Gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund äußert sich Daniel Bierofka über seine aktuelle Zeit und den Fußball-Lehrgang an der Hennes-Weisweiler Akademie. Mit dem 39-jährigen Löwentrainer Daniel Bierofka, Patrick Helmes (34 Jahre) und Andreas Hinkel (36) absolvieren drei ehemalige Nationalspieler den Lehrgang.

„Mit meinem Verhalten habe ich es meinen Trainern bestimmt nicht leicht gemacht“

„Eigentlich müsste ich mich heute bei all meinen Trainern entschuldigen. Erst jetzt merke ich, wie groß die Verantwortung und wie umfangreich das Pensum ist, das ein Trainer zu absolvieren hat. Man muss mindestens 20 Spieler unter einen Hut bringen, dazu das Betreuerteam. Das alles sind völlig verschiedene Charaktere mit ganz unterschiedlichen Ansprüchen. Mit meinem Verhalten habe ich es meinen Trainern bestimmt nicht leicht gemacht“, sagt der Löwen-Coach gegenüber der Redaktion.

„…unglaublich wichtige und intensive Zeit.“

Die Ausbildung zum Fußball-Lehrer erlebt Bierofka sehr bewusst. Es sei eine unglaublich wichtige und intensive Zeit. „Da ich parallel die Profis von 1860 München in der 3. Liga betreue, verbringe ich viel Zeit im Zug oder Flugzeug. Von Montag bis Mittwoch bin ich hier in Hennef, dann geht es zurück nach München. Donnerstags bereite ich die Mannschaft auf das nächste Pflichtspiel vor. Aber ich nehme diese Belastung gerne in Kauf, weil mir die Ausbildung extrem viel gibt. Ich habe noch keinen Augenblick bereut.“

„Die Internationalisierung des Fußballs nimmt eine bedeutende Rolle ein!“

Der 1860-Trainer betont, dass die Internationalisierung des Fußballs eine bedeutende Rolle einnimmt: „Wir haben hier bereits interessante Einblicke über den Fußball in anderen Ligen und Ländern erhalten. Auch durch den Input von Andy, der ja in Spanien und Schottland gespielt hat. Diese internationale Ausrichtung eröffnet uns nach der Ausbildung natürlich neue Arbeitsfelder. Der Trend ist ja, dass immer mehr deutsche Trainer auch außerhalb Deutschlands ihr Glück suchen.“

„Ich spüre die positiven Effekte ganz konkret während meiner Arbeit für 1860 München.“

Auf die Frage, ob die Löwen sich Sorgen machen müssen, dass am Ende des Lehrgangs sie ihren Trainer verlieren, verneint Bierofka: „Im Gegenteil, der Verein profitiert. Ich spüre die positiven Effekte ganz konkret während meiner Arbeit für 1860 München. Ich lasse da immer wieder Aspekte in der Trainingsgestaltung einfließen, die wir kurz vorher im Fußball-Lehrer-Lehrgang erarbeitet haben. Und wenn die Jungs das dann annehmen und wir als Mannschaft dadurch besser werden, ist das super. Und zwar für alle Seiten.“

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