kooperationsvertrag mit HI beendet werden muss! Die Fakten, die diesen Schritt zulassen, sollten durch die von HI weiterhin gemachten vertrauenszerstörenden Fehler u. Unzuverlässigleiten seit dem Hoppenantrag nun hoffentlich ausreichen, um eine erneute Beantragung auf der kommenden MV zu rechtfertigen u. zur Abstimmung zu bringen!

Das Interview von Robert Reisinger war sehr sachlich, prägnant u. aussagekräftig, sehr gut, was Robert zu den Fragen gesagt hat. Danke an das Löwenmagazin, den vollen Wortlaut von der SZ zu erwerben u. hier zu veröffentlichen!

RR, das e.V.-Präsidium u. die gesamte e.V.-Führung mit Verwaltungsrat u. den e.V.-Aufsichtsräten in der KGaA… usw., wird aus wohlüberlegten diplomatischen u. taktischen Gründen natürlich wie bis jetzt, auch sicher bis zur MV keinen Vorstoß unternehmen, den Kooperationsvertrag mit HI zu beenden u. alles tun, um der Gegenseite möglichst keine Angriffsargumente zu liefern, die behaupten könnten, der e.V. arbeitet gegen die Kooperation mit HI. Wie ich schon vor einigen Monaten schrieb, braucht unser Verein genügend Zeit, um ausreichend Fakten zu sammeln, die eine rechtlich begründete Kooperationskündigung zulassen, damit das ganze Verfahren auch gute Erfolgsaussichten hat, also rechtlich ziemlich wasserdicht ist. Außerdem sollte sinnvollerweise die Antragsinitiative zur Kooperationsbeendigung mit Ismaik auch von den Mitgliedern kommen u. nicht vom Präsidenten u. der Vereinsführung. Ich hoffe u. denke, daß es langsam ausreicht, was Ismaik sich in den letzten 4…5 Jahren u. besonders seit dem Abstieg aus der 2. BL an Kooperationsverstößen geleistet hat, um den Kooperationsvertrag begründet zu beenden. Mich würde es sehr, sehr freuen, wenn Ulla Hoppen o. wer auch immer o. besser noch, eine ganze Unterstützerliste den Antrag auf Beendigung des Kooperationsvertrages auf der nächsten MV erneut stellt!!! Auf gehts Löwen, in eine neue Zeit ohne Ismaik in Giesing!

ELIL!!!

HHeinz
Leser

Ich möchte das nicht grundsätzlich ablehnen aber was wäre dann die Konsequenz?
Wenn Präsidium und Verwaltungsrat der Meinung sind dass man den Vertrag kündigen sollte und der Zeitpunkt gekommen ist dann werden sie das hoffentlich tun.
Halten sie den Zeitpunkt für nicht gekommen, und man zwingt sie dazu, könnte das schlimmstenfalls Rücktritte in den Gremien bedeuten.

ich will damit sagen man müsste das vorher vielleicht mit den Personen abstimmen die das hinterher umsetzen müssen. Vielleicht würden sie ein Mitgliedervotum diesbezüglich inzwischen sogar begrüßen.

Außerordentliche Kündigungen müssen jedenfalls, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, zeitnah erfolgen. Wenn also eine Pflichtverletzung vorliegt dann muss man relativ zügig tätig werden.

Wenn jemand bei Verträgen von „Geistern“ spricht dann bedeutet das meiner Meinung nach leider oft dass man den Umstand zwar kritisieren kann, es aber Zweifel daran gibt ob das auch gerichtlich Bestand haben würde. Da bewegen wir uns dann oft im Bereich von Moral und Anstand. Hier interpretiere ich aber.

Den e.V. zu verklagen wäre allerdings schon ein starkes Stück und eigentlich nicht zu tolerieren.

jürgen (jr1860)
Leser

denke es ist auch relativ sofort ein „Ersatzinvestor“ nötig, da ich advon ausgehe, dass in dem Fall die Kredite sofort auf fällig gestellt werden und nichts mehr nur eine Sekunde gestundet wird…

… würde ich ja auch nicht machen smile

anteater
Leser

Sofortiges fällig werden der Kredite würde auch sofortige Insolvenz bedeuten. Da kann Herr Ismaik sich ja ausrechnen, wie viel Geld er zurückbekommt. Nahezu nichts. Weiß nicht, ob er so doof ist.

HHeinz
Leser

Mir wäre es am liebsten wenn der Ersatzinvestor die Fans wären.

jürgen (jr1860)
Leser

Da sind wir beinander 😁🦁

Chemieloewe
Leser

HHeinz

Ja, klar, wenn der Antrg von Mitgliedern beabsichtigt ist, sollte diesmal auf jeden Fall das vorher mit der Vereinsführung abgestimmt werden! Ich möcht auch keinesfalls, daß mit einem Mitgliderantrag das Präsidium überrollt wird u. damit womöglich Robert Reisinger u. weitere Verantwortliche zum Rücktritt gezwungen werden könnten!? Das darf nicht passieren! Natürlich wäre es auch aus meiner Sicht auch super, wenn unsere Vereinsführung den Kooperationsvertrag schon vorher kündigt, wenn die Sachlage u. Gründe dafür ausreichen!!! Von mir aus lieber heute als morgen, aber jedoch nicht überstürzt, nur, wenn rechtlich hinreichend Erfolgsaussichten bestehen u. die Fakten dies zulassen.

Baum
Leser

Man kann nur hoffen das dieser Steilpass endlich genutzt wird.

Serkan
Leser

Lizenzieren das Interview? Paah! Ganz falscher Ansatz. Ihr müsst das Gesagte in Einzelteile zerpflücken, am besten in Halbsätzen zitieren. Dann die Schnippelteile in einen Kontext stellen, in dem das gar nicht gesagt wurde und Tataaa!, schon habt ihr neue eigene Artikel mit ordentlich Wumms. Den Anstrich des vermeintlich Seriösen nehmt ihr natürlich gern mit, schließlich stammen eure Wortklaubereien und engstirnigen Interpretationen „aus der Süddeutschen Zeitung“. Die müsst ihr auch in eurem Artikel mehrfach erwähnen. Das ist wichtig! Aber um Himmelswillen niemals die Originalquelle verlinken. So zumindest machen es die anderen. Ihr seid dermaßen bimbambino.

Alexander Schlegel
Leser

Das Geschäftsmodell kommt mir irgendwie bekannt vor … wink

Banana Joe
Leser

lol

tomandcherry
Leser

Serkan

Hahaha… Großartig geschrieben! Daumen hoch!

1860Solution
Leser

Sehr gutes Interview. Das Präsidium hat ein Konzept. Herr Stimoniaris hat das nicht. Nur flache Parolen. Ich hoffe, dass das viele auch so sehen.

Danke für die Lizenz und die Veröffentlichung hier im Löwenmagazin.

Baum
Leser

Bis auf die Sache mit den Genussscheinen finde ich das Interview und die Aussagen von Reisinger sehr gut. Wenn man das mit den Interviews von Stimoniaris vergleicht muss man froh sein das Reisinger Präsident ist. Einen Präsident der sich komplett gegen den Investor und weitere Darlehen stellt wird es wohl nicht geben. Von daher fällt letztendlich die Wahl zwischen einem leichten Schnupfen und Pest gepaart mit Cholera dann doch recht leicht.

Kranzberg
Leser

Wenn Ismaik mit der Klage gegen den Kooperationsvertrag handelt, sollte man daraus doch Konsequenzen ziehen können, oder?

Chemieloewe
Leser

Ganz meiner Meinung,…siehe von mir weiter oben…Kooperationsvertrag gemäß Ulla Hoppen endlich auf der kommenden MV kündigen!!! Raus mit HI/!!!

Banana Joe
Leser

Sag ich doch! wink

HHeinz
Leser

Es ist sicherlich mit das beste Interview eines e.V. Präsidenten in den letzten 10 Jahren. Inhaltlich habe ich mit dem „wir werden immer neue Teilhaber/Geldgeber suchen damit wir möglichst so weiter machen können“ ein Problem.

Das Konzept eines e.V. darf es meiner Meinung nach niemals sein sich für profitorientierte Investoren aufzuarbeiten. Genau das findet aber seit Jahren statt, selbstverständlich bereits vor der Ära Reisinger. Inzwischen bleibt etwas mehr für den e.V. hängen, das tröstet ein wenig.

Es gibt dazu momentan leider keine Alternativen sondern nur negative Steigerungen.

Vielen Dank an das Löwenmagazin für den Erwerb der Lizenz. Aus persönlichen Gründen möchte ich Konzerne wie die Südwestdeutsche Medien Holding nicht direkt unterstützen.

Bluemuckl
Leser

„Seinen Mitgesellschafter zu verklagen, widerspricht dem Geist des Kooperationsvertrages.“

Wer diesem Ismaik und seinem Saki Schlangenzunge immer noch folgt, dem ist aus meiner Sicht nicht mehr zu helfen.

Wer des Weiteren glaubt, dass dieser Ismaik jemals Fan war, der glaubt auch, dass die Erde flach oder wahlweise innen hohl ist.

Kein weiteres Geld mehr von diesem „Ehrenmann“ annehmen.

tomandcherry
Leser

Bluemuckl

„Saki Schlangenzunge“… Ich werf‘ mich weg!

Hatte beim Lesen sofort die Szene des „Herrn der Ringe“-Films vor mir, als Grima Schlangenzunge den uralten und vom Zauberer Saruman besessenen König negativ zu beeinflussen versucht…

Made my day, Bluemuckl! wink

Tami Tes
Redakteur

… dann muss wohl Reisinger Gandalf sein, der den Zauber zerbricht 😆

Bluemuckl
Leser

Wer dann wohl der Balrog an der Brücke von Khazad-dûm ist 🤔?

Tami Tes
Redakteur

Da nur einer Sauron sein kann, kann ich mir OG hier vorstellen… aber auch er hat gegen Gandalf abgelost 😉

Dann ist der Koop-Vertrag der Ring… „sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ 😳

Bluemuckl
Leser

😂👍

tomandcherry
Leser

@Tami Tes

„Dann ist der Koop-Vertrag der Ring… „sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.“ 😳“

Super, Tami!

Du setzt dem Ganzen wirklich noch die Krone auf! wink

Bluemuckl
Leser

😬

Leo
Leser

Das Tischtuch mit Ismaik ist zerschnitten. Fragt sich nur, wann er endlich verkauft

tomandcherry
Leser

Leo

Schon eher, ob er generell bereit ist zu verkaufen.

Dass es dann – falls dieser Fall überhaupt irgendwann eintreten sollte – z.B. chinesische Investoren sein könnten, die sich hier einkaufen, behagt mir genauso wenig, wie dieses unwürdige Herumgeschachere seit HI’s Einstieg vor gefühlt hundert Jahren.

Es ist und bleibt eine beinahe „unendliche Geschichte“ mit höchst ungewissem Ausgang.

Konterhoibe
Leser

Ich glaube nicht mal Chinesische Investoren würde Ismaik das bezahlen was er haben will. HI glaubt wohl da kommt dann schon der nächste De** mit einem Geldkoffer um die Ecke. Vielleicht provoziert er mit der Klage jetzt die Kündigung und versucht zu Verkaufen, ich hoffe das er damit so richtig schön auf die Schnauze fällt.