Das Hygienekonzept des Deutschen Fußball-Bundes sieht eine regelmäßige Testung aller Mannschaften in der Dritten Liga vor. Dynamo Dresden veröffentlicht nun auf seiner Homepage die Kosten. Wie viel kostet die Corona-Testung?

Bei Dynamo Dresden werden 45 Personen zweimal die Woche in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie auf COVID-19 getestet, berichtet der ostdeutsche Klub. Dynamo muss für die Testreihen selbst aufkommen und hat hierfür einen Rahmenvertrag mit der TU Dresden, in Kooperation mit einem Dresdner Labor, abgeschlossen. „Inklusive Durchführung und anschließender Ermittlung der Ergebnisse kostet die Sportgemeinschaft ein Test 59 Euro. Dementsprechend entsteht pro Testreihe je nach Personenzahl ein Aufwand zwischen 2.500 und 2.700 Euro für den Verein“, schreibt Dynamo Dresden. Das sind mindestens 5.000 Euro pro Woche. Nicht enthalten seien zusätzliche Kosten für weitere Hygienemittel des täglichen Arbeitsablaufs.

Die Pressemitteilung von Dynamo Dresden: https://www.dynamo-dresden.de/verein/news/newsdetails/was-kostet-die-sgd-die-corona-testung.html

(Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Löwenmagazins.)
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Aymen1860
Leser
Aymen1860 (@aymen1860)
1 Monat her

Interessante Nebeninfo. Für manche Vereine wahrscheinlich schwer finanzierbar. Aber wie es die Kanzlerin sagen würde: „Absolut Alternativlos“.

lustiger_hans
Gast
lustiger_hans (@guest_53090)
1 Monat her

Interessant. Ich empfinde die Kosten von 59 € als sehr hoch. Schnelltests kosten 25€. Wobei ich nicht weiß, ob das Konzept zwangsläufig einen PCR-Test vorsieht (weiss das einer?), die sind natürlich entsprechend teurer.

AllgäuLöwe
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AllgäuLöwe (@guest_53086)
1 Monat her

Mein Mitleid mit den Dresdnern hält sich in Grenzen. Ok, eine Träne vielleicht, aber dann ist gut 😪

AllgäuLöwe
Gast
AllgäuLöwe (@guest_53089)
1 Monat her
Reply to  ArikSteen

Ich für meinen Teil muss meine Mitarbeiter zwar nicht testen, jedoch gebe ich für Hygienemaßnahmen seit 2020 enorm Geld aus. Insofern denke ich da sehr wohl dran.
Es hilft jedoch mir und keinem etwas, wenn ich meine Kosten auf der Website veröffentliche. Es war eine simple Entscheidungsfrage: Möchte ich das Geld investieren und kann Arbeitsplätze erhalten sowie weiter Umsatz generieren oder fahre ich alles auf null. Wie die Vereine auch mache auch ich gerne weiter.

vinzv
Leser
vinzv (@vinzv)
1 Monat her
Reply to  AllgäuLöwe

Würde man „Vereine“ durch „Unternehmen“ ersetzen würde es keinen wirklich interessieren, speziell bei Klein- und mittelständischen Unternehmen.