Keine Aussage zur Eigenkapitalquote durch Geschäftsführer

Geschäftsführer Michael Scharold wollte sich im Hinblick auf eine mögliche Verschlechterung der Eigenkapitalquote1 im Interview mit der Süddeutschen Zeitung nicht äußern. Erst wenn Fakten da sind, bis dahin seien alle Schlussfolgerungen reine Spekulation.

Vorangegangen an diese Antwort ist jedoch eine klare Aussage der Journalisten, zu finden in der aktuellen Wochenendausgabe. Die notwendige Umwandlung von Darlehen in Genussscheine sei durch HAM International nicht erfolgt. Die Süddeutsche Zeitung stellt in ihrem Interview fest: „… zudem hat er (Ismaik) zum 31. Dezember mal wieder auf die Umwandlung von Darlehen in Genussscheine verzichtet, was eine Strafe im niedrigen sechsstelligen Bereich vom DFB wegen Verschlechterung der Eigenkapitalquote nach sich ziehen dürfte.“

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/sport/-geschaeftsfuehrer-sparkurs-ist-der-falsche-ausdruck-1.4284077

1Anmerkung: Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis von Eigenkapital zum gesamten Kapital eines Unternehmens wiedergibt. Je höher diese Quote, umso höher ist die finanzielle Stabilität des jeweiligen Unternehmens. Bei einer niedrigen Quote wird die Abhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern deutlich. Für den DFB ist dies deshalb ein wichtiger Kontrollwert.

TSV 1860 München erwartet Geldstrafe

„Glück“ hat der TSV 1860 München in jedem Fall beim Strafmaß. Denn die 3. Liga gehört offiziell dem Deutschen Fußball Bund e.V. (DFB) an. Die bereits erfolgte Strafe in der Zeit als Zweitligist wird also nicht angerechnet, denn für die 2. Bundesliga ist die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) zuständig. Mit einem Punkteabzug müssen die Löwen deshalb nicht rechnen. Laut der Süddeutschen Zeitung bewegt sich die Strafe im niedrigen sechstelligen Bereich.

Blick in die Statuten der 3. Liga

Für die Sanktionierung gilt der III. Teil des Statut 3. Liga (Grundsätze für die Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit). Verschlechtert sich das negative Eigenkapital, dann wird eine Geldstrafe in Höhe von 5 % der sanktionswürdigen Eigenkapitalverschlechterung ausgesprochen. Verschlechtert sich das negative Eigenkapital auch im Folgejahr, wird eine Geldstrafe in Höhe von 10 % der Eigenkapitalverschlechterung verhängt und ein Gewinnpunkt in der laufenden Saison aberkannt, bei jeder weiteren Verschlechterung im jeweiligen Folgejahr weitere 3 Gewinnpunkte.

Statut 3. Liga: https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/189207-05_Statut_3_Liga.pdf

Zu rechnen hätten die Löwen als Ersttäter demzufolge mit 5 Prozent. Die von der Süddeutschen Zeitung angesprochene Strafe im unteren sechsstelligen Bereich ist also realistisch. Stimmen die Informationen der Journalisten, dann ist mit einer Strafe zwischen 100.000 und 200.000 Euro zu rechnen.

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Chemieloewe
Leser

Jetzt geht Griss mit seinem Gefolge auf Scharold los…..einfach ein Lügen-u. Hetzblogg diese blaue 24-Wundertüte…einfach jämmerlich!!! Dort versucht man nun wahrscheinlich wieder einen Sündenbock für das Fehlverhalten des Investors zu suchen u. zu konstruieren….einfach empörend, lächerlich u. erbärmlich dieser Blogg, naja eben Kompetenz gemäß „Team Profifußball“…da kann man nur sagen „gute Nacht Herr Griss mit den Märchen aus 1000 u. 1 Nacht“, zum krummlachen, wenn’s nicht so traurig u. bösartig wäre, was so gegen Scharold, Robert Reisinger….. u. den e.V. gehetzt, gelogen u. geschimpft wird. Hat denn Herr Griss & Freunde schon Stellung zur fehlenden Darlehensumwandlung bezogen? Muss noch mal lesen o. besser nicht…welche Ausreden u. frei erfundenen Schuldzuweisungen dort jetzt wieder aufgetischt werden.

Loewen1860
Leser

Kein Wunder. Der is no der einzige Löwe – obwohl na is er nicht, er is reiner Hetzer – der a Geld vom „Investor“ kriagt.

Loewenfan66
Leser

nicht doch OG ist doch so Integer so rein und weiß
der könnte glatt in einer Waschmittelwerbung als Hemd durch gehen

Loewenfan66
Leser

OG hat einen neuen Artikel geschrieben
mit einer Aussage von Stimi
die ganze Meute hat vermutlich nur drauf gewartet

Pollux
Leser

Saki sagt der e.v. ist selbst schuld weil er keine Darlehen und genussscheine mehr annehmen möchte. Jetzt hat der Ismaik wieder eine Ausrede gefunden. Erbärmlich!

anteater
Leser

Sobald Saki mal schlüssig erklären kann, was es Positives bringen soll, die KGaA immer mehr mit Schulden zu überhäufen, höre ich ihm zu.

Banana Joe
Leser

Öfter mal was neues 😂

Wolf
Leser

Kann hier jemand mit hinreichender Wahrscheinlichkeit mitteilen, ob es eine konkrete vertragliche Verpflichtung von Ismaik zur Umwandlung gibt?

Banana Joe
Leser

Ist doch scheißegal! Wenn Hasibärchen sein Investment bzw. den Wert seiner Anteile noch irgendwie retten will, dann täte er gut daran, zumindest solchen „Verpflichtungen“ nachzukommen. Jetzt zahlen wir halt wieder Strafe für nix und wieder nix mit Geld, welches wir für eine Mission Aufstieg und somit für eine Wertsteigerung der Anteile von Hasi benötigen würden.

Und ich bin mir sehr sicher, dass Fauser und Scharold den Insolvenzfall ausführlich behandelt haben und dass ein konkreter Plan diesbezüglich in irgendeiner Schublade liegt, um möglichst ohne großen Schaden aus der Misere raus zu kommen. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das vom e.V. beauftragte Gutachten bzgl. des Hoppen-Antrags auch noch sehr wertvoll werden könnte.

Es liegt deutlich mehr Last auf Hasis Schultern als auf Seiten des Vereins!

Wolf
Leser

Also juristisch ist das nicht egal und könnte in manchen künftigen Konstellationen durchaus von nicht unerheblicher Bedeutung sein.
Im übrigen bin ich durchaus kritisch gegenüber Ismaik eingestellt, halte es aber nicht für angebracht, ihn mit etwas herabwürdigenden Kosenamen zu benennen.

Banana Joe
Leser

Wie ich unser rundes Glücksbärchi nenne, überlässt du mal schön mir!

Wolf
Leser

Genau so, wie ich es Dir grundsätzlich überlasse, schreibe ich meine Meinung dazu, dass ich es nicht sinnvoll finde.

Loewenfan66
Leser

Man kann schon davon ausgehen das es nicht zu einer Umwandlung gekommen ist , denn hätte der Investor die Darlehen umgewandelt hätte es mindestens einen großen Bericht über den Ehren Mann in seinem Propaganda Medium gegeben . Aber da dort seit Tagen nichts zu lesen ist was darauf schließen ließe das die Darlehen umgewandelt wurden, und auch sein Sprachrohr Stimoniaris sich nicht äußert , kann davon ausgegangen werden das die Ausführungen der SZ der Wahrheit schon sehr nahe kommen.
Denn wenn auch Scharnold lässt nichts verlautbaren und das ist doch schon sehr komisch heißt es doch gerade in der Geschäftswelt „tue gutes und rede darüber“.

3und6zger
Leser

Da mal wieder 150 000€, die Pyro-Indianer zündeln wahrscheinlich für 30 000€. So langsam könnte man das NLZ nur von Strafen finanzieren. Zum Kotzen!!!

Löwe
Gast
Löwe

Ich finde die Ungenauigkeiten in dem Artikel schade.

Am Anfang wird von EigenkapitalQUOTE geschrieben und sogar eine Anmerkung geschrieben, die so nicht 100% richtig ist.

Interessant finde ich, dass es in den zitierten Statuten überhaupt nicht um die Eigenkapitalquote geht, sondern nur um eine Verschlechterung von negativem Eigenkapital. Also nicht um die Quote!

LionsPack
Leser

Was ist denn ungenau? Lass uns nicht doof sterben …

Redaktionsleitung

Du hast Recht, dass es gemäß den Statuten um eine Verschlechterung von negativem Eigenkapital geht und dort der Begriff „Eigenkapitalquote“ nicht erwähnt wird. Auf Nachfrage wurde jedoch bestätigt, dass für die Wirtschaftsprüfer dabei die Eigenkapitalquote durchaus im Focus steht. Wie das im Nachhinein wirtschaftlich bewertet wird, darüber haben wir keine Auskunft. Der Begriff „Eigenkapitalquote“ wird jedoch auch bei den vom DFB beauftragten Wirtschaftsprüfer verwendet. Wir gehen davon aus, dass er deshalb auch bei der Süddeutschen Zeitung aufkam.

Chemieloewe
Leser

Selbst Saki Stimoniaris bekommt die Probleme auf der HI-Seite offensichtlich auch nicht in den Griff….!?

LionsPack
Leser

Sofern er überhaupt Ismaik erreicht. War es nicht der Cassalette der meinte er hätte seit Monaten keinen Kontakt mit dem Jordanier?

Chemieloewe
Leser

Habe mich schon gewundert, daß das Thema „Darlehensumwandlung in Genußscheine“ bis jetzt in den Medien seit Jahresbeginn noch nicht behandelt wurde. Falls es stimmt, daß HI/HAM die Umwandlung nicht fristgerecht erledigt hat u. die ganze Vertragsverzögerung mit Gorenzel, samt erklärter Kostenübernahme durch HI/HAM (über Sponsoring???), auch an der HI-Seite liegt, sollte unser Verein, angesichts der bisher erlebten, nahezu katastrophalen Kooperationsverstöße u. Unzuverlässigkeiten bei der Einhaltung von Zusagen u. Verpflichtunge seitens HI, vielleicht langsam noch mal über die Aufkündigung des Kooperationsvertrages mit HI, ähnlich des Antrages von Ursula Hoppen auf der letzten MV, nachdenken!? Das ganze Theater u. den ganzen Zirkus von HI hält ja auf die Dauer wirklich kein vernünftiger 60er mehr aus!!! Wie kommen wir bloß aus dieser Zwickmühle wieder raus? Hoffentlich bald!

Uraltloewe
Leser

Ob die Umwandlung in Genussscheine und die Gehaltsübernahme Teil des Kooperationsvertrages sind? Wohl eher nicht. Es ist wahrscheinlich „nur“ wieder einmal eine nicht eingehaltene Zusage seitens HI. Frage: ist es die Antwort auf die (m. E. richtige) Anweisung des e.V. an die Geschäftsführung, die Planungen nur noch an tatsächlich eingegangenen Geldern auszurichten oder ist HI inzwischen so klamm, dass er seine Zusagen nicht mehr einhalten kann?
Trifft letzteres zu, steigt die Hoffnung, ihn loszuwerden beträchtlich. Ob dann eine richtiger/besserer Investor bereit stünde wissen wohl nur wenige.
Interessanterweise hat der Hetzer auf dem anderen Blog zu diesem Thema offenbar keine Meinung. Passt ja auch nicht in sein Weltbild.

swaltl
Leser

Am Ende sind wir durch das Interview der SZ mit Scharold zu dem Thema auch nicht schlauer geworden. Die SZ stellt eine Aussage in den Raum, für die sie keinen Beleg bzw. keine Quelle bringt. Und Scharold sagt auf elegante Weise, dass er sich zu dem Thema nicht äußern will. Ob die Aussage der SZ tatsächlich stimmt weiß man nicht.

Ich glaube mittlerweile nur noch, was durch offizielle Aussagen von Sechzig oder vom DFB belegt wurde. Die Medien haben schon so viel geschrieben, was am Ende nicht gestimmt hat. Erst vor einem Monat war von einer Transfersperre die Rede, was dann gar nicht gestimmt hat. Wahrscheinlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in dem Fall stimmt, bei der SZ höher als bei der az, tz oder bei db24. Aber bis jetzt gibt es halt keine Bestätigung dafür.

Ich bin garantiert kein Freund von Ismaik. Aber mir geht es jetzt etwas zu schnell, dass wieder auf ihn losgegangen wird, obwohl überhaupt nichts bewiesen ist.

anteater
Leser

Die Süddeutsche hat da aber schon einen Ruf zu verlieren. Wenn es jetzt eines der Boulevardblätter gewesen wäre, geschenkt.

Herr Scharold wurde also gefragt, wie es aussieht. Und er hat nicht gesagt „Natürlich wurde alles erwartungsgemäß erledigt“. Warum sollte er eine ausweichende Antwort geben, wenn alles in Ordnung ist? Nach dem Motto „Hat Herr Ismaik denn seine Hausaufgaben gemacht?“. „Sag ich nicht“. Meinst Du, dass Sechzig jetzt die Marschroute „Wir veralbern mal ein bisschen die Journalisten“ ausgegeben hat?

Von der Transfersperre las ich in der SZ nichts, das war die AZ. Also der ehemalige Arbeitgeber des Qualitätsjournalisten Herrn Griss.

BlueBerry
Leser

Naja, Scharold wurde ja damit konfrontiert. Und er ist ausgewichen.

Aus meiner Sicht tust du das zu einfach ab. Das ist viel mehr als eine „wilde Spekulation“.

Dr. Klothilde Rumpelschtilz
Leser

Hoffentlich hat das ganze bald ein Ende.

anteater
Leser

Der „Spaß“ kostet uns also etwa ein Spielerjahresgehalt. Das eines etwas besseren Spielers.

Es war zwar nicht wirklich anders zu erwarten, aber ich frage mich schon, ob Herr Ismaik wirklich gar nicht merkt, dass er seinem „Investment“ so mal wieder merklich schadet.

LNHRT
Leser

Mehr als ein müdes Achselzucken lockt mir das mittlerweile auch nicht mehr hervor. Wo hängt aktuell eigentlich die Beförderung vom Gorenzel? Sowohl Beirat als auch VR haben doch zugestimmt. Bin zwar nicht unbedingt für die Beförderung, aber dieses hin und her ist doch auch schon wieder ein Armutszeugnis.

LionsPack
Leser

Sie überlegen sich den Schmarrn hoffentlich noch mal. Scharold hat das Personal laut eigener Aussage um 50 Prozent reduziert. Dafür soll aber die Geschäftsführung um 50 Prozent erhöht werden? No way

LionsPack
Leser

War zu erwarten. Ich war nicht überrascht als ich die SZ heut morgen gelesen hab. Wobei es ein wenig untergeht da ja Scharold nicht antwortet.

60zga Monsta
Leser

Das war mir so klar, warum denken immer einige alles wird gut….. und die Strafe wird entweder der Verein mal wieder tragen oder auf seinen Schuldenberg geschrieben. 😡🤬😡🤬

1860Solution
Leser

Selbstverständlich muss das die KGaA übernehmen.

Strahlenkatarakt
Leser

Da ist, mit Verlaub, doch recht großer Unfug. Der e.V., also der „Verein“, wird mit Sicherheit nicht die Schulden oder Verpflichtungen der Fußballfirma übernehmen. Und genau deshalb hat der e.V. auch keinen „Schuldenberg“.

Wolf
Leser

Das ist formal sicher richtig, aber die Schulden der KgaA sind auch für den Minderheitseigner nicht völlig bedeutungslos.

Loewen1860
Leser

Was anderes hätte ich nicht erwartet.

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